Dr. Julika Badstieber-Waldt

FR Geschichte
Campus, B3 1, Raum 3.11
66123 Saarbrücken

Tel.: +49 (0) 681 302 6574
E-Mail: julika.badstieber-waldt(at)uni-saarland.de

Frau Dr. Badstieber-Waldt befindet sich derzeit in Mutterschutz. Dringende Anliegen können per Mail besprochen werden (siehe obige E-Mail-Adresse).

 

 

Wissenschaftlicher Werdegang

seit 2026 Habilitation an der Universität des Saarlandes zum  Thema Medienskepsis transnational, Arbeitstitel: "Von Kritik, Skepsis und Krisen: Vertrauen in Massenmedien seit den 1870ern in Deutschland, Frankreich und Großbritannien"

seit Oktober 2023 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kultur- und Mediengeschichte an der Universität des Saarlandes

2018/2019 - 2025 Dissertation im Cotutelle-Verfahren zum Thema „Beziehungen zum Feind? Zur Rolle der Wehrmachtseelsorger im deutsch besetzten Westeuropa, 1940-1944. Akteure – Strukturen – Alltag“ an der Ruhr-Universität Bochum und Sorbonne Université Paris IV unter der Betreuung durch Prof. Fabian Lemmes und Prof. Hélène-Miard Delacroix

2016 Beginn der Dissertation an der Ruhr-Universität Bochum zum Thema „„Beziehungen zum Feind? Zur Rolle der Wehrmachtseelsorger im 
deutsch besetzten Westeuropa, 1940-1944. Akteure – Strukturen – Alltag“ “ unter der Betreuung durch Prof. Fabian Lemmes

2013-2016 binationales Masterstudium „Geschichte/Histoire Recherche“ an der Ruhr-Universität Bochum und der Université François Rabelais Tours und binationales Masterstudium „Diskurse und Praktiken kultureller Vermittlung“ an der Université François Rabelais Tours und Ruhr-Universität Bochum

2008-2013 binationales Lehramtsstudium an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Université du Haute Alsace Mulhouse

Forschungsschwerpunkte

- Medienskepsis und Medienvertrauen transnational, 19. Jahrhundert bis heute
- Kultur- und Mediengeschichte
- Besatzungsforschung, Besatzung unter nationalsozialistischer Herrschaft, Religion im Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg
- Deutsch-Französische Geschichte
- Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
- Zugänge zur transnationalen Geschichte

Forschungsprojekte

  • aktuelles Habilitationsprojekt: "Von Kritik, Skepsis und Krisen: Vertrauen in Massenmedien seit den 1870ern in Deutschland, Frankreich und Großbritannien" (Arbeitstitel)
  • Dissertation (abgeschlossen 2025):„Beziehungen zum Feind? Zur Rolle der Wehrmachtseelsorger im deutsch besetzten Westeuropa, 1940-1944. Akteure – Strukturen – Alltag“ an der Ruhr-Universität Bochum und Sorbonne Université Paris IV unter der Betreuung durch Prof. Fabian Lemmes und Prof. Hélène-Miard Delacroix 

Veröffentlichungen

  • Rezension zu: Winfried Eckel, Gregor Wedekind (Hrsg.): Grenzgänger. Figuren des deutsch-französischen Kulturtransfers, Boston/Berlin (DeGruyter) 2024, Francia Recensio, 01/2026.
  • „Besatzung transnational? Überlegungen zu Grenzen und Chancen transnationaler Okkupationsforschung am Beispiel der deutschen besatzung in Frankreich im Zweiten Weltkrieg", in: Bernier-Monod, Agathe u.a. (Hrsg.): L'Allemagne et au-delà. Questionner les dynamiques nationales et transnationales, Franz-Steiner Velag 2024, S.129-143.
  • „Zwischen Wehrmachtgemeinde und Gefängniszelle: Der Wehrmachtpfarrer Otto Gramann im besetzten Belgien/Nordfrankreich 1940 bis 1944" Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 71, (4) 2023, S. 707-747.
  • Rezension zu: Gertrud Woltmann, Meine Lieben daheim! Briefe aus Paris 1940–1944, hg. von Corinna von List, Dorothea Garcia-Cerro, Berlin (Lukas Verlag) 2022, Francia Recensio, 02/2023.
  • »Erbfeinde« - »Erbfreunde« ? Mythen der deutsch-französischen Beziehungen / « Ennemis héréditaires » - « Amis héréditaires » ? Les mythes des relations franco-allemandes », in: Sinnreich, Ursula (Hrsg.): Auf dem Weg in die Zukunft. Die deutsch-französischen Beziehungen 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg / En route vers l’avenir. Les relations franco-allemandes, 100 ans après la Première Guerre mondiale, Berlin: Hatje Cantz 2020, S. 122-148.