„Ein Ziel unserer Tagung ist es, Projekte und Aktivitäten im Bereich der Philologie und Geschichtswissenschaft vorzustellen, insbesondere Projekte der Texterschließung durch digitale Editionen, beispielsweise von Inschriften oder Fachtexten. Auch Datenbanken als Voraussetzungen für derartige Editionen sind ein Thema“, erklärt der Altphilologe Professor Christoph Kugelmeier, der die Saarbrücker Tagung gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen vom Institut für Klassische Philologie organisiert. Außerdem würden Software und Methoden zu philologischen, sprachwissenschaftlichen, historischen und archäologischen Themen vorgestellt.
An der Tagung nehmen Vertreterinnen und Vertreter der Altertumswissenschaften, der Mediävistik und auch der neueren Philologien (Romanistik) aus den für „Digital Humanities“ maßgeblichen Institutionen im deutschsprachigen Raum teil. Auch das Saarbrücker Institut für Klassische Philologie hat in diesem Bereich bereits seit vielen Jahren einschlägige Kompetenzen erworben – insbesondere in der Indexerstellung (Indices zu lateinischen Texten der Renaissance) und der digitalen Edition antiker, byzantinischer und neulateinischer Texte. Die Tagung wird daher einen breiten Überblick über aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet der „Digital Humanities“ geben können. Zwei Saarbrücker Nachwuchswissenschaftlerinnen aus der historischen Mediävistik berichten über ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der akademischen Lehre. Den Keynote-Vortrag hält die bekannte Leipziger Althistorikerin Prof. Charlotte Schubert, die seit langem intensiv auf dem Gebiet der „Digital Classics“ forscht.
Veranstaltungsort: Sportcampus Saar, Tagungsraum 41 (Gebäude 4)
Link zum Tagungsprogramm.
Fragen beantwortet:
Prof. Dr. phil. Christoph Kugelmeier
Universität des Saarlandes
Altertumswissenschaften
Klassische Philologie
Telefon: 0681 302-2325
E-Mail: c.kugelmeier(at)mx.uni-saarland.de
https://www.uni-saarland.de/institut/klassische-philologie.html