Forschung an der Universität des Saarlandes

Forschung mit Wirkung: innovativ, europäisch und regional verankert

Die Universität des Saarlandes steht für interdisziplinäre Spitzenforschung mit gesellschaftlicher Relevanz und einem ausgeprägten europäischen Profil. Ihre Lage im Herzen Europas und die direkte Nachbarschaft zu Frankreich machen sie zu einem idealen Standort für grenzüber­schreitende Kooperationen, Grenzraumforschung und europabezogene Wissenschaft. In den Forschungsschwerpunkten BioMed, Informatik, Interdisziplinäre Europaforschung und Nachhaltigkeit sowie weiteren Profilbereichen adressiert die Universität zentrale Herausforderungen unserer Zeit.

Über 1.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten hier in einem innovationsfreundlichen Umfeld. Sie forschen in Verbundvorhaben wie Sonderforschungs­bereichen und Graduiertenkollegs der DFG oder Projekten des Europäischen Forschungsrats. Ergänzend gewinnen insbesondere landesfinanzierte Transformationsprojekte an Bedeutung: Von Kreislaufwirtschaft über Quantentechnologie bis hin zur innovativen Verknüpfung von Sozialwissenschaften und Informatik stärken sie den Wissenstransfer in die saarländische Wirtschaft und fördern regionale Innovationen mit gesellschaftlicher Wirkung.

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News aus der Forschung

Zwei Personen stehen vor einer Laser-Apparatur mit vielen Kabeln.
Die Universität des Saarlandes gehört zu den 20 Hochschulen in Deutschland, die künftig gezielt internationale Spitzentalente für Künstliche Intelligenz und Quantentechnologien gewinnen und langfristig an den Wissenschaftsstandort Deutschland binden sollen. Im bundesweiten Wettbewerb des Deutschen Akademischen Austauschdienstes setzte sich die Universität mit ihrem Projekt „Saarland Future Minds Programme in Quantum Technologies and Artificial Intelligence“ bei mehr als 70 Bewerbungen durch. [...]
Wie lassen sich Abfälle sinnvoll nutzen, anstatt sie zu entsorgen? Ein Forschungsteam der Universität des Saarlandes hat einen innovativen Ansatz entwickelt, der regional leicht verfügbare Abfallstoffe in wertvolle Rohstoffe umwandeln kann: Urin und Asche. Ziel des neuen Verfahrens ist es, die beiden Abfallstoffe geschickt zu nutzen, um Stickstoff, Phosphor, Calcium und Magnesium bereitzustellen – die Grundlage vieler derzeit stark nachgefragter Düngemittel. [...]
2 Portraitfotos zusammengestellt
Neue breit wirksame Wirkstoffe gegen Viren gelten als ein wichtiger Beitrag zur Pandemievorsorge. Ein Projekt von Alexander Titz, Professor für Organische und Pharmazeutische Chemie an der Universität des Saarlandes (UdS), und Professor Christian Sieben, Forschungsgruppenleiter am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), will mit der Entwicklung solcher Wirkstoffe einen bisher fehlenden Baustein der Pandemievorsorge schaffen. [...]
Ein neuer Forschungsverbund von htw saar, Universität des Saarlandes und Fraunhofer IZFP stärkt mit Unterstützung des Transformationsfonds den Technologietransfer im Saarland. Im Fokus stehen KI, Sensorik und neue Anwendungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Digitale Technologien verändern schon heute, wie wir leben, arbeiten, uns fortbewegen oder medizinisch versorgt werden. [...]
Gruppenbild
Die gemeinnützige Klaus Faber Stiftung unterstützt die Einrichtung einer Stiftungsprofessur W2 am Klaus-Faber-Institut für Neuroimmunologie, das an der Medizinischen Fakultät am Campus Homburg aufgebaut wird. Dafür wurde jetzt eine vertragliche Vereinbarung unterzeichnet. Ziel des Instituts ist es, neuroimmunologische Mechanismen systematisch zu entschlüsseln und neue Ansätze für Diagnostik und Therapie neuroimmunologischer Erkrankungen – insbesondere der Multiplen Sklerose – zu entwickeln. [...]
    • Universitätsbibliographie

      Forschungspublikationen von Mitgliedern der Universität des Saarlandes auf einen Blick

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Unsere Forschung im Magazin "campus"

KI Lehrkonzept im Fach Chemie erhält 80.000 Euro Sonderförderung

KI und digitale Werkzeuge werden auch in den Forschungslaboren und der Industriepraxis der Chemie zunehmend unentbehrlich. An der Universität des Saarlandes entwickeln zwei Forscherinnen aus Chemie und Informatik gemeinsam ein Lehrkonzept, das Chemie-Studierende künftig frühzeitig an datenbasierte Verfahren heranführen und sie auf die neuen Anforderungen von Wissenschaft und Industrie vorbereiten soll. Der Fonds der Chemischen Industrie fördert das Vorhaben der Professorinnen Tanja Gulder und Andrea Volkamer mit 80.000 Euro im Rahmen eines Sonderförderprogramms.

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Diamanten aus Dreck? Zwei Millionen Euro für Chemieforschung

Ein Team um Dominik Munz, Professor für Koordinationschemie an der Universität des Saarlandes, wird in den kommenden Jahren nach Wegen suchen, um aus billiger Kohle wertvolle Materialien wie Diamanten zu machen, die zum Beispiel in der Industrie eine wichtige Rolle spielen. Dafür erhält Dominik Munz nun einen ERC Consolidator Grant der Europäischen Union. Rund zwei Millionen Euro fließen für fünf Jahre an seinen Arbeitskreis.

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Weltraumflüge verändern den Organismus

Wie sich ein längerer Aufenthalt im All auf den Organismus auswirkt, wird auf der Raumstation ISS erforscht. Ein Team um Bioinformatiker Andreas Keller an der Universität des Saarlandes hat gemeinsam mit Kollegen der Stanford University untersucht, wie sich bei einem Weltraumflug der Austausch von Geninformationen im Inneren von Zellen verändert. Ihre Erkenntnisse haben sie im renommierten Fachjournal "Nature Communications" veröffentlicht. 

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Emmy-Noether-Programm der DFG fördert Forschungsarbeit zum Genderbegriff

Gender, das soziale Geschlecht, bestimmt viele Aspekte unseres Lebens: vom Namen, den wir bei der Geburt erhalten, der Kleidung, die wir tragen, bis zur Ausbildung, die wir absolvieren. Geschlecht ist etwas zutiefst Persönliches und zugleich politisch umstritten. Die Philosophin Viktoria Knoll, Forscherin der Universität des Saarlandes, will das nun auf grundlegende Weise tun. Sie wird dafür mit rund einer Million Euro aus dem Emmy-Noether-Programm der DFG gefördert.

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Vorläufer der Schrift ist über 40.000 Jahre alt

Schon vor rund 40.000 Jahren ritzten unsere frühen Vorfahren Zeichen in Werkzeuge und Skulpturen. Diese Zeichenabfolgen weisen die gleiche Komplexität und Informationsdichte auf wie die früheste Proto-Keilschrift um 3.000 vor Christus – also zehntausende Jahre später. Dies fanden der Sprachforscher Christian Bentz von der Universität des Saarlandes und die Archäologin Ewa Dutkiewicz vom Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin heraus. Über 3.000 Zeichen auf 260 Objekten untersuchte das Team mit Computermethoden und kam so der DNA der Schrift auf die Spur. 

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Vizepräsident für Forschung und gesellschaftliche Verantwortung

Der Vizepräsident ist zuständig für die Förderung der Forschung an der Universität des Saarlandes in ihrer gesamten Breite. Zu seinen Aufgaben gehören alle Themen rund um die Forschung – von Infrastruktur bis Forschungskultur. Als Vorsitzender des Forschungsausschusses setzt er sich dafür ein, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für exzellente Forschung zu schaffen. Darüber hinaus verantwortet er die sogenannte Third Mission der Universität – also die aktive Rolle der Hochschule im gesellschaftlichen Dialog. Als Schirmherr der Veranstaltungsreihe "UdS im Dialog" bringt er Forschungsthemen aus der Universität in die Stadtgesellschaft ein und fördert so den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Vizepräsident

Dezernat Forschungsmanagement

Das Dezernat Forschungsmanagement ist zentrale Anlaufstelle für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in allen Phasen drittmittelgeförderter Forschungsprojekte. Es bündelt Expertise und Unterstützungsleistungen in den Bereichen Forschungsförderung und Forschungskultur, Vertragsmanagement und klinische Studien sowie Drittmittelverwaltung. Erste Anlaufstelle in der Antragsphase ist die Förderberatung. Auch die Betreuung der zentralen Forschungsinfrastruktur der Universität liegt beim Dezernat. Zudem berät es das Präsidium bei hochschulpolitischen Fragen im Bereich Forschung und begleitet die Umsetzung der gesamtuniversitären Forschungsstrategie.

Dezernat