Leyla Gärtner: Französische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation

"Saarbrücken hat einen klaren Vorteil: Frankreich liegt direkt vor der Haustüre. Immerhin ist man von Saarbrücken innerhalb von zwei Stunden mit der Bahn mitten in Paris. Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium ist aber neben guten Französisch-Kenntnissen auch die Motivation, für mindestens ein Semester in einem Französisch sprechenden Land zu leben – die Auswahl ist groß, reicht von Kanada bis Kongo. Ob als Student oder Praktikant bleibt einem selbst überlassen. Ich habe mich für letzteres entschieden und bin für sechs Monate nach Paris gezogen. Das Praktikum habe ich bei einem französischen Musikstreaming-Unternehmen in der Marketingabteilung absolviert. Besonders hat mir gefallen, dass ich dort sowohl meine Sprache verbessern konnte, als auch mein bisher erworbenes Wissen in die Praxis umsetzen durfte. Aber auch vom Studium selbst war ich von Beginn an positiv überrascht. Man hat bei den Themen der Vorlesungen und Seminare meist freie Auswahl. Das macht das Studieren vielfältig und man kann dadurch seine eigenen Interessen vertiefen. Ein Teil der Kurse wird auf Französisch unterrichtet. Ganz automatisch wird so die Sprache besser und man lernt auch gleich die französischen Fachbegriffe. Auch bei den Prüfungsleistungen wie Referaten oder Hausarbeiten haben wir freie Wahl, was die Themen angeht. Egal ob ich mich mehr für die Kulturwissenschaften oder den Bereich der Kommunikation interessiere, die Entfaltungsmöglichkeiten sind groß und individuell. Ebenso vielfältig sind auch die Zukunftsperspektiven. Mit einem Abschluss in Französischer Kulturwissenschaft und Interkultureller Kommunikation stehen einem die Türen weit offen. Mögliche Arbeitsfelder sind neben Stellen in Kulturbetrieben oder Verbänden auch das Personalwesen, Marketing und Vertrieb oder auch die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit."

Leyla Gärtner studiert im sechsten Bachelorsemester "Französische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation" an der Saar-Uni. Die gebürtige Bremerin studiert seit 2015 im Saarland und hat diesen Schritt bis heute nicht bereut. Nach dem Bachelor will Leyla vielleicht sogar ihren Master in Frankreich machen. Später sieht sie sich in einem deutsch-französischen Unternehmen arbeiten.

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