Archiv
Archiv der Lehrstuhlveranstaltungen
Hier finden Sie vergangene Veranstaltungen, Medienauftritte und Ankündigungen des Lehrstuhls für Kultur- und Mediengeschichte ab dem vorangegangenen Kalenderjahr.
Aktuelles aus diesem Jahr finden Sie auf der Startseite der Homepage.
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"Aktuelles" nach Jahren

55. Historikertag 2025: Dynamik der Macht
Veranstaltungshinweis:
Vom 16. bis zum 19. September 2025 findet an der Universität Bonn der 55. Deutsche Historikertag statt. Auch unter dem diesjährigen Themenschwerpunkt “Dynamik der Macht“ sind wieder Mitglieder des Lehrstuhls für Kultur- und Mediengeschichte vertreten.
Am 18. September wird Prof. Dr. Fabian Lemmes im Panel „Transnationale Unterwelt. Deviante Mobilitäten im euromediterranen Raum, 1920–1950“ einen Vortrag mit dem Titel „Anarchistische Unterwelten. Transnationale Mobilität und Wahrnehmung und politischer Devianz im Mittelmeerraum, 1920–1950“ halten.
Am selben Tag ist Mia Berg, M.A., Teil der Podiumsdiskussion „KI Macht Geschichte. Wie Künstliche Intelligenz unseren Blick in die Vergangenheit verändert“.
Das gesamte Programm der Tagung finden sie hier online.

Raphael Pernoud als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wintersemester 2025/26 am Lehrstuhl KMG
Der Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte freut sich, für das kommende Wintersemester 2025/26 Raphael Pernoud als wissenschaftlichen Mitarbeiter begrüßen zu dürfen. Er promoviert zum Thema „Die politischen Auswirkungen der Deindustrialisierung. Eine deutsch-französische vergleichende Perspektive“, in dem er sich mit Erfahrungen der Deindustrialisierung in Givet (Ardennes) und Bischofferode (Thüringen) befasst. Weitere Details zu Rapahël Pernouds Projekt finden Sie hier.

Dr. Sarah Frenking (Washington D.C.): 'Mädchenhandel' – 'Traite des femmes'. Prostitutionsmobilität zwischen internationaler Kriminalität, staatlicher Kontrolle und weiblicher agency, 1920er–1950er
Vortrag:
Der kommende und letzte Vortrag des diessemestrigen Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte wird am 15.07.2025 von Prof. Dr. Sarah Frenking gehalten. Die Historikerin ist derzeit als Research Fellow am German Historical Institute in Washington DC tätig und wird über “'Mädchenhandel' – 'Traite des femmes'. Prostitutionsmobilität zwischen internationaler Kriminalität, staatlicher Kontrolle und weiblicher agency in den 1920er bis 1950er” sprechen.
Interessierte Zuhörer:innen, insbesondere Studierende, sind wie immer stets herzlich willkommen! Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.
Wann? Dienstag, 15.07.2025, 16 Uhr c.t.
Wo? Gebäude B3.1, Raum 3.18

Prof. Dr. Fabian Lemmes (Saarbrücken): "NS-Zwangsarbeit im Saarland: Stand und Perspektiven der Forschung 80 Jahre nach Kriegsende"
Vortrag:
Der kommende Vortrag im Kolloquium zur Kultur- und Mediengeschichte wird am 24.06.2025 von Prof. Dr. Fabian lemmes gehalten. In Kooperation mit der Kommission für Saarländische Landesgeschichte e. V. und der Stiftung Demokratie Saar wird an diesem Abend die NS-Zwangsarbeit im Saarland Thema sein. Professor Lemmes' Vortrag mit dem Titel “NS-Zwangsarbeit im Saarland: Stand und Perspektiven der Forschung 80 Jahre nach Kriegsende” wird ab 18:00 Uhr s.t. in der Stiftung Demokratie Saar stattfinden. Bitte beachten Sie, dass sowohl Raum als auch Zeit von den üblichen Kolloquiumsdaten abweichen.
Interesseierte Zuhörer:innen, insbesondere Studierende, sind wie stets herzlich willkommen! Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.
Falls Sie den Vortrag verpasst haben, finden sie den Mitschnitt auf dem YouTube Kanal der Stiftung Demokratie Saar zum Nachverfolgen.
Weiterhin hat SR3 einen Beitrag zum Vortrag verfasst den Sie auf der Website des Senders finden.

Jiddisch Woch Saarbrikn
Veranstaltungshinweis:
Vom 18.06. bis zum 22.06.2025 findet das Kulturfestival “Jiddisch Woch Saarbrikn” in und um Saarbrücken herum statt. Historische Führungen durch Saarbrücken und Sarreguemines, Vorträge zu jiddischer Kultur und Sprache, ein breites Performance-Programm und verschiedene Musik- und Tanzworkshops bieten die Möglichkeit, die jiddische Kultur kennenzulernen und sich in lockerer Atmosphäre in Kulturaustausch zu begeben.
Unter der Leitung von Leah Rajchlin, Leyla Taşkiran und Boris Grosman kommen in dieser Woche jiddische Künstler:innen und Referent:innen aus Deutschland, Frankreich und darüber hinaus zusammen und laden dazu ein, Jiddischkayt gemeinsam zu erleben.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf der Website der Jiddisch Woch Saarbrikn.

„Science meets Art“ – und Anarchismus Musik.
Veranstaltungshinweis:
Am 13.06.2025 findet anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Studienstiftung des Deutschen Volkes der Science Slam „Science meets Art“ statt. Als ehemaliger Stipendiat der Stiftung wird Prof. Dr. Fabian Lemmes als einer der sechs Slammer auftreten. Mit dem Thema „Medien und Anarchismus“ und einer thematischen musikalischen Einlage wird es garantiert nicht langweilig.
Freuen Sie sich auf eine unterhaltsame Veranstaltung mit vielen Beiträgen zum Lernen und Lachen. Um Voranmeldung wird gebeten.

Carolin Kaiser (Bielefeld): "Männlichkeiten in der Reichswehr. Soldatentum und Geschlecht in der Weimarer Republik"
Gastvortrag:
Im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte wird Carolin Kaiser (Bielefeld) ihr Promotionsprojekt "Männlichkeiten in der Reichswehr. Soldatentum und Geschlecht in der Weimarer Republik" vorstellen. Der Vortrag findet am 10.06.2025 ab 16:00 Uhr c.t. in den Räumlichkeiten der Universität des Saarlandes im üblichen Kolloquiumsraum statt (Gebäude B3.1, Raum 3.18).
Wir freuen uns auf einen spannenden Vortrag und heißen interessierte Zuhörer:innen herzlich willkommen! Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.

Anna Breidenbach (Florenz): Legal Guests. Politics of Tourism in Central Europe, 1908–1939.
Gastvortrag:
Im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte hält Anna Breidenbach (Florenz) einen Vortrag zu ihrem Dissertationsprojekt "Legal Guests. Politics of Tourism in Central Europe, 1908–1939”. Der Vortrag findet am 03.06.2025 ab 16:00 Uhr c.t. in den Räumlichkeiten der Universität des Saarlandes im üblichen Kolloquiumsraum statt (Gebäude B3.1, Raum 3.18).
Wir freuen uns auf das Thema und eine spannende Diskussion. Interessierte Zuhörer:innen sind herzlich willkommen – dies gilt insbesondere für Studierende! Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.

Prof. Dr. Esther Möller (Berlin): "Mehr als eine Konfliktregion: Der Nahe Osten vom 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts".
Gastvortrag:
Der dieswöchige Kolloquiumstermin schließt sich der Veranstaltungsreihe "Der Nahost-Konflikt - Projektionen, Reflexionen, Transformationen" an. Dort findet am kommenden Dienstag der Vortrag von Prof. Dr. Esther Möller (Berlin) mit dem Titel “Mehr als eine Konfliktregion: Der Nahe Osten vom 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts” statt. Die Veranstaltungsreihe wird unter dem Dach des Cluster für Europaforschung (CEUS) von Dominik Brodowski, Professur für Europäisierung, Internationalisierung und Digitalisierung des Strafrechts und des Strafverfahrensrechts, sowie Prof. Dr. Fabian Lemmes von der Kultur- und Mediengeschichte organisiert.
Der Vortrag findet am 27.05.2025 ab 16:00 Uhr c.t. statt.
Interessierte Zuhörer:innen sind herzlich willkommen, um Voranmeldung wird allerdings gebeten. Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.

Veranstaltungsreihe: "Der Nahost-Konflikt - Projektionen, Reflexionen, Transformationen"
Veranstaltungshinweis:
Die Veranstaltungsreihe "Der Nahost-Konflikt - Projektionen, Reflexionen, Transformationen" widmet sich aktuellen Fragestellungen des Nahost-Konflikts. Unter Kooperation der Lehrstühle von Prof. Dr. Dominik Brodowski (Europäisierung, Internationalisierung und Digitalisierung des Strafrechts und des Strafverfahrensrechts) und Prof. Dr. Fabain Lemmes (Kultur- und Mediengeschichte) bietet die Reihe Vorträge an, die die langanhaltende und komplexe Geschichte und Gegenwart des Nahost-Konflikts unter die Lupe nehmen und vom Standpunkt verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen aus beleuchten und neue Perpsektiven bieten.
Für die Vorträge wird um Anmeldung gebeten. Aktuelle Neuigkeiten zur Reihe finden Sie auf der entsprechenden Seite.

UdS im Dialog „Jüdisches Leben an der Saar? - Kontinuitäten und Brüche“
Am 20. Mai 2025 findet in der Stadtbibliothek um 18:30 Uhr die Podiumsdiskussion „Jüdisches Leben an der Saar? - Kontinuitäten und Brüche“ statt, zu der die UdS im Rahmen der Diversity Weeks herzlich einlädt. Die Veranstaltung ist darüber hinaus Teil des Kolloquiums für Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte.
Trotz nationalsozialistischer Verfolgung und Shoah kehrten schon unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg jüdische Menschen an die Saar zurück. Im teilautonomen Saarstaat wurde die erste Nachkriegssynagoge auf deutschem Boden errichtet. Großen Zuwachs erhielt diese kleine jüdische Gemeinde seit den 1990er Jahren durch Zuzug aus Osteuropa.
Die Veranstaltung blickt auf jüdisches Leben in der Region von 1945 bis heute. Welche Kontinuitäten und Brüche lassen sich ausmachen? Was meinen wir überhaupt, wenn wir von ‚jüdischem Leben‘ sprechen? Wie vielfältig, wie divers ist es? Welche Konflikte gab und gibt es, und was sind die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft? Diese und ähnliche Fragen wollen wir auf dem Podium und mit dem Publikum diskutieren.
An der Podiumsdiskussion beteiligt sind Benjamin Chait (Synagogengemeinde Saar), Dr. Frank Hirsch (Arbeitskammer des Saarlandes), Petra Melchert (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Saarland) und Leah Rajchlin (Projektleiterin Kulturfestival Jiddisch Woch Saarbrikn). Die Veranstaltung wird moderiert von Prof. Dr. Fabian Lemmes.

Michael Unger (Kehl): Von Telex zu TikTok – Stationen eines journalistischen Werdegangs
Gastvortrag:
Zum nächsten Termin des Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte begrüßen wir Michael Unger mit dem Thema “Von Telex zu TikTok – Stationen eines journalistischen Werdegangs”. Michael Unger ist freier Journalist und Autor. Er hat als « Grand Reporter » für das internationale Nachrichtenmagazin "Arte Reportage" gearbeitet. Hier berichtete er vorwiegend über politische und humanitäre Themen. Zu seinen Einsatzgebieten gehören unter anderem Krisenregionen wie Algerien, Ostafrika, der Nahe Osten und Afghanistan.
Der Vortrag findet am Montag, den 12.05.2025 ab 16:00 Uhr c.t. im Musiksaal der Universität des Saarlandesstatt (Gebäude C5.1, Raum 1.01).
Interessierte Zuhörer:innen sind herzlich willkommen – dies gilt insbesondere für Studierende! Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.

Dokuserie: 80 Jahre Kriegsende im Saarland
Der 21. März 1945 markierte das Ende des Zweiten Weltkriegs im Saarland. Der Tag, an dem US-amerikanische Truppen ins Saarland einmarschierten, jährt sich nun zum 80. Mal. Zu diesem Anlass hat der Aktuelle Bericht eine siebenteilige Dokuserie entwickelt, in denen Zeitzeug:innen und unter anderem Professor Fabian Lemmes zu Wort kommen und die Ereignisse dieser Tage kommentieren und für die Nachwelt festhalten.
Die Serie sowie weiteres Informations- und Dokumaterial des Saarländischen Rundfunks zum Thema finden Sie auf dieser Seite.

Saarländische Spuren in ganz Deutschland
Standen Sie schon einmal in der Saarlouiser Straße in München und haben sich gefragt, wie dieser saarländische Name denn dort gelandet ist? Oder in der Saarlandstraße in Hamburg? Im Interview mit Martina Kind vom SR geht Professor Fabian Lemmes dieser Frage nach. Er nennt drei historische Ereignisse als wahrscheinliche Impulsgeber für die saarländische Straßenbenennung in ganz Deutschland. Neugierig geworden? Hier geht es zum Interview.

SR-kultur-Interview mit Fabian Lemmes: Das vergessene Schicksal der Zwangsarbeiter
Interview:
Zum Jahrestag der Befreiung des Saarlandes war Prof. Dr. Fabian Lemmes am 21.03.2025 in einem Interview bei SR kultur zu hören. Dort berichtete er über das Schicksal der Zwangsarbeiter der Region, deren Geschichte in der Erinnerungskultur häufig vergessen wird.
Das ganze Interview finden Sie in der SR-Mediathek.
"Industrial Heritage and the Traces of Industrialization in Urban Space" in Katowice
Tagungshinweis:
Am 06. Mai 2025 findet an der University of Silesia in Katowice, Polen, die Konferenz “Industrial Heritage and the Traces of Industrialization in Urban Space” statt. In Kooperation mit Transform4Europe erwartet die Tagung viele internationale Telinehmer:innen. Im Programm steht neben Vorträgen zur Transformation deindustrialiserter Gebiete, sozialen Aspekten der Deindustrialisierung und ihrer kulturellen Implikationene auch ein emotionshistorischer Vortrag von Dr. Birgit Metzger vom Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte: “Experiences and emotions related to deindustrialisation. A case study of an industrial town in the French-German border area”.

Prof. Dr. Marcel Boldorf (Lyon): Semantiken und Wirkungen: Definition der zone interdite im besetzten Frankreich (1940–1942)
Gastvortrag:
Im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte hält Prof. Dr. Marcel Boldorf (Lyon) einen Vortrag zum Thema “Semantiken und Wirkungen: Definition der zone interdite im besetzten Frankreich (1940–1942)”. Der Vortrag findet am 06.05.2025 ab 16:00 Uhr c.t. in den Räumlichkeiten der Universität des Saarlandes im üblichen Kolloquiumsraum statt (Gebäude B3.1, Raum 3.18).
Wir freuen uns auf das Thema und eine spannende Diskussion. Interessierte Zuhörer:innen sind herzlich willkommen – dies gilt insbesondere für Studierende! Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.

(Trans-)nationale Arbeitswelten in der Grenzregion Saar-Lor-Lux
Projektstart April 2025
Unser neues Projekt erschließt und sichert lebensgeschichtliche Interviews von Arbeiter:innen aus der Saar-Lor-Lux-Region – digital und vernetzt. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen rund um Wandel, Deindustrialisierung und Arbeitskämpfe im 20. und 21. Jahrhundert. Damit entsteht ein wichtiger Quellenbestand für die europäische Zeitgeschichte, der regionale und internationale Forschung zusammenbringt. Hier mehr Informationen!
Prof. Dr. Kiran Patel: Gescheitertes als Ressource. Europas internationale Organisationen im 20. Jahrhundert und ihr Nachleben
Europavortrag:
Zum Kolloquiumstermin am 29.04.2025 lädt das Kolloquium der Kultur- und Mediengeschichte herzlich ein, dem Europavortrag dieses Semesters beizuwohnen. Prof. Dr. Kiran Patel (München) wird darin aufgelöste internationale Organisationen Europas vorstellen und ihre meist eher unbekannten Nachwirkungen ins Auge fassen. Wie kann man das Ende und Nachleben solcher Organisationen kultur- und zeitgeschichtlich einordnen?
Freuen Sie sich auf einen spannenden Vortrag ab 18:00 Uhr (c.t.) in Gebäude B3.2, Hörsal 0.03.
Auch Studierende sind herzlich dazu eingeladen, den Vortrag zu besuchen!
Weitere Informationen zum Kolloquium des aktuellen Semesters finden Sie hier.

Day of Contemporary History in the Greater Region
Tagungshinweis:
Der “Day of Contemporary History in the Greater Region” findet in diesem Jahr am 25. April 2025 zum ersten Mal statt. Vertreter:innen von Universitäten aus der gesamten Großregion beteiligen sich an der Tagung am Centre for Contemporary and Digital History an der Universität Luxemburg und diskutieren in zahlreichen Panels Aspekte der Zeitgeschichtsforschung.
Die Veranstaltung fokussiert insbesondere Interdisziplinarität im Forschungsbereich und transnationale Kooperationsmöglichkeiten in der Großregion. Im Panel zu “Deindustrialization of the Greater Region” ist auch die Kultur- und Mediengeschichte vertreten: Dr. Birgit Metzger wird einen Vortrag zu “Perspektiven einer Emotionsgeschichte der Deindustrialisierung” halten und Prof. Dr. Fabian Lemmes und Joana Baumgärtel sprechen über “Transnationale Arbeitswelten: mündliche Quellen und digitale Vernetzung in der Großregion”.

Dr. Gunter Mahlerwein - Reisefieber im 20. Jahrhundert. Wie die Leute vom Land Touristen wurden
Veranstaltungshinweis:
Zum Auftakt des Kolloquiums zur Kultur- und Mediengeschichte im Sommersemester 2025 wird Dr. Gunter Mahlerwein (Saarbrücken/Mainz) den Vortrag mit dem Titel "Reisefieber im 20. Jahrhundert. Wie die Leute vom Land Touristen wurden. Zu Recherche, Konzeption und Durchführung einer regionalhistorischen Ausstellung" halten. Der Vortrag findet am 22.04.2025 ab 16:00 Uhr c.t. in den Räumlichkeiten der Universität des Saarlandes statt (Gebäude B3.1, Raum 3.18).
Interessierte Zuhörer:innen sind herzlich willkommen – dies gilt insbesondere für Studierende!
Auch in diesem Semester wird der reguläre Kolloquiumstermin am Dienstag von 16:00 bis 18:00 Uhr c.t. stattfinden. Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloquiumsprogramm finden Sie hier.

Raphaël Pernoud als Gastwissenschaftler am Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte
Von März bis Mai 2025 forscht Raphaël Pernoud mit einem Stipendium des "Centre interdisciplinaire d'études et de recherches sur l'Allemagne (CIERA)" als Gastwissenschaftler am Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte. Er wird in dieser Zeit sein Dissertationsprojekt “Die politischen Auswirkungen der Deindustrialisierung. Eine deutsch-französische vergleichende Perspektive” vorantreiben und sich dabei besonders mit der Rolle der massenmedialen Berichterstattung befassen.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit!
Mehr Informationen zu den Forschenden und Projekten am Lehrstuhl finden Sie unter Team und Forschung.

„Erinnerungskonzept zur Geschichte der Deutschen Kolonialschule in Witzenhausen" – Bundesgefördertes Projekt startet im Frühjahr 2025
An den Universitäten Kassel und Saarbrücken startet ein gemeinsames Projekt zur Entwicklung eines Informations- und Erinnerungskonzepts zur Geschichte der ehemaligen Deutschen Kolonialschule (DKS) in Witzenhausen. Das bis Ende 2026 laufende Vorhaben untersucht das koloniale Erbe der Region, die Entwicklung der Nachfolgeinstitutionen sowie deren Verflechtungen mit Antisemitismus und Nationalsozialismus. Gefördert wird das Projekt von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).
Ziel ist es, einen Erinnerungsort zu schaffen, der historisches Wissen vermittelt und Raum für kritische Reflexion bietet. Lokale Akteur:innen, Künstler:innen und die Zivilgesellschaft werden aktiv in den Prozess eingebunden.
Am 11. März 2025 präsentierten Projektleiterin Dr. Birgit Metzger und Koordinator Johnny Ibraimo das Vorhaben im Witzenhäuser Stadtentwicklungsausschuss im Rathaussaal.
Kontakt:
Dr. Birgit Metzger, birgit.metzger(at)uni-kassel.de, birgit.metzger(at)uni-saarland.de, Johnny Ibraimo

Schüler:innenprojekt "Zwangsarbeiterlager auf der Grube Duhamel in Ensdorf/Saar" im Rahmen des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten 2024/2025
Beim diesjährigen Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten haben sich Schüler:innen des Oberstufenverbundes Saarlouis in ihrem Projektbeitrag intensiv mit dem Thema Zwangsarbeit in Ensdorf am Besipiel der Grube Duhamel auseinandergesetzt. Unter dem Wettbewerbsthema „Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte“ setzte sich die Projektgruppe mit der Grenze zwischen Zwangsarbeitlerlager und Alltagsleben in Ensdorf im Saarland auseinander und beleuchtet auf der dafür geschaffen Website eindrücklich die Unterbringung, Versorgung und Behandlung der Zwangsarbeiter:innen, auch im Kontrast zur zivilen Bevölkerung. Der Beitrag wird unterstützt durch Bild- und Aktenmaterial, ein Zeitzeugeninterview sowie ein ausführliches Interview mit Lehrstuhlinhaber Prof. Fabian Lemmes zu den Lebensbedingungen der Zwangsarbeiter:innen.
Der Wettbewerbsbeitrag, der viele Schwerpunkte des Lehrstuhls behandelt, ist in Gestalt dieser Website dokumentiert.

Mia Berg bei Deutschlandfunk Kultur zum Thema Holocaust-Gedenken in Social Media
Am Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus, dem 27.01.2025, war unsere Mitarbeiterin Mia Berg als Interviewpartnerin bei Deutschlandfunk Kultur zu hören. Im Programm informiert sie über die Möglichkeiten, innerhalb von Social Media die Erinnerungskultur an Shoah und NS-Zeit qualitativ zu vermitteln und diskutiert digitale Aspekte des Gedenkens.
Das Interview finden Sie hier auf der Seite von Deutschlandfunk Kultur.
DesinEE-Workshop zum Thema Deindustrialisierung
Der Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte veranstaltet Donnerstag und Freitag, den 06.-07.02.2025 im Rahmen des DesinEE-Forschungsprojekts einen Workshop zum Thema “Deindustrialisierung in Frankreich und Deutschland. Erfahrungen und Emotionen von den 1960er Jahren bis heute”. Präsentiert und diskutiert werden laufende Teilprojekte und methodische Fragen.
Der Workshop beinhaltet mehrere Panels an unterschiedlichen Orten und findet auf deutsch und französisch statt. Detaillierte Informationen zum Programm finden Sie auf dem abgebildeten Flyer.
Wir heißen alle interessierte ZuhörerInnen herzlich willkommen und freuen uns auf den gemeinsamen Austausch!

Abendvortrag im Rahmen des DesinEE-Workshops zum Thema Deindustrialisierung
Veranstaltungshinweis:
Als Abschluss des diessemestrigen Kolloquiums zur Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte und im Rahmen des DesinEE-Workshops hält Prof. Dr. Klaus Dörre am Donnerstag, den 06.02.2025 um 18:00 Uhr c.t. im großen Saal der Arbeitskammer des Saarlandes (Fritz-Dobisch-Str. 6-8, 66111 Saarbrücken) einen Vortrag zum Thema: “Die verlorene Ehre der Arbeiter”.
Vor allem männliche Arbeiter empfinden sich als gesellschaftlich abgewertet und entehrt. Das rächt sich in Zeiten eines sozial-ökologischen Umbaus, der das gesamte Industrie- und Wirtschaftsmodell erschüttert. Sozialstrukturell ist die Arbeiterschaft keineswegs verschwunden, doch sie wird politisch, kulturell und medial unsichtbar gemacht. Das entspricht der Logik eines Kapitalismus, der Märkte und Kunden ins Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit rückt, Produktion und Produzenten jedoch ignoriert.
In seinem Vortrag befasst sich Klaus Dörre mit dem Ehrverlust der Arbeiterschaft und dessen Folgen. Er beleuchtet die Ursachen der aktuellen Krise, geht auf die Entkollektivierung der Arbeitsbeziehungen ein und erklärt, weshalb es der radikalen Rechten gelingt, aus der gesellschaftlichen Klassenvergessenheit politischen Nutzen zu ziehen.
Interessierte ZuhörerInnen, insbesondere Studierende, sind auch dieses Mal herzlich willkommen!

Gastvortrag: "Deutsch-französischer Diskurs: De l'„hostipitalité“ à l'égard des exilés politiques (France, Suisse, Belgique, années 1830–années 1870)."
Veranstaltungshinweis:
Im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte findet in Kooperation mit dem Kolloquium der westeuropäischen Geschichte und des Frankreichzentrums am Donnerstag, den 30.01.2025 von 16:00-18:00 Uhr c.t. der Vortrag "Deutsch-französischer Diskurs: De l'„hostipitalité“ à l'égard des exilés politiques (France, Suisse, Belgique, années 1830–années 1870)." von Delphine Diaz (Reims) statt. Wir treffen und in Gebäude B3.1, Raum, 0.11 an der Universität des Saarlandes. Interessierte ZuhörerInnen sind herzlich willkommen - dies gilt insbesondere für Studierende!
Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloqiumsprogramm finden Sie hier.

Gastvortrag: "Von „Ruhrpolen“ und „Displaced Persons“. Perspektiven einer europäischen Gesellschaftsgeschichte im „langen“ 20. Jahrhundert."
Veranstaltungshinweis:
Im Rahmen der Kolloquien zur Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte, zur westeuropäischen Geschichte und zur Geschicht der Frühen Neuzeit hält am Donnerstag, 23.01.2025, Anne Friedrichs (München) ihren Vortrag “Von „Ruhrpolen“ und „Displaced Persons“. Perspektiven einer europäischen Gesellschaftsgeschichte im „langen“ 20. Jahrhundert." . Der Vortrag findet von 16:00 bis 18:00 Uhr c.t. in den Räumlichkeiten der Universität des Saarlandes statt (Gebäude B3.1, HÖRSAAL II) und interessierte ZuhörerInnen sind herzlich willkommen - dies gilt insbesondere für Studierende!
Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloqiumsprogramm finden Sie hier.

EUROPAVORTRAG: Seit wann spricht man von West-Europa? Europabilder im 18. Jahrhundert.
Veranstaltungshinweis:
Das Kolloquium zur Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte findet am Mittwoch, den 15.01.2025 im Rahmen des Europavortrages in Kooperation mit dem Kolloquium der Geschichte der Frühen Neuzeit statt. Ab 18:00 Uhr c.t. wird Renate Dürr, Professorin für Neuere Geschichte an der Universität Tübingen, einen Vortrag unter dem Titel “Seit wann spricht man von West-Europa? Europabilder im 18. Jahrhundert” halten. Der Europavortrag findet an der Universität des Saarlandes in Gebäude B3.2, Hörsaal 0.03 statt und interessierte ZuhörerInnen sind herzlich willkommen - dies gilt insbesondere für Studierende!
Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloqiumsprogramm finden Sie hier, die Seite des Europavortrags hier.
Gastvortrag: "Exil, Asyl und Rechte im 17. Jahrhundert. Der Fall des Heiligen Römischen Reiches"
Veranstaltungshinweis:
Achtung Raumwechsel: Der Vortrag findet im Großen Sitzungssaal (0.11) in B3.1 statt!
Naïma Ghermani (Grenoble), Do, 09.01., B3.1, 0.11, (in Kooperation mit dem Kolloquium der Geschichte der Frühen Neuzeit und dem Kolloquium zur westeuropäischen Geschichte)
Im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte und in Kooperation mit dem Kolloquium der Geschichte der Frühen Neuzeit und dem Kolloquium zur westeuropäischen Geschichte hält Naïma Ghermani (Grenoble), am Do, 09.01.2025, 16:00-18:00 Uhr in Gebäude B3.1, Raum 0.11 (Großer Sitzungssaal), einen Vortrag mit dem Titel: “Exil, Asyl und Rechte im 17. Jahrhundert. Der Fall des Heiligen Römischen Reiches”. Der Vortrag findet in den Räumlichkeiten der Universität des Saarlandes statt und interessierte ZuhörerInnen sind herzlich willkommen - dies gilt insbesondere für Studierende!
Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloqiumsprogramm finden Sie hier.
Gastvortrag: "Maritime und terrestrische Grenzziehungen und Grenzzonen"
Veranstaltungshinweis:
Martin Endreß (Trier), Di, 07.01., 16:00-18:00 Uhr, Gebäude C5.3, Raum 0.20, (in Kooperation mit dem Kolloquium der Soziologie mit Schwerpunkt Europa und dem Kolloquium der Geschichte der Frühen Neuzeit)
Im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte in Kooperation mit dem Kolloquium der Soziologie mit Schwerpunkt Europa und dem Kolloquium der Geschichte der Frühen Neuzeit hält Martin Endreß (Trier) am 07.01.2025, 16:00-18:00 Uhr in Gebäude C5.3, Raum 3.18, einen Vortrag mit dem Titel: "Maritime und terrestrische Grenzziehungen und Grenzzonen". Der Vortrag findet in den Räumlichkeiten der Universität des Saarlandes statt und interessierte ZuhörerInnen sind herzlich willkommen - dies gilt insbesondere für Studierende!
Weitere Informationen zum semesteraktuellen Kolloqiumsprogramm finden Sie hier.

Symposium "Die Welt von gestern deuten"
Vom Donnerstag, den 20.06.2024 bis Samstag, 22.06.2024 findet im Graduate Center (Gebäude C9.3) der Universität des Saarlandes das von der Fachrichtung Europäische Kulturanthropologie ausgerichtete Symposium "Die Welt von gestern deuten" statt. Das Programm setzt sich unter anderem aus kulturhistorischen, soziologischen und historisch- sowie kulturanthropologischen Perspektiven zusammen.
Im Panel "Arbeiter*innen" wird am 21.06. ab 14:00 Uhr auch Joana Baumgärtel einen Vortrag zum Tema "Zwischen Arbeits- und Lebenswelt. Sozialpolitik und Wohnungsbau im Bergbau der Saarregion nach dem Zweiten Weltkrieg" halten. Der Vortrag findet digital statt. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website der Europäischen Kulturanthropologie.
Gastvortrag: Besatzungsöffentlichkeit. Kriegspropaganda, informelle Kommunikation und ziviler Protest in Frankreich (1940-1944)
Veranstaltungshinweis: Im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte laden wir herzlich zum Vortrag von Manuel Mork "Besatzungsöffentlichkeit. Kriegspropaganda, informelle Kommunikation und ziviler Protest in Frankreich (1940-1944)" am 18.06.2024 (16:00-18:00 Uhr im Gebäude B 3.1, Raum 3.18) an der Universität des Saarlandes ein. Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!

Projektworkshop: La zone interdite en France occupée (1940-1944/45): quelles spécificités?
Am 07.06.2024 findet - organisiert von der Université de Franche-Comté in Besancon - die Recherchewerkstatt zum Thema "La zone interdite en France occupée (1940-1944/45): quelles spécificités?" statt. Prof. dr. Fabian Lemmes wird daran neben weiteren HistorikerInnen aus Frankreich und Deutschland als Diskutant teilnehmen.
ExpertInnenkommission zu nationalsozialistischen Lagern auf Alderney 1941-1945
Am 22. Mai 2024 trifft sich die ExpertInnenkommission zur Reevaluierung der Gefangenen- und Arbeiterzahlen auf Alderney zwischen 1941 und 1945. Teil dieser von United Kingdom’s Post Holocaust Issues-Gesandten und Leiter der UK Delegation to the International Holocaust Remembrance Alliance, Lord Eric Pickles, beauftragten, elfköpfigen Kommission ist auch Prof. Fabian Lemmes mit seinem Schwerpunkt auf Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Die Neubeurteilung der ExpertInnenkommission soll Desinformation und Verschwörungstheorien ein Ende setzen und wichtige Aufklärungsarbeit über die nationalsozialistischen Lager und ihre Opfer liefern.
Die Erkenntnisse der Kommission sind nun in einem Bericht zusammengetragen und sind hier sowie über die Website der britischen Regierung einsehbar.

Projektworkshop: Les expériences de la désindustrialisation
Am 16. und 17. Mai 2024 findet unter Zusammenarbeit der ANR (Agence Nationale de la Recherche) und der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) in Straßburg der Workshop zum Thema "Les expériences de la désindustrialisation" statt, den Prof. Fabian Lemmes, Dr. Birgit Metzger und Kaja Hauser gemeinsam besuchen werden. Am Freitag, den 17. Mai hält Birgit Metzger einen Vortrag zum Thema "Auf Spurensuche in einer "verödenden Mittelstadt" im deutsch-französischen Grenzraum. Ein Werkstattbericht".

Vortrag: Unterhaltung, Jazz und Schlager. Radioprogramme im NS-Hörfunk
Veranstaltungshinweis: Im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte laden wir herzlich zum Vortrag von Clemens Zimmermann "Unterhaltung, Jazz und Schlager. Radioprogramme im NS-Hörfunk" am 28.05.2024 (16:00-18:00 Uhr im Gebäude B 3.1, Raum 3.18) an der Universität des Saarlandes ein.
Achtung Raumänderung: Der Vortrag findet im Großen Sitzungssaal (B3.1, Raum 0.11) statt.
Europavortrag: Oper und Kaiserstaat im Europa der Habsburger (1815-1890)
Veranstaltungsheinweis: Der auch in diesem Semester wieder stattfindende Europavortrag setzt sich mit dem Thema "Oper und Kaiserstaat im Europa der Habsburger (1815-1890)" auseinander und wird von Axel Körner, Professor für Neuere Kultur- und Ideengeschichte in Leipzig sowie Honorary Professor am University College in London, gehalten.
Der Vortrag findet am Donnerstag, den 23.05.2024, um 18:00 Uhr c.t in Geb. B3.2, Hörsaal 0.03, am Campus der Universität des Saarlandes statt.

Gastvortrag: Longwy la rouge. Restructuration sidérurgique, économie morale et mobilisations sociales. Monographie d'un bassin industriel en lutte (1978- 1984)
Veranstaltungshinweis: Im Rahmen des Kolloquiums zur Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte laden wir herzlich zum Vortrag von Théo Georget "Longwy la rouge. Restructuration sidérurgique, économie morale et mobilisations sociales. Monographie d'un bassin industriel en lutte (1978- 1984)" am 14.05.2024 (16:00-18:00 Uhr im Gebäude B 3.1, Raum 3.18) an der Universität des Saarlandes ein.

Workshop: "Re-Imagining Democracy"
Veranstaltungshinweis: Am Mittwoch, den 24.04.2024, findet im Rahmen der Kolloquien zur westeuropäischen Geschichte, Frühe Neuzeit sowie Kultur- und Mediengeschichte der Workshop "Re-Imagining Democracy" statt. Gemeinsam mit Prof. Dr. Joanna Innes (Oxford) und Prof. Dr. Mark Philp (Warwick) werden Konzepte und Ideen zur Demokratie in Zentral- und Nordeuropa diskutiert. Die Veranstaltung findet von 12:00 bis 16:00 Uhr in Gebäude B3.1, Raum 0.11 statt. Die Anmeldung zur Veranstaltung erfolgt über Julika Badstieber-Waldt (julika.badstieber-waldt@uni-saarland.de), Joana Baumgärtel (joana.baumgaertel@uni-saarland.de) oder Katharina Thielen (katharina.thielen(at)uni-saarland.de).

Gastvortrag: Soziale Medien in der Geschichtswissenschaft
Veranstaltungshinweis: Der Lehrstuhl Kultur- und Mediengeschichte lädt herzlich zu dem Vortrag "Soziale Medien in der Geschichtswissenschaft – Potenziale und Herausforderungen zwischen Digital, Media und Public History" von Mia Berg (Bochum) und Andrea Lorenz (Hamburg) am 21.11.2023 (16:00-18:00 Uhr im Gebäude B 3.1, Raum 0.11) an der Universität des Saarlandes ein.

SR 3: "Jeder Stein sind zwei Soldaten"
Prof. Dr. Fabian Lemmes als Interviewpartner in der Radiosendung des SR 3 "Land & Leute: Jeder Stein sind zwei Soldaten" von Kerstin Gallmeyer und Uwe Jäger am 19. November 2023.
Hören Sie jetzt hier rein!

Tagung Industriestädte
– HISTORISCHE HERAUSFORDERUNGEN UND AKTUELLE STADTPOLITISCHE STRATEGIEN
Veranstaltungshinweis: Vom 17. bis zum 19. November 2023 findet die 62. Arbeitstagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung (SWAK) in der Villa Lessing statt. Freuen Sie sich auf spannende Beiträge zu den Schwerpunkten Stadtentwicklungen in westeuropäischen und regionalen Perspektiven. U. a. wird Joana Baumgärtel über den Arbeitersiedlungsbau und die Eigenheimstrategien im Saarland nach 1945 referieren. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei.
Melden Sie sich bitte unter katharina.thielen(at)uni-saarland.de an.
Das Programm können Sie hier einsehen.

Kolloquium zur Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte
Veranstaltungshinweis: Im Wintersemester 2023/2024 findet das Kolloquium zur Kultur-, Medien- und Gesellschaftsgeschichte statt. Wir freuen uns auf spannende Vorträge, bei denen uns die Referent:innen Einblicke in ihre aktuellen Forschungen geben sowie den Austausch mit Kolleg:innen und Studierenden.
Die Vorträge finden in der Regel im Gebäude B3.1 Raum 3.18 statt. Ausnahmen entnehmen Sie bitte dem Kolloquiumsplan. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Für externe Kolloquiumsinteressierte bieten wir auch die Möglichkeit an, sich digital dazu zu schalten. Wenden Sie sich für weitere Informationen an unsere wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Joana Baumgärtel oder Julika Babsteiber-Waldt.
Das aktuelle Programm finden Sie hier.

Dr. Birgit Metzger zu Gast im Podcast "Der Rest ist Geschichte"
Birgit Metzger als Expertin im Geschichtspodcast "Der Rest ist Geschichte" von Deutschlandfunk zu dem Thema:
Mythos Wald. Früher gefährlich, heute gefährdet
Borkenkäfer, Brände und Trockenheit setzen dem deutschen Wald zu. Damit ändert sich auch unsere Vorstellung vom Wald: vom Ort rauer Wildnis über eine romantisch verklärte Märchenkulisse hin zum bedrohten Ökosystem.
Hören Sie jetzt hier rein!

Neue Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Julika Badstieber-Waldt
Wir freuen uns, Julika Badstieber-Waldt als wissenschaftliche Mitarbeiterin an unserem Lehrstuhl ab dem 1. Oktober 2023 begrüßen zu dürfen! Durch ihre aktuelle Arbeit an ihrer Dissertation „Beziehungen zum Feind? Zur Rolle der Wehrmachtseelsorger im deutsch besetzen Europa“ unter der Betreuung von Fabian Lemmes und Helene-Miard Delacroix unterstützt sie unseren Lehrstuhl mit einem Fokus auf transnationale deutsch-französische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Kürzlich erschien Ihr Aufsatz "Zwischen Wehrmachtgemeinde und Gefängniszelle. Der Wehrmachtpfarrer Otto Gramann im besetzten Belgien/Nordfrankreich 1940 bis 1944" in der VfZ. In diesem Semester bietet sie darüber hinaus eine Übung zum Thema „Schreiben im Krieg“ an.
Herzlich Willkommen im Team der KMG, liebe Julika!
Tagung "Kultur in Rheinhessen 1919-1939"
Veranstaltungshinweis: Am 20. und 21. Oktober 2023 findet in der Gedenkstätte KZ Osthofen die Tagung "Kultur in Rheinhessen 1919-1939" statt. Freuen Sie sich auf interessante Vorträge – u. a. von Gunter Mahlerwein und Antonia Schlotter: "'Auf ins Lichtspielhaus'. Kinobetrieb und Besuchspraxis auf dem Land im Übergang von der Weimarer Republik zur NS-Zeit".
Mehr Informationen finden Sie hier oder auf der Seite des Fördervereins Projekt Osthofen.

Interdisziplinäre CEUS-Tagung
Veranstaltungshinweis: Die CEUS-Tagung "Grenzregionen als Laboratorien der Europaforschung" findet am 9. und 10. Oktober 2023 in der Villa Europa (Saarbrücken) statt. Fabian Lemmes (Vortragstitel: "Grenzräume als Laboratorien der historischen Europaforschung? Überlegungen zur Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts") und Birgit Metzger (Vortragstitel: "Der Grenzraum als Ressource und Bedrohung: Leben und Handeln an der deutsch-französisch-luxemburgischen Grenze während der Deindustrialisierung 1960–2020") referieren über vergangene und gegenwärtige Herausforderungen Europas in einem historischen Kontext.
Eine Teilnahme ist mit einer Anmeldung per E-Mail an ceus(at)uni-saarland.de möglich. Das vollständige Programm der Tagung finden Sie hier.

Kolloquium "Sozialgeschichte mit hohem Impact"
Im Rahmen des Kolloquiums (30.09.2023) zu Ehren von Heinz-Gerhard Haupt an der Universität Wien referierte Fabian Lemmes über "Heinz-Gerhard Haupt als Frankreichforscher und Mittler zwischen zwei Historiographien" .
Das Programm des Kolloquiums finden Sie hier.