Forschungsdatenmanagement

Die Universität des Saarlandes verpflichtet sich und ihre Forschenden, Lehrenden sowie Studierenden zu einem adäquaten Umgang mit Forschungsdaten gemäß den FAIR-Prinzipien während des gesamten Datenlebenszyklus von der Entstehung bis zur Archivierung:
Umgang mit Forschungsdaten
Der Umgang mit Forschungsdaten gehört zum Alltag in der wissenschaftlichen Arbeit. Dabei sind jedoch verschiedene Aspekte und Regularien zu beachten, um einen langfristigen und nachhaltigen Nutzen der Daten für die Wissenschaft sicherzustellen.
Um Forschungsdaten sinnvoll nachnutzbar zu gestalten, haben sich Datenmanagementpläne (DMP) als bewährtes Instrument etabliert.
Ein DMP ist ein zentrales Werkzeug für den strukturierten Umgang mit Daten im gesamten Projektverlauf. Er umfasst alle Phasen eines Forschungsvorhabens, von der Datenerhebung bis zur Publikation.
Typische Inhalte eines Datenmanagementplans sind:
- Prozesse zur Datenerhebung
- Methoden der Datenanalyse und -auswertung
- Strategien zur Speicherung und Sicherung
- Vorgaben zur langfristigen Archivierung
- Regelungen zu Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten im Projekt
Ein klar definierter DMP erleichtert die Zusammenarbeit innerhalb des Projektes und schafft Transparenz über den Umgang mit den Daten. Insbesondere im Hinblick auf technologischen Fortschritt und damit einhergehend die stetig wachsende Fülle an Forschungsdaten ist er ein unerlässliches Mittel, um die FAIR-Prinzipien umzusetzen.
Die DFG hat eine Checkliste erstellt, welche wertvolle Hinweise zur Erstellung eines Datenmanagementplans gibt:
Ansprechpartner
Dr. Alexander Kihm
alexander.kihm(at)uni-saarland.de
