Tipps zur Bewerbung

Sie haben eine passende Stelle gefunden? Dann zögern Sie nicht und bewerben Sie sich bei uns!

Ihre Bewerbung gibt uns einen ersten Eindruck von Ihnen. Anhand Ihrer Unterlagen entscheiden wir, ob Sie mit Ihrem Fachwissen, Ihrer Expertise und Ihrer Arbeitserfahrung auf die ausgeschriebene Stelle passen könnten. Auch wenn die Erstellung von Bewerbungsunterlagen aufwendig ist, lohnt es sich also, etwas mehr Zeit zu investieren.

Zur Unterstützung haben wir Ihnen hier einige Tipps und Hinweise zusammengestellt, wie Sie Ihre Bewerbung so gestalten, dass sie positiv auffällt und Sie sich bereits vor, aber auch im Vorstellungsgespräch optimal präsentieren können.

Ein Tipp vorweg: Speichern Sie sich das Stellenangebot ab. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist nehmen wir die Ausschreibung von der Webseite. Für die Vorbereitung des Vorstellungsgesprächs kann das erneute Lesen des Ausschreibungstextes mit der Beschreibung der Arbeitsaufgaben hilfreich sein.

Ihre Bewerbungsunterlagen

Jede Stelle bringt unterschiedliche Anforderungen mit sich. Auch wenn Sie nicht alle aufgezählten Erfahrungen, Fachwissen oder Kompetenzen mitbringen, bedeutet das nicht, dass Sie nicht trotzdem die richtige Person für diese Position sein können.

Wir betrachten immer Ihr gesamtes Profil, denn für uns ist das Gesamtpaket aus Arbeitserfahrungen, Fachwissens und Expertise, die Sie mitbringen, sowie Ihre persönliche Motivation ausschlaggebend. Damit Sie all diese Punkte gut vermitteln, haben wir nachfolgend zusammengestellt, worauf es uns bei einer Bewerbung ankommt und welche Informationen und Unterlagen wir uns von Bewerberinnen und Bewerbern wünschen.

Wichtig: Fassen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in einer einzelnen PDF-Datei zusammen. Diese darf nicht größer als 20 MB sein, da dies bei vielen E-Mail-Programmen die maximale Größe für den Versand und Empfang eines Dateianhangs ist. Zur Zusammenführung mehrerer Dateien zu einer PDF-Datei gibt es kostenlose Programme im Internet. Geben Sie bei Ihrer Suchmaschine z.B. "PDF zusammenführen" ein. Mit diesen Programmen lässt sich in der Regel auch die Größe der fertigen Datei komprimieren, sollte sie aufgrund der hohen Auflösung von gescannten Zeugnissen o.ä. größer als 20 MB sein.

Anschreiben

Das Anschreiben ist meist das erste Dokument, das sich Führungskräfte anschauen, und vermittelt oftmals den allerersten Eindruck von Ihnen. Ein Anschreiben sollte nicht eine reine Ausformulierung des Lebenslaufs sein, sondern ihn ergänzen. Der Fokus sollte auf Ihrer Motivation für Ihre Bewerbung liegen, warum Sie an der Universität des Saarlandes arbeiten möchten und warum genau Sie die richtige Person für die zu besetzende Position sind. Geben Sie uns einen Einblick in das, was Sie als Person ausmacht. Hier ein Überblick über die möglichen Inhalte Ihres Anschreibens:

  • Weshalb möchten Sie diese Stelle?
  • Warum haben Sie sich für die Universität des Saarlandes entschieden?
  • Warum sind gerade Sie gut für diese Position geeignet?
  • Welche vorherigen Erfahrungen in Ihrem Berufsleben haben Sie auf die Anforderungen der Stelle vorbereitet?
  • Welche Stärken und Talente bringen Sie mit?
  • Mit welchen Themen beschäftigen Sie sich gerne?
  • Was begeistert oder motiviert Sie? 
  • Wie ist Ihre Kündigungsfrist bzw. wann ist Ihr frühestmöglicher Einstiegstermin?

Schauen Sie sich auch die Ausschreibung genauer an und nehmen Sie bestenfalls konkreten Bezug auf die dort aufgeführten Anforderungen. 

Hier weitere grundsätzliche Punkte, die Sie beim Verfassen Ihres Anschreibens beachten sollten:

  • Das Anschreiben sollte idealerweise maximal eine DIN A4 Seite lang sein. Gehen Sie präzise auf die elementaren Punkte ein, die Sie ausmachen und die wir wissen müssen.
  • Achten Sie auf eine angemessene Sprache sowie Rechtschreibung und Grammatik. Auch wenn Fehler menschlich sind, ein Anschreiben voller Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler macht keinen guten Eindruck.
  • Adressieren Sie das Anschreiben korrekt, wählen Sie eine präzise Überschrift und geben Sie das Datum an. 
  • Wählen Sie ein Layout, das ansprechend und interessant, weder aussagelos noch unangemessen auffällig ist.
  • Unterschreiben Sie das Anschreiben – eine digitale Unterschrift ist ausreichend.
Lebenslauf

Ihr Lebenslauf sollte in übersichtlicher Weise die persönlichen Eckdaten und relevanten beruflichen Stationen aufzeigen. Um die Informationen möglichst strukturiert darzustellen, ist eine Gliederung in verschiedene Bereiche wie Berufserfahrungen, Bildungsweg und weitere Kenntnisse sinnvoll. Sehen Sie nochmal nach, auf welche Qualifikationen es bei der Stelle ankommt und prüfen Sie, ob aus Ihrem Lebenslauf hervorgeht, dass Sie diese Qualifikationen mitbringen. Hier einige weitere Tipps zum Aufbau und Inhalt Ihres Lebenslaufs:

  • Tabellarische Form, Erfahrungen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge aufgeführt
  • Struktur durch Abschnitte geben, z.B.:
    • Praktische Erfahrungen
    • Ausbildung
    • Weitere Fähigkeiten (z.B. Sprachkenntnisse, IT-Kenntnisse)
    • Auslandserfahrungen
    • Interessen (z.B. Ehrenämter)
  • Kontaktdaten (inklusive einer Telefonnummer) angeben
  • Versuchen Sie, Ihre Inhalte auf max. zwei Seiten abzubilden. Konzentrieren Sie sich auf die (beruflichen) Aufgaben, die für die ausgeschriebene Position relevant sind.
  • Erklären Sie Lücken im Lebenslauf im Anschreiben oder bereiten Sie sich auf Fragen dazu im Gespräch vor.
  • Angaben zu Ihren Familienangehörigen, Ihrem Geschlecht sowie zu Ihrem Familienstand müssen Sie im Lebenslauf nicht machen. Ebenso ist es nicht zwingend notwendig, Ihren Bewerbungsunterlagen ein Foto von Ihnen beizufügen. Es entsteht Ihnen kein Nachteil, wenn Sie solche Informationen angeben oder nicht.
  • Unterschrift: Wie beim Anschreiben ist auch hier eine digitale Unterschrift ausreichend.
Anlagen

Zeugnisse, Zertifikate, Fortbildungsbescheinigungen, etc. sind Bestandteil einer vollständigen Bewerbung. Ohne diese Unterlagen können wir uns kein umfassendes Bild von Ihnen machen. Daher sollten Sie relevante und wichtige Zeugnisse und Nachweise direkt mit den anderen Bewerbungsunterlagen einsenden. Beispiele für diese Dokumente sind Abschlusszeugnisse, Zusatzqualifikationen und Zertifikate, Arbeitszeugnisse und Nachweise über Auslandsaufenthalte. Überprüfen Sie, ob die Daten im Lebenslauf mit den Daten auf diesen Dokumenten übereinstimmen.

Die Bewerbungsanlagen auf einen Blick:

  • Abschlusszeugnisse, Urkunden, Zertifikate und sonstige Nachweise über Ihre Qualifikation
  • Relevante Arbeitszeugnisse
  • Sofern noch in Ausbildung: aktuelle Notenübersicht oder letztes Zeugnis

Ihr Vorstellungsgespräch

Ihre Bewerbungsunterlagen haben uns überzeugt, jetzt möchten wir Sie in einem persönlichen Gespräch näher kennenlernen. Damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, haben wir einige Tipps zur Vorbereitung, zum Gesprächsablauf und zum weiteren Verlauf nach dem Vorstellungsgespräch zusammengestellt.

Vor dem Gespräch

Das Vorstellungsgespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen. Selbstverständlich möchten wir noch mehr über Sie erfahren, aber auch Sie dürfen Ihre Fragen zur Stelle, zur Arbeit bei uns oder an der Universität allgemein stellen. Damit wir alle Ihre Fragen im Gespräch klären können, machen Sie sich am besten schon im Vorfeld darüber Gedanken. Überlegen Sie sich, was Sie über die in der Ausschreibung angegebenen Informationen hinaus interessiert und worüber Sie gerne mehr erfahren möchten.  

Wir erwarten nicht, dass Sie die Kennzahlen und Informationen zur Universität auswendig lernen, aber es schadet nicht, sich im Vorfeld auch über die Universität zu informieren, vor allem, um ein möglichst akkurates Bild der möglichen Tätigkeit und Arbeitsumgebung zu erhalten. Die wichtigsten Informationen über die Universität als Arbeitgeberin sind in unserem Karrierebereich zu finden. Weiterführende Informationen und Informationen zu dem Bereich, in dem die Stelle angesiedelt ist, sind auf der Universitätswebseite und den Bereichsseiten zu finden.

Mit diesem Hintergrundwissen wird es Ihnen leichter fallen, dem Gespräch zu folgen und detaillierte Fragen zum Besprochenen zu stellen. Machen Sie sich vorab Notizen, die Sie ins Gespräch mitbringen. Das ist nicht etwa ein Problem, sondern zeigt uns, dass Sie sich gut vorbereitet haben. Immer häufiger werden auch Arbeitsproben oder eine Präsentation während des Gesprächs verlangt, um Ihre fachliche Kompetenz besser einschätzen zu können. Sollte dies der Fall sein, werden Sie rechtzeitig hierüber informiert. Wenn dies nicht passiert, müssen Sie auch nichts Zusätzliches vorbereiten. 

Auch wir werden die Chance nutzen, Sie besser kennenzulernen. Zur Vorbereitung auf das Gespräch können Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Warum interessieren Sie sich für diese Stelle? Was genau begeistert Sie an den Aufgaben? Und haben Sie bereits eine Vorstellung davon, was die Stelle auszeichnet?
  • Weshalb sind Sie die richtige Person für die Besetzung der offenen Position?
  • Was assoziieren Sie mit der Universität des Saarlandes?
  • Welche Erwartungen haben Sie an die Universität des Saarlandes als Arbeitgeberin?
  • Wie würde eine Ihnen nahestehende Person Sie beschreiben?
  • Was war eine Herausforderung in Ihrer bisherigen beruflichen, schulischen oder akademischen Laufbahn? Wie sind Sie damit umgegangen?
  • Was ist ein Erfolgserlebnis, welches Sie geprägt hat?
  • Wie gehen Sie damit um, wenn Ihnen ein Fehler unterläuft?
  • Haben Sie besondere Stärken oder Schwächen? Wie gehen Sie mit diesen um?
  • Welche Faktoren sind Ihnen bei der Zusammenarbeit im Team besonders wichtig und weshalb?
  • Welche der in der Stellenausschreibung geforderten Fähigkeiten besitzen Sie bereits? Welche müssen Sie sich noch aneignen?

Wir sind gespannt darauf, Sie kennenzulernen!

Während des Gesprächs

Zu Beginn des Gesprächs stellen sich in der Regel alle unsererseits anwesenden Personen vor und erzählen etwas über sich, ihre Rolle und Tätigkeit an unserer Universität. Abschließend können Sie sich vorstellen. Dann beginnt der eigentliche Gesprächsteil, in dem wir Ihnen unter anderem einen Überblick über die Universität, unsere Arbeit und die Position geben. Wenn Sie eine Arbeitsprobe oder eine Präsentation vorbereitet haben, kommt diese natürlich auch zum Tragen. Anschließend kommen wir zu Fragen zu fachlichen Kompetenzen sowie Ihrer Persönlichkeit und Arbeitsweise. Stellen auch Sie Ihre Fragen, denn nur so bekommen Sie einen guten Eindruck, wie die Arbeit bei uns aussieht und können entscheiden, ob wir Sie als Arbeitgeberin überzeugen. 

Auch wenn ein Vorstellungsgespräch eine aufregende Situation ist, versuchen Sie, ganz Sie selbst zu sein und antworten Sie ehrlich. Natürlich ist es verlockend, sich möglichst positiv darzustellen, um die eigenen Chancen zu erhöhen. In der Regel ist jedoch ein authentischer und ehrlicher Eindruck besser und bringt Sie weiter als ein "glattpolierter" Auftritt. Schließlich möchten wir Sie als Menschen kennenlernen und Sie zu einem Teil von unserem Team machen, hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Wir schätzen individuelle Persönlichkeiten, unterschiedliche Facetten und Fähigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und freuen uns, wenn Sie sich bereits im Vorstellungsgespräch wohlfühlen.

Hier noch einige Tipps, wie Ihr Gespräch zum Erfolg wird:

  • Tragen Sie angemessene Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen.
  • Verstellen Sie sich nicht, und bleiben Sie sich selbst treu.
  • Verwenden Sie keine Floskeln oder Standardantworten.
  • Hören Sie aufmerksam zu.
  • Beantworten Sie gestellte Fragen präzise und schweifen Sie nicht zu sehr ab.
  • Beschreiben Sie Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten anhand konkreter Beispiele.
  • Stellen Sie Ihre Fragen.
  • Nehmen Sie Bezug auf die Stellenausschreibung.
  • Machen Sie sich ggf. Notizen, um wichtige Punkte oder Fragen nicht zu vergessen.
  • Fragen Sie nach, wann Sie mit einer Rückmeldung nach dem Gespräch rechnen können.
Nach dem Gespräch

Nach dem Gespräch nehmen wir uns Zeit, um Rücksprache zu halten und uns für eine Person zu entscheiden.

Sollten nach dem Gespräch noch Fragen aufkommen, können Sie sich an die in der Stellenausschreibung genannte Kontaktperson wenden. Bitte benachrichtigen Sie uns auch, wenn sich an Ihrer Situation etwas ändert und Sie kein Interesse mehr an der Position haben.

Das Online-Vorstellungsgespräch: Tipps und Hinweise

Virtuelle Vorstellungsgespräche führen wir über Microsoft Teams. Wir setzen dazu einen Gesprächstermin an und lassen Ihnen den Einladungslink zukommen. Über diesen Link können Sie sich zum vereinbarten Gesprächszeitpunkt einklicken. Um am Gespräch teilzunehmen, müssen Sie nichts herunterladen oder installieren und sich auch keinen Account anlegen. Sie können ganz einfach über Ihren Webbrowser teilnehmen. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass alles funktioniert, wählen Sie sich einfach ein paar Minuten eher ein. Es kann sein, dass Sie zunächst im virtuellen Warteraum landen. Sobald alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer anwesend sind und der Termin beginnt, werden Sie automatisch vom Warteraum in den Gesprächstermin aufgenommen, und Ihr Gespräch kann beginnen.

Damit das Gespräch möglichst reibungslos verläuft, hier ein paar Tipps zur Vorbereitung und Durchführung:

Vorbereitung

  • Prüfen Sie, ob Sie ein Mikrofon und Lautsprecher haben. Sollte in Ihrem Gerät nichts verbaut sein, prüfen Sie, ob Sie ein Headset anschließen können.
  • Prüfen Sie die Kameraeinstellung. Idealerweise ist die Kamera auf Augenhöhe.
  • Achten Sie auf gute Lichtverhältnisse. Sie sollten über die Kamera gut zu erkennen sein.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie für die Dauer des Gesprächs einen ruhigen Platz haben und ungestört sind.
  • Wählen Sie Ihr Outfit so, als würde Ihr Gespräch vor Ort stattfinden.
  • Legen Sie Ihre Unterlagen und Notizen bereit.
  • Stellen Sie sich etwas zu trinken bereit.
  • Stellen Sie so gut wie möglich sicher, dass Ihre Internetverbindung ausreichend und stabil ist. Wenn möglich, nutzen Sie besser ein LAN-Kabel als WLAN.

Durchführung

  • Wählen Sie sich ein paar Minuten vor Gesprächsbeginn ein. So können Sie prüfen, ob Ihre Audioeinstellungen passen und Ihre Kamera korrekt ausgerichtet ist.
  • Aktivieren Sie die Videoübertragung und lassen Sie Ihre Kamera während des gesamten Gesprächs eingeschaltet.
  • Schalten Sie Ihr Mikrofon stumm, wenn Sie nicht sprechen, um Störgeräusche zu vermeiden.
  • Manchmal kommt es zu Verzögerungen in der Tonübertragung. Um niemandem ins Wort zu fallen, warten Sie kurz, bis Ihr Gegenüber ausgesprochen hat.

Natürlich kann trotz der besten Vorbereitung und Befolgung aller Tipps doch etwas schieflaufen. Ihre Internetverbindung wird instabil oder es klingelt an der Haustür? Kein Grund zur Panik, das kann passieren. Sollte es zu Internetproblemen kommen, geben Sie einem der Beteiligten per Nachricht oder Anruf Bescheid. Bei Störungen durch Nebengeräusche entschuldigen Sie sich kurz und fahren fort.

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