Medievalia

Medievalia. Interdisziplinäres mediävistisches Forschungskolloquium

Unter dem Namen Medievalia organisieren die Professur für die Geschichte des Mittelalters an der Universität des Saarlandes (Cristina Andenna) und der Arbeitsbereich Germanistische Mediävistik der Universität Graz (Julia Zimmermann) ein interdisziplinäres mediävistisches Forschungskolloquium.

Die digitale Vortragsreihe möchte die Mittelalterdisziplinen nicht nur vernetzen und sichtbar machen, sondern auch Kolleginnen und Kollegen, Studierende und Interessierte gleichermaßen zum fachübergreifenden Gespräch einladen. Ziel der Reihe ist es, Einblicke in aktuelle Forschungsthemen und Projekte der Mediävistik auch universitätsübergreifend zu gewähren. Weil die mediävistischen Fachdisziplinen ohne den berühmten Blick über den Tellerrand der jeweiligen Fächergrenzen kaum auskommen, sind uns interdisziplinäre Zugänge, diachrone Betrachtungsweisen und komparatistische Ansätze wichtige Anliegen.

Zugangslinks zu den digital stattfindenden Vorträgen werden kurz vor der Veranstaltung hier bereitgestellt.

Sommersemester 2026

Die Professur Geschichte des Mittelalters der Universität des Saarlandes und der Arbeitsbereich Germanistische Mediävistik der Universität Graz laden wieder herzlich zur digitalen Vortragsreihe Medievalia.

Träume und Visionen im Mittelalter

Nächster Vortrag: Rike Szill (Geschichte des Mittelalters, Universität Tübingen)
Titel:Mal alle Fünfe gerade lassen. Verbotenes Wissen im späten Byzanz.
Zeit: Mi., 22.4. 2026, 18.30 Uhr

Online Zugang:

Wird auf Anfrage per E-mail bereitgestellt.

Anmeldung und Kontakt: 
Cristina Andenna (cristina.andenna(at)uni-saarland.de) und
Julia Zimmermann (julia.zimmermann(at)uni-graz.at)

 

Das Programm:

Mi., 22. April 2026, 18.30 Uhr
Rike Szill (Geschichte des Mittelalters, Universität Tübingen)
Mal alle Fünfe gerade lassen. Verbotenes Wissen im späten Byzanz.

Mi., 6. Mai 2026, 18.30 Uhr
Manuel Kamenzin (Geschichte des Mittelalters, Universität Würzburg)
Heldengeschichten aus dem “Sultanskerker”? Johannes von Rupescissa, die Vision von Zayton und Briefe aus China.

Mi., 27. Mai 2026, 18.30 Uhr
Abdoulaye Samaké (Germanistische Mediävistik, Université Yambo Ouologuem de Bamak/Universität Graz)
Geburtsräume in der altfranzösischen und mittelhochdeutschen Epik.

Mi., 24. Juni 2026, 18.30 Uhr
Theresia Heimerl (Religionswissenschaft, Universität Graz)
Ein Blick in die Hölle. Visionen und Imaginationen der Hölle im Mittelalter.
 


Header-Bild und Kacheln: Ambrogio Lorenzetti, Effetti del buon governo in città, Freskenzyklus in der Sala dei Nove des Palazzo Pubblico von Siena, commons.wikimedia.org/w/index.php