Research at Saarland University

Forschung mit Wirkung: innovativ, europäisch und regional verankert

Die Universität des Saarlandes steht für interdisziplinäre Spitzenforschung mit gesellschaftlicher Relevanz und einem ausgeprägten europäischen Profil. Ihre Lage im Herzen Europas und die direkte Nachbarschaft zu Frankreich machen sie zu einem idealen Standort für grenzüber­schreitende Kooperationen, Grenzraumforschung und europabezogene Wissenschaft. In den Forschungsschwerpunkten BioMed, Informatik, Interdisziplinäre Europaforschung und Nachhaltigkeit sowie weiteren Profilbereichen adressiert die Universität zentrale Herausforderungen unserer Zeit.

Über 1.900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt arbeiten hier in einem innovationsfreundlichen Umfeld. Sie forschen in Verbundvorhaben wie Sonderforschungs­bereichen und Graduiertenkollegs der DFG oder Projekten des Europäischen Forschungsrats. Ergänzend gewinnen insbesondere landesfinanzierte Transformationsprojekte an Bedeutung: Von Kreislaufwirtschaft über Quantentechnologie bis hin zur innovativen Verknüpfung von Sozialwissenschaften und Informatik stärken sie den Wissenstransfer in die saarländische Wirtschaft und fördern regionale Innovationen mit gesellschaftlicher Wirkung.

    • Forschungskultur

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News aus der Forschung

Ein Mitarbeiter zieht im Labor für Systembiotechnologie an der Universität des Saarlandes einen Bionylonfaden aus einem Glaskolben.
Plastik aus Stroh: Auf diese Formel lässt sich das Vorhaben reduzieren, das das Team von Christoph Wittmann aus der Systembiotechnologie gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie seit Anfang Februar verfolgt. Im vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt „LiGNUM“ sollen Bakterien so manipuliert werden, dass sie ein Nebenprodukt aus der Strohzellstoff-Produktion verwerten können, um daraus Grundbestandteile für Nylon und Perlon zu erzeugen. [...]
Ankur, Doktorand von Professor David Scheschkewitz, betrachtet die Probe mit Pentasilacyclopentadienid.
Fundamental breakthroughs in the natural sciences are rare. Progress is usually made in small steps, with knowledge slowly accumulating as more pieces of the puzzle fall into place. Now, however, chemists at Saarland University have made a major breakthrough: they have synthesized a stable molecule that chemists worldwide have been seeking – unsuccessfully – for decades. Their discovery has now been published in Science. [...]
Mann hält wellenförmiges Holzfasermaterial in der Hand
Wer Möbel oder Türen baut, will leichte Materialien nutzen, die zugleich stabil und lange haltbar sind. Hier kommen Holzfasern ins Spiel, die ähnlich wie Wellpappe in unterschiedlichen Wellenhöhen verformt werden können. Hans-Georg Herrmann, Professor für Leichtbausysteme der Universität des Saarlandes, will gemeinsam mit der Firma Homanit ein neues hochleistungsfähiges Materialsystem entwickeln, das in verschiedenen Bereichen angewendet werden kann. [...]
Vor sechs Jahrzehnten trafen sich auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil in Rom die Bischöfe und Kardinäle der Katholischen Kirche, um die Institution den Veränderungen der Welt anzupassen und eine Neuorientierung einzuleiten. Mehr als 150 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen seit 2016, was dieses Konzil auf allen Kontinenten bis in die heutige Zeit bewirkt hat – und was nicht. Zum Forschungsteam zählt auch Urszula Pękala, die an der Universität des Saarlandes lehrt und forscht. [...]
Die Forscherin hält im Labor eine schwarze Hohlkugel in der Hand, im Hintergrund sind Analysegeräte zu sehen.
Conventional lithium-ion batteries contain problematic substances such as nickel and cobalt, and the solvents used to coat the electrode materials are also toxic. Materials scientists at Saarland University are therefore working to develop environmentally friendly alternatives. By introducing finely dispersed iron oxide into tiny, highly porous, hollow carbon spheres developed by Professor Michael Elsaesser at the University of Salzburg, the Saarbrücken team has achieved very promising results. [...]
    • University bibliography

      Research publications by members of Saarland University

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Unsere Forschung im Magazin "campus"

Parkinson-Erkrankung hat komplexe Ursachen

Parkinson ist nach der Alzheimer-Demenz die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Allein in Deutschland sind etwa 400.000 Menschen betroffen. Die Biochemikerin Rita Bernhardt und die Genetikerin Julia Schulze-Hentrich haben in verschiedenen Publikationen gezeigt, dass Parkinson nicht nur genetische oder umweltbedingte Ursachen hat, wie bisher angenommen. Vielmehr ist die Erkrankung die Folge eines komplexen Zusammenspiels.

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Trotz der Sprachenvielfalt hat Grammatik oft ähnliche Strukturen

In rund 1.700 Sprachen hat ein Forscherteam aus Saarbrücken und Leipzig nach Strukturen gesucht, die darauf hindeuten, dass sie in allen Sprachen auftreten. Von 191 grammatikalischen Mustern, den sogenannten Sprachuniversalien, fand sich ein Drittel in den untersuchten Sprachen wieder. Das Team unter Leitung von Annemarie Verkerk von der Saar-Universität und Russell Gray vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie hat die Studie jetzt veröffentlicht.

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Materialforscher trainieren KI mit Bilddaten

Bei rund 5.000 Stahlsorten kommt es im Herstellungsprozess auf Nuancen an. Um neue Eigenschaften zu kreieren oder die konstante Qualität zu sichern, werden die Stähle mit verschiedenen Bildgebungsverfahren analysiert. Frank Mücklich und sein Forschungsteam haben dazu über viele Jahre eine umfassende Expertise aufgebaut. Mit ihren mikroskopischen Analysedaten konnten sie eine KI so trainieren, dass sie kleinste Veränderungen im Stahl aufspürt.

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Drei Wissenschaftler der Saar-Universität zählen zu den "Highly Cited Researchers"

Exzellente Forschungsleistungen werden im akademischen Umfeld unter anderem daran gemessen, wie häufig Publikationen zitiert werden. Auf die Liste der "Highly Cited Researchers" werden jährlich die Top-Forscherinnen und -Forscher bestimmter Fachgebiete aufgenommen, deren Publikationen weltweit am häufigsten von anderen Wissenschaftlern angeführt wurden. Auch in diesem Jahr wurden wieder drei Forscher der Saar-Universität in die Liste aufgenommen.

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Forscher aus Saarbrücken knacken Dreikörper-Berechnungen

Dreikörper-Wechselwirkungen zwischen Teilchen treiben Simulationszeiten in die Höhe. Ein Team aus Saarbrücken und Neuseeland hat nun einen Weg gefunden, diese komplizierten Berechnungen massiv zu beschleunigen und somit Materialien am Computer deutlich schneller zu simulieren. Berechnungen, die vorher einen Monat auf einem Supercomputer benötigten, brauchen so nur noch wenige Minuten auf einem handelsüblichen Laptop.

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Europa fördert neuartige Kühlaggregate mit "ERC Starting Grant"

Flach, leicht und kompakt sollen die Kühlaggregate sein, die Professor Paul Motzki von der Universität des Saarlandes mit der Förderung des "ERC Starting Grants" des Europäischen Forschungsrates entwickeln wird, einem der renommiertesten Forschungspreise der EU. Der Forscher will die neue klimaschonende Kühl- und Heiztechnologie Elastokalorik, zu deren Pionieren er zählt, mit einer einzigartigen Technologiekombination vorantreiben.

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Lehrprojekt XRISE als "Freiraum-Projekt" der Stiftung Innovation mit 340.000 Euro gefördert

Mit einer VR-Brille die Industrieanlage aus der Ferne warten oder mit "Augmented Reality" durch die echte Welt navigieren – was in der Arbeitswelt und dem privaten Umfeld längst gelebter Alltag ist, findet in Klassenzimmern noch wenig statt. Dies will das neue Lehrprojekt XRISE der Universität des Saarlandes ändern, das Lehramtsstudierende mit IT-Experten und Psychologen zusammenbringt. 

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Drei neue Fellows in der Max Planck School "Matter to Life"

Die Max Planck School "Matter to Life" ist eine von drei internationalen Doktorandenschulen der Max Planck Schools – ein gemeinsames Graduiertenprogramm deutscher Universitäten und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen. Die Physik-Professorinnen Karin Jacobs und Franziska Lautenschläger sowie der promovierte Biologe Oskar Staufer vom Leibniz-Institut für Neue Materialien sind zu Fellows berufen worden.

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Vizepräsident für Forschung und gesellschaftliche Verantwortung

Der Vizepräsident ist zuständig für die Förderung der Forschung an der Universität des Saarlandes in ihrer gesamten Breite. Zu seinen Aufgaben gehören alle Themen rund um die Forschung – von Infrastruktur bis Forschungskultur. Als Vorsitzender des Forschungsausschusses setzt er sich dafür ein, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für exzellente Forschung zu schaffen. Darüber hinaus verantwortet er die sogenannte Third Mission der Universität – also die aktive Rolle der Hochschule im gesellschaftlichen Dialog. Als Schirmherr der Veranstaltungsreihe "UdS im Dialog" bringt er Forschungsthemen aus der Universität in die Stadtgesellschaft ein und fördert so den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit

Vizepräsident

Dezernat Forschungsmanagement

Das Dezernat Forschungsmanagement ist zentrale Anlaufstelle für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in allen Phasen drittmittelgeförderter Forschungsprojekte. Es bündelt Expertise und Unterstützungsleistungen in den Bereichen Forschungsförderung und Forschungskultur, Vertragsmanagement und klinische Studien sowie Drittmittelverwaltung. Erste Anlaufstelle in der Antragsphase ist die Förderberatung. Auch die Betreuung der zentralen Forschungsinfrastruktur der Universität liegt beim Dezernat. Zudem berät es das Präsidium bei hochschulpolitischen Fragen im Bereich Forschung und begleitet die Umsetzung der gesamtuniversitären Forschungsstrategie.

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