Studenten des Europa-Instituts erhalten drei von sechs Auszeichnungen bei EuroSim in Brüssel

Vom 4. bis 7. Januar 2018 nahmen 14 Studierende des Masterprogramms „Europäisches und Internationales Recht“ am Europa-Institut der Universität des Saarlandes an einer der weltweit größten Simulationen von Entscheidungsprozessen der Europäischen Union, EuroSim, teil. EuroSim findet jedes Jahr abwechselnd an Universitäten in Europa und den USA statt. Ausrichter der diesjährigen Veranstaltung zum Thema „Kontrolle der EU-Außengrenzen“ war die Vrije Universiteit Brussel (VUB) in Brüssel, Belgien.

In der Simulation verkörperten die Teilnehmer einerseits Staatsoberhäupter und Regierungschefs im Europäischen Rat sowie Innenminister im Rat „Justiz und Inneres“ und andererseits Mitglieder des Europäischen Parlaments in verschiedenen Ausschüssen. Zusammen mit mehr als 150 Teilnehmern von 15 europäischen und US-amerikanischen Universitäten waren die Studierenden des Europa-Instituts in  politische Entscheidungsprozesse zu Problemen wie irreguläre Migrationsströme, Interoperabilität der EU-Informationssysteme bei Grenzübertritt und im Rahmen des Aufenthaltsrechts sowie Fragen zum Schutz personenbezogener Daten involviert.

Die 14 Teilnehmer des Europa-Instituts durchliefen ein Auswahlverfahren und eine intensive Trainingsphase, in denen sie ihr Wissen zum Thema der Simulation sowie ihre Soft-Skills (Kommunikation, Verhandlung und Teamarbeit) vertieften. Daneben war es Ziel der Vorbereitung ihre analytischen und schriftlichen Fähigkeiten zu verbessern, u.a. durch Erarbeitung einer neuen EU-Verordnung sowie entsprechender Begleitdokumente. Ergebnis dieser umfassenden Vorbereitung war eine hervorragende Gruppenleistung des Teams des Europa-Instituts. Zusätzlich konnten Lukas Kleinert (Deutschland), Aikaterini Leftherouda (Griechenland) und Filip Matković (Kroatien) - 3 der insgesamt 6 Auszeichnungen für herausragende Einzelleistungen erringen.

Neben der akademischen Komponente bot EuroSim den Studenten die Möglichkeit, Brüssel und Brügge zu entdecken, neue europäische und transatlantische Freundschaften zu knüpfen und ihr berufliches Netzwerk zu erweitern.

Das Team des Europa-Instituts wurde in diesem Jahr von Dr. Marc Bienert LL.M., Dr. Oskar J. Gstrein LL.M. und Corina Vodă LL.M. betreut. Zusammen mit ihren Betreuern möchte sich das Europa-Institut bei den Teilnehmern für ihre fantastische Arbeit bedanken und ihnen herzlich gratulieren zu diesem tollen Ergebnis!

  

Bundesweites CHE-Ranking 2017/2018
Saarbrücker Rechtswissenschaft in acht Kategorien in der Spitzengruppe [mehr]


Künftige Veranstaltungen

18.06.2019

Workshop zum Marktzugangsrecht für ausländische Investitionen

Am 18. Juni 2019 veranstaltet der Lehrstuhl von Prof. Dr. Marc Bungenberg von 9:00 - 12:00 Uhr einen englischsprachigen Workshop am Europa-Institut in Hörsaal 1.17 (Geb. B2 1) zu dem Thema "Market Access Provisions in Different Jurisdictions - Comparing Investment Screening Mechanism". Mehrere Referenten werden eine Einführung in ihr nationales Recht im Hinblick auf den Marktzugang für ausländische Investitionen geben. Informationen hierzu finden sich hier.

27.06.2019

Vortrag von Prof. Dr. Meliha Povlakic

Am 27. Juni 2019, 11 - 12.30 Uhr, wird Prof. Dr. Meliha Povlakic, Universität Sarajevo, am Europa-Institut den Gastvortrag zu dem Thema “Three decades of reforms' process in Bosnia & Herzegovina (1989-2019) - between success and being lost in transition” halten. Nähere Informationen finden sich hier.

05.08.2019

European Summer Course 2019

Vom 5.-16. August 2019 bietet das Europa-Institut in Kooperation mit der ASKO Europa-Stiftung, der Europäischen Akademie Otzenhausen und des Centre international de formation européenne (Cife) den European Summer Course „#Future4Europe - Key settings for a changing European Union“ an der Europäischen Akademie Otzenhausen an. Nähere Informationen finden sich hier.