Universitäre Frankreich- und Frankophoniezentren in Deutschland

Netzwerk der universitären Frankreich- und Frankophoniezentren in Deutschland

Das Netzwerk der universitären Frankreich- und Frankophoniezentren in Deutschland ist ein Verbund aus derzeit zwölf akademischen Zentren, die sich an den Universitäten Berlin, Bonn, Bremen/Flensburg/Rostock, Dresden, Freiburg, Leipzig, Mainz, Paderborn, Saarbrücken, Stuttgart und Tübingen sowie an der Hochschule Mannheim für eine Intensivierung der deutsch-französischen Hochschulkooperation einsetzen.

Dabei werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt: Betreiben einige Zentren eigene deutsch-französische Studiengänge oder französische Sprachkurse, so geht es bei anderen stärker um projektbezogene Vernetzung und Kooperation, wieder andere verfolgen ein eigenes wissenschaftliches Forschungsprogramm. Allen Zentren ist gemeinsam, dass sie sich über ihren akademischen Auftrag hinaus auch als Foren für einen deutsch-französisch-europäischen Dialog in Politik und Gesellschaft definieren und regelmäßig Veranstaltungen zu aktuellen Themen organisieren.

Assoziierte Partner des Netzwerks sind das Centre Marc Bloch Berlin sowie das Institut franco-allemand de sciences historiques et sociales (IFRA-SHS) / Institut français Frankfurt.

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Informationen zur gemeinsamen Veranstaltunsgreihe

 

Veranstaltungsreihe "Europäische Frankophonie: Geschichte, Gegenwart, Perspektiven"

Frankophone Räume in Deutschland: zwischen Sprachenpolitik und Alltagspraxis

Zeit: 6. Juli 2026, 10.15-11.45 Uhr
Ort: Universität des Saarlandes, Campus A4 2, Raum 2.11.1 sowie online 
Referentinnen: Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann/Dr. Maria Hegner (Cellule francophone en Allemagne/Universität des Saarlandes)

Der Begriff Frankophonie bezieht sich längst nicht mehr nur auf historisch definierte geographische Räume in Europa oder darüber hinaus. Mit der Unterscheidung von francophonie und Francophonie rückt auch die institutionelle, politische Ebene in den Blick; zudem lässt sich die Frankophonie als diskursiver Raum begreifen (Erfurt 2005). Der Vortrag beleuchtet das Saarland als frankophonen Raum und fokussiert dabei insbesondere auf das Spannungsfeld aus sprachpolitischen Rahmenbedingungen, Lernendenzahlen und Möglichkeiten der Französischförderung.

Anmeldung bis zum 3. Juli 2026 erbeten. Der Zugangslink wird Ihnen im Anschluss zugesandt.

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Zwischen Sprachenfrieden und Frühenglisch: Die Herausforderungen der Schweizer Sprachenpolitik seit den 1960er Jahren

Zeit: 7. Juli 2026, 18.00 Uhr 
Online-Veranstaltung
Referentin: Prof. Dr. Christina Späti (Professorin für Zeitgeschichte, Université de Fribourg)

Seit den 1960er Jahren sah sich die schweizerische Sprachenpolitik zahlreichen Schwierigkeiten gegenüber. Der Jura-Konflikt und damit verbundene Ethnisierungsprozesse in der französischsprachigen Westschweiz forderten die traditionellen Mechanismen der Sprachenpolitik genauso heraus wie der Aufstieg des Englischen zur globalen Lingua franca. Der Vortrag beleuchtet die verschiedenen Probleme der schweizerischen Mehrsprachigkeit seit den 1960er Jahren. Thema sind auch die damit verbundenen Debatten sowie die Antworten, die Politik und Gesellschaft auf diese Herausforderungen fanden.

Anmeldung bis zum 3. Juli 2026 erbeten. Der Zugangslink wird Ihnen im Anschluss zugesandt.

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Veranstaltungsreihe des Netzwerks der universitären Frankreich- und Frankophoniezentren in Deutschland.

Die vollständige Liste der Veranstaltungen, die online durchgeführt werden, finden Sie auf der Homepage des Netzwerks: netzwerkffz.de