Ecole Européenne d'Ingénieurs en Génie des Matériaux EEIGM (M.Sc.)

Absolventen des Bachelorstudiengangs EEIGM können mit dem binationalen Masterstudiengang "École Européenne d'Ingénieurs en Génie des Matériaux EEIGM" in vier Semestern den deutsch-französischen Doppelabschluss Master of Science erwerben. Das erste Semester verbringen die Studierenden an der École Européenne d'Ingénieurs en Génie des Matériaux (EEIGM), Université de Lorraine in Nancy nach den dort geltenden Regelungen. Die folgenden drei Semester werden an der Universität des Saarlandes absolviert. Zugangsberechtigt ist, wer den Bachelorstudiengang EEIGM an der Universität des Saarlandes erfolgreich abgeschlossen hat oder an der École Européenne d'Ingénieurs en Génie des Matériaux (EEIGM), Université de Lorraine in Nancy den entsprechenden Abschluss nach den dort geltenden Regelungen erworben hat.

Die Studentinnen und Studenten des Masterstudiengangs EEIGM erhalten nicht nur eine forschungsorientierte Ausbildung in der Werkstofftechnik, sondern erlangen auch Fremdsprachenkenntnisse und trainieren ihre interkulturelle Kompetenz. Sie erwerben Kenntnisse und Fertigkeiten, die auf dem nationalen und internationalen Arbeitsmarkt von großem Vorteil sind. Der Studiengang EEIGM bereitet auf anspruchsvolle Tätigkeiten in Forschung, Entwicklung und Anwendung vor − von Laboraufgaben bis in die Anwenderberatung. Folglich haben die Absolventen des Masterstudiengangs sehr gute Berufsaussichten sowohl in der Wissenschaft als auch in der Industrie, im nationalen wie im internationalen Bereich.

Ingenieurstudium in der Grenzregion

Grenzregionen haben für Marc Schöneich seit jeher magische Anziehungskraft. Er wollte deutsch-französisch studieren und entschied sich für den Ingenieurstudiengang EEIGM. Für seine Diplomarbeit forschte er in einem deutsch-französischen Projekt über Mineralwasserflaschen: Er untersuchte, was im Innern der Plastikflasche passiert, wenn sie statt wie üblich mit Luft, gleich mit Mineralwasser in ihre Form gebracht wird. Dieses Verfahren, das Herstellern viel Geld sparen kann, ist inzwischen patentiert. Nach dem Doppelabschluss folgte die Doppeldoktorarbeit in Saarbrücken und Metz. Heute arbeitet Marc Schöneich am Leibniz-Institut für Neue Materialien auf dem Saarbrücker Campus. [mehr...]

 

Details

Im Masterstudiengang EEIGM sind insgesamt 120 CP zu erbringen.

Die Studierenden verbringen das erste Semester an der École Européenne d'Ingénieurs en Génie des Matériaux (EEIGM), Université de Lorraine in Nancy und erwerben 30 CP nach den dort geltenden Regelungen des Studiums.

Das zweite bis vierte Semester wird an der Universität des Saarlandes absolviert. Hier werden 90 CP aus dem Masterstudiengang Werkstofftechnik erworben. Davon entfallen 30 CP auf die Masterarbeit, die im vierten Semester angefertigt wird.

Folgende Leistungen sind zu erbringen:

1) Mindestens 25 CP aus den Wahlpflichtmodulen:

  • Anwendungen von Polymeren (6-12 CP)
  • Metalltechnologie (6 CP)
  • Werkstoffe – Funktion und Prüfung (4-14 CP)

2) Mindestens 12 CP und höchstens 20 CP aus den Wahlpflichtmodulen:

  • Theoretische und Rechenmethoden (4-16 CP)
  • Technologie von Glas und Keramik (6 CP)
  • Anwendungen von Glas und Keramik (6-12 CP)

3) Frei wählbare Elemente mit bis zu 8 CP aus dem Studienplan des Masterstudiengangs Werkstofftechnik

4) Projektarbeit im Umfang von 15 CP

Studierende, die ihren Bachelorabschluss in einem Fach erworben haben, das keine berufspraktische Tätigkeit von mindestens sechs Wochen verlangt, müssen diese in einem Gesamtumfang von insgesamt sechs Wochen nachholen. Bereits geleistete berufspraktische Tätigkeiten werden hierauf angerechnet.

Zugang

Zugangsberechtigt zum Masterstudiengang ist, wer den Bachelorstudiengang "École Européenne d'Ingénieurs en Génie des Matériaux EEIGM" an der Universität des Saarlandes erfolgreich abgeschlossen hat oder auf anderem Weg an der École Européenne d'Ingénieurs en Génie des Matériaux in Nancy nach den dort geltenden Regelungen einen entsprechenden Abschluss erworben hat.

Die Bewerbung erfolgt über den Lehrstuhl für Fertigungstechnik, wo Sie auch alle weiteren Informationen zum Bewerbungsverfahren erhalten.

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Prof. Dr.-Ing. Dirk Bähre
Materialwissenschaft und Werkstofftechnik
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Geb. A4 2, Zi. 1.15
Tel.: 0681 302-3075
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