Antisemitismus – Meldeformular

Sie haben eine antisemitische Erfahrung erlebt oder beobachtet? 

Über unser Meldeformular können Sie uns diese – auch anonym – mitteilen und bei Bedarf einen Beratungstermin anfragen:

Meldeformular Antisemitismus

Beauftragte gegen Antisemitismus und Diskriminierung an der UdS

Die Universität des Saarlandes positioniert sich klar gegen jede Form von Antisemitismus und tritt ihr entschieden entgegen. 

Das Präsidium hat die Stabsstelle Chancengleichheit und Diversitätsmanagement beauftragt, die strukturelle Funktion der Beauftragten gegen Antisemitismus und Diskriminierung zu übernehmen. Die Stabsstelle wirkt an der Entwicklung hochschulpolitischer Maßnahmen mit und steht zugleich als vertrauliche Anlauf- und Beratungsstelle zur Verfügung – auch bei antisemitischen oder diskriminierenden Vorfällen. Alle Meldungen werden sensibel, vertraulich und auf Wunsch anonym behandelt.

Beratungsrichtlinien Antisemitismus an der UdS
  1. Erstanlaufstelle und Verweisberatung Die Stabsstelle Chancengleichheit und Diversitätsmanagement (CDM) ist erste Anlaufstelle für Betroffene von antisemitischen Vorfällen. Wir hören zu, nehmen die Schilderungen ernst und bieten Orientierung. Bei Bedarf verweisen wir an zuständige interne und externe Stellen.
  2. Ernstnehmen und Unterstützung Jeder gemeldete Vorfall wird ernst genommen – unabhängig von seiner Form (verbaler, visueller, digitaler oder physischer Antisemitismus). Wir stellen sicher, dass Betroffene in einem geschützten Rahmen ihre Erfahrungen schildern können.
  3. Reaktion statt Schweigen Organisationsschweigen gegenüber antisemitischen Vorfällen ist keine Option. Die Universität verpflichtet sich, auf Meldungen zu reagieren, geeignete Schritte einzuleiten und die Betroffenen über den weiteren Verlauf zu informieren.
  4. Vertraulichkeit und Transparenz Die Beratung erfolgt vertraulich. Entscheidungen über das weitere Vorgehen werden transparent kommuniziert und – soweit möglich – gemeinsam mit den Betroffenen abgestimmt.
  5. Schutz der Betroffenen Maßnahmen haben stets das Ziel, die Sicherheit und Handlungsfähigkeit der Betroffenen zu stärken. Repressalien oder Benachteiligungen aufgrund einer Meldung werden nicht toleriert.
  6. Prävention und Sensibilisierung Neben der individuellen Beratung engagiert sich die Universität für Prävention: durch Sensibilisierungsangebote, Schulungen und klare Kommunikation gegen Antisemitismus.
Handreichung "Antisemitische Bildsprache erkennen"

Viele antisemitische Symbole und Codes sind nicht auf den ersten Blick als solche erkennbar. Das Diverstiy-Büro hat daher in Zusammenarbeit mit dem Fach Religionswissenschaft, Schwerpunkt Antisemitismusforschung (Dr. Linda Balzer) eine Handreichung erstellt, um dabei zu helfen, antisemitische Codes und Zeichen – vor allem im öffentlichen Raum auf Stickern und Graffiti – zu identifizieren und einzuordnen.

Die Handreichung “Antisemitische Bildsprache erkennen” ist in Kürze hier verfügbar.

Ergänzend zur Handreichung wird eine Kurzschulung auf Nachfrage angeboten.

Anlaufstellen im Saarland Hilfreiche Links