Archiv der Online-Vorträge, Interviews, Gastvorträge

Table ronde der Villa Lessing - Liberale Stiftung Saar: Die französische Ratspräsidentschaft 2022

Prof. Lüsebrink im Gespräch mit Prof. Ulrich Pfeil, Prof. Corinne Defrance und Jun.-Prof. Florian Weber

Am Donnerstag, den 10. März 2022 veranstaltete die Villa Lessing - Liberale Stiftung Saar e.V. eine Table ronde zur EU-Ratspräsidentschaft, die Frankreich im ersten Halbjahr 2022 innehält.

Prof. Lüsebrink diskutierte mit folgenden Gästen:

  • Prof. Ulrich Pfeil - Professor für Deutschlandstudien an der Université de Lorraine - Metz
  • Prof. Corine Defrance - Professorin für Zeitgeschichte am Centre National de la Recherche scientifique (CNRS) in Paris sowie der Université Paris 1-Panthéon Sorbonne
  • Jun.-Prof. Florian Weber - Juniorprofessor für Europastudien an der Universität des Saarlandes (Fachbereich Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung)

Sie können die Aufnahme der Table ronde auf der Webseite der Villa Lessing - Liberale Stiftung Saar e.V. ansehen.

 

Prof. Dr. Diana Roig-Sanz: "Key Theoretical Concepts and Methodological Challenges for a Global and Digital Approach to Film, Literary and Translation History"

Vortrag im Rahmen des Hauptseminars "Globalisierung im Umbruch" von Prof. Lüsebrink, Dr. Rampeltshammer (KoWA) und Ulrike Dausend, M.A. (NES)

Im Rahmen des Hauptseminars "Globalisierung im Umbruch" von Prof. Lüsebrink, Dr. Rampeltshammer und Ulrike Dausend und des internationalen Graduiertenkollegs IRTG Diversity hat am Montag, den 31. Januar 2022 Prof. Dr. Diana Roig-Sanz einen Gastvortrag zum Thema "Key Theoretical Concepts and Methodological Challenges for a Global and Digital Approach to Film, Literary and Translation History" gehalten. Prof. Roig-Sanz ist ICREA Research Professor und forscht im Rahmen eines ERC StG Fellowship am Internet Interdisciplinary Institute der Universitat Oberta de Catalunya.

Sie können den Vortrag online auf dem YouTube-Kanal der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt ansehen.

Das Abstract zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Abendvortrag "Justizaffären im Raum der Öffentlichkeit" - Prof. Lüsebrink zu Gast an der Universität Münster

Am Dienstag, den 8. Februar 2022, um 19 Uhr hält Prof. Lüsebrink im Rahmen der interdisziplinären Tagung "In dubio. Zweifel vor Gericht im Zeitalter der Aufklärung" des SFB 1386 "Recht und Literatur" der WWU Münster einen öffentlichen Abendvortrag zum Thema Justizaffären im Raum der Öffentlichkeit. Die Causes célèbres im Kontext literarischer und publizistischer Diskurse im Frankreich des 18. Jahrhunderts.

Die Tagung findet in hybrider Form vor Ort in der Aula des Fürstbischöflichen Schlosses und online über Zoom statt. Um vorherige Anmeldung bei  in.dubio-tagung@uni-muenster.de wird gebeten.

Das vollständige Tagungsprogramm finden Sie hier.

 

Prof. Dr. Birgit Mahnkopf: Von der Globalisierung zur Geopolitik. Europa im Spannungsfeld von ökologischer Krise und Digitalisierung

Vortrag im Rahmen des Hauptseminars "Globalisierung im Umbruch" von Prof. Lüsebrink, Dr. Rampeltshammer (KoWA) und Ulrike Dausend, M.A. (NES)

Am Montag, den 17. Januar 2022 empfangen Prof. Lüsebrink, Dr. Rampeltshammer und Ulrike Dausend die Berliner Soziologin Prof. Dr. Birgit Mahnkopf im Rahmen ihres gemeinsamen Hauptseminars "Globalisierung im Umbruch." Prof. Mahnkopfs Vortrag trägt den Titel "Von der Globalisierung zur Geopolitik. Europa im Spannungsfeld von ökologischer Krise und Digitalisierung."

Dr. Birgit Mahnkopf ist Professorin (i. R.) für Europäische Gesellschaftspolitik am Institute for International Political Economy der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen u. a. die ökonomischen, sozialen und politischen Dimensionen der Globalisierung. Weitere Informationen zum Werdegang von Prof. Mahnkopf finden Sie auf der Webseite der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin.

Der Vortrag von Prof. Mahnkopf wird in Kürze auf YouTube erscheinen.

Thementag an der Universität Bamberg: „Kinder- und Jugendliteratur für Schule und Unterricht“

Dr. Élodie Malanda spricht zum Thema "(Anti-)Rassismus in der deutschen und französischen Kinder- und Jugendliteratur (2000-2020)"

Am 10. Dezember 2021 ist Dr. Élodie Malanda, derzeit Postdoc-Forschungsstipendiatin an der Universität des Saarlandes, zu Gast an der Universität Bamberg im Rahmen des KulturPLUS-Thementags "Kinder- und Jugendliteratur für Schule und Unterricht". Ihr Vortrag befasst sich mit dem Thema "(Anti-)Rassismus in der deutschen und französischen Kinder- und Jugendliteratur (2000-2020)".

In den letzen zwanzig Jahren ist eine erhebliche Zahl an Kinder- und Jugendbüchern herausgekommen, die darauf abzielen, Rassismus zu verurteilen. Doch nicht alle sind wirksam im Kampf gegen Rassismus, und einige vermitteln sogar – unbewusst – ein rassistisches Weltbild. Der Vortrag analysiert, anhand ausgewählter Beispiele aus Deutschland und Frankreich, Paradoxe und Fallstricke von antirassistisch intendierten Kinderbüchern und zeigt Beispiele von gelungenen Ansätzen rassismuskritischer Kinder- und Jugendliteratur.

Der Vortrag findet zwischen 11.50 und 12.50 Uhronline statt. Weitere Informationen zum Thementag und Dr. Malandas Vortrag finden Sie hier.

Übersetzen ist Macht

Talk zur Ausstellungseröffnung des DFG-Schwerpunktprogramms ‚Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit‘ mit Olga Grjasnowa

Übersetzungen sind unverzichtbar für das gesellschaftliche Zusammenleben und die Weiterentwicklung von Wissenschaft, Literatur, Kunst und Technik. Wer übersetzt, vermittelt Botschaften von einer Kultur in eine andere und muss in mindestens zwei Sprachen und Kulturen handlungsfähig sein. Was für eine zentrale Bedeutung Übersetzen haben kann, deckt die digitale Ausstellung ‚Übersetzen ist Macht. Geheimnisse, Geschenke, Geschichten in der Frühen Neuzeit‘ (uebersetzenistmacht.de) auf. Anlässlich ihrer Eröffnung diskutieren Wissenschaftler*innen des DFG-Schwerpunktprogramms ‚Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit‘ (www.spp2130.de) mit der in Aserbaidschan geborenen Bestsellerautorin Olga Grjasnowa über Sprache, Anerkennung und Identität. Wer übersetzt, warum wird übersetzt und welche Machtfaktoren spielen dabei eine Rolle?

Das Gespräch wird am 2. Dezember um 18:30 Uhr

live gestreamt: www.youtube.com/watch

Prof. Dr. Ludger Pries (Ruhr-Universität Bochum): Globalisierung und Arbeitsmigration - Was ist neu im 21. Jahrhundert?

Vortrag im Rahmen des Hauptseminars "Globalisierung im Umbruch" von Prof. Lüsebrink, Dr. Rampeltshammer (KoWA) und Ulrike Dausend, M.A. (NES)

Am 29. November 2021 hat der Soziologe Prof. Dr. Ludger Pries (Ruhr-Universität Bochum) im Rahmen des Hauptseminars "Globalisierung im Umbruch" von Prof. Lüsebrink, Dr. Rampeltshammer (Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt) und Ulrike Dausend, M.A. (Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland) einen Gastvortrag gehalten.

Sie können den Gastvortrag von Prof. Dr. Ludger Pries mit dem Titel "Globalisierung und Arbeitsmigration - Was ist neu im 21. Jahrhundert?" auf dem YouTube-Kanal der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt ansehen.

 

Vortrag von Prof. Lüsebrink: "Peuples, Nations, Barbarie/Civilisations"

Identitätsmuster und Alteritätsbegriffe in enzyklopädischen Werken und Reiseberichten der europäischen Aufklärung

Am 6. Dezember 2021 hält Prof. Lüsebrink einen Vortrag zum Thema "Peuples, Nations, Barbarie/Civilisations. Identitätsmuster und Alteritätsbegriffe in enzyklopädischen Werken und Reiseberichten der europäischen Aufklärung" im Rahmen der Vortragsreihe "Rassismus in der Aufklärung" des Interdisziplinären Zentrums für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 

Der Vortrag findet hybrid statt. Interessierte können sich für eine Online-Teilnahme im Sekretariat des IZEA per E-Mail anmelden. Mehr Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Vortrag von Prof. Lüsebrink im Rahmen des Kolloquiums "Les États généraux sur la recherche en littérature et culture québécoises" (CRILCQ, UQÀM)

Am 2. November hielt Hans-Jürgen Lüsebrink im Rahmen des Kolloquiums "Les États généraux sur la recherche en littérature et culture québécoises" am Centre de recherche interuniversitaire sur la littérature et la culture québécoises (CRILCQ) der Université du Québec à Montréal (UQÀM) einen Vortrag zum Thema "Synthèse sur les études québécoises á l'étranger". Eine Aufzeichnung des Vortrags steht in Kürze als Podcast zur Verfügung.

Podcast mit Prof. Lüsebrink zu "Robertine" von Paul Fortier

Am 23. Oktober hat Prof. Hans-Jürgen Lüsebrink um 18 Uhr gemeinsam mit Claire Lüsebrink und der Journalistin Christine Borello (Québec) an einer einstündigen Radiosendung zum Drama "Robertine" von Paul Fortier teilgenommen. Das Theaterstück stellt die Karriere von Robertine Barry (1863-1911), der ersten weiblichen frankokanadischen Journalistin, dar. Hans-Jürgen Lüsebrink hat gemeinsam mit Claire Lüsebrink das Vorwort zur Publikation geschrieben. Die Sendung wurde vom Radiosender CKIA 88.3. Radio urbaine Fm in Québec (Stadt) aufgezeichnet und wird in Kürze als Podcast zur Verfügung stehen.

 

Anstehende Vorträge von Dr. Élodie Malanda

Vortrag am 21. Oktober 2021 im Literaturhaus Leipzig  gemeinsam mit Sarah Bergh zum Thema "Wann es beginnt… Racial Diversity im Kinder- und Jugendbuch. Schwarze Blicke auf Selbst, Gesellschaft und Welt"

Élodie Malanda, Literaturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur, und Sarah Bergh, Pädagogin für Politische Bildung und Kulturmittlerin, besprechen anhand ausgewählter Bücher von und über Schwarze Menschen die Bedeutsamkeit von Kinder- und Jugendliteratur, die diversitätsbewusste und machtsensible Perspektiven abbildet. - Wie entstehen Selbstbilder aufgrund von Illustrationen? Welche Sprech - und Sprachfähigkeit wird durch vielfältig erzählte Geschichten vermittelt? Ist ein Buch über eine ›nicht-weiße‹ Figur automatisch diversitätsbewusst? Welche sind die Fallstricke gutgemeinter Bücher und wie kann man sie erkennen? Und warum ist es wesentlich, Gesellschaft diskriminierungs- und rassismuskritisch zu betrachten?

Die Veranstaltung findet am 21.10.2021 um 19.30 im Literaturhaus Leipzig, Saal 3, statt. Mehr Informationen hier.

Inputvortrag und Podiumsdiskussion am 24. November 2021 im Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC) zum Thema "'Vielfalt allein macht noch keine gute Geschichte.' Literaturwissenschaftliche Perspektiven auf die Diversity-Debatte in der Kinder- und Jugendliteratur"

Dass Vielfalt in Kinderbüchern wichtig ist, wird mittlerweile auch auf dem deutschen Buchmarkt anerkannt. So sind Kinderbücher, in denen Schwarze Kinder und Kinder of Color vorkommen, Queerness verhandelt und über Migration erzählt wird, keine Seltenheit mehr. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Autor*innen, die diese Vielfalt aus ihrer eigenen Perspektive beleuchten, sehr gering. Ist Diversität nur eine Frage der Repräsentation oder soll es auch um vielfältige ästhetische und narrative Formen gehen? Wie redet man über „Diversität“ im Kinderbuch ohne auf der Ebene gut gemeinter pädagogischer Botschaften zu bleiben? Und inwiefern setzt ein Votum für eine vielfältige Literatur auch eine Dekolonisierung unserer ästhetischen Kriterien voraus?
Nach einem Inputvortrag von Dr. Élodie Malanda über das Spannungsfeld zwischen Aktivismus und Ästhetik in afrofranzösischen und afrodeutschen Kinderbüchern, wird die deutsch-libanesische Autorin Andrea Karimé ihre Bücher vorstellen und aus ihrem neuesten Buch Antennenkind vorlesen. Anschließend diskutieren die beiden mit Prof‘in Ute Dettmar über ästhetische und literarische Dimensionen, die in der Diskussion um Vielfalt in Kinder- und Jugendliteratur oft in den Hintergrund geraten.

Die Veranstaltung findet am 24.11.2021 online statt; eine Anmeldung zum Webinar über diesen Link ist erforderlich. Mehr Informationen hier.

Romanistentag 2021: Interkulturelle Dialogizität in enzyklopädischen Werken des Aufklärungszeitalters und ihren Übersetzungen

Vortrag in der Sektion: "Zwischen den Polen: Europa zwischen Selbst- und Fremdreflexion in den mentalen Begegnungsräumen der Literatur des 18. Jahrhunderts"

Am 5. Oktober 2021, 10:30 - 11:00 Uhr, hält Prof. Lüsebrink im Rahmen der Sektion "Zwischen den Polen: Europa zwischen Selbst- und Fremdreflexion in den mentalen Begegnungsräumen der Literatur des 18. Jahrhunderts" beim 37. Romanistentag einen Vortrag zum Thema: "Interkulturelle Dialogizität in enzyklopädischen Werken des Aufklärungszeitalters und ihren Übersetzungen".

Die Anmeldung für die Online-Veranstaltung erfolgt bei: Beatrice.Nickel(at)ruhr-uni-bochum.de

Eröffnungsvortrag Romanistentag 2021: Interkulturelle Kommunikations- und Kulturkontaktsituationen in Literaturen der Frühen Neuzeit (Kopie 1)

Kongress des Deutschen Romanistenverbandes, Universität Augsburg, Sektion: "Berührungsräume: (Kon-)Figurationen des Kontakts in den Literaturen der Frühen Neuzeit"

Am 4. Oktober 2021, 16:00-16:45 Uhr, eröffnet Prof. Lüsebrink die Sektion "Berührungsräume: (Kon-)Figurationen des Kontakts in den Literaturen der Frühen Neuzeit" des 37. Romanistentags mit einem Vortrag zum Thema "Interkulturelle Kommunikations- und Kulturkontaktsituationen in Literaturen der Frühen Neuzeit – ein theoretischer und methodischer Problemaufriss".

Die Anmeldung zur Online-Veranstaltung erfolgt bei: Christoph.Gross(at)ruhr-uni-bochum.de

Interview mit Dr. Élodie Malanda: (Self)images of Africa and Afropea in Children’s Literature in France and Germany

In an interview-discussion with Gilbert Ndi Shang (Bayrische Akademie der Wissenschaften), Élodie Malanda, Postdoc fellow of the Humboldt Foundation at Saarland University, examines questions of identity connected to her research. She has researched on the images of Africa in children’s literature in France and Germany and is now working on children’s literature by Afro-French and Afro-German authors. She argues that German/French texts about Africa, though they try to avoid colonial stereotypes, still, perhaps unconsciously, perpetuate less nuanced images of the continent and its inhabitants. On the other hand, Afropean youth literature attempts to fill in the paucity and absence of texts with characters of African ancestry as protagonists and not just as stereotyped “others”.  Though this literature is still somewhat fledgling (more so in Germany than in France) and continues to face editorial challenges due to the underestimation of its artistic quality, Élodie holds that Afropean children/youth literature is gaining grounds and growing beyond strictly Afropean community.

To watch the exchange, please click on the picture or follow this link to the website of the Bayrische Akademie der Wissenschaften.

 

 

Diskussion mit Sophie Deraspe: Kulturelle Diversität in ihrem Film Antigone (2019)

Rencontre avec Sophie Deraspe : Diversité culturelle dans son film Antigone (2019)

Eine Veranstaltung im Rahmen des Seminars Interkulturelle Filmanalyse: Kulturelle Diversität im frankokanadischen Kino der Gegenwart

Im Rahmen des Proseminars „Interkulturelle Filmanalyse: Kulturelle Diversität im frankokanadischen Kino der Gegenwart“ von Charlotte Kaiser und Viktoria Sophie Lühr findet am 13. Juli 2021 um 18 Uhr eine Diskussionsrunde mit Sophie Deraspe, der Regisseurin des Films „Antigone“ (2019), statt. Sophie Deraspes Adaptation der griechischen Tragödie von Sophokles wird darin in das soziokulturell diverse Milieu der quebecer Großstadt Montréal übertragen. Im Laufe der Diskussion sprechen wir mit der Regisseurin über ihre Motivation und den Hintergrund des Films sowie über die Darstellung von kultureller Diversität im quebecer Kino. Die Diskussionsrunde wird organisiert im Rahmen des internationalen Graduiertenkollegs IRTG Diversity und der Arbeitsstelle für interkulturelle Québec-Studien und nordamerikanische Frankophonie der Universität des Saarlandes.

Die Veranstaltung findet am 13. Juli um 18 Uhr auf Zoom statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Um rechtzeitige Registrierung wird gebeten:

https://zoom.us/meeting/register/tJYrde2pqTkuGtUjP9agWE9BwRSMdMFX2dNH.

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Un événement dans le cadre du séminaire L’Analyse interculturelle d’un film : la diversité culturelle au sein du cinéma québécois contemporain

Dans le cadre du séminaire « Analyse interculturelle du film : la diversité culturelle au sein du cinéma québécois contemporain », Charlotte Kaiser et Viktoria Sophie Lühr organisent une rencontre avec Sophie Deraspe, la réalisatrice du film « Antigone » (2019). Ce film propose une adaptation actualisée de la tragédie grecque de Sophocle, relocalisée au sein de la diversité socioculturelle dans la métropole québécoise de Montréal. Lors de cette rencontre, nous allons discuter avec la directrice de sa motivation et du contexte de son film ainsi que de la représentation de la diversité culturelle au sein du cinéma québécois. La rencontre est organisée dans le cadre du groupe de formation à la recherche international IRTG Diversity et du Centre d’études interculturelles sur le Québec et la francophonie nord-américaine de l’Université de la Sarre.

L’événement aura lieu le 13 juillet 2021 à 18 h sur Zoom. Nous invitons tout.e intéressé.e à nous rejoindre. Merci de vous inscrire : https://zoom.us/meeting/register/tJYrde2pqTkuGtUjP9agWE9BwRSMdMFX2dNH.

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Discussing the representation of cultural diversity in Antigone (2019) with Sophie Deraspe 

An event organized in the context of the seminar Intercultural Film Analysis: Cultural Diversity in Contemporary French-Canadian Cinema

In the context of the proseminar “Intercultural film analysis: cultural diversity in contemporary French-Canadian cinema”, Charlotte Kaiser and Viktoria Sophie Lühr will discuss Sophie Deraspe’s latest film, “Antigone” (2019) with the director. Deraspe’s adaptation of Sophocle’s Greek tragedy plays in the socio-culturally diverse milieu of the Quebec metropolis of Montréal. We will talk about the director’s motivation and the general setting of the film as well as the depiction of cultural diversity in the French-Canadian cinema. The event is organized with the support of the International Research Training Group (IRTG) Diversity and the Intercultural Research Center on Québec and the North-American Francophonie.

The event will take place on July 13th, 2021 at 6 pm via Zoom. If you are interested, please register beforehand via:

 https://zoom.us/meeting/register/tJYrde2pqTkuGtUjP9agWE9BwRSMdMFX2dNH.

 

 

Interview mit Dr. Élodie Malanda: Le monde occidental n'est pas encore représenté dans toutes ses couleurs

Im Juni 2021 erschien auf Ricochet ein Interview mit Dr. Élodie Malanda, die derzeit als Post-Doc-Forschungsstipendiatin an der Universität des Saarlandes forscht. Dr. Malanda sprach mit Dominique Petre des schweizer Instituts für Jugend und Medien über die Repräsentation der Diversität westlicher Gesellschaften in der Kinder- und Jugendliteratur. Das Interview finden Sie zum Nachlesen auf der Seite von Ricochet.

Vortrag von Élodie Malanda: "'Dann machen wir halt unser eigenes Ding!' Wie die Schwarze Community für mehr Vielfalt in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur kämpft"

Am 14. Juni 2021 spricht Élodie Malanda bei Lisa Tetzner Lectures — International Children’s and Youth Literature & Culture über das Engagement der Schwarzen Community für mehr Vielfalt in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur.

Auch wenn viele Kinderbuchverlage in letzter Zeit versuchen, mehr Vielfalt in ihre Bücher zu bringen, so bleibt die deutsche Kinder- und Jugendliteratur bis heute weitgehend weiß. Doch seit einiger Zeit wenden sich immer mehr Schwarze Aktivist*innen der Kinderliteratur zu – sei es um selbst Bücher zu schreiben und im Selbstverlag zu publizieren oder um inklusive („diverse“) Kinderliteratur durch Rezensionsblogs, spezialisierte Buchhandlungen oder andere Initiativen zu unterstützen. Worüber schreiben afrodeutsche Kinderbuchautor*innen und für wen? Warum sind ihre Bücher bislang dem großen Publikum meist unbekannt? Und wie schreibt sich das wachsende Interesse Schwarzer Aktivist*innen an inklusiver Kinderliteratur in die Geschichte der Schwarzen Bewegung in Deutschland ein? Im Rahmen ihres Postdoc-Projekts interviewt Dr. Élodie Malanda Schwarze Kinderbuchautor*innen und Literaturaktivist*innen und liefert hier einen Einblick in ihre laufende sozioliterarische Studie.

Der Vortrag findet am 14.06.2021 um 12 Uhr auf Zoom statt.

Vortrag von Prof. Lüsebrink über "887 de Robert Lepage – constructions (auto-)biographiques et traductions intermédiatiques d’un récit de vie"

Ende dieses Monats nimmt Professor Lüsebrink an den "Journées Québécoises - Littérature québécoise" der Université de Bohême du Sud de České Budějovice, Université Charles, Université Masaryk, Association Gallica teil. Am 30. April (18.45-20.45 Uhr) wird er in diesem Rahmen selbst einen Vortrag halten zum Thema "887 de Robert Lepage – constructions (auto-)biographiques et traductions intermédiatiques d’un récit de vie".

Die Veranstaltung wird über Zoom stattfinden. Interessierte sind herzlich eingeladen, an den Journées Québécoises teilzunehmen. Anmeldung unter: kylousek[at]phil.muni.cz 

Vortrag von Prof. Lüsebrink über die Artikel zur Übersetzung in der Encyclopédie (1751-72) von Diderot und D'Alembert

Am 16.4.21, 16,30 Uhr hält Prof. Lüsebrink im Forschungsseminar des internationalen Forschungsnetzwerks ENCCRE (Édition Numérique, Collaborative et Critique de L'Encyclopédie) einen Vortrag über "Un dossier transversal sur les articles TRADUCTEUR (Belles-lettres) par Jaucourt ; TRADUCTION, VERSION (Synonymes) par Beauzée ; VERSION (Gram.)."

Der Vortrag findet online über ZOOM statt. Anmeldung bei: Prof. Alain SANDRIER (alain.sandrier(at)wanadoo.fr).

Dr. Elodie Malanda zu Gast bei "Ich bin wie du"

Am Donnerstag, den 18. März 2021, um 16:30 Uhr spricht Dr. Elodie Malanda bei der digitalen Kinderlesung "Ich bin wie du" mit Iris Ruppin über Vielfalt und Rassismus in Kinder- und Jugendbuch. Moderiert wird die Gesprächsrunde von Karin Meißner vom Antidiskriminierungsforum Saar.
Die Lesung und das Gespräch werden organisiert von der Stadtbibliothek und dem Zuwanderungs- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Die Teilnahme ist kostenlos. Einwählen kann man sich über den Einwahllink oder www.comunity-saar.de

Dr. Elodie Malanda zu Gast im Podcast "Lesezeichen Junior"

Anlässlich der Internationalen Woche gegen Rassismus war Frau Dr. Elodie Malanda zu Gast im Podcast Lesezeichen Junior der Staatsbibliothek München um über Racial diversity in Kinder- und Jugendliteratur zu sprechen.

Direkt zur Podcast-Folge geht es hier.

Vortrag "Translating Encyclopaediae in the Age of the Enlightenment"

Am 05.02.2021, 10-12 Uhr, sprechen Prof. Lüsebrink (U Saarland) und Dr. habil. Susanne Greilich (U Regensburg) im transnationalen Seminar "Transferts culturels" der Universität Leipzig und der ENS Paris über "Les dimensions traductologiques de l’encyclopédisme français au siècle des Lumières (1680-1800) : transferts de savoir transculturels, figures d’intermédiaires, processus d’appropriation interculturelle". Weitere Informationen zum Vortrag finden Sie auf der Webseite des Seminars.

Zur Anmeldung zur Zoom-Veranstaltung am 05.02.2021 (10-12 Uhr) geht es hier.

Gastvortrag mit Korreferat und Diskussion am 28.1.2021

Axel Redmer: "Im Schatten der Revolte. Der Mai 68 und seine Vorgeschichte in der Provinz". Korreferat und Moderierung der Diskussion durch Reinhard Klimmt.

Axel Redmer ist Jurist, studierter Historiker, Autor von zahlreichen regionalhistorischen Studien und ehemaliger Landrat des Kreises Birkenfeld; Reinhard Klimmt studierte an der Universität des Saarlandes Geschichte, ist Buchautor und Kolumnist im Bereich Literatur und war 1998-1999 Ministerpräsident des Saarlandes und anschließend Bundesverkehrsminister. 

Den Ausgangspunkt für das Referat von A. Redmer und das Korreferat von R. Klimmt sowie die anschließende Diskussion bildet das Buch von A. Redmer: 
Im Schatten der Revolte. Die 68er zeit und ihre Vorgeschichte in der  Provinz (Birkenfeld, 2018), das sich mit der Vorgeschichte, den Verlaufsformen und den Auswirkungen der Schüler- und Studentenbewegung der 1968er Jahre in  Rheinland-Pfalz beschäftigt.

Anmeldung für die Veranstaltung, die am Donnerstag, den 28.1., 17,30 Uhr auf Zoom beginnt, über Prof. Lüsebrink luesebrink(at)mx.uni-saarland.de und Ulrike Dausend, M.A.  ulrike.dausend(at)nes-web.de.

Weiterführende Information: Leseprobe  Im Schatten der Revolte

Gastvortrag von Prof. Dr. Lutz Raphael (Universität Trier): Zwischen kalkulierter Eskalation und Aufruhr. Populäre Protestformen in der Krise der Deindustrialisierung. Westeuropa 1978-20.

Donnerstag, 21.1.2021, 17.30 Uhr (online, auf Zoom, Anmeldung bei Ulrike Dausend: ulrike.dausend(at)nes-web.de; und H.-J. Lüsebrink: luesebrink(at)mx.uni-saarland.de)

Der Vortrag beschreibt den Wandel populärer Protestformen im Kontext von Massenentlassungen, Betriebsstilllegungen, aber auch von Jugendarbeitslosigkeit und Rassismus in den drei Ländern Großbritannien, Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland in den letzten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Er diskutiert vergleichend Ursachen und Folgen dieser Veränderungen für die drei westeuropäischen Demokratien. 

Lutz Raphael ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Trier. Er erhielt 2013 den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und ist seit 2014 Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur.. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Gesellschaftsgeschichte Westeuropas „nach dem Boom“, die Geschichte demokratischer Gesellschaften im 20. Jahrhundert und die Zeitgeschichte von Geschichtskulturen und -wissenschaft.  Neuere Veröffentlichungen: Imperiale Gewalt und mobilisierte Nation, Europa 1914-1945, München 2011; Jenseits von Kohle und Stahl - Eine Gesellschaftsgeschichte Westeuropa nach dem Boom. Berlin 2019.

Der Vortrag wird von Prof. Lüsebrink, Dr. L. Rampeltshammer (Soziologie, Kooperationsstelle) und Ulrike Dausend M.A. (Netzwerk Entwicklungspolitik Saarland) in Kooperation mit der Arbeitskammer des Saarlandes durchgeführt.  

Vortrag von Dr. Elodie Malanda: Afropean Youth Authors Against Systemic Racism. Literary Activism in Afropean Communities in France and Germany (20.01.2021/Zoom)

Dr. Elodie Malanda, Gastforscherin und Forschungsstipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung, hält am 20.1. einen Vortrag (online) über Afropean Youth Authors Against Systemic Racism. Literary Activism in Afropean Communities in France and Germany.

Zur Anmeldung und für mehr Informationen

Gastvortrag von Alfred Gulden: "Nur auf der Grenze bin ich zuhaus"

Am 11. Januar, 16:15–17:45 Uhr, hält Alfred Gulden, Schriftsteller und Filmemacher, einen Vortrag  „Nur auf der Grenze bin ich zuhaus.“ Mit einer Projektion des Kurz-Dokumentarfilms "Grenzfall Leidingen" (30 Min.). Einführung und Diskussionsleitung: Prof. Dr. Hans-Jürgen Lüsebrink.

Die Veranstaltung findet Online über MS-Teams statt.  
Bitte melden Sie sich vorab bei Dr. Stefanie Blum (stephanie.blum(at)uni-saarland.de) an.

Vortrag Dr. Élodie Malanda: "Der Einfluß der Black-Lives-Matter-Bewegung in der Kinder- und Jugendliteratur"

Am Donnerstag, den 17.12., 17.30 Uhr hält Dr. Élodie Malanda, Humboldt-Forschungsstipendiatin an der Universität des Saarlandes, einen Vortrag zum Thema "Der Einfluß der Black-Lives-Matter-Bewegung in der Kinder- und Jugendliteratur".

Der Vortrag, zudem jede*r Interessierte herzlich eingeladen ist, findet online auf Zoom statt.

Zur Anmeldung bitte eine E-Mail an Prof. Lüsebrink (luesebrink(at)mx.uni-saarland.de) senden.

Interview mit Élodie Malanda im SR2 KulturRadio

Élodie Malanda, die gegenwärtig als Gastwissenschaftlerin im Rahmen der Seniorprofessur von Hans-Jürgen Lüsebrink einen Forschungsaufenthalt an der Universität des Saarlandes absolviert, war beim SR2 KulturRadio zum Interview. Die Aufzeichnung des Gesprächs wird am Mittwoch, 2.9. ab 19.15 Uhr im Rahmen des Literaturmagazins „Literatur im Gespräch“ ausgestrahlt.

Hier in der Kurzfassung nachzuhören (ab Minute 27).