Wiebke Lehnert: Literatur-, Kultur- und Sprachgeschichte des deutschsprachigen Raums

Grenzüberschreitend Germanistik studieren und dabei interkulturelle Kompetenzen entwickeln – das ermöglicht der trinationale Masterstudiengang "Literatur-, Kultur- und Sprachgeschichte des deutschsprachigen Raums". Die Saarländerin Wiebke Lehnert hat das Studienangebot innerhalb des Verbunds Universität der Großregion genutzt: "Durch das Studium in drei Ländern beweist man, dass man sich in verschiedene Universitätssysteme einarbeiten kann – was sicherlich die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöht. Als ich den trinationalen Masterstudiengang an der Saar-Uni entdeckte, faszinierte mich daher der Aspekt, dass man an drei Universitäten studieren kann. Mein erstes Semester verbrachte ich überwiegend in Saarbrücken und pendelte mit dem Auto oder dem Zug zu einzelnen Veranstaltungen und Blockkursen nach Metz. Die Uni liegt ganz in der Nähe des Zentrums, und Metz ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Das Studium dort ist jedoch verschulter als in Deutschland. Offener ist dagegen der Unterricht an der Uni Luxemburg. Der Campus Belval ist ganz neu und technisch vom Feinsten, und die Lernatmosphäre war klasse. Alles in allem ist grenzüberschreitendes Studieren ideal, um neue Kontakte zu knüpfen, seine Sprachkenntnisse zu verbessern und interkulturelle Kompetenzen zu erweitern."

Nach ihrem Bachelorstudium absolvierte die Saarländerin Wiebke Lehnert ein Praktikum im Goethe-Zentrum in Bologna. So entstand der Wunsch, später einmal interkulturell in Richtung "Deutsch als Fremdsprache" zu arbeiten. Im Frühjahr 2018 hat sie ihre Masterarbeit über Tertiärspracherwerb abgegeben. Ihr Abschlusszeugnis wird sie von den Universitäten in Saarbrücken, Metz und Luxemburg erhalten.

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