In seiner Abschiedsvorlesung fragt Heinrich Schlange-Schöningen ausgehend von der attischen Demokratie nach autoritären Herausforderungen demokratischer Ordnungen und eröffnet damit eine historische Perspektive auf gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklungen.
Mit seinen Forschungen zur politischen Kultur der Antike hat der Althistoriker über viele Jahre gezeigt, wie eng historische und gegenwärtige Fragen Europas miteinander verbunden sind.
Heinrich Schlange-Schöningen war neben Tiziana Chiusi, Astrid Fellner, Peter Dörrenbächer und Christian Scholz Mitglied des Gründungsdirektoriums des „Collegium Europaeum Universitatis Saraviensis“ (CEUS), das im Rahmen eines Festakts am 17. Dezember 2012 offiziell eröffnet wurde. Von 2012 bis 2014 hatte er den Vorsitz inne und verantwortete in dieser Zeit die institutionelle Verankerung des CEUS als gemeinsame wissenschaftliche Einrichtung der (nach altem Zuschnitt) Philosophischen Fakultäten und der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie den internen Aufbau und operativen Start mit der Besetzung der Geschäftsführung.
Nach seinem Ausscheiden aus dem Direktorium begleitete er weiterhin mit seiner althistorischen Expertise die Arbeit des CEUS und beteiligte sich an Veranstaltungen, Ringvorlesungen und Publikationen. 2021 wurde er Mitglied im zum Cluster für Europaforschung weiterentwickelten CEUS, seit 2024 ist er Mitglied im Collegium.
Das Collegium wünscht Herrn Schlange-Schöningen für seinen nächsten Lebensabschnitt alles Gute!
Zeit und Ort: 17. Juli 2026, 16.15 Uhr
Gebäude B3 1, Hörsaal 1, Campus Saarbrücken
Im Anschluss findet ein Empfang statt.
