Wissenschaftler*innen aus Deutschland, Frankreich, Österreich und Polen beleuchten im Wintersemester 2026/27 die gesellschaftlichen und kulturellen Folgen des industriellen Strukturwandels. Die Themen reichen von Erinnerungen an den Bergbau und Protesten gegen Fabrikschließungen bis zum Wandel der Innenstädte und der Darstellung industrieller Arbeit in Museen und Filmen.
Zum Auftakt am 27. Oktober sprechen Birgit Metzger (Universität des Saarlandes) und Fiona Schrading (Goethe-Universität Frankfurt) über „Deindustrialisierungserfahrungen und Zukunftsvorstellungen im Saarland“.
Veranstaltet wird die Ringvorlesung vom Arbeitsbereich Kultur- und Mediengeschichte der Universität des Saarlandes gemeinsam mit den Interdisziplinären Alternswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt und der Europäischen Ethnologie der Universität des Saarlandes.
Die Vorträge finden an wechselnden Orten statt und stehen allen Interessierten ohne Vorkenntnisse offen.
Zeit und Ort: 27. Oktober 2026, 18:00–20:00 Uhr
Erzhalle, Völklinger Hütte
