Open Methodology

Open Methodology ist ein zentraler Bestandteil von Open Science. Ziel ist es, Forschungsprozesse transparent zu machen – von der Planung über die Durchführung bis hin zur Auswertung. So können wissenschaftliche Ergebnisse besser verstanden, überprüft und wiederholt werden.

Materialien und Methoden offen zugänglich machen

Alle digitalen Materialien und Methoden, die zum Verständnis einer Studie beitragen, sollten möglichst offen bereitgestellt werden. Dazu zählen zum Beispiel Datensätze, Auswertungsroutinen oder Versuchsprotokolle.

Wichtig ist dabei:

  • Ablage in geeigneten Repositorien (z. B. Datenbanken oder Facharchive)
  • Nutzung von dauerhaften Identifikatoren (z. B. DOI)
  • Bereitstellung verständlicher und vollständiger Metadaten
  • Verknüpfung mit den zugehörigen Publikationen

Offene Lizenzen helfen zusätzlich dabei, die Nachnutzung klar zu regeln und Forschung einfacher zugänglich zu machen.

Forschungsprozesse transparent dokumentieren

Um Forschung nachvollziehbar zu gestalten, ist eine gute Dokumentation entscheidend. Bewährt haben sich insbesondere:

  • Elektronische Laborbücher (ELN) zur laufenden Dokumentation von Experimenten und Arbeitsschritten
  • Eine strukturierte und nachvollziehbare Ablage von Materialien und Daten

So wird sichtbar, wie Ergebnisse entstanden sind – nicht nur das Endprodukt zählt.

Planung und Präregistrierung

Auch die Planungsphase bietet Möglichkeiten für mehr Offenheit:

  • Erstellung eines detaillierten Forschungsplans
  • Veröffentlichung des Plans vor Studienbeginn (Präregistrierung)

Präregistrierungen werden in vielen Fachbereichen zunehmend genutzt. Sie erhöhen die Transparenz und stärken die Glaubwürdigkeit wissenschaftlicher Arbeit.

    • Elektronische Laborbücher

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    • Informationen zu Repositorien

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    • Präregistrierung

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