16.07.2026

Neues Projekt fördert T4EU-Hochschulen bei der Stärkung von nachhaltigem Unternehmertum in Europa

Um den Aufbau regionaler Innovationsökosysteme zu stärken und die nächste Generation von Unternehmerinnen und Unternehmern zu fördern, haben sich die Hochschulen der Transform4Europe-Allianz im T-RISE-Projekt zusammengeschlossen. Das Projekt „Transforming Regional Innovation Ecosystems for Sustainable and Digitally Enabled Entrepreneurship“ wird in den kommenden beiden Jahren im Rahmen der EIT-Initiative für Hochschulbildung gefördert.

Die Universität des Saarlandes beteiligt sich als assoziierter Partner an der Umsetzung des Projekts.

T-RISE ist eines von 35 Projekten, die im Rahmen der Europäischen Innovations- und Technologieinitiative (EIT Higher Education Initiative) für eine Förderung ausgewählt wurden, nachdem im Rahmen einer stark umkämpften Ausschreibung insgesamt 138 Bewerbungen aus ganz Europa eingegangen waren.

T-RISE will Unternehmertum, Innovation und Wissenstransfer an Hochschulen ausbauen und die Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weiteren regionalen Akteuren intensivieren. So sollen innovative Ideen schneller in praxisnahe Lösungen umgesetzt werden können. Ein zentraler Baustein des Projekts ist die Einrichtung eines gemeinsamen Joint Innovation Office (JIO), das Innovations- und Gründungsaktivitäten innerhalb der Allianz koordiniert.

Darüber hinaus werden neue Weiterbildungsangebote, Inkubations- und Mentoringprogramme entwickelt, um Studierende, Forscherinnen und Forscher sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Umsetzung innovativer Ideen und Gründungsvorhaben zu unterstützen. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Themen Nachhaltigkeit, digitale Transformation und gesellschaftliche Wirkung.

Das Projekt untermauert das gemeinsame Ziel der Transform4Europe-Allianz, Wissensunternehmer auszubilden, Innovationen mit gesellschaftlicher Wirkung zu fördern und die Rolle der europäischen Hochschulen als Triebkräfte für nachhaltige Entwicklung, Wettbewerbsfähigkeit und regionalen Wandel zu stärken.

Das Projekt wird von der Universität Alicante (Spanien) koordiniert und vereint sechs begünstigte Universitäten aus der Transform4Europe-Allianz: die Jean-Monnet-Universität Saint-Étienne (Frankreich), die Universität Primorska (Slowenien), die Vytautas-Magnus-Universität (Litauen), die Katholische Universität Portugal und die Universität Schlesien (Polen). Als begünstigte Partner gehören außerdem die META Group (Italien) und der Wissenschaftspark Alicante (Spanien) zum Konsortium. Die Universität des Saarlandes wirkt als assoziierter Partner mit – ebenso wie die übrigen T4EU-Hochschulen (die Universität Triest in Italien, die Staatliche Universität Mariupol in der Ukraine, die Estnische Kunstakademie sowie die Universität St. Kliment Ohridski in Sofia, Bulgarien).

Das Projekt wird zudem die langfristige Kooperation mit dem Ökosystem des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT) stärken und eng mit EIT Climate-KIC, EIT RawMaterials und 28DIGITAL zusammenarbeiten. Hierdurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für Studierende, Forscher, Unternehmer sowie für Innovatoren zur Teilnahme an europäischen Innovations- und Unternehmerinitiativen.

Hintergrund:
Die EIT-Hochschulinitiative (EIT Higher Education Initiative) ist ein Förderprogramm des Europäischen Instituts für Innovation und Technologie (EIT). Sie ist das einzige europäische Instrument, das sich ausschließlich darauf konzentriert, die Innovations- und Unternehmerkapazitäten von Hochschulen zu stärken und sie zu befähigen, die Innovationsführer von morgen zu werden (https://eit-hei.eu/).

Kontakt für Rückfragen: 
Aylin Suhrborg
Tel: +49 681 302-71114
E-Mail: aylin.suhrborg@uni-saarland.de
www.transform4europe.eu