Zwischen inneren Krisen und äußeren Erwartungen — Deutsch-französische Verantwortung für Europas Zukunft
In ihrer Rede zur Lage der EU 2025 rief Kommissionspräsidentin von der Leyen angesichts globaler Krisen zu europäischer Einigkeit auf. Europa müsse seine Werte, Demokratien und Freiheiten verteidigen – in einer Welt, in der viele einflussreiche Mächte gespalten sind oder sich feindselig gegenüberstehen.
Dafür sei mehr Eigenverantwortung in Verteidigung, Technologie und Energie nötig. Doch politische Einigkeit fehlt: Diskussionen über den neuen Finanzrahmen, den Ukraine-Krieg, Handelsfragen, Migration und den Green Deal zeigen bisher wenig Einvernehmen. Wie kann Europa angesichts multipler Krisen handlungsfähig bleiben? Führt mehr Zusammenarbeit zur Lösung? Und wie kompromissbereit und einigungsfähig sind große Mitgliedstaaten wie Deutschland und Frankreich trotz eigener Herausforderungen?
Referentin & Referenten:
- Karoline Gil (Co-Vorsitzende des Regionalforums Baden-Württemberg der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde)
- Prof. Dr. Joachim Schild (Professor für Politikwissenschaft/Vergleichende Regierungslehre, Universität Trier)
- Prof. Dr. Nicolas Hubé (Professor und Leiter des CIERA (Centre Interdisciplinaire d'Études et de la Recherche sur l'Allemagne), Université de Lorraine)
Moderation:
- Prof. Dr. Ulrich Brückner (Mitglied im Speakers-Pool Team EUROPE DIRECT der Europäischen Kommission)
Grußwort:
- Oberbürgermeister Uwe Conradt, Landeshauptstadt Saarbrücken
Anmeldungsfrist ist der 28. Januar 2026.
Organisiert wird die Veranstaltung vom Frankreichzentrums der Universität des Saarlandes, der ASKO Europa-Stiftung, der Europäischen Akademie Otzenhausen und dem EUROPE DIRECT Zentrum der Landeshauptstadt Saarbrücken; in Partnerschaft mit dem CEUS (Cluster für Europaforschung, Universität des Saarlandes), der Europäischen Bewegung Saarland, dem Goethe-Institut Nancy sowie dem Institut d’Études Françaises Saarbrücken.
