Willkommen im Zentrum für Biophysik

Das Zentrum für Biophysik befasst sich mit der theoretischen und experimentellen Modellierung von Nichtgleichgewichtsprozessen in biologischen Systemen und Zellen. Dabei verfolgt diese Modellierung das Ziel die physikalischen Prinzipien aufzudecken und zu verstehen, die durch das Zusammenspiel vieler molekularer und zellularer Akteure entstehen und so die vielen verschiedenen Formen und Funktionen belebter Materie hervorrufen.

Das Zentrum zeichnet sich durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizin, Biologie und Physik aus. Dies ermöglicht nicht nur die Ausarbeitung anspruchsvoller, theoretischer Modelle, sondern auch die anschließend experimentelle Validierung.

 

Neue Leitung und Zentrumsrat

Zum 1. Juni 2024 übernehmen Prof. Dr. Franziska Lautenschläger und Prof. Dr. Bianca Schrul die Leitung des Zentrums für Biophysik. Zudem wurde ein neuer Zentrumsrat gewählt.

 

Video über das Zentrum für Biophysik auf YouTube

 

Aktuelles

Neues DFG-Schwerpunktprogramm zur Zellbiologie
Sandra Iden koordiniert ein interdisziplinären Verbundprojekt im Bereich Zell- und Entwicklungsbiologie, Biophysik, Strukturbiologie und Genetik. Das DFG-Schwerpunktprogramm mit dem Titel „Heterotypische Zell-Zell-Interaktionen in epithelialen Geweben“ (SPP 2493, HetCCI) soll im Jahr 2025 starten. Hierfür steht ein Budget von insgesamt rund 5,7 Millionen Euro für die erste Förderphase zur Verfügung. 
Pressemitteilung der Universität des Saarlandes (19.4.2024)

Erste Hürde der Antragsskizze zur Wirkstoffforschung genommen
Am 2. Februar haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat (WR) bekannt gegeben, welche Skizzen für neue Exzellenzcluster zur Stellung von Vollanträgen eingeladen werden. Die Universität des Saarlandes (UdS) hat mit ihrer Skizze  „nextAID³ – Nächste Generation der Kl-getriebenen Wirkstoffentdeckung und -entwicklung“ diese erste Hürde erfolgreich genommen.
Pressemitteilung der Universität des Saarlandes (2.2.2024)

Vesikel, die von Dynein und Kinesin angetrieben werden, zeigen Richtungsumkehrungen ohne Regulatoren
Der intrazelluläre vesikuläre Transport entlang der Zytoskelettfilamente gewährleistet die gezielte Beförderung der Ladung. Bisher war unklar, ob dieses komplexe Bewegungsmuster allein durch das mechanische Zusammenspiel der gegenpoligen Motoren zustande kommt oder ob dafür Regulatoren erforderlich sind.  In einer jüngst in Nature Communications erschienen Publikation zeigt die Arbeitsgruppe Santen - in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppen von Stefan Diez (TU Dresden) - ein minimales System, bestehend aus gereinigtem Dynein-Dynactin-BICD2 (DBB) und Kinesin-3, (KIF 16B) das an große unilamellare Vesikel gebunden ist, die Frachtmotilität in vivo reproduziert, einschließlich Bewegung, Pausen und Umkehrungen. 

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