Der Festakt bildet den feierlichen Rahmen für die Verabschiedung der diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und Masterstudiengänge mit Verleihung der Urkunden. Zwei herausragende Masterarbeiten werden mit dem Richard-van-Dülmen-Preis ausgezeichnet. Im Rahmen der Jahresfeier wird außerdem ein Leitungswechsel beim Sprecherrat der HoK-Studiengänge gewürdigt. Und: Zwei Alumni berichten, welche Erfahrungen sie nach dem Studium gemacht haben und wie ihr jetziges Berufsleben aussieht.
Marvin Hey, Absolvent des Masterstudiengangs Angewandte Kulturwissenschaften und Pressesprecher im Ministerium der Finanzen und für Wissenschaft des Saarlandes, berichtet über seinen beruflichen Werdegang und gibt den neuen Absolventinnen und Absolventen Einblicke in den Berufsalltag in der Öffentlichkeitsarbeit. Helen Tepper, Absolventin des Masters Historisch orientierte Kulturwissenschaften, leitet beim Saarpfalz-Kreis das von der EU geförderte LEADER-Projekt „Frauenspuren im Saarpfalz-Kreis“, in dem sie das Leben und Wirken bedeutender Frauen aus der Region erforscht und ihre Biografien einer breiten Öffentlichkeit zugänglich macht.
Höhepunkt der Jahresfeier ist die Verleihung der Richard-van-Dülmen-Preise, die in diesem Jahr bereits zum siebzehnten Mal vergeben werden. Die nach dem Kulturhistoriker und Mitbegründer der HoK-Studiengänge benannten Preise würdigen herausragende Masterarbeiten. Dank der Unterstützung der Arbeitskammer des Saarlandes und der Stiftung ME Saar können auch in diesem Jahr Auszeichnungen zu je 500 Euro vergeben werden. Der Sprecherrat der HoK-Studiengänge zeichnet eine Absolventin und ein Absolvent des Masters Angewandte Kulturwissenschaften aus:
Anna Katharina Petri legte eine innovative und prägnante Masterarbeit zur Renaissance der Tapisserie in vergleichender Perspektive vor, die die Jury durch ihre methodische Stringenz und Originalität überzeugte.
Patrick Schweitzer widmet sich in seiner Arbeit dem bislang wenig erforschten Verhältnis der katholischen Kirche zu Francos Spanien – ein Thema, das laut Jury dringend größerer wissenschaftlicher Aufmerksamkeit bedarf.
Die prämierten Masterarbeiten zeigen, wie fachlich fundiert und vielseitig die Ausbildung in den Masterstudiengängen der Historisch orientierten Kulturwissenschaften und Angewandten Kulturwissenschaft ist. Zugleich belegen sie die Fähigkeit der Absolventinnen und Absolventen, komplexe kulturwissenschaftliche Fragestellungen eigenständig zu bearbeiten. Dabei werden die Studierenden ermutigt, ein individuelles Profil zu entwickeln, eigenen Forschungsideen nachzugehen und innovative methodische Ansätze zu erproben.
Im Rahmen der Jahresfeier wird zugleich ein bedeutender Leitungswechsel gewürdigt: Professorin Gabriele B. Clemens, Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere Geschichte und Landesgeschichte, wird als erste Sprecherin der HoK-Studiengänge verabschiedet, die sie in den letzten neun Jahren geprägt und weiterentwickelt hat. Als ihr Nachfolger übernimmt Professor Fabian Lemmes, Inhaber der Professur für Kultur- und Mediengeschichte an der Universität des Saarlandes, den Vorsitz im Sprecherrat der HoK-Studiengänge.
Die Historisch orientierten Kulturwissenschaften umfassen im Rahmen des zweistufigen Bachelor-/Master-Systems drei interdisziplinäre, praxisorientierte und fakultätsübergreifende Studiengänge: den Bachelor Historisch orientierte Kulturwissenschaften sowie die beiden Masterprogramme Angewandte Kulturwissenschaften und Historisch orientierte Kulturwissenschaften.
Plakat: https://www.uni-saarland.de/fakultaet-p/hok/aktuelles.html
Kontakt:
Dr. Ines Heisig
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Historisch orientierte Kulturwissenschaften
Tel.: 0681 302-3136
E-Mail: hok@mx.uni-saarland.de
www.hok.uni-saarland.de/