Prof. Dr. Markus Messling

Professor für Romanische und Allgemeine Literatur- und Kulturwissenschaft
(Clusterprofessur)

Philosophische Fakultät

CEUS-Gründungs- und Collegiumsmitglied seit 2021

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Markus Messling ist seit 2019 Inhaber des Lehrstuhls für Romanische und Allgemeine Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Im Bereich der Europaforschung beschäftigt er sich mit kulturgeschichtlichen und kulturtheoretischen Grundlagen der Reflexion über Europa und dessen Verhältnis zur Welt, der Frage des Universalitätsdenkens nach dem europäischen Universalismus sowie dem Mittelmeer als öffentlichem Raum. Im Kollegium des CEUS verantwortet er die Kooperation mit der Villa Vigoni - Deutsch-Italienisches Zentrum für den Europäischen Dialog ("Exzellenzlabor Europa"). An der UdS führt er seit 2019 das vom European Research Council geförderte Projekt „Minor Universality. Narrative World Productions After Western Universalism“ durch. Seit 2022 leitet er zudem (gem. mit Franck Hofmann) die vom Deutsch-Französischen Jugendwerk geförderte Forschungsgruppe „Penser la Méditerranée ensemble – transmediterrane Jugendpolitik“. Gemeinsam mit Christiane Solte-Gresser wird er das 2024 startende Käte Hamburger Kolleg für kulturelle Praktiken der Reparation (CURE) leiten. Markus Messling ist Herausgeber des Jahrbuchs „Rhinozeros. Europa im Übergang“ (Berlin: Matthes & Seitz). Zu seinen zentralen Publikationen zählen: Champollions Hieroglyphen. Philologie und Weltaneignung. Berlin 2012: Kulturverlag Kadmos (frz. 2015: UGA Éditions; arab. 2022: Bibliotheca Alexandrina; engl. 2023: Palgrave Macmillan); Gebeugter Geist. Rassismus und Erkenntnis in der modernen europäischen Philologie. Göttingen 2016: Wallstein; Ed. (mit Franck Hofmann) Fluchtpunkt. Das Mittelmeer und die europäische Krise. Berlin 2017: Kulturverlag Kadmos; Universalität nach dem Universalismus. Über frankophone Literaturen der Gegenwart. Berlin 2019: Matthes & Seitz (frz. 2023: PUF); Ed. (mit Jonas Tinius): Minor Universality. Rethinking Humanity After Western Universalism. Berlin, Boston 2023: de Gruyter.