Forschung an der Universität des Saarlandes

Forschung mit Wirkung: innovativ, europäisch und regional verankert

Die Universität des Saarlandes steht für interdisziplinäre Spitzenforschung mit gesellschaftlicher Relevanz und einem ausgeprägten europäischen Profil. Ihre Lage im Herzen Europas und die direkte Nachbarschaft zu Frankreich machen sie zu einem idealen Standort für grenzüber­schreitende Kooperationen, Grenzraumforschung und europabezogene Wissenschaft. In den Forschungsschwerpunkten BioMed, Informatik, Interdisziplinäre Europaforschung und Nachhaltigkeit sowie weiteren Profilbereichen adressiert die Universität zentrale Herausforderungen unserer Zeit.

Über 1.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten hier in einem innovationsfreundlichen Umfeld. Sie forschen in Verbundvorhaben wie Sonderforschungs­bereichen und Graduiertenkollegs der DFG oder Projekten des Europäischen Forschungsrats. Ergänzend gewinnen insbesondere landesfinanzierte Transformationsprojekte an Bedeutung: Von Kreislaufwirtschaft über Quantentechnologie bis hin zur innovativen Verknüpfung von Sozialwissenschaften und Informatik stärken sie den Wissenstransfer in die saarländische Wirtschaft und fördern regionale Innovationen mit gesellschaftlicher Wirkung.

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News aus der Forschung

Porträtfoto
In der Produktion kommt es auf die richtige Reihenfolge an. Was banal klingt, ist für Branchen mit komplexen Planungsprozessen eine Herausforderung. Die Automobilindustrie ist dafür eines von vielen Beispielen. Teile von Zulieferern müssen pünktlich eintreffen, vielfältige Modellkonfigurationen gilt es in Serie zu fertigen. Zugleich werden Innovationszyklen immer kürzer. Was bisher noch fehlt, ist eine KI-gestützte Planungsplattform, die den Produktionsprozess optimal steuert. [...]
Portraitfoto von Professor Georg Borges
KI kann Juristinnen und Juristen mehr Zeit für ihre eigentliche juristische Arbeit verschaffen: Auf dem EDV-Gerichtstag vom 23. bis 25. September auf dem Saarbrücker Campus stellt das Institut für Rechtsinformatik der Universität des Saarlandes KI-Werkzeuge für Forschung, Lehre und Studium vor. Bis zu 70 bis 80 Prozent des Aufwandes für sonst zeitraubende Tätigkeiten wie Nachweissuche könne die KI abnehmen, schätzt Professor Georg Borges. [...]
Professor steht vor einem Atom-Modell im Außenbereich
Die Europäische Union fördert den Masterstudiengang „Advanced Materials Science and Engineering“ (AMASE) erneut mit rund 4,6 Millionen Euro. Damit hat das Programm seit 2005 mehr als 20 Millionen Euro Fördermittel erhalten und ist einer der erfolgreichsten Studiengänge des europäischen Exzellenzprogramms Erasmus Mundus. [...]
Portrait von Sigrun Smola
Der Gemeinsame Bundesausschuss hat vor kurzem eine neue Früherkennungsuntersuchung für Kinder im Alter von 9 und 10 Jahren beschlossen, die U10. Für die Impfung gegen humane Papillomviren (HPV) ist das ein Wendepunkt: Erstmals gibt es einen regulären Vorsorgetermin für alle gesetzlich versicherten Kinder genau in dem Alter, in dem die HPV-Impfung empfohlen wird. Eine wesentliche wissenschaftliche Grundlage dafür lieferte schon vor Jahren das Projekt „PRÄZIS“. [...]
zwei Frauen mit Gummistiefeln in einem flachen Bachbett stehend mit Messgeräten in der Hand
Die Belastung von Bächen und Flüssen im Saarland zu untersuchen, um letztendlich wirksame Gewässerschutz-Maßnahmen umzusetzen – daran arbeitet die Arbeitsgruppe „Gewässer-Monitoring“ an der Universität des Saarlandes seit etlichen Jahren. Im Juli ist ein neues fünfjähriges Verbundprojekt mit dem saarländischen Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz (MUKMAV) gestartet. [...]
    • Universitätsbibliographie

      Forschungspublikationen von Mitgliedern der Universität des Saarlandes auf einen Blick

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Unsere Forschung im Magazin "campus"

ERC Starting Grant für KI Forschung

Sprachmodelle wie ChatGPT werden genutzt, um Informationen aus verschiedenen Quellen zu verknüpfen und komplexe Planungsschritte vorzubereiten. Doch hierbei passieren noch viele Fehler, die KI beginnt zu halluzinieren und kann Dinge nicht Schritt für Schritt logisch zusammenführen. Computerlinguistik Michael Hahn will die theoretischen Grundlagen für das so genannte "Reasoning" der KI verbessern. Von der Europäischen Union wird er dafür mit einem ERC Starting Grant mit 1,5 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert.

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Humboldt-Professor kommt mit 9,9 Millionen Euro Förderung an die Universität des Saarlandes

Die Universität war erfolgreich mit ihrem Vorschlag für den höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands: Der international renommierte Strukturbiologe Nicholas Taylor kommt als Humboldt-Professor an die Universität des Saarlandes. Komplexe molekulare Maschinen stehen im Mittelpunkt von Taylors Forschung, der ab 2027 an der Universität des Saarlandes den Aufbau modernster molekularer Bildgebungsverfahren unterstützen wird.

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1,2 Millionen für Gesundheitsassistenten der Zukunft

Gesundheit und Wohlbefinden permanent an der Raumluft erkennen, Bettlaken, die über Schlaf und Gesundheit wachen, intelligente Hörhilfen: Internationale Partner aus Wissenschaft und Industrie entwickeln im Forschungsprojekt „SensorTech4Health 2030“ neuartige Gesundheitsassistenten. Vor dem Hintergrund der alternden Gesellschaft und hoher Pflegekosten ist das Ziel, Selbstständigkeit und Fitness durch Prävention lange zu erhalten. 1,2 Millionen von insgesamt 15 Millionen Euro an Fördergeldern fließen an die Universität des Saarlandes.

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KI Lehrkonzept im Fach Chemie erhält 80.000 Euro Sonderförderung

KI und digitale Werkzeuge werden auch in den Forschungslaboren und der Industriepraxis der Chemie zunehmend unentbehrlich. An der Universität des Saarlandes entwickeln zwei Forscherinnen aus Chemie und Informatik gemeinsam ein Lehrkonzept, das Chemie-Studierende künftig frühzeitig an datenbasierte Verfahren heranführen und sie auf die neuen Anforderungen von Wissenschaft und Industrie vorbereiten soll. Der Fonds der Chemischen Industrie fördert das Vorhaben der Professorinnen Tanja Gulder und Andrea Volkamer mit 80.000 Euro im Rahmen eines Sonderförderprogramms.

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Vizepräsident für Forschung und gesellschaftliche Verantwortung

Der Vizepräsident ist zuständig für die Förderung der Forschung an der Universität des Saarlandes in ihrer gesamten Breite. Zu seinen Aufgaben gehören alle Themen rund um die Forschung – von Infrastruktur bis Forschungskultur. Als Vorsitzender des Forschungsausschusses setzt er sich dafür ein, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für exzellente Forschung zu schaffen. Darüber hinaus verantwortet er die sogenannte Third Mission der Universität – also die aktive Rolle der Hochschule im gesellschaftlichen Dialog. Als Schirmherr der Veranstaltungsreihe "UdS im Dialog" bringt er Forschungsthemen aus der Universität in die Stadtgesellschaft ein und fördert so den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Vizepräsident

Dezernat Forschungsmanagement

Das Dezernat Forschungsmanagement ist zentrale Anlaufstelle für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in allen Phasen drittmittelgeförderter Forschungsprojekte. Es bündelt Expertise und Unterstützungsleistungen in den Bereichen Forschungsförderung und Forschungskultur, Vertragsmanagement und klinische Studien sowie Drittmittelverwaltung. Erste Anlaufstelle in der Antragsphase ist die Förderberatung. Auch die Betreuung der zentralen Forschungsinfrastruktur der Universität liegt beim Dezernat. Zudem berät es das Präsidium bei hochschulpolitischen Fragen im Bereich Forschung und begleitet die Umsetzung der gesamtuniversitären Forschungsstrategie.

Dezernat