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Prof. Dr. Christian Gomille

Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Europäisches und Internationales Privatrecht sowie Zivilprozessrecht

Richter am Saarländischen Oberlandesgericht

Kontakt

Campus C3 1, Raum 0.28
66123 Saarbrücken

Telefon: +49 681 302-3150
Fax: +49 681 302-4012
heike.schulz(at)uni-saarland.de

Aktuelles

Online-Teilnahme an den Vorlesungen und Arbeitsgemeinschaften

Die Vorlesungen von Prof. Gomille werden ausschließlich als Präsenz-Veranstaltungen angeboten. Eine Online-Teilnahme ist auch im Krankheitsfall nicht möglich. Dies betrifft auch die Arbeitsgemeinschaften und Tutorien.

Internationaler Rechtsdialog in China - Teilnahme an der PKU Conference on International Arbitration 2026 und Gastvorträge in Peking

Im Zeitraum vom 26. März bis zum 3. April 2026 hielt sich Prof. Gomille zu einem akademischen Austausch in Peking auf.

Auftakt des Aufenthalts war die Teilnahme an der „PKU Conference on International Arbitration 2026“, die von der Peking University Law School mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet wurde. Die Konferenz stand unter dem Generalthema „The preferred venue of international arbitration“. Im rechtsvergleichenden Teil der Tagung stellte Prof. Gomille gemeinsam mit Prof. Christoph A. Kern (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) Überlegungen aus europäischer Perspektive vor. Im Mittelpunkt standen dabei die Auswirkungen der EuGH-Rechtsprechung (u. a. „Eco Swiss“, „ISU“ und „Seraing“) auf die Wahl des Schiedsorts bei Streitigkeiten mit Bezug zum europäischen Binnenmarkt.

Die Konferenz bot Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis, insbesondere aus dem asiatisch-pazifischen Raum. Der Aufenthalt wurde durch die Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung ermöglicht. Die Organisation der Tagung erfolgte durch Prof. Zhixun Cao und sein Team an der Peking University Law School.

Im Anschluss an die Konferenz hielt Prof. Gomille mehrere Gastvorlesungen an renommierten chinesischen Universitäten: Am 30. März 2026 an der Peking University Law School („The principle of orality in the digital era“), am 31. März 2026 an der China University of Political Science and Law („Deepfakes in evidence law before civil courts“) sowie am 1. April 2026 an der Tsinghua University („Principles of German enforcement law“).

Die Vorträge dienten der Präsentation und Diskussion aktueller Fragen des Zivilprozessrechts im internationalen Kontext.

 

 

AG BVR II bei Hendrik Ast beginnt erst verspätet

Die AG BVR II bei Hendrik Ast beginnt aus terminlichen Gründen erst eine Woche später (3. Vorlesungswoche), am Freitag, dem 24.04.2026, um 10 Uhr s.t. im Gebäude B4.1 HS 0.04. Alle Folgetermine (ab dem 29.04.) finden immer mittwochs um 10:30 statt. Ein Nachholtermin wird zusammen in der AG vereinbart.

Klausureinsicht WS 25/26

Die Klausureinsicht für Bürgerliches Vermögensrecht I (Vorlesung und AG) findet am Dienstag, den 31.03.2026, in Gebäude C3.1 im Raum 0.01 in der Zeit von 9:00 Uhr bis 11:00 Uhr statt.

Neuerscheinung: Münchener Kommentar zum FamFG, Band 2, 4. Auflage 2026

Kürzlich ist die 4. Auflage des Münchener Kommentars (Band 2) zum FamFG erschienen. Professor Gomille hat dabei die Kommentierung der Art. 22 bis 28 des Haager Übereinkommens über den internationalen Schutz von Erwachsenen (ErwSÜ) übernommen.

 

Unterstützung für die Korrektur von Examensprobeklausuren (EKK) gesucht

Der Lehrstuhl von Prof. Dr. Nikolaus Marsch sucht Unterstützung für die Korrektur von Examensprobeklausuren in den drei juristischen Fächern. Für nähere Infos beachten Sie die verlinkte Ausschreibung.

Vortrag von Prof. Dr. Gomille beim EDV-Gerichtstag

Im Rahmen des diesjährigen EDV-Gerichtstags referierte Prof. Dr. Gomille gemeinsam mit Tim Walita zum Thema „Deepfake - Tod der Wahrheit“.

Deepfakes stellen eine wachsende Herausforderung für Justiz und Anwaltschaft dar. Zunächst zeigte Tim Walita auf, wie manipulierte Inhalte erkannt werden können - sowohl durch geschulte menschliche Beobachtung als auch mithilfe technischer Verfahren, insbesondere unter Einsatz Erklärbarer Künstlicher Intelligenz (XAI).

Anschließend beleuchtete Prof. Dr. Gomille die juristischen Implikationen: Welche Bedeutung haben Deepfakes im Gerichtsverfahren? In welchem Umfang sind sie als Beweismittel tauglich und wo liegen die rechtlichen Grenzen? Schließlich wurde die Frage erörtert, welche Digitalkompetenzen erforderlich sind, um den Umgang mit dieser Technologie souverän zu meistern und Beweise auch künftig zuverlässig bewerten zu können.

 

Göttinger Kolloquien zur Digitalisierung des Zivilverfahrensrechts im Sommersemester 2025

Am Montag, den 23.06.25, wird Professor Gomille im Rahmen der Göttinger Kolloquien zur Digitalisierung des Zivilverfahrensrechts einen Vortrag über die Rolle von Deep Fakes im Beweisrecht der Zivilprozessordnung halten. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.