31.08.2026

ECHO-Nachhaltigkeitssymposium an der Universität des Saarlandes diskutiert Kreislaufwirtschaft

Zwei Personen vor dem EUSMAT-Gebäude© EUSMAT
Professor Frank Mücklich (links) und Dr. Flavio Soldera verantworten die „CIRKLA"-Initiative im Saarland.

Im Rahmen der UniGR‑ECHO‑Reihe lädt die Universität des Saarlandes am 14. und 15. September 2026 zum wissenschaftlichen Symposium „ECHO 2026 – Sustainability and the Circular Future with UniGR‑CIRKLA“ ein. Das Themenspektrum ist breit gefächert, neben technischen und wirtschaftlichen Aspekten einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft werden auch die rechtliche und soziale Dimension beleuchtet.

Wie müssen Produkte gestaltet werden, damit sie leicht zu reparieren oder zu recyceln sind? Was bedeutet nachhaltige Kreislaufwirtschaft, wenn wir tatsächlich die gesamte Wertschöpfungskette vom Rohstoff über die vorgefertigten Werkstücke (so genannte „Halbzeuge“) bis zum Endprodukt in den Blick nehmen? Wie regional können die Stoffströme für eine möglichst vollständige Kreislaufwirtschaft gestaltet werden – beispielsweise, wenn wir die saarländische Stahlproduktion oder die Bauindustrie betrachten? Und wie lassen sich in der Bauindustrie recycelte Materialien für die Herstellung von Beton nutzen? – Diese und ähnliche Fragen rund um das Thema „Circular Economy“ bearbeitet seit 2021 die Initiative „CIRKLA – UniGR Interdisziplinäres Kompetenzzentrum Metalle und Materialen in einer Kreislaufwirtschaft“ der Universität der Großregion: ein Forschungsverbund mit Partnern aus Belgien, Deutschland, Luxemburg und Frankreich, der bis 2028 aus Mitteln des Programms „Interreg Grande Région 2021–2027“ der Europäischen Union gefördert wird.

Die Konferenz „ECHO 2026 – Sustainability and the Circular Future with UniGR-CIRKLA“, die am 14. und 15. September an der Universität des Saarlandes stattfindet, präsentiert nun neue Strategien und Materialien für Kreislaufwirtschaft, nachhaltiges Design und kreislaufwirtschaftliche Geschäftsmodelle. Weitere Themen sind die Ausbildung für die Kreislaufwirtschaft, rechtliche und soziale Dimensionen sowie gesellschaftliches Engagement. Am Symposium teilnehmen werden Forscherinnen und Forscher, Fachleute aus der Praxis, politische Akteurinnen und Akteure sowie Interessierte der Zivilgesellschaft.

Eröffnet wird die Konferenz am Montag, 14. September, um 17 Uhr von Universitätspräsident Ludger Santen (Innovation Center, Gebäude A2 1). Grußworte sprechen der Minister der Finanzen und für Wissenschaft, Jakob von Weizsäcker, und die Generalsekretärin der Universität der Großregion, Cornelia Schmidt. 
Weitere Infos zur Konferenz: https://www.eusmat.net/research/cirkla/echo-2026/

Hintergrund:
Das ECHO Label wurde 2025 von der Großregion ins Leben gerufen und dient insbesondere der Vernetzung von Early Career Researchers aus spezifischen Fachgebieten. Die Konferenz im September ist die erste ECHO-Veranstaltung, die in Saarbrücken stattfinden wird. Die inhaltliche Koordination des Symposiums übernehmen Professor Frank Mücklich sowie Dr. Flavio Soldera von der Europäischen Schule für Materialforschung der Universität des Saarlandes (https://www.eusmat.net/).
Weitere Infos zur ECHO‑Veranstaltungsreihe: https://www.uni-gr.eu/de/forschen-und-lehren/unigr-eventreihe-echo

Im Rahmen von „UniGR-CIRKLA“ wurde zudem eine interdisziplinäre Summer School für Doktorandinnen und Doktoranden ins Leben gerufen, die in diesem Jahr (ebenfalls im September) in Saarbrücken stattfinden wird. An allen Hochschulen wurden außerdem studienbegleitende Angebote sowie Weiterbildungen zu den verschiedenen Aspekten der „Circular Economy“ eingeführt

Link zum UniGR-CIRKLA Center for Circular Economy in Materials and Metals: https://www.eusmat.net/research/cirkla/

Kontakt für Rückfragen: 
Prof. Dr.-Ing. Frank Mücklich
Europäische Schule für Materialforschung der Universität des Saarlandes (EUSMAT)
Steinbeis-Forschungszentrum Material Engineering Center Saarland (MECS)
Tel. 0681 302-70500
Mail: symposium-cirkla-echo2026(at)uni-saarland.de

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