Geschichte (M.A.)

Das Fach Geschichte an der Universität des Saarlandes zeichnet sich durch eine breit fundierte und personell sehr gut ausgestattete Forschung und Lehre aus. Es umfasst alle drei Großepochen von der Alten Geschichte über die Geschichte des Mittelalters bis zur Neuesten Geschichte sowie zwei zentrale Themenbereiche der Geschichte (Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Kultur- und Mediengeschichte). Mit dieser Vielfalt der angebotenen fachwissenschaftlichen Elemente, der geographischen Lage in einer europäischen Grenzregion und ihrer ausgeprägten europäischen Perspektive ist die Saarbrücker Geschichtswissenschaft innerhalb der deutschen Universitätslandschaft von herausragender Bedeutung.

Beschreibung

Das Masterstudium der Geschichte dient dem weiteren Erwerb und der Vertiefung fachspezifischer Kenntnisse, Methoden und Arbeitstechniken anhand ausgewählter thematischer Schwerpunkte. Die Studieninhalte führen in aktuelle Forschungsdiskussionen ein, ermöglichen das selbständige wissenschaftliche Arbeiten und eröffnen den Zugang zu weitergehenden wissenschaftlichen Qualifizierungen (vor allem der Promotion).

Das Masterstudium kann entweder in der ganzen Breite des Fachs oder in einer epochen- bzw. themenspezifischen Spezialisierung absolviert werden. Es bietet den Studierenden aber auch genügend Freiraum für eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit benachbarten Fächern. Spezielle Lehrveranstaltungen sowie grenzüberschreitende Projektarbeiten und Praktika betonen die europäische Perspektive des Studiengangs. Die zahlreichen Kontakte der Saarbrücker Geschichtswissenschaft zu Hochschulen in ganz Europa ermöglichen es den Studierenden, das erworbene Fachwissen im internationalen Kontext, etwa im Rahmen von deutsch-französischen Lehrveranstaltungen, anzuwenden. Der Saarbrücker Masterstudiengang "Geschichte" qualifiziert für eine Vielzahl von Berufen in Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Gesellschaft und Kulturleben.

Studienverlauf

Das Masterstudium des Fachs Geschichte erstreckt sich auf eine Regelstudienzeit von vier Semestern, in denen insgesamt 120 CP zu erbringen sind. Diese gliedern sich in 93 CP im erweiterten Hauptfach inklusive Masterarbeit und 27 CP im Nebenfach.

Das erweiterte Hauptfach Geschichte (93 CP) gliedert sich in einen Pflichtbereich (44 CP), der den Besuch von vier Modulen (inklusive Masterarbeit) umfasst. Hierzu gehören die Teilnahme an Übungen zur Quellenkunde und historischen Methoden, aber auch das Verfassen einer eigenständigen Projektarbeit und die Teilnahme an einem Forschungskolloquium. Gegen Ende des Studiums erfolgt die Bearbeitung der Masterarbeit (22 CP), die zusätzlich im so genannten "Master-Abschlussmodul explizit vorgestellt wird.

Der Wahlpflichtbereich (32 CP) besteht aus vier Modulen, die von den Studierenden je nach Schwerpunktlegung unterschiedlich besetzt werden können. Beim Studium des Fachs in der gesamten inhaltlichen Breite sind die drei obligatorischen Fachwissen-Vertiefungsmodule (bestehend aus Oberseminar und Vorlesung) in den drei verschiedenen Großepochen zu belegen. Bei einer Schwerpunktlegung auf eine der Großepochen sind nur zwei Großepochen zu belegen.

Im Wahlbereich, der 17 CP umfasst, ist es außerdem möglich, diverse Module aus dem historischen Veranstaltungsspektrum in das Studium einzubringen. Näheres zum Wahlbereich regelt die entsprechende Studienordnung.

Das Nebenfach Geschichte (27 CP) besteht aus dem Besuch zweier Fachwissen-Vertiefungsmodule (Oberseminar und Vorlesung) und einem Fachwissen-Fachmodul (Übung und Vorlesung). Inhaltlich ist auch hier eine individuelle Schwerpunktlegung möglich. Ähnlich dem erweiterten Hauptfach gibt es auch im Nebenfach einen Wahlbereich zur freien Auswahl, der 5 CP umfasst.

Zugang Hauptfach

Der Zugang zum Masterstudium des (erweiterten) Hauptfachs Geschichte setzt voraus:

1.  Einen Bachelorabschluss oder äquivalenten Hochschulabschluss schwerpunktmäßig in Geschichte. In begründeten Ausnahmefällen können auch Abschlüsse in anderen Studienfächern anerkannt werden.

2.  Die besondere Eignung zum Masterstudium. Diese wird in der Regel festgestellt anhand:

  • der Endnote im Fach Geschichte von 2,7 und besser bzw.
  • der bisher im Studium erbrachten Leistungen und/oder einschlägiger Praxiserfahrungen sowie der in Form von Bewerbungsunterlagen dokumentierten besonderen Studienbefähigung im Fach Geschichte oder anderer historischer (Teil-)Fächer.

Für das Fachstudium werden die folgenden inhaltlichen Qualifikationen vorausgesetzt:

1.  Nachweis von Kenntnissen zweier moderner Fremdsprachen (eine davon muss Englisch oder Französisch sein) in einem Umfang der ausreicht, um in diesen Sprachen verfasste Quellen und Darstellungen eigenständig auszuwerten (vergleichbar den passiven Sprachanforderungen gemäß B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen), nachgewiesen durch Schulzeugnisse oder ein Äquivalent.

2.  Bei Schwerpunktbildung in Alter Geschichte oder Geschichte des Mittelalters sowie beim allgemeinen Master Geschichte: Nachweis von Kenntnissen der lateinischen Sprache in einem Umfang der ausreicht, um in dieser Sprache verfasste Quellen eigenständig auszuwerten (Lateinkenntnisse Stufe 2), nachgewiesen durch Schulzeugnisse oder ein Äquivalent.

3.  Fachkompetenzen im Bereich Geschichte, nachgewiesen durch entsprechend erworbene Credits im Umfang von mindestens 63 CP bzw. Nachweis von zwei Fachwissen-Grundmodulen aus zwei der drei Großepochen (Alte Geschichte, Geschichte des Mittelalters, Geschichte der Neuzeit) oder äquivalente Studienleistungen.

Sofern diese Qualifikationen nicht vom ersten Semester an erforderlich sind, können Studierende, soweit fachliche Gründe dem nicht entgegenstehen, vorläufig unter der Bedingung zugelassen werden, dass die festgestellten Inhalte durch ein ergänzendes Studium bis zum Abschluss des zweiten Fachsemesters nachgeholt werden.

Zugang Nebenfach

Der Zugang zum Masterstudium im Nebenfach Geschichte setzt einen Bachelorabschluss oder äquivalenten Hochschulabschluss in Geschichte voraus. In begründeten Ausnahmefällen können auch Abschlüsse in anderen Studienfächern anerkannt werden. Für das Fachstudium werden die folgenden inhaltlichen Qualifikationen vorausgesetzt:

  1. Nachweis von Kenntnissen zweier moderner Fremdsprachen (eine davon muss Englisch oder Französisch sein) in einem Umfang der ausreicht, um in diesen Sprachen verfasste Quellen und Darstellungen eigenständig auszuwerten (vergleichbar den passiven Sprachanforderungen gemäß B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen), nachgewiesen durch Schulzeugnisse oder ein Äquivalent.
  2. Fachkompetenzen im Bereich Geschichte, nachgewiesen durch entsprechend erworbene Credits im Umfang von mindestens 24 CP bzw. Nachweis von einem Fachwissen-Grundmodul (Alte Geschichte, Geschichte des Mittelalters, Geschichte der Neuzeit) oder äquivalente Studienleistungen.

Sofern diese Qualifikationen nicht vom ersten Semester an erforderlich sind, können die Studierenden, soweit fachliche Gründe dem nicht entgegenstehen, vorläufig unter der Bedingung zugelassen werden, dass die festgestellten Inhalte durch ein ergänzendes Studium bis zum Abschluss des zweiten Fachsemesters nachgeholt werden.

Ordnungen

Bewerbung

Das Studium kann zum Wintersemester und zum Sommersemester aufgenommen werden. Bewerbungsfristen sind der 31. August für das Wintersemester und der letzte Tag im Februar für das Sommersemester.

Ausländische Studienbewerber, die noch keinen anerkannten Deutschnachweis besitzen, bewerben sich bis zum 15. Juli für das Wintersemester und bis zum 15. Januar für das Sommersemester.

Die Bewerbung erfolgt über das Online-Bewerbungsformular für Masterstudiengänge. Bitte gehen Sie bei Ihrer Bewerbung wie folgt vor:

  • Registrieren Sie sich.
  • Nach erfolgter Registrierung füllen Sie das Online-Bewerbungsformular aus.
  • Die erforderlichen gescannten Unterlagen (PDF-Dateien) laden Sie im Online-Bewerbungsformular hoch und schließen dann Ihre Bewerbung ab.

Bitte übermitteln Sie Ihre Bewerbungsunterlagen nur online, reichen Sie sie nicht zusätzlich in Papierform ein!

Bitte beachten Sie, dass Sie bei 2-Fächer-Masterstudiengängen ein erweitertes Haupt- und ein Nebenfach wählen müssen. Die möglichen Fächerkombinationen entnehmen Sie bitte der Kombinationstafel. Die Immatrikulation kann nur in einen vollständigen Studiengang, also erweitertes Haupt- plus Nebenfach, erfolgen.

Bewerberinnen und Bewerber mit ausländischer Vorbildung

Studienbewerber, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist noch keinen anerkannten Deutschnachweis besitzen, können sich für die externe Teilnahme an der Deutschen Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) bzw. für den vorbereitenden Deutschkurs an der Universität des Saarlandes (Internationales Studienzentrum Saar) bewerben.

Für die externe Teilnahme an der DSH sind Deutschkenntnisse auf fortgeschrittenem Niveau C1 nötig. Bewerber mit Deutschkenntnissen auf geringerem Niveau als C1 können sich für den vorbereitenden Deutschkurs bewerben.

Beachten Sie bitte unbedingt die abweichende Bewerbungsfrist (15. Januar für das Sommersemester, 15. Juli für das Wintersemester). Später eingereichte Anträge auf Zulassung zum Masterstudium ohne anerkannten Deutschnachweis können nicht berücksichtigt werden.

Auf einen Blick

Regelstudienzeit4 Semester
KombinationsmöglichkeitenFächerkombinationen im Masterstudium
UnterrichtsspracheDeutsch
ZulassungsbeschränktNein
BewerbungsfristWintersemester: 31. August
Sommersemester: letzter Tag im Februar
Bewerbungsfrist
für Studienbewerber ohne anerkannten Deutschnachweis
Wintersemester: 15. Juli
Sommersemester: 15. Januar

Studiengebühren

Keine

SemesterbeitragAktueller Betrag
Internetseitewww.uni-saarland.de/geschichte

Kontakt

Studienfachberatung

Dr. Rainer Möhler
Campus Saarbrücken
Geb. B3 1, Zi. 3.06
Tel.: 0681 302-2393
r.moehler(at)mx.uni-saarland.de
www.uni-saarland.de/geschichte-moehler

Zentrale Studienberatung

Campus Saarbrücken
Campus Center, Geb. A4 4, EG
Tel.: 0681 302-3513
studienberatung(at)uni-saarland.de
www.uni-saarland.de/studienberatung

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Akkreditierte Studiengänge

Als eine der ersten Hochschulen bundesweit hat die Universität des Saarlandes das Verfahren der Systemakkreditierung erfolgreich durchlaufen. Seit 2012 trägt sie das Siegel des Akkreditierungsrats.

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