Aktuelles

Bewerbungen für den LL.M. Master-Aufbaustudiengang „Deutsches Recht und Europäische Rechtsvergleichung“

Der LL.M. Master-Aufbaustudiengang „Deutsches Recht und Europäische Rechtsvergleichung“ 2022/23 wird im Wintersemester, d.h. am 24. Oktober 2022, beginnen. Wir werden die Bewerber natürlich über eventuelle Änderungen informieren, sobald wir hierzu aktuelle Informationen haben. Das Sekretariat des Instituts für Europäisches Recht nimmt bereits jetzt Bewerbungen entgegen.

Hier finden Sie die Semestermine für das Wintersemester 2022/2023 und das Sommersemester 2023.

Bewerbungsfrist ist der 15. Juli, Spätbewerbungen sind bis einschließlich 30. September möglich.

 

 

Deutsch-bulgarisches Symposium im Privatrecht

31. Januar 2020

Im Rahmen der Bulgarien-Tage am Institut für Europäisches Recht fand am 4. und 5. Februar ein deutsch-bulgarisches Symposium zu “Fragen des deutschen und des bulgarischen Privatrechts in rechtsvergleichender Perspektive” statt. Das Tagungsprogramm können Sie hier einsehen.

 

5. Deutsch-Georgisches Kolloquium im Zivilrecht

11. Dezember 2019

In Zusammenarbeit mit der Staatlichen Iwane-Dschawachischwili-Universität Tiflis (Georgien) fand vom 28.10.–31.10.2019 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät das 5. Deutsch-Georgische Kolloquium im Zivilrecht statt. Thema dieses Kolloquiums war das georgische außervertragliche Haftungsrecht. Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana J. Chiusi sprach in ihrem Vortrag über deliktische Generalklauseln und konkreten Rechtsgüterschutz, wobei sie feststellte, dass sich die georgische Rechtsordnung, im Gegensatz zum BGB, mit Art. 992 ZGB für eine umfassende deliktische Generalklausel entschieden hat. Unter Heranziehung anderer deliktischer Generalklauseln, u.a. aus dem französischen und italienischen Recht, stellte sie die Vor- und Nachteile deliktischer Generalklauseln bzw. konkreten Rechtsgüterschutzes dar.

Aufbauend auf dieser Einführung wurde im Anschluss an Prof. Dr. Irakli Burdulis Vortrag über die „Deliktische Haftung der Unternehmensleitung gegenüber Dritten in rechtsvergleichender Hinsicht“ erörtert, inwieweit Lösungswege der deutschen Rechtswissenschaft auf ein System Anwendung finden können, das eine deliktische Generalklausel kennt.

Demetre Egnatashvilis Beitrag über „Die Haftung des GmbH-Geschäftsführers de lege ferenda“ knüpfte direkt daran an und stellte den aktuellen georgischen Reformentwurf vor.

Von intensiver Diskussion innerhalb der jungen georgischen Zivilrechtswissenschaft zeugte auch der Vortrag von Ass.-Prof. Dr. Giorgi Rusiashvili, der die Problematik des Ersatzes reiner Vermögensschäden behandelte und dabei die Festlegung von Verhaltenspflichten der Aufstellung von Schutznormen gegenüberstellte.

Einen Fall der dem deutschen Recht unbekannten Haftung für fremdes Verschulden behandelte Lado Sirdadzes Vortrag über die „Geschäftsherrenhaftung nach Art. 997 ZGB“.

Den letzten Themenkomplex stellten Vorträge über die Gefährdungshaftung dar. „Die Grundlagen der Gefährdungshaftung“ stellte Christopher Ries vor, der dabei insbesondere die Normierung einzelner Gefährdungshaftungstatbestände im georgischen Recht untersuchte und auf mögliche Probleme einging. Die einzelnen Gefährdungshaftungstatbestände untersuchten außerdem Max Frenzel, der die deutschen und georgischen Regelungen der Produkthaftung verglich, sowie Daniela Wolff, die in ihrem Vortrag über die Haftung des Kfz-Halters u.a. terminologische Schwachstellen der georgischen Regelung ausfindig machen konnte.

Italientag der Historiker der Universitäten des Saarlandes und Trier

12. Juni 2019

Professor Dr. Dr. h.c Chiusi wird am 18. Juli im Rahmen des Italientags der Historiker der Universitäten des Saarlandes und Trier einen Vortrag zum Thema “Italia und Germania: juristische Wechselwirkungen” halten.

Europa in Wissenschaft und Politik

11. April 2019

Im Rahmen der Konferenz “Europa in Wissenschaft und Politik”, die am 11. und 12. Februar 2019 von der Konrad Adenauer und der Hanns Seidel Stiftung im Europäischen Parlament in Straßburg veranstaltet wurde, hat Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Chiusi einen Vortrag in der Sitzung zum Thema “Die Rechte des Europäischen Parlaments in der nächsten Interinstitutionellen Vereinbarung” gehalten.

Auszug aus dem Programm:

Montag, 11. Februar 2019

18.00 Uhr – Begrüßung
Daniel Caspary MdEP Vorsitzender der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament

Prof. Dr. Angelika Niebler MdEP
Co-Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament

Prof. Dr. Beate Neuss
Stellv. Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung

Markus Ferber, MdEP
Stellv. Vorsitzender der Hanns-Seidel-Stiftung

18.10 Uhr — 19.45 Uhr – Sitzung I: Die Rechte des Europäischen Parlaments in der nächsten Interinstitutionellen Vereinbarung
Am 13. April 2016 unterzeichneten die Europäische Kommission, das Parlament und der Rat die aktuelle Interinstitutionelle Vereinbarung (IIV), die im Rahmen eines Maßnahmenpakets zur besseren Rechtssetzung geschlossen wurde. Sie soll die Ausarbeitung einfacher und kohärenter EU-Rechtsvorschriften unterstützen und die Zusammenarbeit der Institutionen bei der jährlichen Programmplanung stärken. Wie hat sich die Rolle des Europäischen Parlaments (EP) als einer der “drei Organe” der EU in den vergangenen Jahren und im Vergleich der letzten IVVs verändert? Können wir in diesem Zusammenhang eine weitere Ausweitung der Rechte des EPs von der nächsten Vereinbarung erwarten?

Impulsreferat:
Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana Chiusi
Professorin für Zivilrecht und Römisches Recht
Universität des Saarlandes

Kommentar:
Elmar Brok MdEP

Moderation:
Dr. Werner Langen, MdEP

 

Europa, quo vadis?

11. April 2019

Unter dem Titel “Europa, quo vadis? Was macht einen Europäer aus?” sind die Akten der 1. Saarbrücker Europa-Konferenz im Alma Mater Verlag erschienen.