Forschung an der Universität des Saarlandes

Forschung mit Wirkung: innovativ, europäisch und regional verankert

Die Universität des Saarlandes steht für interdisziplinäre Spitzenforschung mit gesellschaftlicher Relevanz und einem ausgeprägten europäischen Profil. Ihre Lage im Herzen Europas und die direkte Nachbarschaft zu Frankreich machen sie zu einem idealen Standort für grenzüber­schreitende Kooperationen, Grenzraumforschung und europabezogene Wissenschaft. In den Forschungsschwerpunkten BioMed, Informatik, Interdisziplinäre Europaforschung und Nachhaltigkeit sowie weiteren Profilbereichen adressiert die Universität zentrale Herausforderungen unserer Zeit.

Über 1.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten hier in einem innovationsfreundlichen Umfeld. Sie forschen in Verbundvorhaben wie Sonderforschungs­bereichen und Graduiertenkollegs der DFG oder Projekten des Europäischen Forschungsrats. Ergänzend gewinnen insbesondere landesfinanzierte Transformationsprojekte an Bedeutung: Von Kreislaufwirtschaft über Quantentechnologie bis hin zur innovativen Verknüpfung von Sozialwissenschaften und Informatik stärken sie den Wissenstransfer in die saarländische Wirtschaft und fördern regionale Innovationen mit gesellschaftlicher Wirkung.

    • Forschungskultur

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News aus der Forschung

Porträtfoto
Die Ohrmuskeln des Menschen offenbaren seine Gefühle. Das haben Dr. Farah Corona-Strauss und Sophie Bonnaire herausgefunden, die am „Systems Neuroscience & Neurotechnology Unit“ in Saarbrücken und Homburg forschen. Sie konnten zeigen, dass die Ohrmuskeln nicht nur verraten, wem und wie intensiv wir zuhören, sondern auch, wie stark uns etwas bewegt – und zwar innerhalb von Sekundenbruchteilen. [...]
 Portrait von Philipp Flotho und Sybelle Goedicke-Fritz
Ein Forschungsverbund unter Koordination der Universität des Saarlandes entwickelt neue Verfahren der künstlichen Intelligenz, um das Risiko einer chronischen Lungenerkrankung bei Frühgeborenen bereits in den ersten Lebenstagen besser einzuschätzen. Dafür wertet das Team aus Bioinformatik und (digitaler) Medizin existierende Daten aus und entwickelt neue KI-Ansätze. Das Bundesforschungsministerium fördert das Vorhaben ab 1. Januar 2027 über drei Jahre mit rund 2,3 Millionen Euro. [...]
Portraitfoto
Neue Wirkstoffe für Medikamente gegen Infektionen, Krebs oder andere schwere Erkrankungen basieren häufig auf Substanzen, die ursprünglich in Mikroorganismen, Pflanzen oder anderen Lebewesen entdeckt wurden. Forscherinnen und Forscher des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) haben nun gezeigt, dass Künstliche Intelligenz dabei helfen kann, solche Wirkstoffe gezielt mithilfe von Mikroorganismen herzustellen oder zu verbessern. [...]
Portrait von Mohamed Elhawy
Gelangen Krankheitserreger in unseren Körper, springt eine Maschinerie aus Botenstoffen an, die die körpereigene Immunantwort anregt. Aber woher weiß der Körper, dass es sich um einen schädlichen Eindringling handelt und nicht etwa um ein harmloses Bakterium? Einen Mechanismus, wie der Körper diesen Unterschied erkennt, hat nun Dr. Mohamed Elhawy aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Gabriela Krasteva-Christ entdeckt und im Fachjournal „Cell Reports“ veröffentlicht. [...]
Menschliche Zellen bestehen aus Milliarden von Molekülen. Um ein heilloses Chaos zu vermeiden, werden diese Moleküle und ihre Reaktionen durch sogenannte Organellen organisiert. Ein wesentliches Zellorganell ist das so genannte endoplasmatische Retikulum, das die gesamte Zelle als ein dynamisches Netzwerk durchspannt und wesentlich für das Wachstum der Zelle ist. [...]
    • Universitätsbibliographie

      Forschungspublikationen von Mitgliedern der Universität des Saarlandes auf einen Blick

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Unsere Forschung im Magazin "campus"

Drei Informatiker international ausgezeichnet

Gleich drei Informatik-Professoren der Universität des Saarlandes wurden auf der "Embedded Systems Week" in Barcelona mit verschiedenen Preisen geehrt: Jan Reineke, Martina Maggio und Reinhard Wilhelm. Die renommierte wissenschaftliche Konferenz findet jährlich abwechselnd in Europa, Asien und den USA statt.

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ERC Starting Grant für KI Forschung

Sprachmodelle wie ChatGPT werden genutzt, um Informationen aus verschiedenen Quellen zu verknüpfen und komplexe Planungsschritte vorzubereiten. Doch hierbei passieren noch viele Fehler, die KI beginnt zu halluzinieren und kann Dinge nicht Schritt für Schritt logisch zusammenführen. Der Computerlinguistiker Michael Hahn will die theoretischen Grundlagen für das so genannte "Reasoning" der KI verbessern. Von der Europäischen Union wird er dafür mit einem ERC Starting Grant von 1,5 Millionen Euro gefördert.

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Humboldt-Professor kommt mit 9,9 Millionen Euro Förderung an die Universität des Saarlandes

Die Universität war erfolgreich mit ihrem Vorschlag für den höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands: Der international renommierte Strukturbiologe Nicholas Taylor kommt als Humboldt-Professor an die Universität des Saarlandes. Komplexe molekulare Maschinen stehen im Mittelpunkt von Taylors Forschung, der ab 2027 an der Universität des Saarlandes den Aufbau modernster molekularer Bildgebungsverfahren unterstützen wird.

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1,2 Millionen für Gesundheitsassistenten der Zukunft

Gesundheit und Wohlbefinden permanent an der Raumluft erkennen, Bettlaken, die über Schlaf und Gesundheit wachen, intelligente Hörhilfen: Internationale Partner aus Wissenschaft und Industrie entwickeln im Forschungsprojekt „SensorTech4Health 2030“ neuartige Gesundheitsassistenten. Vor dem Hintergrund der alternden Gesellschaft und hoher Pflegekosten ist das Ziel, Selbstständigkeit und Fitness durch Prävention lange zu erhalten. 1,2 Millionen von insgesamt 15 Millionen Euro an Fördergeldern fließen an die Universität des Saarlandes.

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KI Lehrkonzept im Fach Chemie erhält 80.000 Euro Sonderförderung

KI und digitale Werkzeuge werden auch in den Forschungslaboren und der Industriepraxis der Chemie zunehmend unentbehrlich. An der Universität des Saarlandes entwickeln zwei Forscherinnen aus Chemie und Informatik gemeinsam ein Lehrkonzept, das Chemie-Studierende künftig frühzeitig an datenbasierte Verfahren heranführen und sie auf die neuen Anforderungen von Wissenschaft und Industrie vorbereiten soll. Der Fonds der Chemischen Industrie fördert das Vorhaben der Professorinnen Tanja Gulder und Andrea Volkamer mit 80.000 Euro im Rahmen eines Sonderförderprogramms.

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Vizepräsident für Forschung und gesellschaftliche Verantwortung

Der Vizepräsident ist zuständig für die Förderung der Forschung an der Universität des Saarlandes in ihrer gesamten Breite. Zu seinen Aufgaben gehören alle Themen rund um die Forschung – von Infrastruktur bis Forschungskultur. Als Vorsitzender des Forschungsausschusses setzt er sich dafür ein, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für exzellente Forschung zu schaffen. Darüber hinaus verantwortet er die sogenannte Third Mission der Universität – also die aktive Rolle der Hochschule im gesellschaftlichen Dialog. Als Schirmherr der Veranstaltungsreihe "UdS im Dialog" bringt er Forschungsthemen aus der Universität in die Stadtgesellschaft ein und fördert so den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Vizepräsident

Dezernat Forschungsmanagement

Das Dezernat Forschungsmanagement ist zentrale Anlaufstelle für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in allen Phasen drittmittelgeförderter Forschungsprojekte. Es bündelt Expertise und Unterstützungsleistungen in den Bereichen Forschungsförderung und Forschungskultur, Vertragsmanagement und klinische Studien sowie Drittmittelverwaltung. Erste Anlaufstelle in der Antragsphase ist die Förderberatung. Auch die Betreuung der zentralen Forschungsinfrastruktur der Universität liegt beim Dezernat. Zudem berät es das Präsidium bei hochschulpolitischen Fragen im Bereich Forschung und begleitet die Umsetzung der gesamtuniversitären Forschungsstrategie.

Dezernat