Aktuelles

Bewerbungen für den LL.M. Master-Aufbaustudiengang „Deutsches Recht und Europäische Rechtsvergleichung“

Der LL.M. Master-Aufbaustudiengang „Deutsches Recht und Europäische Rechtsvergleichung"  beginnt in der Regel zum Wintersemester, Mitte Oktober. 

Bewerbungsfrist ist der 15. Juli, Spätbewerbungen sind bis einschließlich 30. September möglich

Wir empfehlen Bewerberinnen und Bewerbern mit Visumspflicht, sich bis zum 30. April zu bewerben. Die Erfahrung zeigt, dass sich der Prozess zur Beantragung eines Visums durchaus über Wochen oder sogar Monate ziehen kann!

Ein weiterer Hinweis für chinesische Studierende: Bitte prüfen Sie, ob Sie ein relevantes Prüfverfahren Ihrer erbrachten Leistung durch die Akademische Prüfstelle (APS) durchlaufen müssen. Mehr Informationen dazu finden Sie hier (auf Deutsch und Chinesisch).

Die Zahl der Studienplätze ist beschränkt. Die Auswahl der Kandidatinnen und Kandidaten erfolgt nach Kriterien der fachlichen Qualifikation und Eignung.

Hier finden Sie die Semestermine für das Wintersemester 2023/2024 und das Sommersemester 2024.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:

Lehrstuhl für Zivilrecht Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana Chiusi
IER - Institut für Europäisches Recht
Dott.Univ./Mailand Maria Cristina Sparapani-Pelster
LL.M. Studienkoordinatorin
Campus B4 1 Raum 2.64
Universität des Saarlandes
66123 Saarbrücken

 

 

Exkursion des Instituts für Europäisches Recht

Am 26.01.2024 fand unter Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Chiusi eine Exkursion des Instituts für Europäisches Recht zum Bundesgerichtshof und Bundesverfassungsgericht nach Karlsruhe statt. Daran teilgenommen haben die Studenten des vom IER organisierten Master-Studiengangs „Deutsches Recht und Europäische Rechtsvergleichung“, Erasmus-Studenten der Fakultät sowie Mitarbeiter des IER.

Nach einer Führung durch das Gerichtsgebäude von Herrn Richter am Landgericht Walkenhorst hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, einer Sitzung des V. Zivilsenats des BGH beizuwohnen, welche sich mit der Kostenverteilung von Wohnungseigentümergemeinschaften beschäftigte. Am Bundesverfassungsgericht erhielten sie eine informative Führung von Herrn Richter am Oberlandesgericht Dr. Oberscheidt, der der Gruppe sowohl historische Hintergründe als auch die aktuelle Tätigkeit des Bundesverfassungsgerichts nahebrachte.

Die Exkursion wurde sodann mit einem Ausflug nach Neustadt an der Weinstraße abgerundet.

 

Besuch von Prof. Dr. Margarita Fuenteseca

Prof. Dr. Margarita Fuenteseca (Univ. zu Vigo) besuchte vom 08.-10.01.2024 den Lehrstuhl für Zivilrecht, Römisches Recht und Europäische Rechtsvergleichung von Prof. Dr. Dr. h.c. Chiusi und das Institut für Europäisches Recht.

Am Dienstag, den 09.01.2024, referierte sie im Rahmen des Seminars zum Römischen Privatrecht zur Verpfändung von Grundstücken in Rom. Am 10.01.2024 hielt sie in der Vorlesungsreihe "Rechtsvergleichung" einen Vortrag bezüglich der spanischen Verfassung von 1978 und den Quellen des spanischen Rechts.

 

Seminar „Deutsch-Chinesische Rechtsgespräche“

In Zusammenarbeit mit der juristischen Fakultät der Zhongnan University of Economics and Law, Wuhan fand am 22.-23.11.2023 das Seminar „Deutsch-Chinesische Rechtsgespräche“ am Institut für Europäisches Recht der rechtswissenschaftlichen Fakultät statt.

Teilnehmer der Konferenz waren auf Seiten des Inst. f. Eur. Recht Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Chiusi und Herr Prof. Dr. iur. Dr. rer. Publ. Dr. h.c. mult. Martinek. Die chinesische Delegation bestand aus Herrn Prof. Dr. Baifeng CHEN (Dekan der rechtswissenschaftlichen Fakultät Wuhan), Frau Ass. Prof. Chunxia GONG, Herrn Dachuang CHEN, Frau Rong HE, Frau Ass. Prof. Jie LUO. Digital wurden der Dekan der Universität Rom „La Sapienza“ Herr Prof. Dr. Oliviero Diliberto und Frau Prof. Dr. Sofia HUANG (ZUEL) zugeschaltet.

Thema des Seminars war die Vertiefung der seit 27 Jahren bestehenden Kooperation des Inst. f. Eur. Recht und der rechtswissenschaftlichen Fakultät der ZUEL hinsichtlich des Masterstudiengangs „Deutsches Recht und Europäische Rechtsvergleichung“, welcher durch das IER organisiert und von chinesischen Studenten gut besucht wird. Darüber hinaus wurde durch den Beitrag von Prof. Dr. Diliberto eine trilaterale Form der Kooperation zwischen dem Inst. f. Eur. der UdS, der rechtswissenschaftlichen Fakultät der ZUEL und der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Rom „La Sapienza“ beschlossen. Für das Frühjahr 2024 ist schon eine trilaterale Tagung in Rom geplant.

 

Teilnahme an der Konferenz „Kodifikationen des Obligationenrechts im 20. Jahrhundert bis zum 2. Weltkrieg“

Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Chiusi nahm zusammen mit den Mitarbeitern Victoria Roth, aus dem Institut für Europäisches Recht und Marvin Hell vom 14.–17.11.2023 an der Konferenz „Kodifikationen des Obligationenrechts im 20. Jahrhundert bis zum 2. Weltkrieg“ an der Universität Warschau teil. Die zum Teil durch die „Ostpartnerschaft“ des DAAD finanzierte Tagung wurde von Prof. Tomasz Giaro (Dekan der Univ. Warschau) und Prof. Chiusi organisiert. Weitere Teilnehmer waren Dr. hab. Jan Rudnicki (Univ. Warschau), Václav Dvorský (Univ. Prag), Dr. Witold Borysiak (Univ. Warschau), Dr. Aleksander Grebieniow (Univ. Warschau), Dr. Jan Andrzejewski (Univ. Posen), Michal Tutaj (Univ. Warschau) und Dr. Grzegorz Blicharz (Univ. Kraukau). Darüber hinaus nahmen Dr. Joanna Kruszynska Kola (Univ. Posen) und Igor Adamczyk (Univ. Warschau) digital teil.

Prof. Chiusi hielt einen Vortrag mit dem Thema „Zur Genese und Merkmale des italienischen Codice Civile“, in dem sie über die Entwicklungsgeschichte der italienischen Zivilrechtskodifikationen und den Charakter des Codice Civile referierte.

Der Vortrag von Victoria Roth „Das polnische, deutsche und französische Deliktsrecht: rechtsvergleichende Betrachtung“, beschäftigte sich mit den besonderen deliktischen Haftungsnormen der drei Kodifikationen und dem Charakter des polnischen Deliktsrechts.

Der Vortrag von Marvin Hell „Historisch-rechtsvergleichende Anmerkungen zur Geschäftsführung ohne Auftrag im Polnischen Obligationenrecht und im BGB“ behandelte die Frage nach einem möglichen Einfluss des BGB auf die entsprechenden Normen der polnischen Kodifikation.

Die Tagung war Teil eines größeren Projekts zum Polnischen Obligationenrechts von 1933. Dabei soll ein besonderer Schwerpunkt auf die Rechtsvergleichung des Polnischen Obligationenrechts mit anderen zeitgenössischen Kodifikationen Europas wie dem BGB, dem Code Civil und dem Schweizer Obligationenrecht gelegt, mit dem Ziel, den Charakter und die Inspirationsquellen dieses Gesetzbuches zu ergründen.

 

Teilnahme am Internationalen Seminar an der Universität Vigo

Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Chiusi nahm vom 02.-03.11.2023 gemeinsam mit Prof. Paul du Plessis (Univ. Edinburgh), Prof. Dr. Fausto Giumetti (Univ. Neapel) und Prof. Dr. Carmen Lopez-Rendo (Univ. Oviedo) am Internationalen Seminar der Universität Vigo teil. Die Veranstaltung konnte von dem Publikum, welches hauptsächlich aus Spanien und Südamerika stammte, auch digital verfolgt werden. Zu diesem Anlass hielt Frau Prof. Dr. Dr. h.c. Chiusi einen Vortrag mit dem Titel „Observaciones sobre fides y derecho en Roma“.

6. Deutsch-Georgisches Kolloquium im Privatrecht

In enger Kooperation zwischen den juristischen Fakultäten der Staatlichen Iwane-Dschawachischwili-Universität Tiflis und der Universität des Saarlandes fand am 25. und 26. Oktober 2023 in Saarbrücken das 6. Deutsch-Georgische Kolloquium im Privatrecht statt. An dem Kolloquium nahmen Tamar Zambakhidze (Richterin am Obersten Gerichtshof Georgiens), Natia Gudjabidze (Richterin am Obersten Gerichtshof Georgiens), Prof. Dr. Irakli Burduli, Assoz. Prof. Dr. Giorgi Rusiashvili, Prof. Dr. Bessarion Zoidze, Prof. Dr. Zurab Dzlierishvili (Richter am Obersten Gerichtshof Georgiens) von der Universität Tiflis sowie Prof. Dr. Dr. h.c. Tiziana Chiusi, Christina Backes, Tilman Sutor von der Universität des Saarlandes teil.

Das allgemeine Thema des Kolloquiums war die Rechtsfortbildung im georgischen Schadensersatzrecht. Durch intensive Diskussionen zwischen den Wissenschaftlern und den Richtern des Obersten Gerichtshofs Georgiens wurden entscheidende Weichen gestellt, die eine bedeutsame Weiterentwicklung im Bereich des deliktischen Schadensersatzrechts in Georgien in Gang gesetzt haben.