Die interdisziplinäre und international ausgerichtete Veranstaltungsreihe ist Teil des Projekts „Saar-Ukraine University Network“ (SUUN) und wird gemeinsam mit Partneruniversitäten in der Ukraine organisiert. Als hybrides Format bringt sie Studierende, Dozentinnen und Dozenten sowie Forscherinnen und Forscher aus verschiedenen Ländern in einem gemeinsamen Dialograum zusammen. Auch die interessierte Öffentlichkeit ist willkommen.
Im Fokus stehen zentrale Fragen zur Zukunft von Hochschulbildung unter extremen Bedingungen: Wie sichern Universitäten akademische Freiheit und institutionelle Stabilität? Welche Rolle spielen Bildungseinrichtungen in Zeiten von Krieg, Migration und digitalem Wandel? Und wie können internationale Kooperationen zur Stärkung demokratischer Strukturen beitragen?
Hochschulbildung in der Ukraine im Kontext des Krieges:
Unter dem Titel „Relations, Resilience, Resistance: Challenges for Higher Education in Ukraine and Beyond“ beleuchten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis die tiefgreifenden Veränderungen im ukrainischen Bildungssektor in fünf Vorträgen sowie einer internationalen Round-Table-Diskussion. Die Veranstaltungen finden jeweils donnerstags von 16:00 bis 18:00 Uhr (MESZ) online via Zoom statt und richten sich an Studierende aller Fachrichtungen sowie an die interessierte Öffentlichkeit.
Die Reihe eröffnet am 11. Juni mit einem Vortrag von Viktoria Sereda (Kyiv School of Economics) in ihrem Vortrag „Academic Freedom and Resilience: Scholars in Times of War“ zur Situation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Krieg und den Herausforderungen für akademische Freiheit. Weitere Veranstaltungen behandeln unter anderem die Auswirkungen des Krieges auf das Schul- und Bildungssystem, die Situation von Universitäten im Exil, die Rolle der ukrainischen Wissenschaftsdiaspora, Bildungsbiografien ukrainischer Studierender im Ausland, sowie Prozesse der europäischen Integration und Internationalisierung des Hochschulwesens.
Ein Highlight bildet der Round Table am 25. Juni zu „Borders in Flux and Academic Communities: Ukrainian Higher Education in a Wartime Context“, in dem Vertreterinnen ukrainischer Universitäten über Erfahrungen mit Vertreibung, institutioneller Resilienz und die psychosozialen Auswirkungen des Krieges auf akademische Gemeinschaften diskutieren.
Offenes Angebot und internationale Vernetzung:
Mit ihrem offenen Format leistet die Reihe einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierungsstrategie der Universität des Saarlandes. Gleichzeitig stärkt sie nachhaltige akademische Netzwerke zwischen europäischen und ukrainischen Hochschulen. Ziel ist es, einen gemeinsamen Denkraum zu schaffen, in dem Antworten auf die aktuellen Herausforderungen für Hochschulbildung entwickelt werden können.
Hintergrund: SUUN-Projekt:
Die Vortragsreihe ist Teil des Projekts „Saar-Ukraine University Network“ (SUUN), das den internationalen wissenschaftlichen Austausch fördert und innovative Lehrformate entwickelt. Es wird im Rahmen der Deutsch-Ukrainischen Hochschulnetzwerke des DAAD gefördert. Neben der Wissensvermittlung steht insbesondere die langfristige Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Institutionen im Vordergrund.
Zeitraum: 11. Juni – 16. Juli 2026
Zeit: donnerstags, 16:00–18:00 Uhr (MESZ)
Format: online (Zoom)
Zielgruppe: Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie interessierte Öffentlichkeit
Link zum Projekt: https://www.amerikanistik.uni-saarland.de/saarland-ukraine/suun
Den Link zur Online-Teilnahme: https://www.amerikanistik.uni-saarland.de/saarland-ukraine/suun-news
Kontakt:
Prof. Dr. Astrid M. Fellner (Academic Director), Tel.: 0681 302-2770, E-Mail: astrid.fellner@uni-saarland.de
Dr. Alina Mozolevska (Project Coordinator) & Eva Nossem (Institutional Coordinator), Tel: 0681 302-3573, E-Mail: project-suun@uni-saarland.de