Luise Kwak

Das Hauptargument, warum ich mich immer wieder für den Bachelor „Deutsch-Französische Studien“ entscheiden würde, ist die Tatsache, dass nicht nur deutsch-französisch draufsteht, sondern in jeder Weise deutsch-französisch drin ist. Die Französischsprachpraxiskurse wurden ausschließlich von frankophonen Muttersprachler:innen gegeben und zeichneten sich durch eine sehr hohe Qualität aus.
DFS steht für mich für ein besonderes Gemeinschaftsgefühl zwischen den deutschen und französischen Studierenden, die die Freuden, Abenteuer und Hürden des Studierens im anderen Hochschulsystem und des Lebens im Partnerland miteinander teilen und oft zu Freunden fürs Leben werden. Geschätzt habe ich am Übergang von Schule und Studium vor allem, dass man in DFS keine Matrikelnummer ist, sondern eine sehr individuelle Betreuung von den Dozierenden erfährt, die immer ein offenes Ohr für unsere Anliegen hatten und uns bei unseren ersten wissenschaftlichen Arbeitsschritten eng begleitet haben.
Nicht zuletzt wäre da noch die Lage Saarbrückens zu nennen, die den Studienfokus der grenzüberschreitenden Kommunikation und Kooperation, wirklich erlebbar macht; einfach mit dem Semesterticket mit der Straßenbahn nach Frankreich fahren oder nach einer Stunde Busfahrt in Luxemburg sein. Die Wege in Saarbrücken sind kurz und Kontakte lassen sich in dem kleinen Bundesland schnell knüpfen, sodass das persönliche Netzwerk bereits während des Bachelors schnell groß werden kann.