LEI

Zum Projekt

Das LEI wurde von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Max Pfister (†) begründet und wird von Prof. Dr. Elton Prifti und Prof. Dr. Dr.es h.c. Wolfgang Schweickard geleitet. Es stellt sich zur Aufgabe, den Wortschatz der Italoromania in einen gesamtromanischen Zusammenhang zu stellen. Ausgehend vom Etymon, wird die Sprachgeschichte jedes einzelnen Wortes unter Berücksichtigung sprachgeographischer und soziokultureller Zusammenhänge erforscht.

Die zugrundeliegende Konzeption entspricht derjenigen von Walther von Wartburg, wie sie im Französischen etymologischen Wörterbuch (FEW) für die Galloromania (Schriftsprache und Dialekte) vorgelegt worden ist.

Gegenwärtig hat das von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz finanzierte Großprojekt LEI sechs Arbeitsstellen (Saarbrücken, Mannheim, Wien, Siena, Neapel, Lecce). Vorgesehen sind ca. 60 Bände.

Anlässlich seines Staatsbesuchs in Deutschland verlieh der italienische Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi am 30. März 2006 in Berlin dem gebürtigen Schweizer und Mainzer Akademiemitglied Max Pfister eine hohe staatliche Auszeichnung.

Der italienische Staatspräsident Prof. Sergio Mattarella weihte am 2. Juli 2019 die Wiener Arbeitsstelle des LEI.

Aktuelles

Publikationen

Forschung

Im Rahmen des Großprojektes LEI finden gegenwärtig folgende Promotionsprojekte statt:

Dott. Alessandro A. Nannini: La mappatura semantica del Lessico Etimologico Italiano (LEI)
(Universität Wien)
Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Elton Prifti (Universität Wien)


Dott.ssa Anna Vaccaro: Il database del LEI per la morfologia storica dell’italiano: un’indagine corpus-based sui suffissi nominali
(Università per Stranieri di Siena)
Betreuer: Univ.-Prof. Dr. Laura Ricci (Università per Stranieri di Siena)