Podcast - EUrawLaw
EUrawLaw, der Podcast des Jean-Monnet-Lehrstuhls für nachhaltiges und sicheres EU-Rohstoffrecht und -politik von Prof. Dr. Marc Bungenberg, LL.M., ist nun bei Apple Podcasts und Spotify veröffentlicht.
In den einzelnen Episoden treten Prof. Bungenberg oder Mitarbeitende des Lehrstuhls mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik und Praxis in den fachlichen Austausch, um aktuelle Entwicklungen und grundlegende Fragen des Rohstoffrechts kritisch zu analysieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die rechtlichen, politischen und regulatorischen Rahmenbedingungen europäischer Rohstoffgovernance sowie die aktuellen Herausforderungen internationaler Rohstoffbeziehungen, insbesondere im Spannungsfeld von Versorgungssicherheit, regulatorischen Standards und geopolitischen Konfliktlagen.

Episode 1
In der Auftaktepisode von EUrawLaw steht die Frage im Mittelpunkt, was unter Rohstoffrecht zu verstehen ist, welche rechtlichen und politischen Problemstellungen dieses Rechtsgebiet prägen und warum es für die sichere und nachhaltige Rohstoffversorgung der Europäischen Union von besonderer Bedeutung ist. Zugleich skizziert die Episode die inhaltliche Ausrichtung des Podcasts und gibt einen Ausblick auf zentrale Themen, die in den folgenden Episoden vertieft behandelt werden.

Episode 2
In dieser Episode von EURawLaw sprechen Prof. Dr. Marc Bungenberg und Prof. Dr. Thomas Cottier über die Bedeutung des Welthandelsrechts in einer Zeit wachsender geopolitischer Spannungen und zunehmender Wirtschaftssicherheitsinteressen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob regelbasierter Handel im Rohstoffbereich weiterhin trägt oder ob sich die internationale Ordnung bereits in Richtung einer Post-WTO-Welt verschiebt. Diskutiert werden unter anderem Exportbeschränkungen Chinas im Rohstoffbereich und deren Vereinbarkeit mit WTO-Regeln sowie die Rolle der WTO als Ordnungsrahmen für den globalen Rohstoffhandel.
Zugleich geht es um grundlegende völkerrechtliche Prinzipien wie die permanente Souveränität über natürliche Ressourcen und das Konzept des Common Concern of Humankind. Die Episode beleuchtet zudem, welche Perspektiven sich für die Weiterentwicklung der WTO im Spannungsfeld von Handel, Nachhaltigkeit und geopolitischen Interessen ergeben.

Episode 3
In dieser Episode von EUrawLaw blicken Prof. Dr. Marc Bungenberg, Dr. Philipp Reinhold und Dr. Mareike Fröhlich auf die 1. Saarländischen Stahlgespräche zurück und diskutieren die rechtlichen und politischen Herausforderungen der Transformation der europäischen Stahlindustrie.
Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen Voraussetzungen die Stahlindustrie in Deutschland und Europa wettbewerbsfähig, resilient und zugleich klimaneutral werden kann. Dabei geht es um die strategische Bedeutung von Stahl für Europa, die Auswirkungen geopolitischer Spannungen und globaler Überkapazitäten sowie um die zunehmende Bedeutung von Rohstoff- und Versorgungssicherheit.
Die Episode nimmt die ersten SaarländischenStahlgespräche zum Anlass, verschiedene Perspektiven aus Wissenschaft, Politik, Industrie und internationalen Organisationen zusammenzubringen.
Ergänzt werden die Gespräche durch O-Töne einzelner Teilnehmer*innen der Veranstaltung:
Anke Rehlinger (Ministerpräsidentin des Saarlandes), Kerstin Maria Rippel (Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl), Stefan Rauber (SHS – Stahl-Holding-Saar), Dr. Peter Buchholz (Leiter der DERA), Prof. Dr. Christian Tietje (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), Prof. Dr. Daniel Gros (Bocconi Universität), Prof. Dr. Walter Frenz (RWTH Aachen Universität), Jonathan Weber (SHS – Stahl-Holding-Saar), Prof. Dr. Stefan Lechtenböhmer (Universität Kassel), Assoc.-Prof. Dr. Ruven Fleming (Rijksuniversiteit Groningen), Ass.-Prof. Dr. Patrick Abel (Universität Innsbruck) und Anthony de Carvalho (OECD).