Research news

Mikrolandschaften für perfektes Schleifen

Pyramiden und Würfel in Reih und Glied oder strahlenförmig angeordnete Noppen: Kleinste Strukturen in Haaresbreite machen neuartige Schleifwerkzeuge aus hartem Metall sehr präzise. Der Fertigungstechniker Dirk Bähre und sein Team formen mit dem Laser speziell strukturierte Schleifoberflächen im Mikrometermaßstab. Die Spezial-Schleifwerkzeuge lassen sich mit elektrochemischem Abtragen auf Maß und in großer Zahl günstig herstellen. Die DFG fördert diese Forschung.

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Materialien für die Wasserstofftechnologie fit machen

Damit Wasserstoff in großem Maßstab als Energieträger genutzt werden kann, muss er sicher gelagert und transportiert werden können. Allerdings sind Wasserstoffatome hochreaktiv und schädigen viele Materialien, beispielsweise Metalle. Welche Prozesse dabei in den Materialien ablaufen und wie die Schäden minimiert werden können, will eine neue Arbeitsgruppe am Lehrstuhl für Experimentelle Methodik der Werkstoffwissenschaften herausfinden. [mehr...]

 

07/01/2020

07/01/2020

06/30/2020

Wie die Zukunft für Unternehmer berechenbarer wird

Keine Rohstoffe wegen Corona, Kollaps von Lieferketten wegen Niedrigwasser in Flüssen oder Produktionsstillstand durch ein Verschleißteil: In der vernetzten Wirtschaftswelt kann der sprichwörtliche Flügelschlag eines Schmetterlings Unternehmen in Bedrängnis bringen. Risiken wie Kosten sind immens. Ein mit mehr als 10 Millionen Euro gefördertes Projekt will jetzt dafür sorgen, dass Unternehmer immer den passenden Plan B in der Tasche haben.

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Sensorsystem verbessert Arbeitsschutz in der Kunststoffindustrie

Werden Kunststoffe recycelt oder weiterverarbeitet, können gesundheitsschädliche Dämpfe oder Gase entstehen. Bislang wird dies nur stichprobenartig überprüft. Ein neues System soll jetzt permanent im laufenden Betrieb die Luftqualität in der Kunststoffindustrie überwachen und Arbeiterinnen und Arbeiter vor Ort bei bedenklichen Konzentrationen warnen. Der Gassensorexperte Andreas Schütze und sein Team arbeiten hierfür mit dem Zuse-Institut "SKZ – Das Kunststoff-Zentrum" in Würzburg zusammen.

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Elektrischer Strom bringt Metallbauteile aus dem 3D-Drucker präzise in Form

Das Forschungsteam von Professor Dirk Bähre an der Universität des Saarlandes verwandelt Metallbauteile aus dem 3D-Drucker berührungslos in äußerst präzise technische Spezialanfertigungen. Mit ihren neuartigen Verfahren formen sie auf Tausendstel Millimeter genau komplizierte Bauteile aus sehr belastbaren, aber leichten Metallen: Die Fertigungstechnikerinnen und -techniker kombinieren hierfür 3D-Druck und elektrochemisches Abtragen.

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Neues Sensorsystem entlarvt Fehlalarm

Alles nur blinder Alarm? Oder muss das Wartungsteam sofort handeln, wenn Sensoren der Industrieanlage nachts Warnsignale senden? Ein neues Sensorsystem erkennt Störungen anhand der Signalmuster von Sensoren und ordnet diese den Ursachen zu. Das Team von Experimentalphysiker Uwe Hartmann wertet seit Jahren Signalmuster aus: Für ein Sensorkabel, das Zaunanlagen überwachen kann, grenzen sie echte Störungen von Fehlalarmen ab. Das Wissen über Mustererkennung machen sie mit KI-Methoden universell einsetzbar und entwickeln eine Software, die bei Störmeldung an Zäunen, aber auch Windkraft- oder Industrieanlagen für Klarheit sorgt.

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Ursache von Muskelschmerzen durch Cholesterinsenker aufgedeckt

Patienten, die Statine einnehmen, um ihren Cholesterinspiegel im Blut zu senken, klagen häufig über Muskelbeschwerden. Warum diese auftreten, ist bislang ungeklärt. In einer Studie haben die Pharmazeutinnen Alexandra K. Kiemer und Jessica Hoppstädter einen möglichen ursächlichen Zusammenhang gefunden: Statine führen demzufolge dazu, dass der Körper vermehrt ein Protein namens "Gilz" produziert, das die Muskelzellen beeinträchtigt.

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Ein neuartiges Sensorsystem sorgt für volle Kontrolle in Industrieöfen

Werden Lebensmittel in Backstraßen gebacken oder in Dampf gegart, ist es wichtig, die Feuchte sehr genau im Auge zu behalten. Verlieren Brote und Gebäck zu viel oder zu schnell an Feuchtigkeit, schmecken sie am Ende fad statt cross. Ein Sensorsystem, das Andreas Schütze, Tilman Sauerwald und ihr Team entwickelt haben, sorgt jetzt für volle Kontrolle in Industrieöfen. Es misst unbeirrt den Feuchtegehalt der Luft und behält Trocknungs-, Back- und Garprozesse im Blick – auch dann, wenn es richtig heiß wird.

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Smarte Implantate sollen Knochen besser heilen

Ein intelligentes Implantat soll bei Knochenbrüchen sofort ab der OP die Heilung überwachen und bei Fehlbelastung warnen. Und: Es soll selbst aktiv durch Bewegungen gegensteuern, wenn nicht zusammenwächst, was zusammengehört. Das ist das Ziel einer Forschergruppe unter Leitung des Unfallchirurgen Tim Pohlemann. Beteiligt sind Mediziner, Materialforscher, Ingenieure und Informatiker der Universität des Saarlandes, des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz und des Zentrums für Mechatronik und Automatisierungstechnik. Die Werner Siemens-Stiftung fördert diese Forschungen jetzt mit acht Millionen Euro.

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Neuartige Strahler-Kombination wirkt bei Prostatakrebs

Bei Männern ist mit 26 Prozent der Prostatakrebs die häufigste Krebserkrankung. Metastasiert er, ist es nicht unwahrscheinlich, dass die meist älteren Patienten daran sterben. Wissenschaftler und Ärzte der Universität und des Universitätsklinikums des Saarlandes haben nun in einer klinischen Studie die Wirksamkeit einer Therapiemethode nachgewiesen, die solche fortgeschrittenen Prostatatumore und ihre Metastasen sehr erfolgreich eindämmen kann, und zwar ohne gravierende Nebenwirkungen. So lässt sich das Leben der Patienten verlängern, und das ohne große Einbußen für die Lebensqualität.

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