Marc Schöneich: EEIGM. École Européenne d'Ingénieurs en Génie des Matériaux

"Ich komme ursprünglich aus Jena und habe mich ganz bewusst für die Saar-Uni entschieden. Ich wollte Werkstoffwissenschaft studieren und nach Frankreich. Nicht nur für ein Auslandssemester, sondern ein richtiges Doppelstudium mit allem Drum und Dran. Mein Französisch war damals gar nicht so gut. In der Schule hatte ich Leistungskurse in Mathe und Physik. Aber ich wollte die Sprache lernen, ich wollte Frankreich kennen lernen. Für mich war klar: Dann muss ich ins Land selbst gehen. Als ich in Nancy mit dem Studium anfing, hat mir ein älterer Student die Uni gezeigt. In einem der Gebäude gab es eine Studentenbar, von Studenten selbst betrieben. Dort nahm ich einen Job als Barmann an. Das war eine fantastische Zeit, ich habe viele Freunde gefunden, die ich heute noch habe – ein Glücksfall, wie das ganze Studium. Das Studium in Nancy ist sehr verschult, die Hochschule EEIGM vergleichsweise klein und familiär. Am Anfang fand ich es ganz schön anstrengend mit der Sprache im Alltag, aber es war ungemein spannend. In der Großregion habe ich mich gleich wohl gefühlt. Ich wusste: Hier bin ich richtig. Die Zeit in Nancy hat mir viel Spaß gemacht und mich sehr geprägt. Ich habe viel gelernt. EEIGM ist auf jeden Fall ein echter Geheimtipp."

Marc Schöneich hat in Nancy und Saarbrücken den deutsch-französischen Studiengang École Européenne d'Ingénieurs en Génie des Matériaux studiert. Für seine Diplomarbeit forschte er in einem deutsch-französischen Projekt, und auch die anschließende Doktorarbeit schrieb er im sog. Co-tutelle-Verfahren. Nach einem Forschungsaufenthalt in Dortmund arbeitet er heute am Leibniz-Institut für Neue Materialien auf dem Saarbrücker Campus.

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