-
-
mehr Prof. Dr. Markus Messling
Prof. Dr. Markus Messling
-
mehr Studium
Studium
-
mehr PD Dr. Markus A. Lenz
PD Dr. Markus A. Lenz
-
Aktuelles

Gespräch mit Daniel Cohn-Bendit
In der Veranstaltungsreihe „Sehnsucht nach Autokraten", die das Käte Hamburger Kolleg CURE gemeinsam mit dem Saarländischen Staatstheater und dem Saarländischen Rundfunk durchführt, hat Professor Messling am 25. Januar 2026 mit Herrn Daniel Cohn-Bendit in der „Alten Feuerwache" diskutiert. Vor ausverkauftem Haus führte die Moderatorin Tilla Fuchs (SR kultur) ausgehend von der „Napoleon"-Inszenierung (Armin Petras) am Staatstheater durch Probleme antidemokratischer Sehnsüchte, die Frage nach möglichen Gründen für die Bewunderung der neuen autokratischen Regime und der Kraft „westlicher" Demokratie, durch die Felder Identitätspolitik, des europäischen Zusammenhalts und hierfür notwendiger kultureller Initiativen sowie die Hoffnung auf eine erneuerte Zukunftserzählung für Europa. Es folgte ein langer und intensiver Austausch mit dem Publikum.
Link zur Kurzbesprechung im SR kultur

Vortrag: „What Way - Möglichkeiten und Grenzen von KI in der journalistischen Praxis”
Wir laden herzlich ein zu Vortrag und Diskussion mit Jan Friedrich über Möglichkeiten und Grenzen von KI in der journalistischen Praxis.
Als schreibender Architekt kam Friedrich nach dem Studium an der Universität Darmstadt zur „Bauwelt" , einer der führenden Architekturzeitschriften der Bundesrepublik. Dort ist er heute Mitglied der Chefredaktion in Berlin und nicht nur mit dem Impact von KI auf Entwurfsprozesse im Feld der Architektur, sondern auch im Fachjournalismus vertraut. Wie verändert KI das Schreiben ? Welche Bedeutung haben Sprachbewusstsein und Schreibkompetenz in der beruflichen Praxis? Solchen Fragen gehen wir im Seminar nach, zu dem der Referent digital zugeschaltet wird.
Wann? Am Mittwoch, 4. Februar 2026, von 14.00 ct - 16.00 Uhr.
Wo ? Auf dem Campus der Universität des Saarlandes, Gebäude E1.2, Raum 0.13.1.

Rückblick zur Tagung : „Artifizielle Hermeneutik. Kontingenz, Sinn, Digitalität”
Vom 19. bis zum 21. November 2025 fand die Tagung „Artifizielle Hermeneutik. Kontingenz, Sinn, Digitalität" statt, welche von Joachim Harst (AVL) und Markus Lenz (Romanistik) organisiert wurde. Erkundet wurde das Spannungsfeld zwischen klassischer Hermeneutik, KI-basierter Sprach- und Textproduktion und den semantischen, kulturellen und politischen Implikationen von LLMs für unsere geisteswissenschaftlichen Disziplinen.
Auf der Tagung kamen Literaturwissenschaftler:innen, Philosoph:innen und Autor:innen zu Wort, um gemeinsam Grenzverläufe und Irrwege des Lesens, Deutens und Schreibens im postartifiziellen Raum auszuloten. In den einzelnen Beiträgen wurden spannende Teilfelder beleuchtet, zum Beispiel das Verhältnis von analoger und digitaler Literatur oder die gesellschaftliche und ästhetische Relevanz KI-generierter Texte. Der an die Vorträge anknüpfende Austausch zeigte das rege Interesse der Teilnehmer:innen.
Besondere Highlights stellten am ersten Tag ein Autorengespräch mit Juan S. Guse über ein literarisches Experiment mithilfe von KI sowie ein Vortrag von Jörg Noller über Kontingenz und Mündigkeit im digitalen Raum dar. Am zweiten Abend hielt Sybille Krämer einen Keynote-Vortrag mit dem Titel: „Jenseits der Hermeneutik? Über Intepretation, Digital Humanities und die Geisteswissenschaften", in dem sie die philosophischen Grundfragen, die KI und LLMs heute aufwerfen, aus medienhistorischer und medientheoretischer Perspektive betrachtete.
Insgesamt bot die Tagung einen reflexiven Raum, um offen darüber nachzudenken, inwiefern KI und LLMs die Literatur und die Literaturwissenschaft, die Kultur- und Machtkritik etwas angehen und ihre Praktiken verändern könnten, und wie die Produktion und Rezeption von Literatur in unserer Zeit durch diese neuen Technologien hinterfragt und ergänzt werden können. Die produktive Atmosphäre beim Austausch ist besonders hervorzuheben und hat maßgeblich zum Erfolg der Tagung beigetragen.
Artikel in der Saarbrücker Zeitung

KÄTE HAMBURGER EMPFANG
Am 15. Oktober 2025 fand der diesjährige Jahresempfang des Käte Hamburg Kollegs CURE im Innovation Center der Universität des Saarlandes statt.
Nach Grußworten durch die Landesregierung und die Universitätsleitung empfingen diese gemeinsam mit der Direktion des KHK die Forscher:innen des neuen Fellow-Jahrgangs 2025/26, die aus Argentinien, Belgien, Frankreich, Kamerun, Nigeria, Taiwan, Slowenien, der Türkei und Deutschland kommen.
Den Jahresvortrag hielt die weltweit renommierte Soziologin Gisèle Sapiro (EHESS/CNRS, Paris) unter dem Titel „Repairing the irreparable? Culture and spoliation“.
Im Anschluss an den Festvortrag präsentierten die neuen CURE-Fellows ihre Forschungsarbeiten in deutscher, englischer und französischer Sprache. Die Gastwissenschaftler:innen wurden aus über 350 Bewerbungen vom Wissenschaftlichen Beirat des Kollegs ausgewählt. Ihre Projekte stehen im Zeichen des Jahresthemas „Gesellschaft“, das den inhaltlichen Schwerpunkt des akademischen Jahres 2025/26 bildet. Während ihres zwölfmonatigen Aufenthalts in Saarbrücken widmen sich die Fellows individuellen Forschungsprojekten zu kulturellen Praktiken der Reparation und bringen ihre transdisziplinären Perspektiven aus internationalen Forschungskontexten in die Arbeit des Kollegs ein.
Artikel der Saarbrücker Zeitung zum Empfang des KHK

Zwei neue Gesichter an unserem Lehrstuhl: Wir begrüßen Azyza Deiab und Kianush Ruf
Zum Beginn dieses Semesters möchten wir Sie gerne über einige personelle Veränderungen am Lehrstuhl informieren. Nach vielen Jahren engagierter und geschätzter Mitarbeit verabschieden wir uns von unseren langjährigen Mitarbeiter:innen Mario Laarmann und Carla Seemann. Im Namen des gesamten Lehrstuhlteams möchten wir den beiden ganz herzlich für ihr außergewöhnliches Engagement, ihre Verlässlichkeit und all ihre Unterstützung in Belangen der Koordination von Veranstaltungen sowie der Deutsch-französischen Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Koordination danken.
Ab Oktober dürfen wir nun Azyza Deiab und Kianush Ruf herzlich in unserem Lehrstuhl-Team begrüßen. Beide werden Ihnen sowohl als Dozierende als auch insbesondere unseren DFS/EFA Studierenden mit Rat und Tat zur Seite stehen. Frau Deiab war zuvor bereits für die Koordination des Projekts Transmed: Penser la Méditerranée ensemble – Transmediterrane Jugendpolitik an unserem Lehrstuhl tätig. Umso mehr freuen wir uns, sie auch weiterhin in veränderter Funktion bei uns zu wissen.
Sekretariat
Christine Guirriec
Sekretariat
Geb. A5 3, Raum 0.03
Tel.: +49 681 302-3354
E-Mail: sekretariat.messling(at)uni-saarland.de
Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.00 - 12.00 Uhr
Sprechstunde Priv.-Doz. Dr. phil. Markus A. Lenz
Melden Sie sich zur Terminvereinbarung bitte per Email an markus.lenz(at)uni-saarland.de
Sollten Sie nur eine Unterschrift brauchen, reichen Sie die entsprechenden Unterlagen bitte im Sekretariat ein oder werfen Sie sie mit einem Vermerk in unseren Briefkasten.
Bitte beantragen Sie Empfehlungsschreiben, Gutachten und Zeugnisse rechtzeitig im Sekretariat, spätestens sechs Wochen vor einer evtl. Einreichungsfrist.