Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana Chiusi

Professorin für Zivilrecht, Römisches Recht und Europäische Rechtsvergleichung
(Clusterprofessur)
Rechtswissenschaftliche Fakultät

CEUS-Gründungs- und Collegiumsmitglied von 2021 bis 2026
CEUS-Direktoriumsmitglied von 2023 bis 2026 und dessen Vorsitzende von 05/2023 bis 04/2024


Persönliche Webseite

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana J. Chiusi hatte seit Sommersemester 2001 den Lehrstuhl für Zivilrecht, Römisches Recht und Europäische Rechtsvergleichung an der Universität des Saarlandes inne. Sie forscht zu Einflüssen, Auswirkungen und Wechselwirkungen zwischen der Rechtsprechung und Gesetzgebung auf Unionsebene. Diese für den europäischen Integrationsprozess fundamentale Forschung fügt sich in die Arbeit des Instituts für Europäisches Recht ein, dessen alleinige Direktorin sie seit 2019 ist. Neben der Zusammenarbeit in Forschung und Lehre mit führenden Universitäten in Italien und Spanien, erstreckt sich ihre Vortragstätigkeit in Europa vor allem auf Deutschland, die Schweiz, Österreich, Georgien, Bulgarien, Tschechien und Polen. Ein Projekt, das Teil des DAAD-Förderungsprogramms „Partnerschaften mit Hochschulen in Ostmittel-, Südost- und Osteuropa sowie dem Kaukasus und Zentralasien“ ist, widmet sich der Erforschung von Prozessen der europäischen Ordnungsbildung unter dem Blickwinkel eines einheitlichen europäischen Zivilrechts. Tiziana Chiusi ist Georgien-Beauftragte der UdS, Auslandsbeauftrage der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, war 2012 Mitglied des Gründungsdirektoriums des Europa-Kollegs der Universität des Saarlandes (CEUS) sowie von 2014 bis 2018 als geschäftsführende Direktorin dessen Vorsitzende. Sie wurde 2023 wieder in den Vorstand des Rechtswissenschaftlichen Zentrums für Europaforschung (RZE) der UdS gewählt. Neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit, die sie seit ihrer Emeritierung 2026 im Rahmen einer Seniorprofessur an der UdS fortsetzt, übernahm sie zahlreiche zentrale Funktionen im deutschen und internationalen Wissenschaftssystem, u.a. ist sie seit 2020 Vorsitzende des Deutschen Juristen-Fakultätentages.