Gasthörerkurse Gesamtübersicht
Wichtige Hinweise:
- Hier werden nur Veranstaltungen aufgeführt, die in der Verantwortung des ZeLL liegen. Informationen zu Vorlesungen und Seminaren aus den Fachbereichen entnehmen Sie bitte dem LSF oder der entsprechenden Fachbereichs-Homepage. zum LSF Online-Vorlesungsverzeichnis
- Sie erhalten alle Informationen zu den digitalen Kursen des ZeLL (Zugangslink, Code, etc.) per Mail ca. einen Tag vor Kursbeginn. Wichtig dabei ist, dass Sie sich für den Kurs über unser Anmeldeformular angemeldet haben und uns Ihre Mailadresse zur Verfügung stellen.
- Die Anmeldung wird erst zu Semesterbeginn am 1. April bzw. am 1. Oktober freigeschaltet!
- Aufgrund des erhöhten Zugriffs auf die Kursanmeldungen (uniweit) am 1. April / 1.Oktober, kann es zur kurzfristigen Überlastung des Systems kommen. Wenn Seiten nicht geladen werden oder Ihre Anmeldung nicht abgeschickt werden kann, versuchen Sie es bitte zu einem späteren Zeitpunkt wieder.
Sommersemester 2026
Einführungs- und Informationsveranstaltungen
In dieser Veranstaltung erfahren Sie alles Wichtige rund ums Gasthörerstudium von A wie Anmeldung bis Z wie Zugang zu Onlineveranstaltungen.
Wann: Mittwoch, 25.03.2026, 12.15–13.45 Uhr
Wo: Online via MS Teams (Link wird auch auf der Startseite des Gasthörerstudiums bekanntgegeben)
Beratung: Dr. Sabine Penth und Jennifer Alaimo
LSF-Nr.: 164685
In dieser Veranstaltung erfahren Sie alles Wichtige rund ums Gasthörerstudium von A wie Anmeldung bis Z wie Zugang zu Onlineveranstaltungen.
Wann: Donnerstag, 26.03.2026, 12.15–13.45 Uhr
Wo: Seminarraum des ZeLL, Campus A 4.2, SR 3.24
Beratung: Angelina Müller und Jennifer Alaimo
LSF-Nr.: 164686
In dieser Veranstaltung stellen wir Ihnen das ZeLL-eigene Veranstaltungsangebot für Gasthörer näher vor. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, eine Reihe von Dozentinnen und Dozenten persönlich kennenzulernen, die einen kleinen Einblick in ihre Kurse geben.
Am Ende der Veranstaltung können bei Bedarf auch allgemeine Fragen zum Gasthörerstudium gestellt werden.
Wann: Montag, 20.03.2026, 12.15–13.45 Uhr
Wo: Seminarraum des ZeLL, Campus A 4.2, SR 0.15 und online über MS Teams (Link wird auch auf der Startseite des Gasthörerstudiums bekanntgegeben).
Beratung: Dr. Sabine Penth und Angelina Müller, M.A.
LSF-Nr.: 164687
Wann: Donnerstag, 26.03.2026, im Anschluss an die Informationsveranstaltung des Gasthörerstudiums (ca. 14.15 Uhr)
Wo: Sprachenzentrum Geb. C5 4, Raum 3.01 Infopoint
Führung: Dr. Peter Tischer (Leitung des Sprachenzentrums)
Wann: Montag, 30.03.2026, im Anschluss an die Vorstellung des Gasthörer-Programms (ca. 14:00 Uhr)
Wo: Universität des Saarlandes, Haupttor
Führung: Elmar Bosch, M.A.
Wann: Dienstag, 31.03.206, um 09:30 Uhr
Wo: SULB, Geb. B1.1, Treffpunkt in der Halle
Führung: Jutta Krekeler, M.A.
Altertumswissenschaften
Als Stadt wie auch als politisches Gebilde existierte „Babylon“ über mehrere Jahrtausende. Unsere archäologischen Kenntnisse der Stadt beschränken sich dagegen auf einen recht kurzen Zeitraum – dieser jedoch entspricht der Zeit ihres größten Glanzes. Es ist das Babylon der Könige Nabopolassar und vor allem Nebukadnezar, das seit dem späten 19. Jahrhundert ans Tageslicht gebracht wurde. Dieses Babylon erscheint auch in der Bibel, in den Schriften der klassischen Antike und in europäischen und islamischen Legenden. Der Kurs wird dieses Babylon des ersten vorchristlichen Jahrtausends in Geschichte und Archäologie vorstellen. Er schließt sich an den Kurs „Könige von Babylon“ des vergangenen Semesters an, kann aber problemlos unabhängig von diesem besucht werden.
Dozentin: Dr. Ulrike Bock
Kontakt: ulrike.bock[at]uni-saarland.de
8 Termine ab dem 09.04.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 18.15–19.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164690
Semesterwochenstunden: 2
Nicht nur in der Kunstgeschichte, auch in der Archäologie ist die intensive Betrachtung des Originalstücks von großer Bedeutung. Und nicht nur für die Kunst, auch für die Archäologie bieten das Saarland und seine Nachbarregionen hochinteressantes Material. Ziel des Kurses ist eine Betrachtung von und Auseinandersetzung mit Fundstücken. Diese soll im Wesentlichen in Form virtueller „Museumsbesuche“ über MS Teams erfolgen; sollten Präsenztermine dazukommen, wird darüber rechtzeitig informiert. Voraussichtliche thematische Schwerpunkte des Semesters werden auf gallo-römischen Wasserkulten und Funden aus dem Gebiet der Treverer liegen.
Dozentin: Dr. Ulrike Bock
Kontakt: ulrike.bock[at]uni-saarland.de
8 Termine ab dem 16.04.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 10.15–11.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams und evtl. Museumsbesuche in Präsenz
LSF-Nr.: 164699
Semesterwochenstunden: 2
Viele Fragen, mit denen sich die Archäologie seit Jahrzehnten beschäftigt, bleiben ungeklärt. Daran ist nicht etwa die Willkür der Forscherinnen und Forscher schuld, vielmehr handelt es sich um ein Quellenproblem: Wo wenige Indizien, dort auch wenig Information. Gleichzeitig eröffnet sich hier jedoch Raum für eine Vielzahl an Theorien, die von einer anderen Realität berichten: Selbsternannte „Entdecker“ der „Wahrheit“ führen den Wissenskampf gegen die etablierte Archäologie an, die nach deren Meinung diese „Wahrheit“ unter Verschluss halten will.
In diesem Kurs werden die bekanntesten Theorien der Pseudowissenschaft hinterfragt: Wer sagt die „Wahrheit“? Wie wird diese „Wahrheit“ „bewiesen“? Welche Gefahren birgt diese „Wahrheit“ für unsere Gesellschaft?
Dozent: Jason Lee Tregellis
Kontakt: s8jatreg[at]stud.uni-saarland.de
8 Termine ab dem 22.04.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 18.15–19.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164704
Semesterwochenstunden: 2
Alexander III., später „der Große“ genannt, wurde zu Lebzeiten bewundert und gefürchtet. Die Furcht vor seinem Jähzorn ist gewichen, die Bewunderung zum Teil geblieben. Der Sohn Philipps II. von Makedonien – oder doch des Zeus? – eroberte innerhalb weniger Jahre ein Weltreich. Rücksichtslos sich selbst und seinem Heer gegenüber, zog er durch die Wüsten Ägyptens und Persiens, überschritt die Gipfel des Zagros und gelangte bis an die Grenze Indiens. Mehrere Kriegsverwundungen überlebte Alexander und starb schließlich an einer fiebrigen Krankheit mit nur 32 Jahren in Babylon. Seine politischen Ziele, vor allem die „letzten Pläne“, blieben ebenso umstritten wie sein Erbe. Der Kurs wird mit verschiedenen Quellengattungen Fakten von Fiktion trennen, um dem historischen Alexander näherzukommen.
Dozent: Ralf Krautkrämer M.A.
Kontakt: ralf.krautkrämer[at]uni-saarland.de
8 Termine ab dem 21.05.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 12.15–13.45 Uhr
Ort/Format: Präsenz, siehe LSF und Homepage des ZeLL
LSF-Nr.: 164659
Semesterwochenstunden: 2
Germanistik / Literatur und Sprache
Durch Analyse und Vergleich fremder Autobiographien werden die Kursteilnehmer/-innen die jeweiligen literarischen Spielarten von autobiographischem Schreiben und die Vielfalt dieses Genres kennen lernen. Sichtbar werden die fließenden Grenzen zwischen Wahrheit und Dichtung und die Möglichkeiten von Offenbarung und Verbergen im Sinne des Authentischen.
Methoden zur Rekonstruktion des eigenen Lebenslaufes und der Familiengeschichte, wie sie in der Familientherapie üblich sind, sollen helfen, eigene Themen zu entwickeln. Außerdem liefert die Kursleiterin Hilfestellungen bei der Überwindung eventueller Schreibblockaden. Die entstehenden autobiographischen Texte der Teilnehmer/innen werden analysierend besprochen, aber nicht bewertet; jeder soll seinen einzigartigen Ressourcen auf die Spur kommen und zu seiner spezifischen Ausdrucksweise finden.
Ziel der Veranstaltung ist die Ermutigung der Kursteilnehmer/innen, einen kleinen, eigenen autobiographischen Text über einen bestimmten Lebensabschnitt so zu vollenden, dass er den eigenen literarischen, künstlerischen Ansprüchen genügt.
Dozentin: Uschi Schmidt-Lenhard
Kontakt: u.schmidt-lenhard[at]mx.uni-saarland.de
7 Termine ab dem 07.04.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 17.00–18.30 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 164688
Semesterwochenstunden: 2
Längst fristen Frauen kein randständiges Dasein im Literaturbetrieb mehr. Vergessenes wird ausgegraben und Zeitgemäßes auf den Markt gebracht. – In diesem Lektürekurs solle es um folgende aktuelle Titel gehen: Angelika Reitzer, „Taghelle Gegend“ (2009), Anna Weidenholzer, „Weshalb die Herren Seesterne tragen“ (2016), Lucy Fricke, „Töchter“ (2018), Christine Wunnicke, „Die Dame mit der bemalten Hand“ (2020), Monika Helfer, „Die Bagage“ (2020), Anne Weber, „Annette, ein Heldinnenepos“ (2020), Antje Ravic Strubel, „Der Einfluss der Fasane“ (2025). Am Anfang soll kein Roman stehen, sondern Helga Schuberts Geschichten „Vom Aufstehen“ (2021). Lohnende Texte etwa von Terézia Mora oder Jenny Erpenbeck wurden allein wegen ihres Umfangs nicht berücksichtigt.
Dozent: Dr. Klaus Bonn
Kontakt: kl3ju5-bonn[at]t-online.de
8 Termine ab dem 13.04.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 16.00–17.30 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164693
Semesterwochenstunden: 2
Nach Vorbild der bekannten Lese- oder Literaturkreise widmen wir uns jedes Semester jeweils einem literarischen Schwerpunktthema und lesen gemeinsam bekannte und unbekanntere Werke der (Welt-)Literatur, die dann zusammen diskutiert werden.
Geplante Themen:
- An Nachtfeuern der Karawan-Serail. Märchen und Geschichten alttürkischer Nomaden, erzählt von Elsa Sophia von Kamphoevener, 3 Bände (daraus ausgewählte Erzählungen)
- Anna Jürgen: Blauvogel
- Sophie Wörishöffer: Auf dem Kriegspfade
- Heinrich Mann: Die Jugend des Königs Henri Quatre
- Lion Feuchtwanger: Die häßliche Herzogin
Dozentin: Dr. Sabine Penth
Kontakt: sabine.penth[at]mx.uni-saarland.de
6 Termine ab dem 13.04.2026; Vorbesprechung am 13.04.2026, danach 5 Termine jeweils am 2. Montag im Monat ab dem 11.05.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 19.00–21.00 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164696
Semesterwochenstunden: 2
This course is a casual English conversation practice group for those who understand English but haven’t spoken it in a while, do not want to lose the skill of a language, or want to feel more confident using it again. Led by a native American speaker, it is not a traditional teaching class but a relaxed space to listen, speak, and ask questions at your own pace. Each session includes light, everyday topics such as daily life, food, travel, TV shows, cultural experiences. Participants are welcome to join the conversation as much or as little as they like, and all levels are welcome.
Dozentin: Caroline Kratina
Kontakt: caroline.kratina[at]uni-saarland.de
6 Termine ab dem 14.04.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 14.00–16.00 Uhr
Ort/Format: Präsenz, siehe LSF und Homepage des ZeLL
LSF-Nr.: 164879
Semesterwochenstunden: 2
Von ihm hat wohl jeder schon einmal gehört: Don Quijote von der Mancha. Gelesen haben Cervantes‘ Buch, das die moderne Romantradition begründet, allerdings die wenigsten.
Auf seinem Ross Rosinante zieht der Ritter von der traurigen Gestalt in die Welt hinaus, begleitet von seinem treuen Diener Sancho Panza, um für seine Gebieterin Dulcinea zu streiten. Problem dabei: Er lebt in einer Phantasiewelt, die er sich durch zu viel Lektüre von Ritterromanen aufgebaut hat. In dieser Welt kämpft er gegen Windmühlen, die er für Riesen hält, und erlebt weitere Abenteuer.
Ungehemmte Lektüre kann also problematisch sein. Allerdings muss sie für diesen Kurs sein – über 1000 Seiten wollen bewältigt werden. Am besten beginnt man sofort damit. Ich benutze die hochgelobte Übersetzung von Susanne Lange, die bei dtv erhältlich ist. Wer eine andere Ausgabe hat, kann die natürlich auch verwenden.
Dozent: Kerst Walstra
Kontakt: kerst.walstra[at]freenet.de
8 Termine ab dem 12.05.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 164713
Semesterwochenstunden: 2
Eine „Rückkehr des Lateinunterrichtes“, das heißt die wachsende Beliebtheit des Faches Latein, wird in unserer Zeit immer wieder festgestellt. Latein ist aber keinesfalls die älteste indoeuropäische Sprache, die wir kennen und verstehen. Lange zuvor wurde das Hethitische in Anatolien verschriftet. Seine Texte sind interessant, sowohl als Originalquellen für die Geschichte und Kultur der Hethiter, als auch für eine Auseinandersetzung mit den Ursprüngen moderner Sprachen. Der Kurs wird die Grundzüge der hethitischen Sprache vorstellen und sich der Lektüre von Originaltexten widmen, entsprechend dem Niveau der Teilnehmer. In diesem Semester sollen dabei Texte über die Hethiter und ihre anatolischen Nachbarn behandelt werden. Da die Texte in Umschrift vorliegen, wird die größte Hürde, das mühsame Erlernen der Keilschriftzeichen, weitgehend vermieden.
Dozentin: Dr. Ulrike Bock
Kontakt: ulrike.bock[at]uni-saarland.de
8 Termine ab dem 25.06.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 18.15–19.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164725
Semesterwochenstunden: 2
Geschichte
Wie kam es zur Unabhängigkeitserklärung der amerikanischen Kolonien – und zur Verfassung? Warum die verbissene Diskussion um den Waffenbesitz? Was ist zu dem wieder aufkeimenden Rassismus und dem christlichen Nationalismus zu sagen? Die Rolle der Verschwörungstheorien? Die Sklaverei und die Entwicklung der frühen Union? Wie wird sich der Ausgang der „Zwischenwahlen“ im November auf die amerikanische Politik auswirken?
Diese und noch viel mehr Fragen zu Geschichte, Verfassung, Entwicklung, Träumen und Irrwegen der USA werden in dieser Veranstaltung beantwortet.
- Kapitel 1: Der Weg zu Unabhängigkeit und Verfassung
- Kapitel 2: Das politische System und die Wahlen
- Kapitel 3: Die Westwärtsbewegung
- Kapitel 4: Die Sklaverei
- Kapitel 5: Die Bürgerrechtsbewegung
- Kapitel 6: Amerikanische Identität: Symbole und Rituale
Kontakt: b.vonlutz[at]gmail.com
8 Termine ab dem 20.04.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 164700
Semesterwochenstunden: 2
Sehr viele Menschen litten und leiden unter einer Sehschwäche. Ein Segen ist die Brille, die bereits im 13. Jahrhundert in Italien erfunden wurde, zunächst zum Ausgleich der Alterssichtigkeit. Aus allen Bereichen mittelalterlichen Lebens sind bedeutende Neuerungen bekannt. Hierzu zählen Pferdekummet, Räderpflug, Schubkarre, Trittwebstuhl, bargeldloser Zahlungsverkehr, Windmühle, Kompass, Gabel, Knopfloch und vieles andere mehr. Die wohl wichtigste Erfindung des Mittelalters, vielleicht eine der wichtigsten überhaupt, ist der Buchdruck mit beweglichen Lettern, der von Johannes Gutenberg um 1440 entwickelt wurde. Es ist jeweils zu fragen, wie diese Innovationen konkret zustande kamen und welchen Einfluss sie auf das Leben und Arbeiten der Menschen hatten – und teilweise bis heute haben.
Dozentin: Dr. Christa Jochum-Godglück
Kontakt: christa.jochum-godglueck[at]t-online.de
8 Termine ab dem 21.04.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 10.15–11.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164702
Semesterwochenstunden: 2
In diesem Kurs wird die komplexe Entwicklung des Sports als kulturelles und soziales Phänomen über die Jahrhunderte hinweg analysiert. Der Fokus liegt auf den Ursprüngen und Transformationen verschiedener Sportarten, insbesondere des Fußballs, dessen Entwicklung von den ersten Formen im 19. Jahrhundert bis zur Gründung der FIFA und der Etablierung internationaler Wettbewerbe nachgezeichnet wird.
Ein zentrales Element des Kurses ist die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA. Dieses bedeutende Ereignis dient als Ausgangspunkt, um die Rolle des Fußballs in der globalen Gesellschaft sowie seine Auswirkungen auf nationale Identitäten und Gemeinschaften zu diskutieren.
Des Weiteren wird die Geschichte der Olympischen Spiele betrachtet, beginnend mit ihren antiken Wurzeln und der Wiederbelebung im 19. Jahrhundert. Die Wechselwirkungen zwischen Sport und Gesellschaft werden analysiert, insbesondere in Bezug auf soziale Bewegungen, Genderfragen und die Kommerzialisierung des Sports.
Der Kurs bietet Raum für Diskussionen und kritische Reflexionen über die Rolle des Sports in der modernen Welt. Er richtet sich an alle, die ein vertieftes Verständnis für die gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Dimensionen des Sports entwickeln möchten.
Dozent: Markus Dunsbach
Kontakt: mekkes93[at]gmx.net
8 Termine ab dem 28.04.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 18.15–19.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164712
Semesterwochenstunden: 2
Die Großregion – ein modernes politisches Konstrukt, das einen Staat, eine Region, eine Teilregion und zwei Bundesländer umfasst und auf die Menschen oft sehr anonym und gesichtslos wirkt. Historisch betrachtet finden sich jedoch zwischen den beteiligten Regionen und Landschaften Saarland, Lothringen, Luxemburg, Wallonie und Rheinland-Pfalz vielschichtige Verbindungen und Beziehungen. Zahlreiche interessante Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart wurden hier geboren oder haben hier gewirkt, haben hier wichtige Abschnitte ihres Lebens verbracht und Prägungen erfahren. Jede von ihnen gibt der Großregion ein individuelles Gesicht. In diesem Kurs werden bekanntere und unbekanntere Personen aus der Großregion vorgestellt.
Dozentin/Moderation: Dr. Sabine Penth
Kontakt: sabine.penth[at]mx.uni-saarland.de
4 Termine ab dem 29.04.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164710
Semesterwochenstunden: 1
Seit dem 11. September ist die Islamische Welt verstärkt ins Bewusstsein der Weltöffentlichkeit gerückt. Durch die verstärkte Migration der vergangenen Jahre ist die Thematik nicht mehr „weit weg“, sondern direkt in Europa angekommen. Fast jeder wird in seinem unmittelbaren Umfeld beruflich oder privat mit Zuwanderern aus dem islamischen Raum konfrontiert. Unkenntnis der fremden Kultur und Religion erzeugt Unsicherheit, die zu Angst vor dem Fremden oder auch zu falscher Rücksichtnahme führen kann; beides steht einer Integration der Zuwanderer im Weg und ist zudem dem gesamtgesellschaftlichen Klima abträglich. Orientalisten, Religionswissenschaftler und Historiker können Abhilfe schaffen, indem sie solide Kenntnisse über die islamische Welt, ihre Geschichte, Religion, Kultur(en) und Sprachen vermitteln. Der Kurs bietet Einblicke in unterschiedliche Aspekte von Geschichte und Kultur der islamischen Welt. Termine und Themen entnehmen Sie bitte unserer Homepage sowie der Ankündigung im LSF.
Dozentin/Moderation: Dr. Sabine Penth
Kontakt: sabine.penth[at]mx.uni-saarland.de
8 Termine ab dem 07.05.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 19.00–20.30 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164730
Semesterwochenstunden: 2
Wenn es um Abenteuer, Reisen und Entdeckungen geht, denkt man meist unwillkürlich erst einmal an Männer. Doch zu allen Zeiten waren auch mutige und wissbegierige Frauen unterwegs, um Neues zu entdecken und ferne Länder zu bereisen. Der Kurs stellt vier von ihnen näher vor: Egeria war die erste Frau, die im 4. Jahrhundert eine Pilgerreise ins Heilige Land unternahm. Die englische Schriftstellerin Lady Mary Wortley Montagu begleitete im frühen 18. Jahrhundert ihren Mann, der Botschafter in Konstantinopel war, und berichtete in ihren Briefen aus dem Harem des Sultans; darüber hinaus gilt sie als Pionierin für die Pockenschutzimpfung. Gertrude Bell erzielte nicht nur in ihrem Geschichtsstudium in Oxford als erste Frau die Bestnote; bekannt geworden ist sie vor allem als Orientreisende und Politikerin, die eine maßgebliche Rolle bei der Neuordnung des Nahen Ostens nach dem Ersten Weltkrieg spielte. Die Reiseschriftstellerin Isabel Burton schließlich ist die eher unbekannte Ehefrau hinter dem Orientalisten und Forschungsreisenden Richard Francis Burton.
Dozentin: Dr. Sabine Penth
Kontakt: sabine.penth[at]mx.uni-saarland.de
4 Termine ab dem 10.06.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164721
Semesterwochenstunden 1
Seit der Gründung des Templerordens um das Jahr 1120 herum kennt das christliche Abendland das Phänomen der Ritterorden, einer in sich widersprüchlichen Verbindung von Mönchtum und Rittertum. Das Vorbild der Templer sollte Schule machen und neben dem Johanniter- und dem Lazarusorden entstanden schon bald die nationalen Ritterorden, allen voran der Deutsche Orden. Im späten Mittelalter traten neben die geistlichen Ritterorden die weltlichen Ritterorden, wie der Hosenbandorden oder der Orden vom Goldenen Vlies. Der Templerorden wurde vernichtet, Deutscher Orden und der Malteserorden, der aus den Johannitern hervorgegangen ist, sind noch heute existierende karitative Gemeinschaften. Entstehung und Werdegang, historische Bedeutung und die Rechtsgeschichte dieser Institutionen sollen im Überblick beleuchtet werden.
Dozent: Prof. Dr. Dr. Christian Vogel
Kontakt: ch.vogel[at]mx.uni-saarland.de
4 Termine ab dem 15.06.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 16.15–17.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 164722
Semesterwochenstunden: 1
Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung / Politik
Nicht erst seit der ausgesetzten Wahl der Jura-Professorin Frauke Brosius-Gersdorf zur Richterin und dem Karlsruher Urteil zum zweiten Nachtragshaushalt 2021 der damaligen Ampel-Koalition stellt sich die Frage nach Bedeutung und Funktion des Bundesverfassungsgerichts im politischen Prozess. Susanne Baer, langjährige BVerfG-Richterin, stellt in ihrem Buch „Rote Linien“ (2025) fest: „Das Gericht hat sehr viel Macht: Es hat viel zu sagen, denn es zieht die roten Linien nicht nur für die Politik. […] Hier wird Macht an Recht gebunden, hier wird gesichert, dass die Regeln für alle gelten.“ Im Zentrum des Kurses stehen Fragen nach der Popularität des „Bürgergerichts“ und des „Gangs nach Karlsruhe“, ferner der Funktion von „Verfassungsbeschwerde“ und „Normenkontrollklage“ als Mittel der Gewaltenkontrolle. Aber auch um Gefährdungen und Herausforderungen der dritten Gewalt soll es gehen.
Dozent: Dr. Torsten Mergen
Kontakt: torsten.mergen[at]mx.uni-saarland.de
8 Termine ab dem 13.04.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 16.15–17.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 164694
Semesterwochenstunden: 2
Im Zentrum des Gasthörerkurses stehen zwei Fragen: Wie wird Europa (im Speziellen die Europäische Union) die Herausforderungen von Globalisierung, Migration, Nationalismus und Populismus auf Basis einer noch wenig gefestigten Europäischen Identität bewältigen und welche Perspektiven ergeben sich für die Zukunft des Projektes „Europäische Einigung“? Es scheint, dass das Integrationsprojekt EU über seine wirtschaftlichen Erfolge noch nicht weit hinausgekommen ist. Insofern geht es im Kurs um die Prüfung und Diskussion der Problemfragen, ob die ursprüngliche Idee einer politischen Union nach Coronakrise, Ukrainekrieg und der Politik Donald Trumps nicht realistischer geworden ist oder ob in absehbarer Zeit eine Spaltung der EU droht.
Dozent: Dr. Torsten Mergen
Kontakt: torsten.mergen[at]mx.uni-saarland.de
6 Termine ab dem 22.04.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 12.00–14.00 Uhr
Ort/Format: Campus B2.2, Raum 1.08 (Hörsaal II) und online via MS Teams
LSF-Nr.: 164689
Semesterwochenstunden: 2
„Die politische Diskussionskultur geht den Bach runter.“ „Wir können nicht mal mehr miteinander reden.“ Solche Aussagen hört man in den letzten Jahren häufiger und nicht zuletzt das Erstarken der AfD und des BSW, Beleidigung und Angriffe gegen Politiker:innen, Kriege in Gaza und der Ukraine, die russische Bedrohung und hybride Kriegsführung, die Migrationsdebatte und vieles mehr und der Umgang mit alledem in Gesellschaft und Politik führen statt zu mehr Diskussion eher zu verhärteten Fronten – mehr Monolog, weniger Dialog – egal ob auf der Straße, in den Medien oder in der Familie.
Zeit, den Dialog zu stärken, wenn schon nicht in Präsenz dann zumindest online. Diese Veranstaltung soll ohne konkrete inhaltliche Vorgaben starten. Gemeinsam möchten wir über das diskutieren, was gerade in Deutschland, Europa und der Welt passiert. Politik, Religion, Kultur – jede:r Teilnehmer:in bringt seine/ihre Expertise bzw. Kenntnisse aus der Tagespresse ein, ergänzt durch den Dozenten. Wir planen die Themen für das Semester gemeinsam und richten uns nach aktuellen Ereignissen.
Dozent: Christian Kiefer M.A.
Kontakt: christiangkiefer[at]gmail.com
8 Termine ab dem 22.04.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch 19.00–20.30 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164705
Semesterwochenstunden: 2
In China dürfen neue Fähren seit einigen Jahren nur noch gebaut werden, wenn sie auch gepanzerte Fahrzeuge transportieren können. In Russland wachsen trotz des Krieges in der Ukraine die Bestände an Kriegsmaterial weiter an. Parallel dazu warnen europäische Politiker immer häufiger, dass Russland in einigen Jahren einen Angriff auf die NATO wagen könnte.
Auch wenn damit kein direkter Angriff auf das gesamte Bündnis gemeint ist – und China Taiwan bislang nicht attackiert hat – mangelt es der Welt derzeit nicht an schwelenden wie offenen Konflikten. Venezuela befindet sich faktisch in einem Konfrontationskurs mit den USA, der Nahe Osten wird auf absehbare Zeit keine Stabilität finden, und auch in Südostasien kam es zuletzt immer wieder zu militärischen Auseinandersetzungen. In diesem Kurs widmen wir uns ausgewählten Konflikten aus historischer und aktueller Perspektive.
Dozent: Elias Harth M.A.
Kontakt: elias.harth[at]uni-saarland.de
8 Termine ab dem 23.04.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag 10.15–11.45 Uhr
Ort/Format: Präsenz, siehe LSF und Homepage des ZeLL
LSF-Nr.: 164706
Semesterwochenstunden: 2
Ein großer Teil der Politikwissenschaft stellt inzwischen fest, dass der weltweite Siegeszug der liberalen Demokratien nach 2000 ausgeblieben ist. Stattdessen nähren aktuelle Messungen des globalen Demokratieniveaus die Sorge, dass wir eher dem allmählichen „Ende der Demokratie“ entgegenblicken: Seit 2012 gibt es weltweit mehr Staaten, die sich „autokratisieren“, als Länder, die sich „demokratisieren“. Lediglich ein Drittel der Weltbevölkerung besitzt heute liberal-demokratische Rechte und Freiheiten: 16 % leben gegenwärtig in sog. elektoralen Demokratien und nur knapp 13 % in sog. liberalen Demokratien. Der Gasthörerkurs fragt an ausgewählten Beispielen danach, wie besorgniserregend die aktuellen Tendenzen sind und ob antidemokratische Angriffe und systemische Brüche nicht schlicht zur modernen Demokratiegeschichte gehören.
Dozent: Dr. Torsten Mergen
Kontakt: torsten.mergen[at]mx.uni-saarland.de
6 Termine ab dem 03.06.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 12.00–14.00 Uhr
Ort/Format: Campus B2.2, Raum 1.08 (Hörsaal II) und online via MS Teams
LSF-Nr.: 164716
Semesterwochenstunden: 2
Katholische Theologie
Der Kurs widmet sich dem frühneuzeitlichen Hexenglauben und der Hexenverfolgung als vielschichtiges historisches Phänomen. Im Mittelpunkt steht das Konstrukt der „Hexe“: seine Entstehung, die ihm zugeschriebenen Merkmale sowie die Frage, auf welcher Grundlage Hexerei als strafbares Handeln gelten konnte. Analysiert wird dabei das Zusammenspiel von Kirche, weltlicher Gewalt und Bevölkerung und deren jeweilige Bedeutung im Gesamtprozess.
Darüber hinaus bezieht der Kurs bewusst aktuelle Darstellungen von Hexen in der Populärkultur ein. Dieser Zugriff eröffnet einen Vergleich zwischen historischen Deutungsmustern und heutigen Narrativen und trägt dazu bei, die Figur der Hexe auch in ihrer gegenwärtigen kulturellen Funktion einzuordnen.
Dozentin: Alessandra Bost
Kontakt: alessandra.bost[at]uni-saarland.de
4 Termine ab dem 14.04.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15 und online via MS Teams
LSF-Nr.: 164697
Semesterwochenstunden: 1
Kunst- und Kulturwissenschaften / Kunstgeschichte
Der Kurs bezieht wie gewohnt Bau- und Kunstwerke mit ein, die sich in der Nähe der Landeshauptstadt befinden, insbesondere aber auch wieder im benachbarten Frankreich. – Wir beginnen mit Ausstellungsbesuchen in der Modernen Galerie, unter anderem steht ein „Power-Paar der Moderne“ auf dem Programm, Marthe Donas und Alexander Archipenko. Später sind Ausflüge nach Hombourg-Haut und Saint-Avold geplant, eventuell auch ins Krumme Elsass. Im Mittelpunkt stehen die Anschaulichkeit der Werke und das gemeinsame Diskutieren über das Gesehene.
Der Zuspruch zu dieser Präsenz-Veranstaltung macht eine Beschränkung der Teilnehmerzahl nötig. Es findet daher freitags und dienstags je ein in sich abgeschlossener Brückenkurs „Originale“ mit maximal je 20 Teilnehmern statt. Wir bitten Sie, sich für einen der beiden Kurse zu entscheiden, um niemandem einen Platz wegzunehmen; wir berücksichtigen Sie in der Reihenfolge der Anmeldung. Diese erfolgt über unser online-Anmeldeformular ab dem 1. April; Anmeldungen nur über den Gasthörerschein, das SIM-Portal oder früher erfolgende Anmeldungen können leider nicht berücksichtigt werden.
Dozent: Dr. Bernhard Wehlen
Kontakt: b.wehlen[at]mx.uni-saarland.de
8 Termine ab dem 10.04.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 10.15–11.45 Uhr
Ort/Format: Präsenz, Treffpunkt am 10.04.2026 im Foyer der Modernen Galerie, Bismarckstraße
LSF-Nr.: 164691
Semesterwochenstunden: 2
Die ersten Nachkriegsjahre waren noch geprägt von Malerei oder Bildhauerei, die sich als Fortführung der frühen Moderne verstehen lassen, sei es expressiv, surreal oder konstruktiv. Ende der fünfziger Jahre drängt die Kunst dann aber aus den Ateliers und Museen heraus in den öffentlichen Raum. Pop Art nimmt die Konsumgesellschaft zum Thema, ein „nouveau réalisme“ gestaltet die soziale und politische Wirklichkeit mit, seine Akteure treten handelnd in Erscheinung, partizipative Konzepte (Fluxus) entstehen. Yves Klein genügt eine einzige Farbe, seine Auftritte sind Frühformen der Performance. Und bei der Gruppe ZERO verwendet Günther Uecker Nägel, Otto Piene Feuer, Heinz Mack das Licht selbst und Oskar Holweck macht Reißreliefs statt Zeichnungen auf Papier.
Dozent: Dr. Bernhard Wehlen
Kontakt: b.wehlen[at]mx.uni-saarland.de
8 Termine ab dem 13.04.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 10.15–11.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164692
Semesterwochenstunden: 2
Das Sommersemester 2025 schloss mit der barocken Fülle verschiedener Menschenbilder. Im Wintersemester musste der Kurs abgebrochen werden; nun geht es im Sommer weiter. Im schließenden Rokoko begegnen wir am französischen Hof frivol angehauchter Erotik, in England eher züchtiger Zurückhaltung und moralisierender Kritik. Die Französische Revolution und die darauffolgende Herrschaft Napoleons prägte ein als Klassizismus bezeichnetes eher kühl-sachliches Menschenbild. Danach, ausgelöst durch die Industrialisierung und die politische Zerklüftung, bahnt sich nach und nach inhaltlicher und stilistischer Pluralismus an, der die aufeinanderprallenden gesellschaftlichen Interessensgruppen widerspiegelt: Parteien, Arbeiter und Bauern, Kapital, Adel. Fast erlösend in dieser konfliktträchtigen Zeit wirkt da der Impressionismus, der den Menschen – wörtlich zu verstehen – in neuem Lichte erscheinen lässt. Seien Sie gespannt!
Dozent: Michael Wack
Kontakt: michael_wack[at]t-online.de
8 Termine ab dem 13.04.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 17.30–19.00 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164695
Semesterwochenstunden: 2
Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, obwohl wir alle wissen, was Musik ist. Oder? Notenzeichen auf Papier, Schall und Frequenzen, strukturierte Klänge – alles trifft zu, aber befriedigt nicht wirklich. Einigkeit besteht darüber, dass Musik die nichtmimetische Kunst ist, d. h. sie bildet nicht die Wirklichkeit ab, wie es in der Literatur oder der Malerei geschieht. Oder doch? Drückt sie nicht Gefühle aus?
Dieser Kurs wird keine Musiktheorie betreiben. Er ist konzipiert als Gespräch über das, was wir unter Musik verstehen. Die eigene Perspektive wird dabei konfrontiert mit Aussagen von Komponisten, Theoretikern und Liebhabern. Und damit das Ganze konkret bleibt: Wir werden viel Musik hören!
Dozent: Kerst Walstra
Kontakt: kerst.walstra[at]freenet.de
8 Termine ab dem 23.04.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: Campus B2.2, Raum 1.08 (Hörsaal II) und online via MS Teams
LSF-Nr.: 164707
Semesterwochenstunden: 2
Ein Maler malt, eine Dichterin dichtet, ein Komponist komponiert. Maler, Dichterin, Komponist – solche Menschen nennen wir Künstler. Sie zeichnen sich durch eine besondere Begabung aus, die anderen Menschen nicht gegeben ist. Aber es gibt Künstler und Künstlerinnen, die beherrschen mehrere Künste gleichzeitig und reüssieren auch in allen. Diese Menschen haben eine künstlerische Doppel- oder Mehrfachbegabung. Nehmen wir E.T.A. Hoffmann: Schriftsteller, Komponist, Zeichner – das Zusammengehen der Künste war in der deutschen Romantik programmatisch. Goethe, Wagner, Grass oder Mueller-Stahl (und viele mehr) lassen sich diesem Phänomen zuordnen. An ausgewählten Beispielen werden wir die künstlerische Mehrfachbegabung reflektieren. Und wir werden schauen, lesen und hören.
Dozent: Kerst Walstra
Kontakt: kerst.walstra[at]freenet.de
8 Termine ab dem 23.04.2026
Tag und Uhrzeit: Donnerstag, 16.15–17.45 Uhr
Ort/Format: Campus B2.2, Raum 1.08 (Hörsaal II) und online via MS Teams
LSF-Nr.: 164708
Semesterwochenstunden: 2
Wenn wir vom finsteren Mittelalter sprechen, stellen wir diesem meist Humanismus und Renaissance als Wiedergeburt der Antike gegenüber. Wie eng Mittelalter und Neuzeit aber miteinander verknüpft sind, das wird in der Kultur der Toskana sichtbar, insbesondere in ihren berühmten Städten wie Pisa, Siena, Lucca oder Florenz. Die Wissenschaft fand dafür eigentümliche Begriffe wie „toskanischen Protorenaissance“ und tatsächlich weisen manche Bauten des 12. bereits auf die Baukunst des 15. Jahrhunderts voraus. Es ließe sich aber auch argumentieren, dass hier die Traditionen der Antike noch lebendiger sind als anderswo. Der Kurs untersucht toskanische Baukunst anhand eines Zeitraums von ca. 1000 bis 1500 n. Chr., die städtebauliche Entwicklung mitsamt kommunaler und sakraler Bauvorhaben. Architekturgebundene Malerei und Skulptur wird darin eingebunden vorgestellt, die Kunstsammlungen der Museen bleiben dafür diesmal außen vor.
Dozent: Dr. Bernhard Wehlen
Kontakt: b.wehlen[at]mx.uni-saarland.de
10 Termine ab dem 28.04.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 17.30–19.00 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164726
Semesterwochenstunden: 2
Das Centre Pompidou in Metz, das MUDAM (Museum für zeitgenössische Kunst) in Luxemburg und die Kunsthalle Mannheim machen zeitgenössische Kunst zugänglich, relevant und inspirierend für ein breites und vielfältiges Publikum. 2025 haben die drei Institutionen spektakuläre Ausstellungen („Copistes“, „Echoes across borders“, „Neue Sachlichkeit“, „Kirchner, Lehmbruck, Nolde“) präsentiert. Zusammen mit der Modernen Galerie („Radikal“) bilden diese Galerien ein bedeutendes „Kunst-Netz“ in der Region Saar-Lor-Lux, das sich immer mehr auch für Videokunst und neue Formen öffnet. Es lohnt sich, von Saarbrücken aus den Blick nach draußen zu werfen und die drei M-Museen zu besuchen.
Die Eintritts- und Fahrtkosten (mit der Bahn) müssen von den Studierenden selbst getragen werden.
Dozent: Dr. Armin König
Kontakt: arminkoenig1[at]gmail.com
8 Termine ab dem 09.06.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 16.15–17.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15 und online via MS Teams, 3 Exkursionen (Termine werden im Kurs abgesprochen)
LSF-Nr.: 164720
Semesterwochenstunden: 2
Der Kurs bezieht wie Kurs 1 Bau- und Kunstwerke mit ein, die sich innerhalb und in der Nähe der Landeshauptstadt befinden, insbesondere im benachbarten Frankreich. Auch diesmal beginnen wir in der Modernen Galerie, im Fokus dürfte dabei die Präsentation zur Pop Art stehen. Und in Hinsicht auf die Nachbarschaft wird uns diesmal neben Saint-Avold das sogenannte Krumme Elsass beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen wie immer die Anschaulichkeit der Werke sowie das gemeinsame Diskutieren über das Gesehene.
Der Zuspruch zu dieser Präsenz-Veranstaltung macht eine Beschränkung der Teilnehmerzahl nötig. Es findet daher freitags und dienstags je ein in sich abgeschlossener Brückenkurs „Originale“ mit maximal je 20 Teilnehmern statt. Wir bitten Sie, sich für einen der beiden Kurse zu entscheiden, um niemandem einen Platz wegzunehmen; wir berücksichtigen Sie in der Reihenfolge der Anmeldung. Diese erfolgt über unser online-Anmeldeformular ab dem 1. April; Anmeldungen nur über den Gasthörerschein, das SIM-Portal oder früher erfolgende Anmeldungen können leider nicht berücksichtigt werden.
Dozent: Dr. Bernhard Wehlen
Kontakt: b.wehlen[at]mx.uni-saarland.de
8 Termine ab dem 23.06.2026
Tag und Uhrzeit: Dienstag, 10.15–11.45 Uhr
Ort/Format: Präsenz, Treffpunkt am 23.06.2026 im Foyer der Modernen Galerie, Bismarckstraße
LSF-Nr.: 164724
Semesterwochenstunden: 2
Es wird je Sitzung ein bedeutendes Kunstwerk zwischen Renaissance und Moderne vorgestellt und interpretiert. Neben den für Stilepoche oder Personalstil typischen Merkmalen können und sollen Querbezüge, über die Entstehungsepochen hinaus, zwischen den Werken sichtbar werden. Vorgestellt werden, in chronologischer Folge, Raffaels Sixtinische Madonna, Michelangelos Pietà Rondanini, Caravaggios Rosenkranzmadonna, Rubens‘ Folgen des Krieges, Poussins Et in Arcadia ego, C. D. Friedrichs Mönch am Meer, Manets Un bar aux Folies Bergère, Cézannes Große Badende, Rodins Höllentor und Max Beckmanns Auferstehung. Für das Wintersemester ist eine Folgeveranstaltung geplant, in der Werke moderner Künstlerinnen dominieren.
Dozent: Dr. Bernhard Wehlen
Kontakt: b.wehlen[at]mx.uni-saarland.de
10 Termine ab dem 26.06.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 11.15–12.00 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164726
Semesterwochenstunden: 1
Musikwissenschaft
Ein Sommernachtstraum – Mit Shakespeares Meisterwerk in einer Ballettfassung von Stijn Celis mit Musik von Felix Mendelssohn und Lorenzo Bianchi Hoesch eröffnet das Saarländische Staatstheater das Tanzfestival Saar 2026. Wir werden (gerne gemeinsam) eine der zehn Aufführungen besuchen. Im Seminar werden wir versuchen, das Erlebnis in einen musikwissenschaftlichen Kontext einzubetten, indem wir uns u. a. mit der Geschichte des Bühnentanzes, mit der romantischen Orchestermusik Mendelssohns und der elektronischen Musik Hoeschs befassen. Auch ein kleiner Abstecher zu Purcells Adaption des Sommernachtstraums mit Tanzeinlagen („The Fairy Queen“) ist vorgesehen.
Dozentin: Dr. Margit Erfurt-Freund
Kontakt: m.erfurt-freund[at]gmx.de
8 Termine ab dem 15.04.2026 (7 Seminarsitzungen + Aufführung, genaue Termine werden im Kurs abgesprochen)
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 12.15–13.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15
LSF-Nr.: 164698
Semesterwochenstunden: 2
Pharmazie
Nur die Dosis macht das Gift, diesen Satz kennen wohl die meisten. Wir werden uns hier im Kurs anschauen, wie Gifte im Körper wirken, was sie mit dem Körper machen und was der Körper mit ihnen macht. Kleine Warnung: Als Erstes müssten wir aber ein bisschen Chemie pauken, um zu verstehen was passiert!
Dozent: Dr. Stefan Boettcher
Kontakt: s.boettcher[at]mx.uni-saarland.de
8 Termine ab dem 06.05.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 10.00–11.30 Uhr
Ort/Format: Präsenz, siehe LSF und Homepage des ZeLl
LSF-Nr.: 164711
Semesterwochenstunden: 2
Philosophie
Er wurde fast hundert Jahre alt und hat fast alles miterlebt und mit durchdacht, was die deutsche Geschichte seiner Zeit zu bieten hatte. Als Jurist und Rechtsphilosoph hat Schmitt uns viele steile Thesen hinterlassen – manche sind völlig indiskutabel, andere scheinen die Welt doch erschreckend gut zu beschreiben, manche seiner Thesen werden von neu-rechten Bewegungen begeistert zitiert, an anderen hat sich die kritische Demokratietheorie ausführlich abgearbeitet. Wir werden die wichtigsten Erbstücke Carl Schmitts kennenlernen, die immer wieder auftauchen (erste und zweite Sitzung), danach den Vortrag „Carl Schmitt revisited“ von Jens Hacke bei der Stiftung Demokratie im Saarland besuchen (dritte Sitzung), und schließlich unsere Erkenntnisse zusammenführen (vierte Sitzung).
Dozentin: Dr. Gesa Heinbach
Kontakt: gesa.heinbach[at]uni-saarland.de
4 Termine ab dem 18.05.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 18.00–19.30 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15 und Vortragsbesuch bei der Stiftung Demokratie
LSF-Nr.: 164715
Semesterwochenstunden: 1
Was ist ein gutes Leben – das, was wir erstreben? Das, was uns gelingt? Oder das, was uns als Menschen erfüllt?
In dieser Einführung begegnen wir zwei einflussreichen Traditionen: der Tugendethik, die bei Aristoteles nach menschlicher Exzellenz fragt und bei Martha Nussbaum zu einer Ethik der Fähigkeiten wird, sowie der Mitleidsethik Schopenhauers, die moralisches Handeln aus echter Anteilnahme erklärt. Ergänzt wird dies durch die Metaethik, die einen Schritt zurücktritt und untersucht, was wir überhaupt meinen, wenn wir sagen, etwas sei „gut“ oder „richtig“.
Jede dieser Ansätze eröffnet eine besondere Perspektive darauf, wie moralisches Handeln begründet werden kann. Diese Veranstaltung zeigt, wie vielfältig ethisches Nachdenken ist – und warum es lohnt, die Grundlagen zu verstehen, bevor man moralische Ansprüche erhebt.
Dozent: Dr. Philip Rieger
Kontakt: philip.rieger92[at]gmail.com
4 Termine ab dem 01.06.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 19.15–20.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164701
Semesterwochenstunden: 1
Die französische Psychoanalytikerin und Philosophin Anne Dufourmantelle (1964–2017) hat sich in ihrem letzten zu Lebzeiten erschienen Buch einer „Verteidigung des Geheimnisses“ (2015; dt. 2021) verschrieben. Darin wendet sie sich entschieden gegen die „Tyrannei eines Rechts auf Wissen“. Die Lektüre des Buches, in dem die Autorin den verschiedenen Facetten des Geheimnisses, u. a. dem Verhältnis zu Transparenz und Wahrheit, seiner Geschichte und Gegenwart nachspürt, bildet die Grundlage des Kurses.
Dozent: Dr. Klaus Bonn
Kontakt: kl3ju5-bonn[at]t-online.de
8 Termine ab dem 08.06.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 16.00–17.30 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164719
Semesterwochenstunden: 2
Descartes steht wohl wie kein anderer Philosoph für die neuzeitliche Begründung der Bewusstseinsphilosophie. Heute auch unter dem Begriff „Philosophie des Geistes“ bekannt, löste sich die Metaphysik der Seele im Übergang zur Neuzeit allmählich von religiösen Fundierungen. Das dadurch entstehende Begründungsvakuum musste gefüllt werden und sah sich in Descartes methodischem Zweifel zunächst einem scheinbar haltlosen Individualbewusstsein ausgesetzt. Im Kurs wird die Zweite Meditation von Descartes zusammen gelesen und dabei reflektiert, welchen Einfluss dieser neue Ansatz auf moderne Vorstellungen von Psyche, Individualität und Gesellschaft hatte.
Der Kurs findet entweder in Präsenz oder rein online statt, falls Interessenten dabei sind, die nicht nach Saarbrücken kommen können.
Dozent: Dr. Leonard Loew
Kontakt: leonard.loew[at]uni-saarland.de
4 Termine ab dem 26.06.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 16.15–17.45 Uhr
Ort/Format: Präsenz oder online via MS Teams
LSF-Nr.: 164723
Semesterwochenstunden: 1
Treten Sie ein in die Welt, in der Gedanken Wirklichkeit formen: Ein Mensch, der fliegt, ein Gehirn, das alles nur vorgegaukelt bekommt, ein Zimmer, das versteht, ohne zu wissen. Dieses Seminar erkundet klassische und moderne Gedankenexperimente – vom „Chinesischen Zimmer“ bis zum „Geiger“-Szenario, das moralische Pflichten auf die Probe stellt – und zeigt, wie Philosophie unsere Vorstellungskraft und ethischen Überlegungen beflügelt.
Dozent: Dr. Philip Rieger
Kontakt: philip.rieger92[at]gmail.com
4 Termine ab dem 07.09.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 19.15–20.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164727
Semesterwochenstunden: 1
Psychologie
„Der Mensch kann tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will.“ In der Frage, ob der Mensch sein Handeln selbst bestimmt, vertrat der Philosoph Arthur Schopenhauer einen klaren Standpunkt: Einen freien Willen gibt es nicht! Für Viktor Frankl ist der freie Wille die Fähigkeit des Menschen, trotz aller äußeren und inneren Bedingungen eine sinnvolle Einstellung zu wählen und Verantwortung für sein Leben zu übernehmen; er definiert dies als den „Willen zum Sinn“, indem er sich zwischen Reiz und Reaktion frei entscheiden kann. Bis heute haben Philosophie und Wissenschaft keine endgültige Antwort darauf gefunden. Das Seminar will diese ungelöste Frage von mehreren Seiten beleuchten.
Dozentin: Dr. Christel Weins
Kontakt: c.weins[at]weins.de
5 Termine ab dem 22.04.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 17.00–19.00 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15
LSF-Nr.: 164703
Semesterwochenstunden: 2
Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den psychologischen Alltag – sei es in Form von Chatbots, Stimmungs-Trackern oder digitalen Therapiebegleitern. Doch was passiert, wenn Menschen beginnen, sich emotional an Maschinen zu binden? Welche Chancen, welche Risiken ergeben sich, wenn wir KI zur Selbsthilfe, Beratung oder gar Therapie nutzen? Und wo liegen die Grenzen digitaler Resonanzräume?
In diesem Seminar diskutieren wir psychologische und ethische Implikationen KI-gestützter Anwendungen in der Kommunikation und reflektieren, was echte zwischenmenschliche Beziehung heute noch ausmacht – auch vor dem Hintergrund der Transaktionsanalyse. Eigene Erfahrungen mit Chatbots können eingebracht und in Gruppenarbeiten vertieft werden.
Inhalte:
- Einführung: Wie funktioniert KI-basierte Kommunikation?
- ChatGPT, Replika & Co: Zwischen Spielerei und Seelentröster
- Was ist die „therapeutische Beziehung“? – psychologische Grundlagen
- Fallstricke digitaler Resonanz: Bindung, Übertragung, Einsamkeit
- TA-Perspektive: Bedürfnis nach Kontakt, Skriptmuster und digitale Spiegelung
- Digitale Gesundheits-Anwendungen (DiGA): Chancen und Grenzen digitaler Selbsthilfe
Unterrichtsmethoden:
- Theorie-Input
- Praktische Übungen
- Diskussion und Austausch
Dozent: Dipl.-Psych. Nico Janzen
Kontakt: info[at]winnerconsult.de
2 Termine ab dem 24.04.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 24.04.2026, 14.00–18.00 Uhr und Samstag, 25.04.2026 09.00–16.00 Uhr
Ort/Format: Präsenz, siehe LSF und Homepage des ZeLL
LSF-Nr.: 164650
Semesterwochenstunden: 2
Die Anzahl der Lebensratgeber füllt mittlerweile ganze Bibliotheken. Dabei sind Begriffe wie Resilienz, Meditation, Trance, Flow, luzides Träumen etc. sehr häufig Bestandteile der Titel. Doch was verbirgt sich hinter den Begriffen, was gehört zum Unbewussten, was zum Bewussten? Gibt es Überschneidungen, gegenseitige Beeinflussung der Konzepte, körperliche (neurologische) Entsprechungen? Wie sieht es mit dem Erlernen und möglichen negativen Folgen aus?
Dozent: Ulrich Speicher
Kontakt: ulrichspeicher[at]gmx.de
8 Termine ab dem 24.04.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 16.15–17.45 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15
LSF-Nr.: 164709
Semesterwochenstunden: 2
Glück, Sinn, Bestimmung oder Berufung? Wonach sehnen wir uns? Wonach streben wir? Wozu leben wir?
Das Wort Ikigai stammt aus dem Japanischen und setzt sich zusammen aus „iki“ für Leben und „gai“ für Wert. Übersetzt bedeutet Ikigai soviel wie „Wert des Lebens“ oder „lebenswert“. Hinter dem Ikigai-Modell liegt sowohl eine fernöstliche Philosophie, als auch eine generelle Einstellung und Orientierungshilfe für mehr Glück und Lebensqualität. Ziel des Ikigai-Modells ist den Sinn des eigenen Lebens zu finden, ihm eine Bedeutung zu geben – und so zu absoluter Erfüllung und Zufriedenheit zu gelangen.
In diesem Kurs bewegen wir uns auf einer Spurensuche nach unserem ganz persönlichen Wozu oder, japanisch formuliert: unserem individuellen Ikigai.
Dozentin: Dr. Christel Weins
Kontakt: c.weins[at]weins.de
2 Termine ab dem 08.05.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 08.05.2026, 16.00–20.00 Uhr und Samstag, 09.05.2026, 10.00–15.00 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 3.11.1
LSF-Nr.: 164658
Semesterwochenstunden: 2
Die innere Stimme ist unser ständiger Begleiter beim Lesen und Denken, und sie beeinflusst unser Fühlen und Handeln. Zudem lässt sie uns Annahmen darüber treffen, wie andere Personen (über uns) denken und wie sie (uns) empfinden. Dabei neigen wir dazu – losgelöst davon, ob die andere Person tatsächlich so denkt und fühlt – unserer inneren Stimme besonders zu vertrauen. Die Vorhersagekraft unserer Annahmen über die inneren Zustände in uns und anderen wird als Mentalisierungsfähigkeit bezeichnet. Diese Fähigkeit entwickeln wir über die Lebensspanne, indem unsere Bezugspersonen unsere inneren Zustände spiegeln und dabei wiederum Annahmen darüber treffen, wie wir denken und fühlen.
Inhalte:
- Entwicklungspsychologische Grundlagen
- Neurophysiologische Grundlagen
- Klinische Krankheitsbilder (zum Beispiel ADHS und chronische Schmerzen)
- Vertiefung anhand von praktischen Anwendungsgebieten
Dozent: Dr. Jeremia Mark Hoffmann
Kontakt: hoffmann[at]praxisgerolstein.de
4 Termine ab dem 03.06.2026
Tag und Uhrzeit: Mittwoch, 14.15–15.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 164718
Semesterwochenstunden 1
Warum handeln Menschen wider besseres Wissen? Warum glauben sie absurde Dinge – oder halten sich für klüger, als sie sind? Dieses Seminar geht den psychologischen Mechanismen hinter alltäglicher Unvernunft auf den Grund. Im Zentrum stehen kognitive Verzerrungen (Kahneman), emotionale Einflüsse auf das Denken (Damasio) sowie soziale Dynamiken – etwa in Anlehnung an Dietrich Bonhoeffers Überlegungen zur „strukturellen Dummheit“. Ergänzt wird das Ganze durch Konzepte aus der Transaktionsanalyse und durch überraschende, oft auch humorvolle Beispiele – etwa Cipollas „Gesetze der menschlichen Dummheit“ oder moderne Spielarten wie der Dunning-Kruger-Effekt. Ziel ist ein erkenntnisreicher, praxisnaher und zugleich augenzwinkernder Blick auf Denkfehler, Selbstüberschätzung und die Bedingungen vernünftigen Handelns.
Dozent: Dipl.-Psych. Nico Janzen
Kontakt: info[at]winnerconsult.de
2 Termine ab dem 19.06.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 19.06.2026, 14.00–18.00 Uhr und Samstag, 20.06.2026, 09.00–16.00 Uhr
Ort/Format: Campus A4.2, SR 3.11.1
LSF-Nr.: 164683
Semesterwochenstunden: 2
Wintersemester 2025/26
Altertumswissenschaften
Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim ist nicht nur durch seine Lage beiderseits der Deutsch-Französischen Grenze ein besonderer Ort. Er bietet auch einen Einblick in die Entwicklung der einstigen Bevölkerung von der keltischen hin zur römischen Kultur.
Neben dem Keltischen Fürstinnengrab, der römischen Palastvilla und der römischen Kleinstadt mit ihrer beeindruckenden Thermenanlage gibt es aber noch weitere spannende, heute nicht mehr sichtbare Orte, von der Steinzeit bis ins frühe Mittelalter, die bezeugen, dass dieser Ort in damaliger Zeit eine überregional bedeutende Rolle gespielt haben muss.
Neben der Einführung in die Forschungsgeschichte wird eine Exkursion in den Kulturpark und Umgebung angeboten.
Dozent: Michael Ecker
Kontakt: Michael.Ecker[at]europaeischer-kulturpark.de
3 Termine ab dem 13.03.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 13.03. und 20.03.2026, 14.15–15.45 Uhr, und Besuch des Kulturparks am Samstag, 21.03.2026
Ort/Format: Campus A4.2, SR 0.15 und Exkursion
LSF-Nr.: 161038
Semesterwochenstunden: 1
Philosophie
Ist es moralisch verwerflich, Fleisch zu essen – aber akzeptabel, ein neugeborenes Kind zu töten? Der australische Philosoph Peter Singer stellt in seinem Werk „Praktische Ethik“ unsere moralischen Selbstverständlichkeiten radikal infrage. Als Vertreter des Utilitarismus fordert er eine Ethik, die nicht auf Traditionen oder Emotionen beruht, sondern auf rationaler Interessenabwägung. Seine Thesen zu Tierrechten, Abtreibung und Euthanasie haben weltweit Debatten ausgelöst.
„Denn bei jedem fairen Vergleich moralisch relevanter Eigenschaften wie Rationalität, Selbstbewußtsein, Bewußtsein, Autonomie, Lust- und Schmerzempfindung, und so weiter haben das Kalb, das Schwein und das viel verspottete Huhn einen guten Vorsprung vor dem Fötus in jedem Stadium der Schwangerschaft […].“ (Peter Singer, Praktische Ethik, 1994, S. 197).
Dozent: Dr. Philip Rieger
Kontakt: philip.rieger92[at]gmail.com
4 Termine ab dem 02.03.2026
Tag und Uhrzeit: Montag, 19.15–20.45 Uhr
Ort/Format: MS Teams
LSF-Nr.: 161072
Semesterwochenstunden: 1
Psychologie
Wie verändern sich unsere sozialen Beziehungen im Laufe des Lebens – und wie können wir sie aktiv gestalten? In diesem zweitägigen Workshop entdecken Sie, wie wichtig Netzwerke für Gesundheit und Wohlbefinden sind. Mit Impulsen aus der Psychologie, praktischen Übungen und Raum für Austausch lernen Sie, Ihre sozialen Kontakte zu stärken und neue Verbindungen zu knüpfen. Gemeinsam reflektieren wir über Lebensphasen, Selbstbild, Kommunikation und persönliche Ressourcen – für mehr Verbundenheit, Stabilität und Lebensfreude in allen Lebensabschnitten.
Dozentin: Özge Tablacioğlu
Kontakt: oezge.tablacioglu[at]uni-saarland.de
2 Termine ab dem 27.03.2026
Tag und Uhrzeit: Freitag, 27.03.2026, 13.00–17.00 Uhr und Samstag, 28.03.2026, 09.00–13.00 Uhr
Ort/Format: Geb. A4 2, SR 311.1
LSF-Nr.: 161078
Semesterwochenstunden: 1
Zusatzangebote
Dieser Einführungskurs ist für Sie als Gasthörer kostenlos zugänglich. Es ist keine Anmeldung erforderlich.
Zu Studienbeginn werden für alle Erst-Semester-Studierenden die beiden Software-Tools Microsoft Teams und das Learning Management System Moodle vorgestellt. Das sind die beiden Hauptwerkzeuge zur digitalen Lehre an der Universität des Saarlandes (UdS).
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Die folgenden Kurse werden nur bei einer ausreichenden Anzahl von Interessenten aus dem Wartepool organisiert
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- Einführung in KI und Musikproduktion: Erstellung eigener Musikstücke als Lehr-Lernhilfe und weiteren Anwendungsbereichen
- H5P! Interaktive Web- und Lerninhalte in Moodle erstellen
- Figma Slides für Informationsvermittlung
- Python-Kurse für Wissenschaftler und Forschende (Blended Learning Workshops auf Englisch, Fragen können auf Deutsch beantwortet werden)
Info
Bitte haben Sie Verständnis, dass erst beim ersten Termin eines jeden Kurses festgestellt werden kann, ob die Nachfrage ausreichend ist, um die Veranstaltung stattfinden zu lassen.
Universität des Saarlandes
Zentrum für Lehren und Lernen (ZeLL)
Campus A4 2 | 66123 Saarbrücken
Mo–Do von 9–14 Uhr und Fr von 9–12 Uhr
zell@uni-saarland.de | Tel. 0681 302-3533