Das CEUS | Cluster für Europaforschung ist eine zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität des Saarlandes. Unsere Aufgabe ist es, die Aktivitäten im Europa-Schwerpunkt der Universität miteinander zu vernetzen und interdisziplinäre Forschung und Lehre zum Themenfeld Europa zu koordinieren.
Im Bereich Forschung initiieren wir fachübergreifende europäische Forschungsthemen und fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Europaforschung mit entsprechenden Graduiertenprogrammen. Im Bereich Studium konzipieren und koordinieren wir neue interdisziplinäre Studiengänge und integrierte Studienprogramme. Darüber hinaus vermitteln wir Ergebnisse europabezogener Wissenschaft in die Öffentlichkeit.
CEUS Aktuell

Neuer Europa-Gastprofessor am CEUS
Dr. Francesco Cappellano forscht zu Klimapolitik in europäischen Grenzregionen
Das CEUS begrüßt im Sommersemester 2026 den Wirtschaftsgeographen Dr. Francesco Cappellano als Europa-Gastprofessor an der Universität des Saarlandes. Der Wissenschaftler von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel untersucht, wie lokale und regionale Akteure auf globale Herausforderungen wie Klimawandel, Digitalisierung und gesellschaftliche Transformation reagieren. Seine Forschung bewegt sich an der Schnittstelle von politischer Ökonomie, Regionalentwicklung und Governance-Forschung.

Podiumsdiskussion „Europe–U.S.A. A Stress Test for Transatlantic Relations“
Auftaktveranstaltung zu transatlantischer Veranstaltungsreihe
Am 21. April 2026 diskutierte die ehemalige US-Diplomatin Robin Quinville bei der Veranstaltung „Europe–U.S.A. A Stress Test for Transatlantic Relations“ über aktuelle Herausforderungen der transatlantischen Beziehungen. Der Einladung des CEUS und des Deutsch-Amerikanischen Instituts Saarland (DAI) waren rund 70 Gäste gefolgt, darunter auch Universitätspräsident Prof. Dr. Ludger Santen.
Nach der Begrüßung durch die CEUS-Direktorin Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann standen im Gespräch mit Prof. Dr. Astrid M. Fellner, CEUS-Collegiumsmitglied und Direktorin des DAI Saarland, sowie DAI-Programmdirektor Dr. Martin Kopf-Giammanco aktuelle Herausforderungen der transatlantischen Beziehungen im Mittelpunkt. Die Diskussion spannte ein breites thematisches Feld auf – von Nahost, Israel und Gaza über die NATO und Verteidigungsausgaben bis hin zur Unterstützung EU-kritischer Parteien durch Teile der US-Politik.
Auch im anschließenden Austausch mit dem Publikum wurden zentrale Zukunftsfragen verhandelt, etwa zur Entwicklung der USA und der transatlantischen Beziehungen nach der Präsidentschaft Donald Trumps. Robin Quinville ging direkt in den Austausch, griff Fragen spontan auf und bezog vor allem die vielen anwesenden Studierenden aktiv ins Gespräch ein.
Die Veranstaltung war der Auftakt zu einer transatlantischen Veranstaltungsreihe, die vor dem Hintergrund geopolitischer Umbrüche sicherheitspolitische, wirtschaftliche sowie kulturelle und diplomatische Dimensionen des transatlantischen Verhältnisses beleuchten wird.
Unser herzlicher Dank gilt Astrid Fellner, Martin Kopf-Giammanco und dem DAI für die produktive Kooperation! Wir freuen uns auf die Fortsetzung der Reihe.
Für Gäste: Hier können Sie Feedback zur Veranstaltung geben

Saarbrücker Beiträge zur Europaforschung
Neuerscheinung im Nomos Verlag
Im April erscheint im Nomos Verlag in der vom CEUS herausgegebenen Reihe „Saarbrücker Beiträge zur Europaforschung“ der Sammelband Theater und pluralistische Gesellschaften. Potenziale der „Kopräsenz“, herausgegeben von Dr. Johannes Birgfeld, Johann Emilian Horras und Romana Weiershausen, Professorin für Frankophone Germanistik, Leiterin des Frankreichzentrums der UdS und CEUS-Direktoriumsmitglied.
Der Band ist das Ergebnis des 2. Exzellenzlabors Europa 2022, einer vom CEUS organisierten internationalen Tagung, die jährlich in Kooperation mit der Villa Vigoni | Deutsch-Italienisches Zentrum für den Europäischen Dialog am Comer See stattfindet.
Er vereint Beiträge von Literatur- und Theaterwissenschaftler*innen und Akteur*innen der Theater- und Kulturpraxis.

Neuer Clusterprofessor und CEUS-Direktoriumsmitglied
Prof. Dr. Till Patrik Holterhus, MLE., LL.M. (Yale)
Mit Prof. Dr. Till Patrik Holterhus begrüßt das CEUS einen renommierten Verfassungs-, Europa- und Völkerrechtler als neuen Clusterprofessor sowie als Mitglied im CEUS-Direktorium.
Seit dem 1. Februar ist er Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Europarecht und Völkerrecht an der Universität des Saarlandes sowie Co-Direktor des Europa-Instituts. Zuletzt profilierte sich Holterhus mit Arbeiten zur europäischen Souveränität, Rechtsstaatlichkeit und wehrhaften Demokratie.
Holterhus forscht zu den unions- und völkerrechtlichen Grundlagen der europäischen Integration – insbesondere zur Rechtsstaatlichkeit, zur institutionellen Verfasstheit der EU und zur Rolle Europas in einer sich wandelnden internationalen Ordnung. Weitere Schwerpunkte seiner Forschung betreffen die rechtlichen Rahmenbedingungen der Resilienz demokratischer Gesellschaften.
Wir freuen uns sehr auf die künftige Zusammenarbeit und auf neue Impulse für das CEUS.
Neuigkeiten aus dem Europa-Schwerpunkt
Kontakt
Besuchsadresse:
Cluster für Europaforschung | CEUS
Campus C5 3
66123 Saarbrücken
Telefon: 0681 302-4041
E-Mail: ceus@uni-saarland.de
Postanschrift:
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Postfach 15 11 50
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