La recherche à l'Université de la Sarre

Forschung mit Wirkung: innovativ, europäisch und regional verankert

Die Universität des Saarlandes steht für interdisziplinäre Spitzenforschung mit gesellschaftlicher Relevanz und einem ausgeprägten europäischen Profil. Ihre Lage im Herzen Europas und die direkte Nachbarschaft zu Frankreich machen sie zu einem idealen Standort für grenzüber­schreitende Kooperationen, Grenzraumforschung und europabezogene Wissenschaft. In den Forschungsschwerpunkten BioMed, Informatik, Interdisziplinäre Europaforschung und Nachhaltigkeit sowie weiteren Profilbereichen adressiert die Universität zentrale Herausforderungen unserer Zeit.

Über 1.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten hier in einem innovationsfreundlichen Umfeld. Sie forschen in Verbundvorhaben wie Sonderforschungs­bereichen und Graduiertenkollegs der DFG oder Projekten des Europäischen Forschungsrats. Ergänzend gewinnen insbesondere landesfinanzierte Transformationsprojekte an Bedeutung: Von Kreislaufwirtschaft über Quantentechnologie bis hin zur innovativen Verknüpfung von Sozialwissenschaften und Informatik stärken sie den Wissenstransfer in die saarländische Wirtschaft und fördern regionale Innovationen mit gesellschaftlicher Wirkung.

    • Forschungskultur

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News aus der Forschung

Forscher zeigen drei 3D-gedruckte Würfel
Den Effekt plötzlich eintretender Kälte kann die Besucherschaft der Hannover Messe mit eigenen Sinnen erfahren: Es genügt vom Prinzip her, das Material zu ziehen und wieder zu entlasten, um damit zu kühlen – oder auch zu heizen. Das Team von Paul Motzki von der Universität des Saarlandes entwickelt die klimaschonende Kühl- und Heiztechnologie Elastokalorik für den Praxiseinsatz weiter. Mit den 3D-Druck-Experten um Dirk Bähre forschen sie an neuen Kühlmittelformen. [...]
Die Forscher zeigen das Exponat
Ab Tag eins der Operation sollen sie erkennen, ob ein Knochenbruch gut verheilt, und bei Bedarf gezielt nachhelfen: Implantate, die nicht nur den Knochen stabilisieren, sondern selbst etwas für seine Heilung tun, entwickelt an der Universität des Saarlandes ein Team aus Ingenieurwissenschaft, Medizin und Informatik. Das Ingenieurteam um Paul Motzki liefert hierfür Mikroantriebe mit Formgedächtnistechnologie samt Sensorik. Den medizinischen Part steuern Bergita Ganse und ihre Arbeitsgruppe bei. [...]
Die Studenten zeigen den Pumpen-Prototyp
Eine dünne Silikonfolie sorgt dafür, dass Pumpen ohne Motoren, ohne Druckluft, ohne Schmiermittel und ohne zusätzliche Sensoren auskommen. Sie lassen sich beliebig schalten und in bisher unmöglichen Bauformen unterbringen. Wo Vakuum in Industrie und Fertigung, Fahrzeugtechnik oder Labor und Forschung gebraucht wird, macht die Folientechnologie leichte, flache und energieeffiziente Pumpen möglich. Das Team von Professor Paul Motzki demonstriert die Technologie auf der Hannover Messe. [...]
Porträtfoto
Ein Schwamm ist elastischer als ein Radiergummi, verformt man ihn, bewegt er sich in seine Ausgangsform zurück. Für die Entwicklung neuer Materialien ist dieses Phänomen oft entscheidend. Physiker der Universität des Saarlandes konnten jetzt erstmals experimentell zeigen, dass sich die Elastizität eines Stoffes stark verringert, wenn er in Poren mit einer Größe von wenigen Millionstel Millimetern eingeschlossen wird. Dieser Effekt ist umso ausgeprägter, je kleiner der Durchmesser der Poren ist. [...]
 Forscherin mit Demonstrator
Er ist eines der wichtigsten Elektronikbauteile: der Transistor. Er schaltet oder verstärkt elektrische Signale und sorgt so dafür, dass Smartphone, Computer und Kaffeemaschine tun, was Menschen wollen. Jetzt sollen dünne, leichte Folien zu einer neuen Generation von energieeffizienten Transistoren werden: Die Vision ist, dass in Zukunft solche Minimotoren mit Sensoreigenschaft zu biegsamen Folienplatinen führen. [...]
    • Bibliographie universitaire

      Publications scientifiques des chercheurs de l'Université de la Sarre

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Unsere Forschung im Magazin "campus"

Diamanten aus Dreck? Zwei Millionen Euro für Chemieforschung

Ein Team um Dominik Munz, Professor für Koordinationschemie an der Universität des Saarlandes, wird in den kommenden Jahren nach Wegen suchen, um aus billiger Kohle wertvolle Materialien wie Diamanten zu machen, die zum Beispiel in der Industrie eine wichtige Rolle spielen. Dafür erhält Dominik Munz nun einen ERC Consolidator Grant der Europäischen Union. Rund zwei Millionen Euro fließen für fünf Jahre an seinen Arbeitskreis.

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Weltraumflüge verändern den Organismus

Wie sich ein längerer Aufenthalt im All auf den Organismus auswirkt, wird auf der Raumstation ISS erforscht. Ein Team um Bioinformatiker Andreas Keller an der Universität des Saarlandes hat gemeinsam mit Kollegen der Stanford University untersucht, wie sich bei einem Weltraumflug der Austausch von Geninformationen im Inneren von Zellen verändert. Ihre Erkenntnisse haben sie im renommierten Fachjournal “Nature Communications” veröffentlicht. 

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Emmy-Noether-Programm der DFG fördert Forschungsarbeit zum Genderbegriff

Gender, das soziale Geschlecht, bestimmt viele Aspekte unseres Lebens: vom Namen, den wir bei der Geburt erhalten, der Kleidung, die wir tragen, bis zur Ausbildung, die wir absolvieren. Geschlecht ist etwas zutiefst Persönliches und zugleich politisch umstritten. Die Philosophin Viktoria Knoll, Forscherin der Universität des Saarlandes, will das nun auf grundlegende Weise tun. Sie wird dafür mit rund einer Million Euro aus dem Emmy-Noether-Programm der DFG gefördert.

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Vorläufer der Schrift ist über 40.000 Jahre alt

Schon vor rund 40.000 Jahren ritzten unsere frühen Vorfahren Zeichen in Werkzeuge und Skulpturen. Diese Zeichenabfolgen weisen die gleiche Komplexität und Informationsdichte auf wie die früheste Proto-Keilschrift um 3.000 vor Christus – also zehntausende Jahre später. Dies fanden der Sprachforscher Christian Bentz von der Universität des Saarlandes und die Archäologin Ewa Dutkiewicz vom Museum für Vor- und Frühgeschichte der Staatlichen Museen zu Berlin heraus. Über 3.000 Zeichen auf 260 Objekten untersuchte das Team mit Computermethoden und kam so der DNA der Schrift auf die Spur. 

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Parkinson-Erkrankung hat komplexe Ursachen

Parkinson ist nach der Alzheimer-Demenz die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Allein in Deutschland sind etwa 400.000 Menschen betroffen. Die Biochemikerin Rita Bernhardt und die Genetikerin Julia Schulze-Hentrich haben in verschiedenen Publikationen gezeigt, dass Parkinson nicht nur genetische oder umweltbedingte Ursachen hat, wie bisher angenommen. Vielmehr ist die Erkrankung die Folge eines komplexen Zusammenspiels.

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Trotz der Sprachenvielfalt hat Grammatik oft ähnliche Strukturen

In rund 1.700 Sprachen hat ein Forscherteam aus Saarbrücken und Leipzig nach Strukturen gesucht, die darauf hindeuten, dass sie in allen Sprachen auftreten. Von 191 grammatikalischen Mustern, den sogenannten Sprachuniversalien, fand sich ein Drittel in den untersuchten Sprachen wieder. Das Team unter Leitung von Annemarie Verkerk von der Saar-Universität und Russell Gray vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie hat die Studie jetzt veröffentlicht.

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Materialforscher trainieren KI mit Bilddaten

Bei rund 5.000 Stahlsorten kommt es im Herstellungsprozess auf Nuancen an. Um neue Eigenschaften zu kreieren oder die konstante Qualität zu sichern, werden die Stähle mit verschiedenen Bildgebungsverfahren analysiert. Frank Mücklich und sein Forschungsteam haben dazu über viele Jahre eine umfassende Expertise aufgebaut. Mit ihren mikroskopischen Analysedaten konnten sie eine KI so trainieren, dass sie kleinste Veränderungen im Stahl aufspürt.

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Drei Wissenschaftler der Saar-Universität zählen zu den "Highly Cited Researchers"

Exzellente Forschungsleistungen werden im akademischen Umfeld unter anderem daran gemessen, wie häufig Publikationen zitiert werden. Auf die Liste der "Highly Cited Researchers" werden jährlich die Top-Forscherinnen und -Forscher bestimmter Fachgebiete aufgenommen, deren Publikationen weltweit am häufigsten von anderen Wissenschaftlern angeführt wurden. Auch in diesem Jahr wurden wieder drei Forscher der Saar-Universität in die Liste aufgenommen.

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Vizepräsident für Forschung und gesellschaftliche Verantwortung

Der Vizepräsident ist zuständig für die Förderung der Forschung an der Universität des Saarlandes in ihrer gesamten Breite. Zu seinen Aufgaben gehören alle Themen rund um die Forschung – von Infrastruktur bis Forschungskultur. Als Vorsitzender des Forschungsausschusses setzt er sich dafür ein, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für exzellente Forschung zu schaffen. Darüber hinaus verantwortet er die sogenannte Third Mission der Universität – also die aktive Rolle der Hochschule im gesellschaftlichen Dialog. Als Schirmherr der Veranstaltungsreihe "UdS im Dialog" bringt er Forschungsthemen aus der Universität in die Stadtgesellschaft ein und fördert so den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit

Vizepräsident

Dezernat Forschungsmanagement

Das Dezernat Forschungsmanagement ist zentrale Anlaufstelle für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in allen Phasen drittmittelgeförderter Forschungsprojekte. Es bündelt Expertise und Unterstützungsleistungen in den Bereichen Forschungsförderung und Forschungskultur, Vertragsmanagement und klinische Studien sowie Drittmittelverwaltung. Erste Anlaufstelle in der Antragsphase ist die Förderberatung. Auch die Betreuung der zentralen Forschungsinfrastruktur der Universität liegt beim Dezernat. Zudem berät es das Präsidium bei hochschulpolitischen Fragen im Bereich Forschung und begleitet die Umsetzung der gesamtuniversitären Forschungsstrategie.

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