20.10.2026

Deutsches Humboldt-Netzwerk tagt an der Universität des Saarlandes

Portraitbild© UdS
Prof. Dr. Claus Jacob ist einer der beiden Regionalgruppensprecher des Deutschen Humboldt-Netzwerks für die Region Saar-Pfalz.

Am 30. und 31. Oktober werden rund hundert ehemalige Stipendiatinnen und Stipendiaten der Alexander-von-Humboldt-Stiftung an der Universität des Saarlandes zusammenkommen. Anlass ist die diesjährige Jahrestagung des Deutschen Humboldt-Netzwerks (DHN), die zum ersten Mal in Saarbrücken stattfindet. Themen der Tagung sind „Das Saarland als Grenzregion“ sowie „Nachhaltigkeit in Wissenschaft und Wirtschaft“.

„Das Deutsche Humboldt-Netzwerk verbindet Alumni der Alexander-von-Humboldt-Stiftung – also hochkarätige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, insbesondere aus der nationalen Wissenschaftsszene“, erläutert Claus Jacob. Der Professor für Bioorganische Chemie an der Universität des Saarlandes ist einer der beiden Regionalgruppensprecher für die Region Saar-Pfalz und damit Ausrichter der diesjährigen Jahrestagung.

Eröffnet wird die DHN-Jahrestagung am Freitag, 30. Oktober, um 13:00 Uhr im Musiksaal der Universität des Saarlandes (Gebäude C5 1). Zur Begrüßung sprechen Professorin Elke Bogner (Vorsitzende des Deutschen Humboldt Netzwerks), Dr. Katrin Amian (stellvertretende Generalsekretärin der Alexander-von-Humboldt-Stiftung) und Professor Raimund Seidel (Vizepräsident für nachhaltige Entwicklung und Strategie). Eine Grußrede hält als Ehrengast die Europa-Abgeordnete Manuela Ripa.

Im Rahmen zweier Plenarvorträge ab 13:30 Uhr referieren Professorin Astrid Fellner (Border Studies) über „Grenzerfahrungen: Saarland als europäische Schnittstelle“ und Professor Frank Mücklich (Leiter des Instituts für Funktionswerkstoffe) zum Thema „Warum ist Forschung zu Circular Economy ein Schlüssel zu nachhaltiger Ressourcenschonung sowie technologischer und auch geopolitischer Resilienz?"

Die anschließenden Diskussionen mit prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Politik beschäftigen sich mit der Frage, wie nachhaltige Forschung und Entwicklung im Grenzraum der Großregion gelingen kann. Dabei geht es unter anderem um interdisziplinäre Forschungsprojekte und die Zukunft europäischer Wissenschaftskooperationen.

Der erste Tag wird abgerundet durch den traditionellen „Humboldt Abend“ für DHN-Mitglieder, bei dem die Regionalgruppe ihren Gästen das besondere „Saarvoir-Vivre“ der Grenzregion durch ein nachhaltiges Rahmenprogramm, unter anderem mit einem Vortrag zur Geschichte der Region, näherbringt.

Am zweiten (internen) Veranstaltungstag finden Exkursionen statt, zudem eine Mitgliederversammlung und das Treffen der Regionalgruppensprecherinnen und -sprecher.

Der erste Tagungstag steht grundsätzlich allen Interessierten offen.

Weitere Informationen: 
Deutsches Humboldt-Netzwerk: https://www.dhn-ev.de/

Fragen beantwortet:
Prof. Dr. Claus Jacob
Professur für Bioorganische Chemie
Universität des Saarlandes
E-Mail: c.jacob(at)mx.uni-saarland.de