Kompetenzbereich 4

Kompetenzbereich 4

Beratung, Kooperation, Kommunikation

 

Modul 4.1: Beratung im Kontext der Entwicklungsförderung von Einzelnen, Gruppen und Systemen
Beratung findet als kooperativer Prozess in einem sozialen Umfeld statt. Sie wird bestimmt von den handelnden Personen, den jeweiligen Systemen, Situationen und den entsprechenden Fragestellungen. Professionelle inklusionspädagogische Tätigkeit erfordert ein hohes Maß an Wissen und Kompetenzen in diesem Handlungsfeld. Neben dem Kennen unterschiedlicher Kommunikationsmodelle sind die Entwicklung einer persönlichen Beratungshaltung und die Fähigkeit zur Eigenreflexion von großer Bedeutung. Übung und Anwendung des Erlernten unterstützen einen nachhaltigen Transfer in den Arbeitsalltag.

Dozentin: Birgit Hampp-Höning, Förderschullehrerin, Dipl.-Pädagogin

 


Modul 4.2: Systemische Theorie und Beratung in der inklusionspädagogischen Arbeit

Wer Einrichtungen, KollegInnen und Eltern in ihrer inklusionspädagogischen Entwicklung unterstützen und begleiten will, benötigt gute Beratungskompetenzen. Bei systemischer Beratung geht es primär um das Stärken der Ressourcen und Kompetenzen des jeweiligen sozialen Systems. Zur Betonung dieser Vorgehensweise wird systemische Beratung häufig auch als ressourcenorientierte bzw. lösungsorientierte Beratung bezeichnet. Neben den Kenntnissen theoretischer Grundlagen und praxisorientierter Methoden spielt hierbei auch die Eigenreflexion eine besondere Rolle. Dies soll auch anhand eigener Praxisbeispiele eingeübt werden

Dozentin: Silke Grandjean, Dipl.-Sozialpädagogin, Systemische Beraterin (bis 2019, danach N.N.)

 


Modul 4.3: Case-Management und interdisziplinäre Vernetzung im inklusionspädagogischen Kontext

Case-Management ist eine Verfahrensweise in Sozial- und Gesundheitsdiensten, die für ein ganzheitliches Unterstützungsmanagement steht, basierend auf dem systemischen und ökosozialen Ansatz. Im inklusionspädagogischen Kontext ist diese Methode im Rahmen einer komplexen Problematik mit einer Mehrzahl von Beteiligten weiterführend. Dabei ist Case-Management immer auch ein Teil eines Qualitätsmanagements. Umdenken für den Einzelnen und rationale Bewerkstelligung unter dem Aspekt der Lösungsorientierung im System stehen hier im Vordergrund.

Dozentin: Manuela Bach, B.A. in „Soziale Sicherung, Inklusion und Verwaltung“, Case- Managerin und Ausbilderin (DGCC)