Aktuelles

La littérature face au monde: Regards croisés franco-allemands

Markus Messling und Jean-Marc Moura im Gespräch | 1. Februar 2024 | 18:00 Uhr

Während der deutsch-französischen Woche empfängt das Institut d’Études Françaises Saarbrücken am Donnerstag, den 01. Februar 2024,  zwei Gäste in der Villa Europa, Markus Messling und Jean-Marc Moura (Université Paris Nanterre), um ein Gespräch über ihre beiden kürzlich erschienenen Bücher zu führen: L'universel après l'universalisme. Des littératures francophones du contemporain  und La totalité littéraire. Théorie et enjeux de la littérature mondiale (beide 2023 bei den Presses universitaires de France). Das Gespräch wird moderiert von Anne-Sophie Donnarieix. 

Gespräch, Lesung und Réception

 


 

Deutsch-französischer Preis des Rotary Clubs Saarbrücken für Azyza Deiab

Azyza Deiab, Doktorandin am Lehrstuhl für Romanische und Allgemeine Literatur- und Kulturwissenschaft, wurde für die herausragende Leistung ihrer Staatsexamensarbeit „Zerfall der Republik? Zum gesellschaftlichen Umgang mit kultureller und religiöser Pluralität im zeitgenössischen Frankreich“ sowie für ihr internationales Engagement mit dem Frankophonie-Preis des Rotary Clubs Saarbrücken ausgezeichnet. Der mit 2000 Euro dotierte Forschungspreis wurde am 12. Januar 2024 im Rahmen des deutsch-französischen Neujahrsfestes des Rotary Clubs Saarbrücken verliehen. Die Arbeit von Frau Deiab beschäftigt sich mit dem Spannungsfeld von Kommunitarismus und Republikanismus in der aktuellen französischen Kultur- und Gesellschaftsdebatte. Betreut wurde sie von Prof. Dr. Markus Messling und Dr. Franck Hofmann.

Der Lehrstuhl für Romanische und Allgemeine Literatur- und Kulturwissenschaft und der Fachbereich Romanistik der Universität des Saarlandes gratulieren herzlich zu diesem Erfolg!

 


 

Luise Kwak ist Gewinnerin des Exzellenzpreises der Deutsch-Französischen Hochschule

Den Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule für das Jahr 2024 erhielt Luise Kwak, Absolventin des binationalen Bachelorstudiengangs Deutsch-Französische Studien: Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation. Ausgezeichnet wurde sie für ihre Bachelorarbeit über die Auswirkungen digitaler Formate auf interkulturelle Lern- und Begegnungsmomente im deutsch-französischen Jugendaustausch. Ihr Forschungsinteresse entstand durch das persönliche Erleben des pandemiebedingten Wandels von Kommunikations- und Begegnungsgewohnheiten während ihres Studiums. Grenzüberschreitende Kommunikation und Kooperation in einer Zeit studiert zu haben, in der Landesgrenzen wieder geschlossen worden waren, warf einige vielversprechende Forschungsperspektiven für ihr Studienabschlussprojekt auf.

Betreut wurde Luise Kwaks Arbeit von Frau Professorin Dr. Claudia Polzin-Haumann der Universität des Saarlandes und Frau Dr. Simone Orzechowski der Université de Lorraine, Metz.

Der Lehrstuhl für Romanische und Allgemeine Literatur- und Kulturwissenschaft und der Fachbereich Romanistik der Universität des Saarlandes gratulieren herzlich zu dieser ausgezeichneten Leistung!

 


 

"Rhinozeros. Europa im Übergang" Bd. 3 zum Thema 'träumen' im Deutschlandfunk

Prof. Dr. Markus Messling im Interview mit Dr. Maike Albath in der Sendung „Büchermarkt" vom 9. Januar 2024

Zum Interview im Deutschlandfunk

 


 

 

Universalisme & réparation

Entretien avec David Scott (Columbia, New York)

Pour cette conversation, le groupe de recherche ERC Minor Universality a discuté avec l'anthropologue David Scott de postcolonialité, d’utopie et des pratiques culturelles comme prisme pour penser les questions d'universalité. David Scott soutient, à partir de la question de savoir ce qu'il advient de la promesse de liberté après 1989 et des utopies anticoloniales, que ces promesses ont échoué et que la compréhension des raisons de cet échec doit servir de base à la réparation et à la refonte de notre avenir. S'appuyant sur différentes perspectives - philosophiques, socioculturelles et littéraires - nous avons d’abord discuté de la manière de penser l'universalité à partir d'une position située, ou comment mener des recherches dans des espaces post-coloniaux. Puis, à partir du concept d’une ‘éthique de la générosité’, David Scott élabore une réflexion sur la manière dont une telle éthique peut informer les politiques culturelles contemporaines et le questionnement sur les identités et les différences. Après une réflexion sur l’importance du style et de la forme pour reconceptualiser des traditions intellectuelles, la conversation s’achève sur une réflexion sur le passé et l’avenir : comment relier la littérature, l'écriture de l'histoire postcoloniale et la tragédie pour ne pas tomber dans le fatalisme, mais ouvrir les possibles de nos sociétés ? Faut-il penser cet espace des possibles à travers la révolution ou la réparation ?

L'entretien sur YouTube

 


 

 

Neu erschienen: State of the Arts. An Ethnography of German Theatre and Migration

Cambridge University Press, 2023

The scientific coordinator of the ERC Minor Universality project and postdoc in cultural anthropology, Jonas Tinius, has just published his first monograph on long-term research on the German public theatre system through the prism of a migrant artistic institution in the western post-industrial Ruhr region. His book State of the Arts analyses how artistic traditions have responded to social change, racism, and cosmopolitan anxieties and recounts how critical contemporary cultural production positions itself in relation to the tumultuous history of German state patronage, difficult heritage, and self-cultivation through the arts. Jonas Tinius' fieldwork with professional actors, directors, cultural policy makers, and activists unravels how they constitute theatre as a site for extra-ordinary ethical conduct and how they grapple with the pervasive German cultural tradition of Bildung, or self-cultivation through the arts.

More on the book

 

 

 

 


 

 

Englische Übersetzung von "Universalität nach dem Universalismus" erschienen

Nach der französischen Übersetzung ist Prof. Messlings Buch Universalität nach dem Universalismus. Über frankophone Literaturen der Gegenwart  (2019, Matthes & Seitz) jetzt auch in der englischen Übersetzung von Michael Thomas Taylor als Universality after Universalism. On Francophone Literatures of the Present erschienen (Berlin/Boston: de Gruyter, Reihe „Beyond Universalism. Studies on the Contemporary"). 

The idea of universalism inherited from the French Revolution has been strongly discredited by its colonial history; today, it is also the target of nationalist attacks. What remains of it? Now available in English, Markus Messling's critically acclaimed study shows how contemporary Francophone literatures seek, after European universalism, approaches to a new universality, without which knowledge and justice cannot be organised in world society. 

With a foreword by Souleymane Bachir Diagne

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Présentation de "L'universel après l'universalisme" à Paris

A l'occasion de la parution de L'universel après l'universalisme. Des littératures francophones du contemporain (trad. Olivier Mannoni, préface de Souleymane Bachir Diagne, Presses universitaires de France), Markus Messling est invité à des présentations de son livre à Paris.

Il sera à la Maison de la recherche de la Sorbonne nouvelle le lundi 16 octobre 2023, pour une présentation de son livre et un débat avec Alexandre Gefen. Vendredi 20 octobre, il sera en discussion au Théâtre du Vieux-Colombier, modérée par Anne-Sophie Donnarieix, dans le cadre de la 14e édition des rencontres „Littérature, enjeux contemporains", organisées par la Maison des écrivains et de la littérature.

La soirée-débat à la Sorbonne nouvelle

Les rencontres Littérature, enjeux contemporains

 

 

 


 

Markus Messling an der Urania Berlin

Am Freitag, den 22. September 2023, nimmt Herr Professor Messling an einer Diskussionsrunde zum Thema „Was soll das sein, ein Kulturkampf?" teil. 

Vom „Kulturkampf" ist viel die Rede. Aber was haben aktuelle politische Kontroversen mit der historischen Auseinandersetzung zwischen Staat und Kirche zu tun? Macht der Begriff etwas sichtbar? Oder verdeckt er, dass Richtungsdebatten zur Grundausstattung einer Gesellschaft gehören.

Die Veranstaltung findet in der Reihe "Homo ludens" statt und wird von Professor Marcel Lepper moderiert.

Webseite der Urania

 

 

 

 


 

Ausschreibung: Fellowships im Käte Hamburger Kolleg für kulturelle Praktiken der Reparation (CURE)

Für das erste Kollegjahr des Käte Hamburger Kollegs für kulturelle Praktiken der Reparation (Oktober 2024 bis September 2025) bitten wir um Bewerbungen für Junior- (Postdoc) und Senior-Fellowships mit einer Aufenthaltsdauer von bis zu 12 Monaten. Zur Bewerbung eingeladen sind Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen ab der Postdoc-Phase. 

Zu den KHK-Fellowships

The Fellowships (English call)

Les fellowships (call français)

 


Ausschreibung von Stellen im Käte Hamburger Kolleg (CURE)

Im April 2024 startet an der Universität des Saarlandes das Käte Hamburger Kolleg für kulturelle Praktiken der Reparation (CURE). Es handelt sich um ein thematisch ausgerichtetes Institute for Advanced Study, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Kern des Käte Hamburger Kollegs ist sein Gastwissenschaftler*innen-Programm, das jedes Jahr bis zu 12 internationale Wissenschaftler*innen als Fellows an der Universität des Saarlandes führt, die gemeinsam mit der Direktion und den wissenschaftlichen Mitarbeitenden des Kollegs untersuchen, wie Reparationen in der Kultur verhandelt werden und wie kulturelle Reparationsprozesse Weltwahrnehmung, Selbstentwürfe und Lebensformen verändern. Ziel des Kollegs ist es, eine transmediale Theorie kultureller Reparationspraktiken und -prozesse in historischer und transkultureller Perspektive zu erarbeiten, aus der ein gesellschaftspolitisches Verständnis von kultureller Reparationspraxis entstehen soll. Im Fokus stehen Erinnerungskulturen und geschichtspolitische Diskurse, individuelle Erfahrungen von Beschädigung, Demütigung und Verlust sowie kulturökologische Fragen. Für die wissenschaftliche Leitung der drei Programmbereiche „Geschichte", „Erfahrung" und „Natur/Kultur" sowie für die Wissenschaftskommunikation des Kollegs suchen wir geeignete Bewerber*innen. 

Zu den Stellen und Bewerbungskonditionen im Einzelnen bitten wir um Aufruf der Ausschreibungen:

3 Stellen Wiss. Programmleitung im KHK

3 positions as KHK Research Programme Directors

Wissenschaftskommunikation des KHK

 


Französische Übersetzung von "Universalität nach dem Universalismus" erschienen

Das Buch Universalität nach dem Üniversalismus. Über frankophone Literaturen der Gegenwart (2019, Matthes & Seitz) ist jetzt in der Übersetzung von Olivier Mannoni als L'universel après l'universalisme. Des littératures francophones du contemporain bei den Presses universitaires de Frances (PUF) erschienen. Das Buch erscheint mit einem Vorwort von Souleymane Bachir Diagne.

La mise en œuvre coloniale qui en a été faite a fortement discrédité le concept d'universalisme sur le plan politique. Dans le même temps, les idéaux d'une société mondiale cosmopolite, qui vont de pair avec lui, font l'objet d'attaques toujours plus vives des forces nationalistes. Que reste-t-il des idéaux universalistes ? Cette question est traitée dans des littératures contemporaines francophones que Markus Messling analyse comme une remise en cause radicale de ces idéaux qui ont jadis trouvé leur capitale à Paris, avec la Révolution française : liberté, égalité et solidarité. Comment trouver après l'universalisme européen les approches d'une nouvelle universalité sans laquelle il est impossible d'organiser connaissance et justice dans la société mondiale ? Cette question se révèle être un problème de mise en forme narrative du monde.

« Le livre de Markus Messling pose une thèse, essentielle, qui est que la fin de l'universalisme européen n'est pas celle de l'universalité mais peut-être bien son commencement. Les lectures d'auteurs 'francophones' aussi divers que Mathias Enard, Léonora Miano, Kossi Efoui, Camille de Toledo, Shumona Sinha ou Wajdi Mouawad disent, à leur manière propre, contre la seule 'soumission' à une 'mélancolie' n'ouvrant sur rien, que la fin de l'universalisme européen est la tâche de retourner la 'nostalgie' en 'ressource pour l'avenir'. C'est-à-dire, contre la prétention d'un universalisme impérialiste, de savoir faire usage de la capacité de relativiser et de la force décolonisatrice qui lui est attachée, mais en sachant également ne pas s'enfermer dans un relativisme qui ne traduirait alors qu'une conception carcérale des identités culturelles. Ce livre invite et aide à penser cet universel (multi)latéral dont le temps est maintenant. »

Souleymane Bachir Diagne, Columbia University

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Englische Übersetzung von "Champollions Hieroglyphen" erschienen

Nach der französischen und arabischen Übersetzung liegt Prof. Messlings Buch Champollions Hieroglyphen. Philologie und Weltaneignung (Berlin 2012, Kulturverlag Kadmos) nun auch in englischer Übersetzung bei Palgrave Macmillan vor. Die englische Ausgabe ist eine revidierte Fassung, die zusätzlich ein Kapitel zum Symbolismus der französischen Ausgabe sowie ein Kapitel zu weitgehend unbekannten Dokumenten aus Champollions Hand aus der Bibliothèque nationale de France umfasst. 

Philology and the Appropriation of the World. Champollion's Hieroglyphs. 

Revised edition. Transl. Michael T. Taylor and Marko Pajević, with the coll. of Karina Berger

This book sheds new light on the work of Jean-François Champollion by uncovering a constellation of epistemological, political, and material conditions that made his decipherment of Egyptian hieroglyphs possible. Champollion's success in understanding hieroglyphs, first published in his Lettre à M. Dacier in 1822, is emblematic for the triumphant achievements of comparative philology during the 19th Century. In its attempt to understand humanity as part of a grand history of progress, Champollion's conception of ancient Egypt belongs to the universalistic aspirations of European modernity. Yet precisely because of its success, his project also reveals the costs it entailed: after examining and welcoming acquisitions for the emerging Egyptian collections in Europe, Champollion travelled to the Nile Valley in 1828/29, where he was shocked by the damage that had been done to its ancient cultural sites. The letter he wrote to the Egyptian viceroy Mehmet Ali Pasha in 1829 demands that excavations in Egypt be regulated, denounces European looting, and represents perhaps the first document to make a case for the international protection of cultural goods in the name of humanity.

"By crossing the 'grand history' of the sciences with microhistorical narratives, Markus Messling succeeds in distilling a scholarly portrait of an epoch through a brilliant synthesis." (Annales. Histoire, Sciences sociales) 

"A brilliantly written book that not only contributes to the history of global philologies, but also to the Enlightenment and counter-Enlightenment backgrounds of today's politics of restitution." (Historische Zeitschrift für die Philologien)

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Prof. Messling erhält Exzellenz-Förderung des Bundes in Millionenhöhe

Wie das  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bekannt gegeben hat, fördert es Prof. Markus Messling gemeinsam mit der Kollegin Prof. Christiane Solte-Gresser (Komparatistik) durch die Finanzierung des Käte Hamburger Kollegs für kulturelle Praktiken der Reparation (CURE). Die Förderung für die erste Phase von vier Jahren umfasst ca. 9 Mio. Euro, über die mögliche Gesamtlaufzeit des Kollegs von zwölf Jahren kann die Förderung bis zu 25 Mio. Euro betragen. Jacob von Weizsäcker, Minister der Finanzen und für Wissenschaft des Saarlandes, und der Präsident der Universität des Saarlandes, Prof. Manfred Schmitt, sprachen den Geförderten ihre Glückwünsche aus und betonten die herausgehobene Bedeutung der Einrichtung dieses „Leuchtturms der Forschung in den Geisteswissenschaften“ (BMBF) für den Wissenschaftsstandort Saarbrücken.

 

Zur Pressemeldung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Zur Pressemeldung der Universität des Saarlandes

Zur Pressemeldung der Saarbrücker Zeitung

Bericht im Deutschlandfunk

 


 

 

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