David Hartmann - Staatlich geprüfter Techniker

Ein halbes Leben in der organischen Chemie

Nach der Berufsausbildung zum Chemielaboranten an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg hat David Hartmann, der ursprünglich aus Thüringen kommt, bei uns an der UdS einen Job gefunden. Die Wahl zwischen zwei möglichen Stellen ist ihm leichtgefallen: Er wollte weiterhin im universitären Umfeld arbeiten und hat sich für die Stelle in der Fachrichtung Chemie entschieden und ist seitdem Teil des Arbeitskreises von Prof. Dr. Jauch. Während seiner Zeit hier hat David nebenberuflich auch die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker per Fernstudium gemacht. Notwendig für seine Stelle hier an der Uni war die Weiterbildung nicht. Davids Motivation dahinter: Mehr lernen, mehr verstehen.

"Mein Job umfasst die Zusammenarbeit und Betreuung der jungen Leute, der Promovierenden sowie der Praktikantinnen und Praktikanten. Ich bin direkt in den Forschungsthemen der Professorinnen und Professoren mit drin. Es ist genauso, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht hatte. Grundsätzlich kannte ich ja durch meine Berufsausbildung bereits die Arbeit an einer Universität, aber ganz genau weiß man vorher ja trotzdem nicht, was auf einen zukommt”, sagt David. Zu Davids Alltag im Labor gehört zu Beginn eines Arbeitstages, wie bei vielen anderen auch, das Checken von Mails und Prüfen der Bestände. Falls Praktika anstehen, müssen dafür ggf. Materialien vorbereitet werden und ein Großteil von Davids Arbeit ist die Betreuung der Praktikantinnen und Praktikanten sowie die Arbeit am Abzug, “sozusagen ein Glaskasten mit besonderer Lüftung aufgrund der entstehenden, schädlichen Stoffe”.

“Mein Job an der UdS ist genau, wie ich ihn mir am Anfang erhofft hatte!”

David erklärt weiter: “Man kann es sich ein bisschen vorstellen wie beim Backen. Man hat ein Rezept, das man sich aus einer Datenbank suchen und bei Bedarf etwas auf das eigene Experiment anpassen kann. Trotzdem befolgt man genau die Anleitung und bekommt dann zwar keinen Kuchen, aber bestenfalls das gewünschte Ergebnis. Wenn Experimente gut klappen, ist das natürlich immer toll. Während meiner Zeit hier konnte ich z. B. auch an drei Naturstoffen mitarbeiten. Bei einem davon habe ich maßgeblich dazu beigetragen, dass er naturidentisch aufgebaut werden konnte – also einen Stoff, den es in der Natur gibt, identisch im Labor nachzubauen - und das ist schon ein gutes Gefühl.” 

Ein Lieblingsteil von Davids Job ist das Betreuen von Schülerinnen und Schülern bzw. Praktikantinnen und Praktikanten, z. B. während des offenen Campus oder im Rahmen von anderen Projekten wie dem Probestudium. "Interessierten Jugendlichen die Welt der Chemie näher zu bringen und ihnen diese Dinge theoretisch und praktisch zu erklären, macht Spaß", so David, der sich auch vorstellen könnte, als Lehrer zu arbeiten.   

Weltoffen, vielseitig und partizipierend

“An der UdS arbeiten viele Studierende und Mitarbeitende mit verschiedenen Hintergründen und aus verschiedenen Kulturen. Darüber hinaus arbeiten hier jung und alt nicht nur nebeneinander, sondern ganz klar miteinander und lernen und profitieren dadurch auch voneinander. Was mich hier überrascht hat, war die ‘Open-Door-Policy'. Sicherlich ist das auch von Bereich zu Bereich anders, aber hier stehen die Bürotüren meistens wirklich wortwörtlich offen und es ist kein Problem, sondern sogar gewünscht, bei Fragen oder Rücksprachebedarf direkt an die Personen heranzutreten. Das baut Hemmschwellen ab und erleichtert wirklich das Miteinander”, sagt David.

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