Professur für Rechtsinformatik nun dauerhaft besetzt

Am 18. Mai 2018 überreichte die Beauftragte des Ministerpräsidenten für Hochschulen, Wissenschaft und Technologie, Frau Dr. Susanne Reichrath, die Ernennungsurkunde auf eine Professur für Rechtsinformatik an Herrn Prof. Dr. Christoph Sorge. Zuvor war Professor Sorge seit 2014 Inhaber der befristeten juris-Stiftungsprofessur für Rechtsinformatik. Mit der Berufung von Professor Sorge ist eine dauerhafte Besetzung der Professur für Rechtsinformatik an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes gewährleistet. Bereits die zuvor eingerichtete juris Stiftungsprofessur für Rechtsinformatik stellte eine interdisziplinäre Brückenprofessur zwischen Rechtswissenschaft, IT-Recht und Informatik dar und bildete ein Alleinstellungsmerkmal der Universität des Saarlandes und der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. Mit der nun unbefristet besetzten Professur für Rechtsinformatik soll die rasend zunehmende Digitalisierung wissenschaftlich und praxisorientiert begleitet werden. Die bereits vorhandene Kompetenz der Rechtswissenschaftlichen Fakultät auf der Schnittstelle zwischen Digitalisierung und Recht konnte mit der Besetzung der Professur für Rechtsinformatik gestärkt werden. Prof. Sorge ist überdies Co-Direktor des Instituts für Rechtsinformatik und arbeitet eng mit dem CISPA-Helmholtz-Zentrum i.G. zusammen. Das erfolgreiche Wirken von Prof. Sorge kommt nicht zuletzt durch verschiedene eingeworbene Drittmittelprojekte zum Ausdruck. Erst vor wenigen Wochen wurde im Rahmen einer Ausschreibung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderung seines Forschungsprojekts „TrUSD: Transparente und selbstbestimmte Ausgestaltung der Datennutzung im Unternehmen“
bewilligt.

Mehr Informationen zur Professur für Rechtsinformatik finden Sie hier.

Foto: privat

  

Bundesweites CHE-Ranking 2017/2018
Saarbrücker Rechtswissenschaft in acht Kategorien in der Spitzengruppe [mehr]


Künftige Veranstaltungen

07.05.2019

Workshop zum Thema "Current Developments in the Reform Debate on Investor State Dispute Settlement"

Das Europa-Institut veranstaltet am 7. Mai 2019 von 9-12 Uhr einen Workshop zu den neuesten Entwicklungen in der Reformdebatte um die Investor-Staat-Streitbeilegung. Es wirken mit: Prof. Dr. Michael Hahn, World Trade Institute, Bern; Prof. Dr. Catharine Titi, University Paris II, Panthéon-Assas; Prof. Dr. Shotaro Hamamoto, Kyoto University; Prof. Dr. Marc Bungenberg, Europa-Institut; Prof. Dr. Andrew Mitchell, University of Melbourne; Dr. Greg Lourie, Cleary Gottlieb Steen & Hamilton LLP. Nähere Informationen finden sich hier.

13.05.2019

Gastvortrag von Prof. Dr. Alena F. Douhan

Zu dem Thema "Human Rights in cyber age" referiert Frau Prof. Dr. Alena F. Douhan, Vice-rector on education, International University "MITSO", am 13. Mai 2019, 18-19 Uhr im Rahmen eines Gastvortrags im Europa-Institut (Geb. B2 1, Saal 3.08/3.09). Anmeldungen bitte bis 10. Mai 2019 an llm(at)europainstitut.de. Weitere Hinweise finden Sie hier.

14.05.2019

Podiumsdiskussion – "Jetzt gilt's. Wahl für oder gegen Europa."

Unter Mitwirkung des Europa-Instituts findet am 14. Mai 2019, 18 Uhr im Saalbau der IHK Saarland, Franz-Josef-Röder-Straße 9, 66119 Saarbrücken, eine Podiumsdiskussion zur anstehenden Europawahl 2019 statt. Anmeldungen bitte bis 6. Mai 2019 an llm(at)europainstitut.de oder an international(at)saarland.ihk.de. Weitere Informationen finden sich hier.