Europavortrag:  Geschichten des europäischen Nationalismus (und ihre Implikationen für die Gegenwart) (Prof. Dr. Andreas Fahrmeir, Goethe-Universität, Frankfurt am Main)

Ort: Gebäude B3 2, Hörsaal 003
Zeit: Mittwoch, 02. Mai 2018, 18 Uhr c.t.

Die Renaissance von Nationalismen prägt derzeit in vielen Teilen Europas politische Debatten, nicht zuletzt auch mit Blick auf Zukunftsszenarien für die Europäische Union. Das scheint vor dem Hintergrund historischer Thesen, die eine enge Verbindung zwischen Nationalismus und einer vor allem mit dem 19. und frühen 20. Jahrhundert assoziierten Moderne sahen, überraschend, und scheint eher Thesen zu bestätigen, die in Nationalismen dauerhaft wirksame Bestandteile der europäischen politischen Kulturen sehen. Ziel des Vortrags ist, den Stand der Debatte über die historische Entwicklung des Nationalismus zu reflektieren und zu diskutieren, welchen Beitrag eine historische Perspektive zu aktuellen Diskussionen leisten könnte.

 

Europavortrag des Historischen Instituts:

Die Neuerfindung Europas nach den globalen Krisen der 1970er Jahre (Prof. Dr. Frank Bösch,  Zentrum für zeithistorische Forschung, Potsdam)

Ort: Gebäude B3 2, Hörsaal 003
Zeit: Mittwoch, 24. Januar 2018, 18 Uhr c.t.

Die 1970er Jahre gelten als Krisenjahrzehnt. Das Wirtschaftswachstum stagnierte, die Ölpreise stiegen und die europäische Einigung und neue Ostpolitik verloren am Ende des Jahrzehnts an Schwung. Hinzu traten neue globale Herausforderungen, wie die iranische Revolution, der sowjetische Einmarsch in Afghanistan oder die Öffnung Chinas. Der Vortrag diskutiert die europäischen Reaktionen auf derartige globale Veränderungen. Vielfach sorgten sie für neue Ansätze, mit denen sich (West)Europa neu positionierte. So entstand eine neue Abgrenzung vom Islam, vertiefte wirtschaftliche Kooperationen oder auch eine veränderte  europäische Energieversorgung. Die Krisenreaktionen lassen sich entsprechend als Vorgeschichte unserer Gegenwart fassen, die eine neue europäische und globale Ordnung einleiteten.

Vita des Referenten
Prof. Dr. Frank Bösch ist Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) Potsdam und ord. Professor für europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. Zuvor lehrte er als wiss. Mitarbeiter an der Universität Göttingen, als Juniorprofessor an der Universität Bochum und als ord. Professor an der Universität Gießen. Zu seinen Publikationen zählen Monographien zur Geschichte von Parteien und Vereinen („Die Adenauer-CDU“, 2001, "Das Konservative Milieu", 2002), zum Wandel von Normen („Öffentliche Geheimnisse“, 2009) und der gesellschaftlichen Bedeutung von Medien („Mass Media and Historical Change“, 2015). Im Herbst 2018 erscheint sein neues Buch über "1979. Globale Umbrüche in die deutsche Gegenwart", das die Verflechtungen zwischen grundlegenden globalen Wandlungsprozessen und der deutschen Zeitgeschichte seit den 1970er Jahren untersucht. 

 

Zum Tod unseres Honorarprofessors Professor Dr. Peter Blickle
Ein Nachruf von Wolfgang Behringer

 

Prof. Dr. Daniel König (Universität Heidelberg)
Der Islam und die Genese Europas. Zwischen Ideologie und Geschichtswissenschaft

Ort: Gebäude B3 2, Hörsaal 003
Zeit: Mittwoch, 03. Mai 2017, 18 Uhr c.t.

Welchen Einfluss der Islam auf Europa gehabt hat und in Zukunft haben wird, diskutiert man nicht erst seit der so genannten Flüchtlingskrise von 2015-2016, sondern schon seit dem Mittelalter. In einer Gesellschaftsatmosphäre, die auch von radikal-islamischen und rechtspopulistisch-islamophoben Stimmen geprägt wird, wirft der Vortrag die Frage auf, wie sich die Geschichtswissenschaft in dieser jahrhundertealten Debatte zu positionieren hat. In der genaueren Betrachtung von Expansionsprozessen, Wirtschaftskreisläufen, Übersetzungsleistungen und ‚Bildern des Anderen‘ verweist sie auf die Vielschichtigkeit historischer Phänomene und erörtert deren verschiedene Interpretationen. Indem sie vielen Perspektiven Raum gibt, sät sie aber auch Zweifel daran, ob es wirklich nur eine Möglichkeit gibt, den Einfluss des Islam auf Europa zu betrachten.

 

 

Europa-Vortrag des Historischen Instituts:

Prof. Dr. Jörn Leonhard
Gedächtnisse des Großen Krieges: Europäische Gesellschaften nach 1918

Ort: Gebäude B3 1, Hörsaal I
Zeit: Dienstag, 10. Januar 2017, 18 Uhr c.t.

Wie erinnerten Menschen den Großen Krieg? Wie gingen sie nach 1918 mit Trauma und Trauer um? Was verraten uns die Gedächtnisse des Großen Krieges über den Stellenwert des Krieges in den europäischen Gesellschaften? Und in welchem Verhältnis standen offizielles Gedenken und individuelle Erinnerung? Die Kluft zwischen den bald nach Kriegsende einsetzenden offiziellen Erinnerungskulturen europäischer Gesellschaften in den zahllosen Kriegsdenkmälern, Gedenktagen und den Darstellungen des Krieges in Schulbüchern auf der einen Seite und der Einmaligkeit jeder einzelnen Kriegserfahrung auf der anderen wurde ein wesentliches Kennzeichen der Zwischenkriegszeit. Offizielles Gedenken und individuelle Erinnerung mochten sich überschneiden, aber das eine ging im anderen niemals auf. Vor diesem Hintergrund fragt der Vortrag nach den Unterschieden zwischen nationalen Gedenkkulturen nach 1918 und den Rhythmen der europäischen Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg bis in unsere Gegenwart.

 

Zuordnung zu den Dozenten zum Beratungsgespräch (FW-BM) im WS 15/16

 

Tagung des Europa-Kollegs CEUS zu „Konvergenz und Divergenz in Europäisierungsprozessen“ am 10. und 11. Juni 2016

 

Europa-Vortrag des Historischen Instituts:

Prof. Dr. Bernd Roeck
Der Aufstieg des Westens. Die sieben Säulen der Moderne

Ort: Gebäude B3 1, Hörsaal I
Zeit: Dienstag, 14. Juni 2016, 18 Uhr c.t.

Der Vortrag versucht eine Annäherung an eine Frage, die einmal als die vielleicht bedeutendste in der Geschichte der Zivilisationen bezeichnet wurde: warum gewann der „Westen“ in der Neuzeit einen wissenschaftlichen, technologischen und wirtschaftlichen Vorsprung vor dem „Rest der Welt“, der bis vor kurzer Zeit uneinholbar schien? Welche Voraussetzungen hatte die lateineuropäische Moderne, die sich zum Beispiel in islamischen Kulturen oder in China nicht fanden?
Versucht wird ein Resümee verschiedener Erklärungsmodelle; es geht nicht um die Erzählung einer triumphalen Erfolgsstory, sondern um eine Analyse wesentlicher Faktoren, die in ihrer Gesamtheit nur in Europa fassbar sind.

 

Europa-Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Französischen Diskurs und dem Kolloquium zur Westeuropäischen Geschichte (Lehrstuhl für Neuere Geschichte und Landesgeschichte):

Prof. Dr. Jean-Claude Caron
Relectures de la Restauration: une Europe en mouvement

Ort: Gebäude B3 1, Raum 3.18
Zeit: Donnerstag, 28. Januar 2016, 16 Uhr c.t.

 

 

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) hat Pierre Horn mit dem Dissertationspreis geehrt.

Pierre Horn hat seine Dissertation bei Professorin Gabriele Clemens an der Universität des Saarlandes und an der Université Paris-Sorbonne verfasst. Das Thema seiner Arbeit lautet: „Die Herausforderung der napoleonischen Verwurzelung zwischen Rhein und Maas (1810-1814). Transnationale Studie zur öffentlichen Meinung in Roer (Deutschland), Ourthe (Belgien), Wälder (Luxemburg) und dem Departement Moselle (Frankreich)“. Der Dissertationspreis ging insgesamt an vier Doktoranden und ist jeweils mit 4.500 Euro dotiert.

Jedes Jahr ehrt die DFH gemeinsam mit ihren Wirtschaftspartnern die besten Absolventen deutsch-französischer Studiengänge sowie Doktoranden, die eine deutsch-französische Promotion oder ein deutsch‐französisches Doktorandenkolleg erfolgreich abgeschlossen haben.

Europavortrag:

Prof. Dr. David Engels (Universität Brüssel)
Auf dem Weg zum Imperium. Die Krise der Europäischen Union und der Untergang der römischen Republik

Ort: Gebäude B3 1, HS I
Zeit: Mittwoch, 10. Juni 2015, 18 Uhr c.t.

 

Steht die Europäische Union vor einem ähnlich spektakulären Systemwechsel wie einst die späte römische Republik? Ja, sagt der belgische Historiker David Engels in seinem in Frankreich viel diskutierten Bestseller: Anhand von zwölf Indikatoren vergleicht er verschiedene Aspekte der Identitätskonstruktion der EU mit Krisensymptomen der ausgehenden römischen Republik – und zieht dabei beunruhigende Parallelen: Der Wandel von einer von Werteverlust, Dauerkrise, Reformstau und politischem Immobilismus gekennzeichneten Republik zu einem autoritären und konservativen Imperium zeichnet sich heute auch in der EU ab. Für den Historiker David Engels steht fest: Die europäische Demokratie steht unwiderruflich am Abgrund. Der Professor für römische Geschichte vergleicht die Lage der Europäischen Union mit der Situation der dem Untergang geweihten späten Römischen Republik, indem er Zitate antiker Philosophen und Schriftsteller den aktuellsten Statistiken zur Lage Europas gegenüberstellt. Und entdeckt dabei verblüffende Parallelen: Immigrationsproblematik und Bevölkerungsrückgang, Materialismus und Globalisierung, Werteverlust und Fundamentalismus, Technokratie und Politikverdrossenheit, der Verlust von Freiheit und Demokratie – all diese scheinbar so modernen Probleme brachten bereits vor 2000 Jahren die römische Republik ins Wanken und ermöglichten die Machtergreifung von Augustus.

 

Tagung des ZHEUS 09.-11.04.2015: Kriegslegigimationen in der europäischen Geschichte"

Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier

Veranstaltungs-Flyer

 

 

Ringvorlesung "Die politischen Entscheidungsjahre 1915, 1935 und 1955 an der Saar" im Sommersemester 2015

Das Programm finden Sie hier

 

 

Einteilung zu den Dozenten zum Beratungsgespräch

 

 

 

6. Tag des Geschichtsunterrichts am 25.02.2015

 

Wichtiger Hinweis! Zeitänderung beim Europavortrag: Der Vortrag von Prof. Seidensticker (Der Islamismus und Europa) am 22.01. in HS I findet nicht um 16, sondern um 18 Uhr c.t. statt.

 

Das Historische Institut lädt zu einem weiteren Vortrag der Reihe Europa-Vorträge ein:

 

Prof. Dr. Tilman Seidensticker (Universität Jena)
Der Islamismus und Europa

Ort: Gebäude B3 1, HS I
Zeit: Donnerstag, 22. Januar 2015, 18 Uhr c.t.

 

Der Terminus „Islamismus“ wurde um 1980 in Europa geprägt, und das Interesse der westlichen Öffentlichkeit für den Gegenstand ist seit der Islamischen Revolution in Iran 1979 und der Ermordung des ägyptischen Präsidenten Sadat 1981 kontinuierlich gestiegen und hat im Gefolge von Erscheinungen wie „Hogesa“ und „Pegida“ und den Attentaten vom 7. Januar 2015 in Paris einen neuen Höhepunkt erreicht. Der Vortrag wird zunächst die Entwicklung des Islamismus seit der Gründung der Muslimbrüderschaft 1928 in Ägypten bis in unsere Zeit nachzeichnen. Auf diesem historischen Hintergrund sollen die Etablierung des Begriffs Islamismus und die mit ihm verbundenen Konnotationen und Erklärungen vorgestellt werden. Im Zentrum wird eine Frage stehen, die in der allerjüngsten Zeit mit besonderer Dringlichkeit gestellt worden ist, nämlich die nach dem Verhältnis zwischen Islam und Islamismus. Von unterschiedlichen Seiten und mit unterschiedlichen Motivationen wird bestritten, dass es sich dabei um verschiedene Dinge handelt, und somit habe der Begriff des Islamismus gar keinen Erkenntniswert. Für eine wissenschaftliche Beantwortung dieser Frage muss zwischen islamrechtlichen Normen und historischer Realität unterschieden werden, und in einem zweiten Schritt sind die Veränderungen auf beiden Ebenen, der„dogmatischen“ und der praktischen, zwischen dem ausgehenden 19. Jahrhundert und der Gegenwart zu berücksichtigen. Damit ist der Grund für eine sachliche Sicht auf die Verträglichkeit von Islam, Islamismus und Europa gelegt.

 

 

Das Historische Institut lädt zu einem weiteren Vortrag der Reihe Europa-Vorträge ein:

 

Prof. Dr. Martin Kintzinger (Wstfälische Wilhelms-Universität Münster)
Innen und außen in Europa: Diplomatiehistorische Perspektiven auf das späte Mittelalter
Ort: Gebäude B3 1, HS I
Zeit: Mittwoch, 25. Juni 2014, 18 Uhr c.t.

Europa war im Mittelalter keine politische Einheit. Es stand in der Fernperspektive für einen der drei bekannten Kontinente oder im Verständnis als christliches Abendland für eine Werteordnung. Vor allem aber war es in der Nahperspektive der Gestaltungsraum für soziale, wirtschaftliche und politische Vernetzung und Kommunikation. Der Adel war weiträumig miteinander verbunden, die Kirche verfügte über ein dichtes Netz an Standorten, Handelswege und Marktorte wiesen quer durch Europa und die politischen Herausforderungen der Zeit verlangten nach immer stärkerer internationaler Kooperation. Allerdings gab es noch keine politischen Nationen und keine institutionellen Staatsgebilde, entsprechend auch kein internationalen Instanzen und auch noch keine professionalisierte Diplomatie. Alles dies entstand erst in der Moderne. Aber die Kommunikation über Grenzen hinweg hat dennoch funktioniert, man war mobil und verständigte sich über gemeinsame Interessen mit anderen über große Entfernungen hinweg. Die Herrscher dachten von ihrem Land und ihrer Region aus, sie hatten vor allem ihr eigenes Reich und ihre Dynastie im Blick. Darin trafen sie sich mit den anderen Herrschern anderer Länder. Man arbeitete international zusammen und hatte internationale Konflikte auszufechten, um eigene Interessen zu wahren. Friedenspolitik war vor dem Hintergrund vielfacher Kriegserfahrung eine dringende Forderung geworden. Diplomatie war für alle diese Belange unerlässlich und sie entwickelte besondere Formen effektiver Gestaltung unter den Umständen ihrer Zeit. Rechtsgelehrte entwarfen erste Vorstellungen eines Natur- und Völkerrechts oder Konzepte internationaler Friedenskongresse. Sie formulierten eine theologisch begründete Herrschaftstheorie, die auf Vorrang eines Königs nach innen und Unabhängigkeit nach außen angelegt war. Auch wenn die Worte „Außenpolitik“, „Diplomatie“ und „Internationale Beziehungen“ noch unbekannt waren: Das damit Gemeinte war längst bekannt, wurde bewusst gestaltet und vieles, was dabei entwickelt und etabliert werden konnte,  kann durchaus bereits als „modern“ gelten. Heute aktuelle Probleme internationaler Diplomatie sind häufig sehr ähnlich gelagert wie es die Herausforderungen des europäischen 14. und 15. Jahrhunderts waren. Die eine oder andere Antwort, die damals gefunden wurde, könnte noch in unserer Gegenwart als Anregung wirken.

 

 

Die Fachrichtung Geschichte weist auf folgende Blockveranstaltung hin, für die noch eine Anmeldung möglich ist (erste Sitzung am 09.05.): 

Übung: Digitale Arbeitsmethoden in den Geschichtswissenschaften

 

Beratungsgespräche

Die Zuordnungen zu den Dozenten im Rahmen des Beratungsgesprächs finden Sie hier.

Die Beratungsgespräche finden in den Sprechstunden statt. Aktuelle Informationen zu den Semestersprechstunden finden Sie auf den Homepages der Lehrstühle (siehe Lehrstühle der Geschichte und Alten Geschichte)

Das Gespräch kann im Laufe der vorlesungsfreien Zeit oder zu Beginn der Vorlesungszeit durchgeführt werden.

Bringen Sie zum Beratungsgespräch ein entsprechendes Formular mit.

Wenn sie nicht oder fälschlicherweise auf der Liste stehen, melden Sie sich ab dem 18.03. auf dem Geschäftszimmer (siehe hier unten: Assistent der Geschäftsführung, Carsten Geimer, M.A.)

 

In der Reihe der "Universitätsreden" ist gerade der Vortrag von Karsten Jedlitschka: "Das singuläre Erbe. Die archivalischen Hinterlassenschaften der Staatssicherheit"  erschienen. Das Heft kann zum Preis von 5 € plus Versand und MwSt über das Universitätsarchiv w. mueller@univw.uni-saarland.de bezogen werden.

Ausstellungsbesuch am 06. Dezember 2013

Besuch der Ausstellung „Aufgehobene Zeit – Archive als Schatzkammern der Geschichte“ und des Historischen Museums Saar mit Dr. Wolfgang Müller (Universitäts-Archivar) und Dr. Rainer Möhler.


Europa-Vortrag:

Prof. Dr. Lutz Raphael (Trier)
Freizeit-Politik: Kulturkämpfe und Politisierung der Massenkultur im Europa der Weltkriege

Ort: Gebäude B3 1, HS I
Zeit: Donnerstag, 19. Dezember, 16 Uhr c.t.

Charleston, Josephine Baker, Max Schmeling, die Autorennen am Nürburgring, schließlich „Kraft durch Freude“-Reisen: Die Zwischenkriegszeit bescherte den Europäern unbekannte Freizeit- und Unterhaltungs-Attraktionen. Diese neuen Freizeitmoden und –kulturen waren jedoch politisch hoch umstritten und lösten heftige Gegenreaktionen aus. Kontrolle und Organisation der „Massenkultur“ waren typische zeitgenössische Antworten auf die Dynamik kommerzieller Freizeitangebote. Der Vortrag beleuchtet diese Prozesse der Politisierung von Alltag und Freizeit und fragt nach übergreifenden europäischen Mustern im Umgang mit diesen neuen Alltagskulturen.

 

Das Institut weist besonders auf die Lehrveranstaltungen des
Europa-Gastprofessors Prof. Dr. Jacco Pekelder hin. (Veranstaltungen hier)

 

Nachfolgende Übung war nicht im LSF aufgeführt und kann noch besucht werden (Interessenten melden sich direkt in der Sitzung an):
Englisch für Historiker: Die Geschichte der Bürgerrechtsbewegung in den USA vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zur Gegenwart (Joachim Genevaux)
Zeit: Do, 14 s.t. - 15.30, Ort: Geb. B3 1, 2.18
Modulzuordnung: FW-BM

 

Eine Einführungsveranstaltung für Erstsemester findet

am Mittwoch, dem 16. Oktober 2013 um 12 Uhr c.t. in Geb. B3 1, Hörsaal I statt. 

Die Teilnahme wird allen Studienanfängern empfohlen.

 

Angebote des Historischen Instituts zum Tag der offenen Tür:

 

12.00-12.30 Roger de Flor - ein Templerpirat und die Mittelmeerwelt um 1300 (Dr. Christian Vogel)
12.30-13.00 Das Rittertum im Mittelalter (Carsten Geimer, M.A.)
13.00-13.30 (Uhrzeit geändert !!!) Dandy mit Wespentaille - Mode und Stil im 19. Jhd. (Daniel Reupke, M.A.)

 

Alle Vorträge finden in Gebäude B3 1, Raum 2.17 statt.

 

Journees Doctorales Transfrontalières LOGOS
Ort: Campus, Geb. B3 1, Großer Sitzungssaal
Zeit: 04./05.07.2013

 

 

Prof. Dr. Beat Kümin (Warwick)
Cheers! Perspektiven einer Kulturgeschichte des Trinkens in Europa
Ort: Gebäude B 3 1, Hörsaal I
Zeit: Mittwoch, 10. Juli, 18 Uhr c. t

Feierliche Eröffnung des
Zentrums für Historische Europastudien im Saarland (ZHEUS)

Ort: Campus, Musiksaal
Zeit: 06.06.2013, 18 Uhr c.t.

 

mit anschließenem Symposium (07/08.06.)
Sympsiumsprogramm

 

Vortrag
Dr. Dominik Collet (Götingen)
Inklusion durch Exklusion. Grenzsperen in der Hungerkrise 1771/72

Ort: Geb. B3 1, Raum 3.18
Zeit: Donnerstag, 31. Januar 2013, 16 Uhr c.t.

 

Priv. Doz. Dr. Johannes Dillinger (Oxford/Mainz)
Zwischen Bauern und Papst. Nutzung und Authentifizierung von Reliquien am Beispiel schwäbischer Blutkulte vom 10. bis 18. Jahrhundert

Ort: Geb. B3 1, Raum 3.19
Zeit: Donnerstag, 29. November 2012, 16 Uhr c.t.

 

Europa-Vortrag
Prof. Dr. Nikolaus Jaspert (Ruhr-Universität Bochum)
Die Grenze Europas? Der Mitteleerraum im Mittelalter

Ort: Gebäude B 3 1, Hörsaal I
Zeit: Mittwoch, 05. Dezember, 18 Uhr c. t

Prof. Jasert ist einanerkannter und internationa vernetzter Experte auf dem Gebiet der Mittelmeerforschung und Leiter des Zentrums für Mittelmeerstudien in Bochum. Sein persönlcher Forschungsschwerpunkt ist die Iberische Halbinsel sowie interkulturelle Beziehungen im mittelalterlichen Mediterraneum.
Der Mittelmeerraum kann als trennendes oder als verbindendes Element verstanden werden. Die Mittelmeeranrainer stehen in ständigem Kontakt und es ist kein Zu­fall, dass das letzte antike Weltreich das Mittelmeer als Zentrum hatte. Die verbin­­dende und einheitsstiftende Wirkung, welche vom Imperium Romanum ausging, ist noch bis in un­sere Gegenwart zu spüren und begründet das gemeinsame kul­turelle Erbe Euro­pas.

 

Die Begrüßung der Erstsemester findet statt am 17. Oktober, 10.15 Uhr in Gebäue B3 1, Hörsaal I. Allen Studienanfängern wird empfohlen, daran teilzunehmen.
Die reguläre Vorlesung von Prof. Grabas an gleichem Ort und gleicher Zeit beginnt daher erst in der 2. Semesterwoche (24. Oktober).

 

Änderung bzgl. Einführungsvorlesung im FW-OM: Eine eigens eingerichtete Einführungsvorlesung wird nicht mehr angeboten, als Einführungs-Vorlesung im Rahmen des FW-OM kann jede beliebige Vorlesung des Faches eingebracht werden.

 

PD Dr. Peter Haber (Basel)
"Digital Past" und was die Zukunft uns Historiker/innen noch alles bescheren könnte

Ort: Geb. B3 1, Raum 2.30
Zeit: 18. Juni 2012, 18 Uhr c.t.

 

Prof. Dr. Alexander Schunka (Erfurt)
Ex oriente lux? Überlegungen zum Verhältnis von Protestanten und Orient in der Frühen Neuzeit

Ort: Geb. B3 1, Raum 3.19
Zeit: 19 Juli 2012, 16 Uhr c.t.


Europa-Vortrag
Prof. Dr. Egon Flaig (Rostock)
Sklaverei und Abolition. Zu einer weltgeschichtlichen Bsonderheit Europas
Ort: Gebäude B 3 1, Hörsaal I
Zeit: Mittwoch, 23. Mai 2012, 18.00 Uhr c. t

Prof. Flaig, Inhaber des Lehrstuhls für Alte Geschichte an der
Universität Rostock und ausgewiesener Kenner der Ideengeschichte der
Antike, wird in seinem Vortrag zeigen, welche gesellschaftliche und
politische Leistung darin liegt, dass die in Antike und Neuzeit über
Jahrhunderte praktizierte und als naturgegeben gerechtfertigte
Sklaverei schließlich abgeschafft wurde. Zugleich machen die vielen
Formen unfreien Lebens in unserer Gegenwart deutlich, dass die
Sklaverei immer noch eine Gefahr darstellt, auf die moderne
Gesellschaften reagieren müssen, wenn sie ihre freiheitlichen
Verfassungen erhalten wollen.

 

Verteilung der Teilnehmer der Einführungsvorlesung auf die Dozenten zum Beratungsgespräch

 

Prof. Dr. Harald Haferland (Osnabrück)
"Christus als Licht der Welt. Sächsische Christusdarstellungen aus dem 9. Jahrhundert"
Zeit: Mittwoch, 18. Januar 2012, 18.00 Uhr c. t
Ort: Gebäude B 3 1, Raum 2.18

 

Europa-Vortrag:
Alter Glaube und moderne Welt. Die Umgestaltung des europäischen Christentums am Beginn der Moderne 1750-1850
Prof. Dr. Rudolf Schlögl (Universität Konstanz)
Mittwoch, 25.01.2012, 18 Uhr c.t.
Campus, Geb. B3 1, HS I

Die Religion der Gesellschaft war von dem sozialen und politischen Umbruch, der sich zwischen 1750 und 1850 in Europa ereignete, in fundamentaler Weise betroffen. Die Einrichtungen des Christentums mussten an das Recht moderner, marktgesteuerter Eigentümerordnungen angepasst und die Kulturen seiner Frömmigkeit auf eine Gesellschaft eigensinniger Individuen umgestellt werden. Die Folge war nicht einfach Säkularisierung, schon weil Politik und Gesellschaft das Christentum einer umfassenden konservativ-fundamentalistischen Versuchung aussetzten, um mit seiner Hilfe Heilmittel gegen die Zumutungen der Moderne zu finden. Diese Konstellation verlangte nach einem neuen Begriff von Religion. Er wurde gefunden, indem man die Frage nach ihren Anfängen und ihrer Funktion in der Menschheitsgeschichte stellte. Das führte allerdings auch Theologen zu dem Schluss, dass das Christentum ein historisches, mithin vergängliches Phänomen sein könnte. Der Vortrag diskutiert diese Zusammenhänge mit Bezug auf das Konzept der Säkularisierung.

 

Antrittsvorlesung
PD Dr. Rainer Babel
Weiße Sklaven. Europäische Expansin und "unfreie Arbeit" am Beispiel Frankreichs und Englands im 17.  und 18. Jahrhundert.

Zeit: Montag, 30. Januar 2012, 17 Uhr c.t.
Ort: Geb. B3 1, Großer Sitzungssaal (Raum 0.11) 

 

Votrag
Priv. Doz. Dr. Ralf-Peter Fuchs
"...und ist den Indianern darin unrecht geschehen..."
Friedenskonferenzen im frühneuzeitlichen Pennsylvania

Zeit: Donnerstag, 26. Januar 2012, 16 Uhr c.t.
Ort: Geb. B3 1, Raum 3.19

 

Vortrag
Dr. Karsten Jedlitschka (Berlin)
Allmacht und Ohnmacht. Das archivische Erbe der Staatssicherheit

Zeit: Dienstag, 31. Januar 2012, 14 Uhr c.t.
Ort: Campus, Geb. B3 1, Saal 0.11 (Großer Sitzungssaal)

Vortrag
Mare von den Eeden (CEU Budapest/Saarbrücken)
Die Idee Europa aus mittelosteuropäischer Perspektive im 20. Jahrhundert

Donnerstag, 24.11.2011, 16 Uhr c.t.
Gebäude B3 1, Raum 3.19

Vortrag
Prof. Dr. Martin Dinges (IGM Robert Bosch Stiftung, Stuttgart)
Rauchen: gesundheitsgefährdend - und typisch männlich?
Zum historischen Wandel geschlechterspezifischer Zuschreibungen

Donnerstag, 10.11.2011, 16 Uhr c.t.
Gebäude B3 1, Raum 3.19

Vortrag
Prof. Dr. Liv Helene Willumsen (Tromsø/Trier)
Seventeenth-Century Witchcraft Trials in Finnmark, Northern Norway

Donnerstag, 27.10.2011, 16 Uhr c.t.
Gebäude B3 1, Raum 3.19

Vortrag Prof. em. Dr. Franz Irsigler (Universität Trier)
Landgemeinde im Mittelalter. Ursprung und prägende Element einer bis heut lebendigen sozialen Grundform.

Freitag, 23.09.2011, 19 Uhr s.t.,
Staatskanzlei, Am Ludwigsplatz 16-17,
Palais Röder, 66117 Saarbrücken

Prof. em. Dr. Georges-Henri Soutou (Université Paris-Sorbonne)
Europa als Wille und Vorstellung

Mittwoch, 29.07.2011, 18 Uhr c.t., Geb. B3 1, Hörsaal I

Vortrag Prof. Dr. Adelheid von Saldern (Leibniz-Universität Hannover)
Wirtschaftshandeln im frühen 19. Jahrhundert im Kontext historischer Netzwerkforschung

Donnerstag, 26.05. 2011 c.t., Geb. B3 1, Raum 3.18

Vortrag Prof. Dr. Stuart Carroll (York)
The Persistence of the Feud in Early Modern Europe

Donnerstag, 03.02.1.2011, 16 Uhr c.t., Geb. B3 1, Raum 3.1

Vortrag Dr. Johannes Machielsen (Oxford)
Truth and Lies. (Re-)constructing the worldview of Martin Delrio (1551-1608)

Donnerstag, 27.01.2011, 16 Uhr c.t., Geb. B3 1, Raum 3.19

Vortrag Dr. Rob Boddice (Berlin)
Monsters or Heroes: Representing Medical Scientists to the Lay Public (1870-1914)

Donnerstag, 20.01.2011, 16 Uhr c.t., Geb. B3 1, Raum 3.19

Vortrag PD Dr. Robert Gramsch (Jena)
Das Reich als Netzwerk der Fürsten (1225-1235): Rechnergestützte Netzwerkanalyse als Instrument der mediävistischen Forschung

Mittwoch, 19.01.2011, 18 Uhr c.t., Gebäude B3 1, Raum 2.18

Vortrag Dr. Marie Drut-Hours (Metz)
Die Edition eines akademischen Briefwechsels (Crollius-Lamey, 1965-1790)

Donnerstag, 13.01.2011, 16 Uhr c.t., Geb. B3 1, Raum 3.1

Vortrag Roland Wenskus, M.A. (Göttingen)
Zwischen Gottes Streiter und traurigem Versager: Ritterbild und Rittertum von Europa bis zum Outremer 1071-1314

Mittwoch, 15.12.2010, 18 Uhr c.t., Gebäude B3 1, Raum 2.18

Am 20. September 2010 erschien im Campus Extra, Ausgabe II/2010, ein Artikel von Prof. Dr. Schuster zum Thema "Gegen die Legende vom emotional gesteuerten Mittelaltermenschen"

Vortrag:
Prof. Dr. Jean El Gammal (Prof. des Universités en histoire contemporaine Université Nancy 2)
L´histoire politique de la Troisième République et la Mémoire de la Révolution francaise

Donnerstag, 28.10.2010, 16 Uhr c.t., Gebäude B3 1, Raum 3.18

Am 20. September 2010 erschien im Campus Extra, Ausgabe II/2010, ein Artikel von Prof. Dr. Schuster zum Thema "Gegen die Legende vom emotional gesteuerten Mittelaltermenschen"

Vortrag:
Prof. Dr. Anne Lagny (Ecole Normale Supérieure, Lyon)
Das Tragikomische wird ein besonderer Abschnitt meiner Vita. Dialog mit der französischen Aufklärung in Victor Klemperers Tagebüchern 1933-1945

Donnerstag, 15.07.2010, 16 Uhr c.t., Gebäude B3 1, Raum 3.18

 

Vortrag:
Prof. Dr. Marie-Thérèse Mourey (Paris-Sorbonne)
Tanzkultur und Tanzkunst in der Frühen Neuzeit: Eine andere Geschichte der Körperrepräsentationen

Donnerstag, 10.06.2010, 16 Uhr c.t., Geb. B3 1, Raum 3.19

Vortrag:
Prof. Dr. Dr. hc Woofgang Schieder (Köln)
Audienz bei Mussolini: Zur symbolischen Politik faschistischer Symbolherrschaft
Donnerstag, 10.06.2010, 18 Uhr, Geb. B2 2, Raum 6 (EG)

Informationsveranstaltung für Studienanfänger:
Die Orientierungseinheit der Fachschaft Geschichte findet am 08.04.2010 um 11 Uhr c.t. in Geb. B3 1, Raum 301 statt.

Die Exkursion nach Verdun zur Übung "Der Erste Weltkrieg in der Geschichte" (Dr. Horch) findet am 07. Mai statt. Treffpunkt ist die Bushaltestelle Schlossmauer. Abfahrt um 9 Uhr s.t. Interessierte melden sich bitte bei Frau Kurz (Geb. B3 1, 307) an und entrichten dort eine Gebühr von 10 Euro. Anmeldeschluss ist der 23. April.

Tagung "(Groß)Stadt und Kommunikation"

48. Arbeitstagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung in Saarbrücken (20.-22. Nov. 2009).
Bei der Tagung mit Historikern aus ganz Europa werden aktuelle Forschungsergebnisse zum Thema Kommunikation in der Großstadt vorgestellt. Von Seiten des Historischen Instituts nehmen die Professoren Behringer, Clemens, Schuster und Zimmermann aktiv an der Tagung teil.

Nachfolgend wichtige Links zur Veranstaltung:
1. Info-Flyer mit vollständigem Tagungs-Programm und Wegbeschreibung
2. Anmeldeformular (Die Anmeldefrist wurde verlängert auf den 06. November)
3. Infoblatt mit den wichtigsten Informationen (Ort, Anfahrt, Anmeldefrist)
4. Ankündigung auf der Homepage der Landeshauptstadt Saarbrücken

Die Übung  „Das Neue in der Frühen Neuzeit. Veränderungen, ihre zeitgenössische Wahrnehmung und historiographische Deutung“ (Eric Oliver Mader, Fr, 10-14 Uhr, vierzehntäglich) beginnt am Freitag, dem 23.10. in Geb. C52, U1.

Das Oberseminar "Hexereiverbrechen und Strafverfahren (Wolfgang Schild) findet in Geb. C5 2, U1 statt.

Die Übung "Digitale Arbeitsmethoden in der Geschichtswissenschaft" (Alexander König) findet im CIP-Pool (Geb. C5 4) statt.

Zusätzliches Lehrangebot:
PD Dr. Reitmayer: VL: Geändertes Thema: Die deutschen Eliten 1870-1980, Ü: Geändertes Thema:  Die deutschen Eliten im 20. Jhd., PS Das Herrschaftssystem des Nationalsozialismus, OS/HS Wirtschaftsgeschichte der Bundesrepublik 1970-1990

Einführungsveranstaltungen zum WS 09/10
Einführungsveranstaltung der Dozenten: Mi, 14.10.2009, 12 Uhr c.t., Geb. B3 1, HS I
Orientierungseinheit der Fachschaft Geschichte: Mi, 07.10.2009, 10 Uhr c.t., Geb. B3 1, HS I

Lateinklausur zu Beginn des WS 09/10
als Möglichkeit des Nachweises der Lateinkenntnisse der Stufe II für die Bachelor- und Lehramtsstudiengänge der Geschichtswissenschaften.
Ort: Geb. B3 1, HS II
Zeit: Freitag 16. Oktober 2009; 16 Uhr, c.t.

Lateinklausur zum Ende des SS 09
als Möglichkeit des Nachweises der Lateinkenntnisse der Stufe II für die Bachelor- und Lehramtsstudiengänge der Geschichtswissenschaften.
Ort: Geb. B3 1, Raum 2.29
Zeit: Mittwoch, 29. Juli 2009; 14 Uhr, c.t.

Neuer Studiengang zum WS 09/10: Geschichtswissenschaften in europäischer Perspektive (Master, konsekutiv)

Das Historische Institut lädt ein zu seinem ersten Alumni Tag mit Gründung eines Alumni-Clubs
Freitag, 10.07.2009, Geb. B3 1, HS I, 16 Uhr c.t.
Das Programm finden Sie hier!

Schüler-Info-Tag und lange Nacht der Wissenschaft am Samstag, den 20. Juli 2009
Das Historische Institut, vertreten durch die Fachrichtungen Alte, Mittelalterliche und Neue Geschichte sowie die Fachschaft, stellt sich vor (von 14-15 Uhr, 15.30-16.30 Uhr und von 17-18 Uhr, Geb. B3 1, Hörsaal I). Weiterhin werden Informationen zu den Studiengängen und möglichen Berufsfeldern geboten.
Weitere Informationen zum Schüler-Info-Tag

Das Historische Institut beteiligt sich an der Langen Nacht der Wissenschaften mit den nachfolgenden Beiträgen (in Geb. E2 6, EG 04):
18.00 Uhr       Internationalität in der Region entdecken - Erinnerungsorte im Grenzraum (Rainer Hudemann) / Vortrag
18.30 Uhr       Pfadabhängigkeiten. Die Frühgeschichte der Automobilisierung in Deutschland (Uwe Müller) / Vortrag
19.00 Uhr       Krisen und Kredit. Der Geldmarkt im 19. Jahrhundert (Daniel Reupke) / Vortrag
19.30 Uhr       Spätmittelalterliche Familienbildnisse (Britta Dostert) / Vortrag
20.00 Uhr       Die Stadt in der Frühen Neuzeit (Katharina Reinholdt) / Vortrag
Gesamt-Programm der Langen Nacht der Wissenschaft

Lateinklausur
als Möglichkeit des Nachweises der Lateinkenntnisse der Stufe II für die Bachelor- und Lehramtsstudiengänge der Geschichtswissenschaften.
Ort: Geb. Be 1, HS II
Zeit: Freitag, 24.  April 2009; 14-16 Uhr, c.t.

Auslandsstudium
Die Bewerbungsfristen für das Studium im Ausland stehen jetzt fest. Für Sciences Po und die ENS LSH müssen die Bewerbungsunterlagen bis zum 15. April eingereicht werden. Für alle anderen Hochschulen ist der 30. April Bewerbungsschluss. Genaue Informationen unter http://www.nng.uni-saarland.de/lehre/auslandsstudium.htm.

Infoveranstaltung zum Auslandsstudium
Am 22. Januar 2009 wird Johannes Großmann eine Informationsveranstaltung zum Studium im Ausland anbieten. Studierende, die sich für ein Studienjahr im Ausland interessieren, sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen, die von 10 bis 12 Uhr in Geb. B 3.1, Raum 3.19 stattfinden wird. Ausführliche Informationen zum Angebot an Auslandsstudienplätzen können außerdem auf der Homepage des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte eingesehen werden.

60-Jähriges Instituts-Jubiläum
Das Historische Institut der Universität des Saarlandes lädt
in Verbindung mit dem Präsidium der Universität ein zum
Festvortrag anlässlich seines 60jährigen Bestehens
Mittwoch, 19. November 2008, 16 Uhr c.t., Aula (Campus A3 1)
Den Festvortrag hält Prof. Dr. Pierre Monnet,
Vizepräsident der Deutsch-Französischen Hochschule zum Thema:
Das Projekt einer europäischen Föderation im späten Mittelalter
Musikalisch wird die Veranstaltung umrahmt von: Thomas Wainer Trio
Im Anschluss an den Festvortrag findet ein feierlicher Empfang statt.

Preis für die beste binationale, von der DFH geförderte Dissertation 2004-2008 für Frau Dr. des. Claudie Paye
Die Deutsch-Französische Hochschule hat Frau Dr. des. Claudie Paye am 14. November 2008 ihren
in diesem Jahr erstmals vergebenen Preis für die "beste binationale,
von der DFH geförderte Dissertation" im Abschlusss-Zeitraum 1.9.2004-30.9.2008 verliehen.
Claudie Paye war Mitglied des Saarbrücker DFG-Graduiertenkollegs
"Interkulturelle Kommunikation in kulturwissenschaftlicher Perspektive"
und ist Anfang 2008 summa cum laude promoviert worden mit ihrer Arbeit
über das Thema: "  'der französischen Sprache mächtig...'. Kommunikation
im Spannungsfeld von Sprachen und Kulturen im Königreich Westphalen
(1807-1813)". Die Dissertation wurde in Cotutelle betreut von Prof. Dr.
Etienne Francois, Universität Paris I-Sorbonne, und Prof. Dr. Rainer Hudemann, Universität des Saarlandes.
Der Preis in Höhe von 4500€  wurde im Rahmen des 10. Deutsch-Französischen Forums der
DFH in Straßburg ( http://www.dff-ffa.org/de/messe/ )verliehen von Madame
Shemtov, der Präsidentin der APEC, welche den Preis gestiftet hat.
www.perspectivia.net

Kooperation mit ENS LSH (Lyon)
Im Studienjahr 2008/09 lehrt Frau cand. phil. Stephanie Chapuis-Despres, Ecole Normale Supérieure Lettres et Sciences humaines (Lyon), als Gastwissenschaftlerin am Historischen Institut der Universität des Saarlandes im Rahmen des Abkommens über den Austausch von Nachwuchswissenschaftlern.

Transatlantischer Dialog
Am Montag, 27. Oktober hält um 18h s.t. Prof. Dr. Michael Loriaux im Historischen Institut einen Vortrag über " Thucydides on the Place of Power in the European Union" (B 3.1, Raum 318). Er ist Professor für Politikwissenschaft an der Northwestern-University in Evanston/Chicago. Im interdisziplinären Transatlantischen Dialog des Frankreichzentrums (http://www.uni-saarland.de/de/organisation/zentrale_einrichtungen/frz/veranstaltungen/Transatlantischer_Dialog/) und des Deutsch-Französischen Jugendwerkes ist er seit Beginn dieses deutsch-französisch-amerikanischen Kooperationsprogramms auf amerikanischer Seite der federführende Partner. Gastgeber sind die Professoren Gabriele Clemens und Rainer Hudemann (Historisches Institut) sowie Hans-Jürgen Lüsebrink (Interkulturelle Kommunikation).

Ehrenpromotion von Herrn Dieter R. Bauer (Akademie der Diözese Rottenburg- Stuttgart)
am Freitag, den 31. Oktober 2008, 14 Uhr c.t., Hörsaal I (Gebäude B3 1)
Im Anschluss an die Ehrenpromotion wird zu einem Empfang im Foyer von Geb. B3 2 gebeten.

Tagesexkursion nach Strasbourg
im Anschluss an den Workshop zur Radikalen Reformation,
am Freitag, 11. April 2008. Anmeldung ab sofort möglich.
"Auf den Spuren der Radikalen Reformation in Strasburg": Archives de la ville et de la communauté Strasbourg, Historische Städten der Reformationsgeschichte (Prof. Dr. Marc Lienhard)
An/Abreise mit dem Bus, Unkostenbeitrag ca. 15 €
Anmeldung ab sofort im Sekretariat bei Judith Ruff, Tel. 302-3337 (j.ruff(at)mx.uni-saarland.de)

Internationaler Workshop zur radikalen Reformation
Vom 09. bis 11.04.2008 veranstalten die Arbeitsstelle für Historische Kulturforschung und das Historische Institut einen Internationalen Workshop zur radikalen Reformation. Unterstützt wird dieser Workshop von der German History Society, den Freunden der Universität des Saarlandes und dem Mennonitischen Geschichtsvereins. Tagungsort ist Gebäude B3.2, Raum 301.

 

Dr. Christian Mathieu (Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte) wurde für seine Dissertation "Inselstadt Venedig. Umweltgeschichte eines Mythos in der frühen Neuzeit" mit dem Eduard-Martin-Preis der Philosophischen Fakultät I ausgezeichnet.