03.03.2026

Tête-à-tête 2026: Emotionen und Politik

Dunkel blauer Hintegrund mit zwei Gesichtern. In der Mitte (vertikal) Schriftzug: Tête-à-tête
© Goethe Institut Nancy

Zeit: 03. März 2026, 18.30 Uhr

Ort: Goethe-Institut Nancy, 39 rue de la Ravinelle, F-54000 Nancy

 

Zweimal im Jahr – einmal in Saarbrücken, einmal in Lothringen – bringt dieses besondere Gesprächsformat eine Persönlichkeit aus Deutschland und eine aus Frankreich zusammen, um ein historisches Thema im direkten Austausch zu beleuchten. In diesem Frühjahr widmen wir uns dem spannenden Thema "Politik und Emotionen".

Wir freuen uns sehr, dass Hélène Miard-Delacroix, renommierte Historikerin und Expertin für politische Emotionen, die französische Seite vertreten wird. Auf deutscher Seite wird Andreas Wirsching, ausgewiesener Kenner der Zeitgeschichte und langjähriger Gesprächspartner Miard-Delacroix’, teilnehmen. Die Diskussion wird von Nicolas Batteux moderiert, der das Gespräch durch den Abend führen und die unterschiedlichen Perspektiven miteinander in Dialog bringen wird. Ein Abend voller historischer Einblicke, aktueller Bezüge und lebendiger Debatte erwartet Sie.

Referentin und Referent:

  • Hélène Miard Delacroix: Historikerin und Professorin an der Sorbonne Universität, Spezialistin für das heutige Deutschland und die deutsch-französischen Beziehungen. Sie hat kürzlich das Buch "Les émotions de 1989. France et Allemagne face aux bouleversements du monde" (Die Emotionen von 1989. Frankreich und Deutschland angesichts der Umwälzungen in der Welt) im Flammarion Verlag veröffentlicht.
  • Andreas Wirsching: Deutscher Historiker, Professor an der LMU München und Spezialist für zeitgenössische europäische Politikgeschichte. 

Die Referent*innen haben gemeinsam das Werk “Von Erbfeinden zu guten Nachbarn” verfasst, das sich mit der politischen Geschichte und den europäischen Sensibilitäten befassen.

Moderation: 

  • Nicolas Batteux: Dozent für zeitgenössische deutsche Kultur an der Universität Lothringen und Mitglied des Forschungslabors CEGIL (Centre d'études germaniques interculturelles de Lorraine). Seine Arbeiten befassen sich hauptsächlich mit der politischen und parlamentarischen Geschichte Deutschlands seit 1945 und mit vergleichender Geschichte aus deutsch-französischer Perspektive.

Kooperationsveranstaltung des Frankreichzentrums der Universität des Saarlandes, des Institut d’Études Françaises Saarbrücken, des Goethe-Instituts Nancy und der Université de Lorraine.