Vereinbarkeit Schule und Uni

Juniorstudierende nehmen an regulären Lehrveranstaltungen teil. Diese finden oft vormittags statt, damit ist der Ausfall von Schulunterricht leider unumgänglich. Uni und Schule arbeiten eng zusammen, damit hierdurch keine bzw. möglichst wenig Nachteile entstehen. Für die Junioren gilt natürlich: Was in der Schule versäumt wird, muss nachgearbeitet werden. Dies gelingt erfahrungsgemäß gut. Selbstverständlich nimmt die Uni Rücksicht auf wichtige schulische Belange, wenn etwa eine Klausur geschrieben wird.

Manches Mal ist das Jonglieren zwischen Uni und Schule ein echter Balanceakt – etwa, wenn weite Anfahrtswege an die Un die Fehlzeiten in der Schule erhöhen. Bisher konnten derlei Schwierigkeiten im Austausch von Juniorstudent/in, Patenlehrer/in und Univertretern fast immer gelöst werden. Sollte die Herausforderungen doch einmal zu groß werden: Das Juniorstudium ist freiwillig und kann jederzeit reduziert oder beendet oder reduziert werden. Denn der eiserne Grundsatz ist: Die Schule geht immer vor!

Seit 2017 regeln Richtlinien des Ministeriums für Bildung und Kultur unter anderem die Dokumentation des Juniorstudiums in der Schule, die Handhabung von Unterrichtsbefreiung, den Umgang mit Terminen zur Leistungskontrolle oder auch die mögliche Anerkennung von im Juniorstudium erbrachten Leistungen durch die Schule. [Richtlinien zum Download]