Warum ein Juniorstudium?

Das Juniorstudium geht einen neuen Weg zur Studienentscheidung. Vier Semester können die Juniorstudierenden reguläre Lehrveranstaltungen besuchen und so herausfinden, ob das Traumfach wirklich das richtige Studienfach ist. Ein Fachwechsel ist nach Rücksprache (fast immer) möglich. Das Juniorstudium kann jederzeit beendet werden, ohne dass Nachteile entstehen.

Die Juniorstudierenden können an Prüfungen und Abschlussarbeiten teilnehmen – ohne Risiko, denn es besteht eine Freiversuchsregelung. Studienleistungen, die während des Juniorstudiums erbracht werden, können an der Universität des Saarlandes nach Aufnahme eines regulären Studiums angerechnet werden. Bis zu zwei Semester kann das reguläre Studium so verkürzt werden, wenn die Wahl auf den im Juniorstudium belegte Studiengang fällt.

Juniorstudierende können viele Vorteile des Studentenlebens nutzen: Sie bekommen eine UdS-Card, die in den Bibliotheken, der Mensa usw. gültig ist wie bei ‚normalen‘ Studierenden auch. Abhängig vom Platzangebot können sie sich für die Programme des Hochschulsports und des Sprachenzentrums anmelden.

Wichtig ist, dass Juniorstudierende bei der Wahl des Fachs im regulären Studium vollkommen frei sind. Die Teilnahme am Förderprogramm kann bei Bewerbungen für ein Stipendium von großem Vorteil sein.
Neben diesen handfesten Vorteilen sind die „Soft skills“ von großer Bedeutung. Juniorstudierende knüpfen Kontakte zu anderen Schülerinnen und Schülern und zu Studierenden. Sie lernen die Fachrichtung(en) und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kennen und erhalten einen Einblick in Forschung und Lehre. Zudem können sie den Campus in Ruhe erkunden und werden mit den Abläufe eines Studiums vertraut.

Das Juniorstudium fördert in außergewöhnlichem Maß die Selbstständigkeit und das eigenverantwortliche Arbeiten. Und schließlich stärkt das Juniorstudium die Entwicklung der Persönlichkeit und stärkt – das zeigt die langjährige Erfahrung – beeindruckend das Selbstbewusstsein.