Aktuelles

Facetten der Vielfalt: Genderforschung und ihre Bedeutung für die Gesellschaft

Prof. Dr. Daniela Braun und Prof. Dr. Astrid M. Fellner
Mittwoch 18-20 Uhr
Ort: Rathaus u. Campus UdS (Geb. B3 2, HS 0.03)

In Kooperation mit dem Forum Geschlechterforschung der UdS, dem Gleichstellungsbüro der UdS, dem AK Queer der UdS, dem ZelL, der htw, dem Frauenbüro der Stadt Saarbrücken und der FrauenGenderBibliothek Saar

Was ist eigentlich Genderforschung? Womit beschäftigt sie sich? Und aus welchen Gründen ist die Berücksichtigung von Geschlecht sowie anderen Diversitätsfaktoren ein wichtiger Aspekt vieler wissenschaftlicher Disziplinen und warum ist dies für die Gesellschaft wichtig? Inwiefern hängen andere Dimensionen sozialer, ethnischer, kultureller und sexueller Differenzierungsprozesse zusammen? Die interdisziplinäre Ringvorlesung „Facetten der Vielfalt: Genderforschung und ihre Bedeutung für die Gesellschaft“ stellt Fragen, bietet Antworten und will die Bedeutung verschiedener Diversitätsfaktoren in Wissenschaft und Gesellschaft beleuchten und diskutieren. Basierend auf neuesten Erkenntnissen aus der feministischen Theorie, den Gender, Queer und Trans Studies sowie der empirischen Genderforschung geben ausgewählte Expert:innen diverser Forschungsbereiche einen Einblick in rezente Forschungsbereiche und aktuelle Forschungsansätze der Geistes-, Kultur-, Sozial-, Rechts- und Naturwissenschaften.

Weitere Informationen (LSF)

 

 

Europaauschuss des BGA mit Prof. Daniela Braun

Der Europaausschuss des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel und Dienstleistungen (BGA), der die Interessen der deutschen Wirtschaft vertritt, veranstaltet am 5. März 2024 einen digitalen Austausch mit Prof. Daniela Braun als Impulsrednerin.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung unter der Leitung von BGA-Vizepräsidenten und Ausschussvorsitzendem Till Blässinger stehen die Europawahlen am 9. Juni und Fragen zur Zukunft der Europäischen Union: Wie muss die EU gestaltet werden, damit das Vertrauen in sie wieder wächst? Wie erreichen wir langfristige Stabilität, weniger Bürokratie und einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsraum? Ziel der Veranstaltung ist es, dass möglichst viele Unternehmen, die dem BGA angehören, mit der europäischen Ebene in einen konstruktiven Austausch kommen, um so das Interesse an der Wahl steigern zu können und sich zu aktuellen Prognosen auszutauschen.

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Veranstaltungsinfo: Vortrag Prof. Dr. Armin Schäfer

Prof. Dr. Armin Schäfer (Uni Mainz): „Schlechte Verlierer:innen? Populismus und die Akzeptanz von Wahlergebnissen in Europa“

Der Vortrag am 23. Januar 2024, 16:30-18:00 Uhr, Geb. B3 2, HS 0.03, der im Rahmen der Vortragsreihe „Politik in Europa“ des gemeinsamen politikwissenschaftlichen Kolloquiums der Lehrstühle von Prof. Dr. Daniela Braun und Prof. Dr. Georg Wenzelburger stattfinden sollte, ist leider ABGESAGT und wird verschoben.

Prof. Dr. Armin Schäfer ist seit April 2022 Professor für Vergleichende Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Seine akademische Laufbahn begann er mit einem Studium der Politikwissenschaften und VWL an der Philipps-Universität Marburg. Nach seinem Studium promovierte er 2004 am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und arbeitete dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bremen.

2014 wurde Armin Schäfer an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg habilitiert und übernahm eine Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt „International Vergleichende Politische Ökonomie“ an der Universität Osnabrück. Später wechselte er an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster mit dem Schwerpunkt „Vergleichende Politikwissenschaft“ und kehrte als Gastwissenschaftler an das MPI zurück. Zudem ist Armin Schäfer seit 2012 Sprecher der Sektion „Politische Ökonomie“ und seit 2015 Vorstandsmitglied der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft.

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Tagesschau-Interview mit Daniela Braun: Wie wieder Vertrauen in die Politik entstehen kann

In einem persönlichen Interview mit Frau Corinna Emundts, bundespolitische Korrespondentin des Mediums tagesschau.de, beleuchtet Frau Prof. Daniela Braun mit Rückblick auf das politische Jahr der Ampel und vor dem Hintergrund der letzten Haushaltsdebatten die Frage, ob die Politik, insbesondere die Ampelkoalition, in einer Vertrauenskrise steckt – und falls ja, woran das liegen könnte und was sich ändern ließe.

Vollständiges Interview.

 

 

Neue Publikation zu "Wie europäisch sind die Europawahlen?"

Prof. Dr. Daniela Braun und Prof. Dr. Markus Tausendpfund gehen in ihrem Artikel, der in der Zeitschrift für Gemeinschaftskunde, Geschichte und Wirtschaft erschienen ist, auf die Frage ein, ob Europawahlen wirklich europäische Wahlen sind.

"Vom 6. bis 9. Juni 2024 sind die Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) aufgefordert, zum zehnten Mal das Europäische Parlament (EP) zu wählen. Seit 1979 werden die Abgeordneten des EP direkt gewählt. Ziel war es, über diese Wahlen die Rolle des Parlaments im Institutionensystem der EU zu stärken und dem vielzitierten Demokratiedefizit des Staatenbundes beizukommen. Dennoch sind die Europawahlen seit ihrer Einführung bekannt für ihren Nebenwahlcharakter" Vollständiger Artikel

 

 

Politik-Webinar "Europa hat die Wahl - Programme und wirtschaftliche Perspektiven für die Zukunft des Standorts Europa" mit Prof. Dr. Daniela Braun

Am Dienstag, den 05.12.2023 von 10:00-16:00 Uhr findet ein vom ISWA organisiertes Politik-Webinar zum genannten Vortrag statt. 

In dem vom Institut für Sozial- und Wirtschaftspolitische Ausbildung (ISWA) organisierten Webinar geht es um die bevorstehenden Europa-Wahlen und die grundlegende Frage: Was sind die Schwerpunkte, auf die die Europa-Politik sich einstellen sollte? Unter diesem Aspekt werden unterschiedliche Themen mit Expert:innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien behandelt. Prof. Dr. Daniela Braun, Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration und Internationale Beziehungen an der Universität des Saarlandes, wird zusammen mit  Dr. Manuel Müller, ‍Senior Research Fellow am Finnish Institute of International Affairs (FIIA) und Gründer des Blogs Der (europäische) Föderalist, Helsinki (Finnland), das Thema Prognosen für Mehrheiten im Europäischen Parlament – Bedeutung für die Entscheidungsfindung, die Wirtschaftspolitik und den Standort Europa diskutieren. 

Weitere Informationen und Anmeldung
 

 

Dialogabend zu Klimakrise, Transformation und Demokratie

Im Rahmen der Vortragsreihe "Baustelle Nachhaltigkeit" referiert Jonas Schaible, Spiegel-Redakteur und Autor des Buches "Demokratie im Feuer. Warum wir die Freiheit nur bewahren, wenn wir das Klima retten – und umgekehrt" am Mittwoch, den 6. Dezember ab 18 Uhr im Großen Saal des vhs-Zentrums am Schloss (Am Schloßplatz 2, 66119 Saarbrücken, 1. Stock) zum Thema Klimakrise, Transformation und Demokratie.

In der anschließenden Diskussion mit Dr. Frank Nägele, Beauftragter des Saarlandes für den Strukturwandel, Jörn Didas, Leiter des Adolf-Bender-Zentrums und Prof. Dr. Daniela Braun, Politikwissenschaftlerin an der Universität des Saarlandes, werden diese und weitere Fragen vertieft. Die Moderation übernimmt Ulrike Dausend, Netzwerkkoordinatorin des Eine Welt-Promotor:innen-Programms im Saarland und Geschäftsführerin des NES e.V.  

Weitere Informationen

 

 

Studentische Hilfskraft im EU-geförderten Projekt ActEU ab 15. Januar 2024 gesucht

Im Rahmen des EU-geförderten Projektes ActEU sucht der Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Europäische Integration und Internationale Beziehungen zum 15. Januar 2024 eine studentische Hilfskraft mit 8 Wochenstunden als Unterstützung bei den Forschungstätigkeiten.

Zur Bewerbung können Lebenslauf und ein Motivationsschreiben (als einzelnes pdf) mit dem Betreff „Student Assistant Application“ bis zum 30. November 2023 an Alex Hartland gesendet werden. Ausschreibung

 

 

Veranstaltungsinfo: Dr. Isabelle Guinaudeau (Science Po Paris): "Mandates, Pledge fulfillment and Representation in France and Germany"

Vortrag am 21. November 2023, 16:15-17:45 Uhr, Geb. B3 2, HS 0.03 im Rahmen der Vortragsreihe "Politik in Europa" des gemeinsamen politikwissenschaftlichen Kolloquiums der Lehrstühle von Prof. Dr. Daniela Braun und Prof. Dr. Georg Wenzelburger.

Frau Dr. Isabelle Guinaudeau erwarb an der Sciences Po Bordeaux und am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Stuttgart ein Doppeldiplom in Sozialwissenschaften. Außerdem absolvierte sie einen Master in deutscher Sprache, Literatur und Kultur an der Université de Strasbourg. Ihre deutsch-französische Promotion in Politikwissenschaft an der Sciences Po Bordeaux und der Universität Stuttgart schloss sie mit summa cum laude ab. Neben ihrer Position als CNRS-Forscherin an der Sciences Po Paris ist sie Gastprofessorin an der Universität Zürich.

Der Fokus ihrer Forschung liegt auf vergleichender Politikwissenschaft, Parteienwettbewerb, Europäischer Integration, Parteien im Policymaking und Politikanalyse. Sie beschäftigt sich in den letzten Jahren u.a. mit der öffentlichen Unterstützung für die europäische Integration im Zeit- und Ländervergleich, mit den Bedingungen für die Umsetzung von Wahlprogrammen sowie mit den zeitgenössischen Veränderungen der politischen Parteien im deutsch-französischen Vergleich und mit der Bedeutung von Parteiprogrammen bei der Politikgestaltung.

Interessierte sind herzlich eingeladen, um Voranmeldung bei Vinciane Pilz wird gebeten. Vollständiges Programm ansehen

 

 

Studentische Hilfskraft ab 15. Januar 2024 gesucht

Der Lehrstuhl von Prof. Dr. Daniela Braun für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration und Internationale Beziehungen der Fachrichtung Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung hat zum 15. Januar 2024 eine Stelle als studentische Hilfskraft (ohne Abschluss) mit acht Wochenstunden zu besetzen.

Zur Bewerbung können Lebenslauf und Motivationsschreiben in einer Datei bis zum 30. November 2023 an Vinciane Pilz gerichtet werden.

Ausschreibung

 

 

Vortragsreihe "Politik in Europa"

Im Rahmen eines gemeinsamen politikwissenschaftlichen Kolloquiums der Lehrstühle von Prof. Dr. Daniela Braun (Schwerpunkt Europäische Integration und Internationale Beziehungen) und Prof. Dr. Georg Wenzelburger (Komparative Europaforschung) der Fachrichtung Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung und des Clusters für Europaforschung CEUS findet im Wintersemester die Vortragsreihe „Politik in Europa“ mit drei Beiträgen (siehe Plakat) statt.

Interessierte sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Um Voranmeldung an Vinciane Pilz wird gebeten.

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Vortrag "Repräsentative Demokratie im Niedergang"

Am 19. Oktober hielt Dr. Alex Hartland seinen Vortrag "Repräsentative Demokratie im Niedergang" am Fraunhofer ISI. Er präsentierte einen Überblick über das Projekt ActEU.

Die ISI-Vortragsreihe bündelt spannende Themen aus dem Portfolio des Fraunhofer ISI und bietet in regelmäßigen Abständen Gelegenheit zur Diskussion und zum Austausch.

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CEUS-Tagung "Grenzregionen als Laboratorien der Europaforschung"

Am 9. und 10. Oktober 2023 fand in der Villa Europa in Saarbrücken die interdisziplinäre Tagung des CEUS (Cluster für Europaforschung)  mit dem Thema "Grenzregionen als Laboratorien der Europaforschung" statt. Ausgangspunkt war die Annahme, dass in inner­europäischen Grenz­regionen die politischen, gesell­schaftlichen, rechtlichen, historischen, kulturellen und sprachlichen Bruch­linien Europas stärker hervortreten, wie dies etwa während der sogenannten "Flüchtlings­krise" und der Corona-Pandemie deutlich wurde, als Grenz­regionen besonders durch Kontrollen oder gar Grenz­schließungen beeinflusst wurden. Ganz unabhängig von diesen Krisen­phasen ist aber davon auszugehen, dass in solchen inner­euro­päischen Grenz­regionen bestimmte Entwicklungen, die innerhalb Europas bzw. des Mehr­ebenen­system der EU gegeben sind, stärker hervortreten (u. a. Unter­stützung der Politik in Europa; Identifikation mit der EU; europäische Partei­politik).

Prof. Dr. Daniela Braun war Moderatorin der Tagung und es haben aus dem Lehrstuhlteam zudem Dr. Rosa Navarrete, Dr. Giuseppe Carteny, Dr. Alex Hartland und Djamila Jabra, M.A. teilgenommen.

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TEPSA Training: "Inside the European Parliament"

Prof. Daniela Braun wird vom 11.-13. Oktober 2023 bei dem online-Seminar der Trans European Policy Studies Association mitwirken. 20 Student:innen bekommen hier die Möglichkeit, aus erster Hand von Forscher:innen und politischen Entscheidungsträger:innen Einblicke in die Funktionsweise des Europäischen Parlaments, seine Rolle in der komplexen Architektur der EU-Governance und die Rolle der Wahlbeteiligung von Jugendlichen zu erhalten. Die Veranstaltung findet im Rahmen des ActEU-Projekts statt.

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Neue Publikation von Dr. Rosa M. Navarrete

"Protecting the climate to challenge the centre? Secessionism and climate policy preferences in Catalonia"

Die Klimapolitik wird meist von nationalen Regierungen bestimmt, was in Mehrebenensystemen zu Spannungen mit subnationalen Ebenen führt. In dieser Studie wird untersucht, ob der Stellenwert des Klimawandels in den Wahlprogrammen der Parteien, die bei den katalanischen Regionalwahlen 2017 und 2021 antreten, unterschiedlich ist und ob diese Unterschiede mit der oben genannten Spaltung zusammenhängen. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass der Stellenwert des Klimawandels in den Wahlprogrammen der untersuchten Parteien tendenziell umso höher ist, je mehr die Parteien der Peripherie zugeneigt sind und je stärker Dezentralisierung und Unabhängigkeit im Vordergrund stehen.

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Interview mit Alex Hartland zum "Leben nach der Promotion"

"Leben nach der Promotion" ist eine Reihe von Interviews, die mit ehemaligen Doktorand:innen der Universität Manchester geführt wurden und in denen es um die vielfältigen Möglichkeiten geht, die sich den Absolvent:innen nach ihrer Doktorarbeit bieten. In dieser Ausgabe wird das Gespräch mit Alex Hartland zusammengefasst präsentiert, der seine Promotion in Politik an der Universität Manchester beendete, um eine Stelle als Postdoktorand an der Universität des Saarlandes in Deutschland anzutreten.

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Neuer Artikel von Prof. Daniela Braun in der Zeitschrift für Politikwissenschaft

"Der Ruf nach nationaler Souveränität in Zeiten europäischer Krisen und der politischen Zeitenwende"

Die jüngsten Krisenzeiten gehen Hand in Hand mit dem Ruf nach mehr nationaler Souveränität. Auf der Grundlage von Daten des Manifesto-Projekts soll in diesem Beitrag empirisch untersucht werden, wie weit verbreitet der Wunsch nach mehr nationalstaatlicher Kontrolle seitens der politischen Parteien in ganz Europa ist. Es wird gezeigt, dass souveränitätsbezogene Themen in den EU-Mitgliedsstaaten in der Vergangenheit zwar nicht zu den politischen Prioritäten gehörten, dass die Parteien jedoch im Schatten der zahlreichen Krisen des letzten Jahrzehnts zunehmend Gewicht auf diese Themen legen. Darüber hinaus wird argumentiert, dass Bestrebungen hin zu mehr Souveränität das Potenzial haben, mit den kommenden internationalen Herausforderungen weiter anzusteigen. Insbesondere Ereignisse wie der russisch-ukrainische Krieg und die erklärte Zeitenwende könnten den Ruf nach mehr nationaler Souveränität weiter verstärken.

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Vortrag von Prof. Daniela Braun

"Wie können wir die Unzufriedenheit der Bürger:innen mit der repräsentativen Demokratie im Mehrebenensystem der EU messen, untersuchen und verbessern?" - zu diesem Thema hält Prof. Daniela Braun am 19. September 2023 von 12-13:30 Uhr einen Vortrag. Dieser gibt einen Einblick in das von Horizon Europe geförderte Projekt ActEU.

Die Veranstaltung findet im Gebäude A 5 6 im Raum A 231 statt. Weitere Informationen 
 

 

Dr. Rosa Navarrete im Podcast zur Situation in Spanien

Spanien hat noch keine regierungsfähige Mehrheit. Der Separatist Carles Puigdemont und seine Partei könnten nun entscheidend sein. 

Über die politische Lage in Spanien hat detektor.fm-Moderatorin Nina Potzel mit der Dr. Rosa Navarrete gesprochen. Sie kommentiert die Situation im Podcast "Regierung mit Separatisten?".

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Neues Forschungsinstitut "Interdisciplinary Institute for Societal Computing (I2SC)"

Am 7. und 8. September 2023 wird das “Interdisciplinary Institute for Societal Computing (I2SC)” an der Universität des Saarlandes mit einem zweitägigen Symposium eröffnet. Das Institut fördert die interdisziplinäre Forschung an der Saar-Universität und bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Sozial-, Geistes- und Computerwissenschaften. Die Leitung übernehmen Ingmar Weber, Humboldt-Professor für Künstliche Intelligenz, und Daniela Braun, Professorin für Politikwissenschaft. Ganzen Artikel lesen

 

Offizielle Ankündigung des neuen Schwerpunkts des Bachelorstudiengangs Europawissenschaften "Politik - Recht - Gesellschaft"

Wie funktioniert das Zusammenspiel der politischen Institutionen in Europa? Welchen Einfluss haben die nationalen Regierungen? Und wie unterscheiden sich Kultur und Wirtschaft in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten? Solchen Fragen geht der neuer Schwerpunkt des Bachelorstudiengangs Europawissenschaften nach, der sich auf die Politik, das Recht und die Gesellschaft in Europa konzentriert. Die Einschreibung in den zulassungsfreien Studiengang ist noch bis zum 30. September möglich. In diesem Artikel wird die neue Vertiefung offiziell angekündigt.

 

 

Dr. Rosa Navarrete spricht mit BBC über die Wahlergebnisse in Spanien

Dr. Rosa Navarrete ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration und Internationale Beziehungen in der Fachrichtung Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung. Sie ist Expertin im Bereich Politik in Spanien und im Rahmen der aktuellen Wahlereignisse in Spanien von der BBC zu den Ergebnissen und bezüglich deren Interpretation interviewt worden.

Link zum spanischen Artikel

Übersetzung von Dr. Navarrete auf Englisch

 

Vorstellung des Studiengangs "Europawissenschaften: Politik - Recht - Gesellschaft (B.A.)"

Drei Fragen - drei Antworten: in diesem Video stellen Prof. Dr. Daniela Braun, Prof. Dr. Georg Wenzelburger und Prof. Dr. Martin Schröder den Bachelorstudiengang "Europawissenschaften" mit der Vertiefung Politik - Recht - Gesellschaft an der Universität des Saarlandes vor. Sie beantworten dafür die Fragen: "Was erwartet mich im Studium?", "Warum sollte ich in Saarbrücken studieren?" und "Welche Jobmöglichkeiten habe ich im Anschluss?".

 

Veranstaltungsinfo: Prof. Dr. Joachim Schild (Universität Trier): "Deutsch-französische Beziehungen in der Zeitwende"

Vortrag im Rahmen der Reihe "Politik in Europa" am 13.07.2023, 16:30-18 Uhr, Geb. B2 2, HS II (R. 1.08)

Prof. Dr. Joachim Schild der Universität Trier hält seinen Vortrag zur Vortragsreihe "Politik in Europa", welche im Rahmen des politikwissenschaftlichen Kolloquiums der beiden Lehrstühle für Politikwissenschaft Prof. Dr. Daniela Braun (Schwerpunkt Europäische Integration und Internationale Beziehungen) und Prof. Dr. Georg Wenzelburger (Komparative Europaforschung) der Fachrichtung Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung und des Clusters für Europaforschung CEUS, ausgerichtet wird.

Der Referent, Prof. Dr. Joachim Schild, ist Professor für Politikwissenschaft/ Vergleichende Regierungslehre an der Universität Trier. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Französische Europapolitik, deutsch-französische Beziehungen, politische Ökonomie europäischer Integration und das politische System der V. Französischen Republik.

Interessierte sind herzlich eingeladen, es wird um Voranmeldung an Vinciane.Pilz(at)uni-saarland.de gebeten.

 

 

Veranstaltungsinfo: Dr. Katjana Gattermann (University of Amsterdam): "The personalization of politics in the European Union"

Vortrag von Dr. Katjana Gattermann (University of Amsterdam) im Rahmen der Reihe "Politik in Europa" am 20.06.2023, 16:30-18:00 Uhr, Geb. B3 1, R. 0.14.

Frau Dr. Katjana Gattermann der University of Amsterdam hält ihren Vortrag zur Vortragsreihe "Politik in Europa", welche im Rahmen des politikwissenschaftlichen Kolloquiums der beiden Lehrstühle für Politikwissenschaft Prof. Dr. Daniela Braun (Schwerpunkt Europäische Integration und Internationale Beziehungen) und Prof. Dr. Georg Wenzelburger (Komparative Europaforschung) der Fachrichtung Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung und des Clusters für Europaforschung CEUS, ausgerichtet wird.

Die Referentin, Frau Dr. Katjana Gattermann, forscht an der University of Amsterdam an der Faculty of Social and Behavioural Sciences mit dem Schwerpunkt Political Communication and Journalism. Forschungsinteressen umfassen politische Kommunikation, politisches Verhalten, öffentliche Meinung, Journalismus und gesetzgeberisches Verhalten mit einem regionalen Schwerpunkt auf der Europäischen Union. Ihre Arbeit befasst sich mit Fragen, die die Beziehung zwischen Vertreter:innen und Repräsentant:innen und insbesondere die verbindende Rolle der Medien in dieser Beziehung betreffen, und fließt damit in die Debatten über die Legitimität und Rechenschaftspflicht der Politik ein.

Interessierte sind herzlich eingeladen. Um Voranmeldung an Vinciane.Pilz(at)uni-saarland.de wird gebeten.

 

 

Prof. Daniela Braun ist Mitglied des CEUS-Direktoriums

Als zentrale wissenschaftliche Ein­richtung der Universität des Saar­landes bietet das Cluster für Europaforschung (CEUS) den Europaforscher:innen der Universität eine interdisziplinäre Plattform, um sich auszutauschen, zu vernetzen und gemeinsame Forschungs- und Projektideen umzusetzen. Das Direktorium setzt sich interdisziplinär aus drei Mitgliedern des Collegiums zusammen, die jeweils einer der drei beteiligten Fakultäten (Empirische Humanwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft HW, Philosophische Fakultät P, Rechtswissenschaftliche Fakultät R) angehören. 

 

 

Wir freuen uns, Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Schmitt als Gastwissenschaftler an der Universität des Saarlandes begrüßen zu dürfen!

Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Schmitts Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die folgenden:

  • Parteiendemokratie, insb. die Bedingungen und Mechanismen der Responsivität politischer Parteien gegenüber Veränderungen in den Politikpräferenzen ihrer Wähler:innenschaften
  • Europawahlen (die er gemeinsam mit Karl-Heinz Reif 1980 erstmals als „second-order elections" charakterisiert hat)
  • Fragen der politischen Repräsentation
  • Öffentliche Meinung, insb. die Entstehung von "Stimmungen" (policy moods) und das Problem von sog. non-attitudes

Diesen Fragen geht er mit Blick auf die deutsche Politik und auf das Mehrebenensystem der Europäischen Union, aber auch im internationalen Vergleich nach. Methodisch handelt es sich dabei zumeist um international-vergleichende Umfrageanalysen und quantitative Inhaltsanalysen, sowie die Verknüpfung von beiden. Er war über einen langen Zeitraum einer der Hauptverantwortlichen der European Election Studies.

Seine Habilitation (venia legendi für Politikwissenschaft) erfolgte an der Freien Universität Berlin und an der Universität Mannheim, seine Promotion zum Doktor der Sozialwissenschaften (Dr. sc. pol.) an der Universität Duisburg. Hermann Schmitt ist emeritierter Professor für Electoral Politics an der University of Manchester und ist Research Fellow am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES).

 

 

Neue Veröffentlichung von Dr. Rosa M. Navarrete und Marc Debus: "The Importance of EU Issues in German Elections"

Die Entscheidungsprozesse der deutschen Politiker:innen und Wähler:innen bei den Wahlen zum Deutschen Bundestag sind von entscheidender Bedeutung für die Politikgestaltung auf europäischer Ebene. Die deutschen Wähler:innen wählen mit ihrer Stimme ihre Vertreter:innen und können die Bundestagswahl nutzen, um die Politik der Europäischen Union (EU) in die Pflicht zu nehmen und ihre nationalen Interessen besser zu vertreten. Dennoch tendieren die deutsche Presse und die politischen Parteien - mit Ausnahme der rechtsradikalen Parteien wie der Alternative für Deutschland (AfD) - dazu, EU-Themen nicht zur Wähler:innenmobilisierung zu nutzen und die EU-Integrationspolitik nicht zu politisieren. Diese pro-europäische Ausrichtung würde suggerieren, dass es in Deutschland keinen Platz für die Wahl von EU-Themen gibt; dies ist jedoch nicht der Fall. Dieser Beitrag entwirrt den scheinbaren Konsens über die EU und bewertet die Nuancen, die die Europäisierung der deutschen Wahlen anzeigen. 

Hier geht es zur Publikation

 

Vortragsreihe "Politik in Europa"

Im Sommersemester 2023 findet im Rahmen eines gemeinsamen Kolloquiums der beiden Lehrstühle für Politikwissenschaft Prof. Dr. Daniela Braun (Schwerpunkt Europäische Integration und Internationale Beziehungen) und Prof. Dr. Georg Wenzelburger (Komparative Europaforschung)– beides politikwissenschaftlichen Professuren am Cluster für Europaforschung CEUS – die Vortragsreihe „Politik in Europa" statt. Veranstaltungsplakat

Leider musste der für den 11.05.2023 angekündigte Vortrag von Frau Isabelle Guinaudeau kurzfristig ausfallen. Es ist für das WS 23/24 wieder ein Kolloquium unserer politikwissenschaftlichen Lehrstühle der FR Gesellschaftswissenschaftlichen Europaforschung des CEUS-Cluster geplant, in dessen Rahmen sie ihren Vortrag präsentieren wird. Sobald die Planung abgeschlossen ist, leiten wir die genauen Veranstaltungsinformationen gerne an Interessierte weiter. 

Die weiteren Veranstaltungstermine bleiben bestehen und wir freuen uns über eine rege Teilnahme!

Um Voranmeldung an Vinciane.Pilz(at)uni-saarland.de  wird gebeten. Die jeweiligen Räume werden Ihnen anschließend per E-Mail mitgeteilt.

 

 

Neue Forschungsprojekte zu Demokratieförderung und genderbezogener Parteipolitik in Europa

Wie lässt sich politisches Vertrauen stärken und wie können genderbezogene Themen angemessen in der Parteipolitik Berücksichtigung finden? Mit diesen Fragestellungen zur Europa-Politik beschäftigen sich zwei neue europäische Forschungskonsortien. An ihnen beteiligt ist Daniela Braun, Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration und internationale Beziehungen und Collegiumsmitglied im Cluster für Europaforschung an der Universität des Saarlandes.

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Aktuelle Publikation

Neue Publikation zum Thema paneuropäischer Parteien: Was sind paneuropäische Parteien, wie haben sich paneuropäische Parteiaktivitäten entwickelt und was sind ihre großen Herausforderungen?

Buch ansehen

 

Einladung zur Antrittsvorlesung

Die Fachrichtung Gesellschaftswissenschaftliche Europaforschung lädt sehr herzlich zur gemeinsamen Antrittsvorlesung von Frau Prof. Dr. Daniela Braun, Herrn Prof. Dr. Martin Schröder und Herrn Prof. Dr. Georg Wenzelburger am Mittwoch, 25. Januar 2023 um 16:30 Uhr ein.

Die Veranstaltung findet im großen Hörsaal, Gebäude A1 7 statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Einladung.

 

Europa-Podium 2023: Zwischen Europäisierung und Renationalisierung. Wie viel politisches Vertrauen genießt die EU?

Podiumsdiskussion am Donnerstag, 19. Januar 2023 um 18:30 Uhr im Festsaal des Rathauses St. Johann. Es diskutieren:

  • Prof. Dr. Daniela Braun (Universität des Saarlandes)
  • Patrick Lobis (Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, EU-Regionalvertretung in Bonn)
  • Prof. Dr. Birte Wassenberg (Sciences Po Strasbourg)
  • Moderation: Marc-André Kruppa (Saarländischer Rundfunk)

Weitere Informationen finden Sie in der Einladung.

 

60 Jahre Élysée-Vertrag: Gespräch mit Professorin Daniela Braun

Am Sonntag ist es 60 Jahre her, dass der Élysée-Vertrag unterschrieben wurde und 60 Jahre später scheint Europa am Scheideweg zu stehen: Die einen würden gerne mehr Europa wagen, andere stimmen wieder verstärkt nationalistische Töne an. Wo geht es hin mit Europa? Und welche Rolle spielen Deutschland und Frankreich dabei?
Ein Gespräch zwischen Prof. Daniela Braun und Katrin Aue am 17. Januar 2023 im SR 2.

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Aktuelle Publikation: "Who holds the union together? Citizens’ preferences for European Union cohesion in challenging times"

Obwohl Polarisierung die Gefahr birgt, dass die europäische Familie auseinanderbricht, können Konflikte gepaart mit transnationalen Herausforderungen auch das Bewusstsein für die Notwendigkeit eines stärkeren Zusammenhalts der Europäischen Union (EU) schärfen. Um sich dem bisher wenig spezifizierten Konzept zu nähern, verbindet dieser Artikel die neuere Literatur zum sozialen Zusammenhalt mit der Forschung zu verschiedenen Facetten der öffentlichen EU-Unterstützung - Integrationspräferenzen, Identität, Wahlverhalten und Solidarität. Auf der Grundlage von Umfragedaten aus 10 EU-Ländern, die Ende 2020 erhoben wurden, identifiziert eine latente Klassenanalyse zwei unterschiedliche Gruppen von Präferenzen für die EU-Kohäsion: ihre Freund:innen und ihre Feind:innen. Der Zusammenhalt der EU kann erreicht werden, indem die persönlichen Vorteile der europäischen Integration hervorgehoben und gemeinsame Ansätze für Krisen, staatsbürgerliche Bildung und demokratische Prozesse betont werden.

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Prof. Dr. Daniela Braun: Neue Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration und Internationale Beziehungen

Prof. Daniela Braun, vormals Akademische Rätin am Geschwister Scholl-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München, ist neue Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration und Internationale Beziehungen.

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